Wirtschaft

Starke Nachfrage in Übersee Audi feiert November-Rekord

Stark in China und in den USA: Ein Audi quattro auf der Auto Show in Los Angeles.

Stark in China und in den USA: Ein Audi quattro auf der Auto Show in Los Angeles.

(Foto: picture alliance / Gene Blevins/)

Die Diesel-Debatte kann die Erfolge der deutschen Autobauer kaum bremsen: Die VW-Tochter Audi fährt mit ihren Verkaufszahlen den stärksten November der Unternehmensgeschichte ein. Mit Blick auf das Gesamtjahr zeichnet sich ein knappes Rennen ab.

Die VW-Tochter Audi hat noch nie so viele Autos in einem November verkauft wie in diesem Jahr. Damit konnten die Ingolstädter Beobachtern zufolge den Schwung aus den vergangenen Monaten beibehalten und den schwachen Jahresstart fast komplett ausbügeln.

Im November sei der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat dank einer hohen Nachfrage in Nordamerika und erneut China um 4,5 Prozent auf 160.000 Fahrzeuge gestiegen, teilte Audi mit. Die VW-Tochter konkurriert in Deutschland vor allem mit der Daimler-Sparte Mercedes-Benz und BMW.

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Der Abgas-Skandal und die Debatte um die Zukunft des Diesels hinterlassen in den Verkaufszahlen offenbar kaum Spuren: Im europäischen Markt und auch in Deutschland alleine konnte Audi fast das Vorjahresniveau erreichen.

"Wir wollen den positiven Trend auch im Dezember bestätigen und sind zuversichtlich, den Absatz von 2016 im Gesamtjahr leicht zu übertreffen", sagte Vertriebsvorstand Bram Schot. Im ersten Halbjahr hatte der Absatz in China gestockt, als der deutsche Hersteller mit den dortigen Händlern im Streit lag. In den Monaten danach konnte Audi aber aufholen: Weltweit sind die Auslieferungen mit knapp 1,7 Millionen Fahrzeugen noch 0,8 Prozent unter dem Vorjahr.

Bei dieser Kennzahl behält Daimler weiter klar die Nase vorn: Insgesamt verkaufte Daimler seit Januar rund 2,22 Millionen Autos. Der zwischen den beiden Herstellern rangierende Autobauer BMW hat noch keine Absatzdaten für November vorgelegt.

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa

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