Fußball

Nach Fan-Randalen im Derby Rapid Wien wird hart bestraft

Gegen das Wiener Stadtderby ist selbst Dortmund-Schalke Kindergarten.

Gegen das Wiener Stadtderby ist selbst Dortmund-Schalke Kindergarten.

(Foto: imago/Eibner Europa)

Rapid gegen Austria Wien ist die Mutter aller Fußball-Derbys in Österreich. Die letzte Partie endet zwar schiedlich friedlich 1:1. Rapid-Fans werfen jedoch mehrfach Gegenstände auf den Rasen - und treffen auch einen Austria-Spieler. Die Strafe folgt auf dem Fuß.

Harte Strafe für Rapid Wien: Der österreichische Fußball-Rekordmeister muss wegen Ausschreitungen einiger Anhänger beim jüngsten Stadtduell mit Austria Wien (1:1) 100.000 Euro Strafe zahlen. Weiter müssen bei einem der nächsten Heimspiel mehrere Blöcke im Stadion frei bleiben. Bei einem ähnlichen Vorfall innerhalb eines Jahres wird der partielle Zuschauerausschluss wiederholt.

Rapid kann gegen das Urteil noch in Berufung gehen. Der Tabellendritte erklärte: "Ob nach dem Erhalt der schriftlichen Entscheidung ein Rechtsmittel, sprich Protest, eingebracht wird, wird von Seiten der Verantwortlichen des SK Rapid in weiterer Folge klubintern besprochen und entschieden, ist aber aufgrund der Höhe der finanziellen Auswirkungen mehr als wahrscheinlich."

Rapid-Fans hatten in der Partie am 4. Februar mehrfach Gegenstände auf das Spielfeld geworfen und dabei unter anderem Austria-Mittelfeldspieler Raphael Holzhauser getroffen. Der frühere  Stuttgarter und Augsburger Bundesliga-Profi trug eine blutende Wunde davon. Das Spiel wurde zwischenzeitlich unterbrochen. Zudem stürmten zwei Anhänger unbefugt auf den Rasen.

Quelle: n-tv.de , bad/sid

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