Wirtschaft

Mehr als zwei Stunden Verspätung ICE bleibt bei Streckeneröffnung liegen

Bei der Einfahrt in den Berliner Hauptbahnhof lief noch alles nach Plan.

Bei der Einfahrt in den Berliner Hauptbahnhof lief noch alles nach Plan.

(Foto: imago/Emmanuele Contini)

Nur kurz nach der Eröffnung der neuen Bahn-Fernstrecke zwischen Berlin und München ist es zu einer ersten Panne gekommen. "Einer der beiden Sonderzüge musste auf dem Rückweg nach München mehrmals anhalten", sagte eine Bahn-Sprecherin am Samstagmorgen. Der Zug habe nun rund sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.

Grund für die Panne am Freitagabend war nach ersten Erkenntnissen eine technische Störung am Fahrzeug. "Wir suchen die genaue Ursache", sagte die Sprecherin weiter. An Bord waren etwa 150 bis 200 Ehrengäste und Journalisten. Eigentlich hätte der Zug um 23.15 Uhr in München ankommen sollen. Er traf schließlich am Samstagmorgen um 1.25 Uhr am Münchner Hauptbahnhof ein.

Zum Höhepunkt des Bahnfesttages waren zwei ICE-Sonderzüge am Freitagnachmittag ohne Verzögerungen im Berliner Hauptbahnhof eingefahren - auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stieg kurz zu. Am Sonntag soll der reguläre Taktverkehr auf der neuen Trasse beginnen. Die ICE-Züge brauchen dann viereinhalb statt sechs Stunden von München nach Berlin, der "Sprinter" mit wenigen Stopps sogar nur rund vier Stunden.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa

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