Technik

Apple wartet noch ab Ist iPhone SE 2 doch ein kleines iPhone X?

So stellt sich Mobile Fun das iPhone SE 2 vor.

So stellt sich Mobile Fun das iPhone SE 2 vor.

(Foto: Mobile Fun)

Das neue iPhone SE könnte viel mehr Eigenschaften des iPhone X übernehmen, als bisher vermutet wurde. Apple hält sich angeblich noch alle Optionen offen und lässt sich auch mehr Zeit als erwartet.

Schon länger gibt es Gerüchte, Apple bereite eine Neuauflage des iPhone SE vor. Bisher ging man allgemein davon aus, dass sich neben einem stärkeren Innenleben technisch und optisch nicht viel ändern würde: Der Klinkenstecker fällt wohl weg und vielleicht gibt es eine gläserne Rückseite, um induktives Laden zu ermöglichen. Aber möglicherweise wird das Upgrade des kleinen iPhone doch viel spektakulärer als erwartet.

Das japanische Blog "Macotakara" hat von einem Zubehör-Lieferanten erfahren, Apple arbeite derzeit noch mit mehreren Prototypen und habe sich noch nicht für eine Variante entschieden. Möglicherweise eilt es auch noch nicht, denn der Lieferant behauptet weiter, Apple bringe das Gerät erst im September auf den Markt. Bisher wurde eine Präsentation noch im Frühjahr erwartet.

"Appleinsider" berichtet unter Berufung auf einen Schutzglas-Hersteller, es gäbe noch drei verschiedene Möglichkeiten. Bei einer soll das iPhone SE 2 wie das iPhone X keinen Fingerabdrucksensor unterm Bildschirm, sondern eine True-Depth-Kamera und ein frontfüllendes Display inklusive Notch haben. Wie das iPhone SE 2 mit randlosem Display und Notch aussehen könnte, sieht man bei Mobile Fun. Der Zubehör-Händler bietet bereits ein entsprechendes Schutzglas von Olixar zur Vorbestellung an. In einem Blogbeitrag zeigt Mobile Fun auch noch Fotos von Displaygläsern und eine Konstruktionszeichnung, die das Design belegen sollen.

Einfaches Upgrade wahrscheinlicher

Vieles deutet aber darauf hin, dass es sich bei dem "Mini-iPhone-X" eher um Wunschdenken handelt. Die meisten Insider gehen nach wie vor von einem deutlich bescheideneren Upgrade aus. So schreibt unter anderem Benjamin Geskin auf Twitter, seine Hauptquelle sage, das Design bleibe unverändert. Das neue iPhone SE habe lediglich eine gläserne Rückseite. Der lettische Designer lag in der Vergangenheit oft richtig, unter anderem auch beim iPhone X.

Auf den bisher mit Abstand treffsichersten Apple-Kenner Ming-Chi Kuo darf man in diesem Jahr wahrscheinlich nicht mehr hoffen. "Appleinsider" berichtete Ende April, der Analyst habe KGI Securities verlassen und wolle sich anderen Themen als Apple widmen. Kurz vor seinem Abgang am 27. April sagte er noch ein günstiges, großes LCD-iPhone voraus. Seine letzte Prognose für das iPhone SE 2 fiel Ende Januar eher pessimistisch aus. Wenn Apple überhaupt ein Upgrade in diesem Jahr vorstelle, dann wahrscheinlich ohne induktives Laden, also ohne gläserne Rückseite.

Quelle: n-tv.de , kwe

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