Wirtschaft

US-Steuerreform beflügelt Bank of America erzielt Rekordgewinn

(Foto: REUTERS)

Die Bank of America startet fulminant ins neue Jahr. Sie schafft einen noch nie erreichten Quartalsgewinn. Sie profitiert auch von der Steuerreform von US-Präsident Trump. Auch die Erträge gehen hoch.

Die Bank of America hat im ersten Quartal dank niedrigerer Steuern, eines starken Handelsgeschäfts sowie steigender Zinsen einen Rekordgewinn eingefahren. Das Ergebnis legte stärker zu als erwartet. Die Aktie steigt im vorbörslichen Handel leicht um 0,6 Prozent.

Im Zeitraum von Januar bis März steigerte die Bank ihren Gewinn um 30 Prozent auf den Rekordwert von 6,9 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie betrug 62 Cent. Analysten hatten mit 59 Cent gerechnet. Hier spielte der Bank der seit Anfang des Jahres geltende abgesenkte Körperschaftssteuersatz in den USA in die Karten. Die neuen Gesetze drückten den Steuersatz für die Bank of America im ersten Quartal um knapp 9 Prozentpunkte.

Die Erträge der Bank kletterten um 4 Prozent auf die von Analysten erwarteten 23,1 Milliarden Dollar. Die höheren Zinsen trugen im Endkundengeschäft zu einem Anstieg der Einnahmen um 9 Prozent auf 9 Milliarden Dollar bei. Dabei legte der Nettozinsüberschuss um 13 Prozent zu.

An den Aktienmärkten gab es im ersten Quartal wieder deutlich größere Schwankungen als im insgesamt ruhigen Jahr 2017. Die Handelseinnahmen der Bank of America stiegen denn auch um 6 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar, bereinigt um Sondereffekte betrug das Plus noch 1 Prozent. Einem starken Aktienhandel, der um 38 Prozent wuchs, standen rückläufige Erträge im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen gegenüber. Hier verbuchte die Bank nach der hohen Vergleichsbasis im Vorjahreszeitraum ein Minus von 13 Prozent.

Am Freitag hatten JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo steigende Gewinne gemeldet und die Erwartungen übertroffen. Als letzte der großen US-Banken werden am Dienstag Goldman Sachs und am Mittwoch Morgan Stanley ihre Berichte für das erste Quartal vorlegen. Ab der nächsten Woche werden dann die europäischen Banken ihre Zahlen veröffentlichen. Die Deutsche Bank ist kommende Woche Donnerstag an der Reihe.

Quelle: n-tv.de , wne/DJ

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