Wirtschaft
Wirtschaft Kurzmeldungen
Donnerstag, 19. April 2018
Umweltschutz

China will im Kampf gegen die Umweltverschmutzung die Einfuhr von Abfällen aus dem Ausland weiter einschränken. Ab Ende 2018 dürften bestimmte Metallschlacke und Chemie-Abfälle nicht mehr importiert werden, teilte das Umweltministerium in Peking mit. Insgesamt gehe es um 16 Produkte. Zudem werde Ende 2019 der Import von weiteren 16 Abfallstoffen aus dem Metall-Bereich untersagt. Für die Volksrepublik war die Müll-Einfuhr bislang ein bedeutender Wirtschaftszweig. 2016 importierte das Land 7,3 Millionen Tonnen Plastikmüll im Wert von 3,7 Milliarden US-Dollar. Ende 2017 hatte China die Annahme von Abfällen aus dem Ausland aber eingeschränkt. Die Führung in Peking begründete dies damit, dass in zur Wiederverwertung importiertem Müll große Mengen unbrauchbare und teils gefährliche Abfälle gefunden worden seien. Die Verbote sollen aber nicht nur die Umweltbelastung in China verringern, sondern auch die Wirtschaft des Landes weg von der Abfall-Verarbeitung auf ein höheres Produktionsniveau heben. (rts)

Unternehmen

Der Konsumgüterkonzern Unilever sieht sich nach einem guten Start mit hohem Absatzwachstum beim Erreichen seiner Ziele 2018 weiter auf Kurs. In allen Sparten sei das Volumen gestiegen. Regional betrachtet ragten Schwellenländer mit einem Plus von 4 Prozent heraus, hieß es. Der Umsatz des Anbieters von Axe-Deo, Ben & Jerry's-Eis und Knorr-Suppen wuchs in den drei Monaten per Ende März bereinigt um 3,4 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro. Exklusive des Geschäfts mit Brotaufstrichen, das im Dezember verkauft wurde, lag das Plus bei 3,7 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr sollen die Einnahmen bereinigt um 3 bis 5 Prozent steigen. Zudem erwartet Unilever eine Verbesserung der operativen Marge und des Cashflows. Konzernchef Paul Polman kündigte zudem an, dass der Konzern im Mai ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 6 Milliarden Euro starten wolle. (DJ)

Quartalszahlen

Nestle ist zu Beginn des neuen Jahres dank einer höheren Nachfrage in Asien und Europa etwas schneller gewachsen. Im ersten Quartal lag das um Sondereffekte bereinigte organische Wachstum des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns bei 2,8 Prozent, wie das Schweizer Unternehmen mitteilte. Im Vorjahresquartal lag das Plus bei 2,3 Prozent. Analysten hatten durchschnittlich mit 2,5 Prozent gerechnet. Für das Gesamtjahr erwartet Nestle weiterhin ein organisches Wachstum zwischen zwei und vier Prozent und sieht sich darüber hinaus weiterhin auf Kurs, seine mittelfristigen Ziele zu erreichen. (rts)

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