Fußball

Spott für Sterlings "Witzelfer" Guardiola will Videobeweis, das Netz lästert

Weil der Tritt nach dem Ball zum Tritt in den Rasen wurde, ging Raheem Sterling zu Boden -

Weil der Tritt nach dem Ball zum Tritt in den Rasen wurde, ging Raheem Sterling zu Boden -

(Foto: dpa)

Ohne Gegnerkontakt kommt City-Star Raheem Sterling im CL-Duell mit Donezk zu Fall, Elfer gibt es trotzdem. Zu Unrecht, sagt sogar Coach Josep Guardiola und fordert Technikhilfe für Schiedsrichter. Auch Sterling entschuldigt sich, Spott und Häme kassiert er dennoch.

Nach dem Witzelfmeter für Raheem Sterling von Manchester City im Champions-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk hat sich Startrainer Josep Guardiola den jüngsten Forderungen nach einem Videobeweis in der Königsklasse angeschlossen. "Wir haben sofort realisiert, dass es kein Elfmeter war. Raheem hätte das sagen können", sagte City-Coach Guardiola bei BT Sport. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel nahm er Sterling gegen den "Schwalben"-Vorwurf in Schutz: "Er wollte den Ball lupfen, hat den Rasen erwischt und fiel auf den Boden. Das ist kein Elfmeter."

Der Spanier verwies aber auch auf eine krasse Fehlentscheidung zu Ungunsten von Man City in der Vorsaison und forderte deshalb technische Hilfen für die Referees: "Die Schiedsrichter wollen doch Hilfe, der VAR hätte für die Entscheidung drei Sekunden benötigt." Zuletzt hatte am Dienstag PSG-Klubboss Nasser Al-Khelaifi nach einem vermeintlich unberechtigten Elfmeter den Videobeweis in der Königsklasse gefordert. Dessen Einführung ist in der Champions League aber erst für die Saison 2019/20 geplant.

Sterling war in der 24. Minute beim Stand von 1:0 auf das Tor zugelaufen, verfolgt von einem Gegenspieler. Beim Torschussversuch trat er mit seinem linken Bein in den Rasen und fiel daraufhin zu Boden. Schiedsrichter Viktor Kassai entschied auf Elfmeter, den Gabriel Jesus sicher zum 2:0 verwandelte. Am Ende siegte City mit 6:0.

Spott für "Schutz-Stolperer"

Weder von seinem Schiedsrichterassistenten noch vom Torrichter oder Sterling selbst wurde Kassai über seinen Irrtum aufgeklärt. Erst nach dem Spiel entschuldigte sich der englische Fußball-Nationalspieler für seine "Schwalbe". "Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe keinen Kontakt gespürt und möchte mich beim Schiedsrichter entschuldigen", sagte der 23-Jährige bei BT Sport.

In den sozialen Netzwerken erntete Sterling dennoch Hohn und Spott für seinen "Schutz-Stolperer". Ein Twitter-User fragte besorgt: "Kann Sterling seine Karriere nach dem Brutalo-Foul überhaupt noch fortsetzen?" Ein anderer meinte: "Böses Foul vom ungemähten Rasen."

Ein paar Twitter-Reaktionen im Überblick:

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Quelle: n-tv.de , cwo/sid

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