Fußball

Nicht Bayern-tauglich Bosse lehnten Wunschspieler von Kovac ab

Niko Kovac hätte Ante Rebic gerne bei den Bayern gesehen - die FCB-Bosse allerdings nicht.

Niko Kovac hätte Ante Rebic gerne bei den Bayern gesehen - die FCB-Bosse allerdings nicht.

(Foto: imago/ULMER Pressebildagentur)

Beim FC Bayern sorgt eine Sieglos-Serie für Krisenstimmung. Nach Verletzungen und Abgängen fehlen dem Fußball-Rekordmeister die Alternativen. Gegen zwei Wunschspieler von Trainer Kovac legten die Verantwortlichen des Vereins im Sommer ihr Veto ein.

Der FC Bayern München und Trainer Niko Kovac befinden sich in einer sportlichen Krise, dazu dünnen Verletzungen die Personaldecke aus. Mit Leon Goretzka hat der deutsche Fußball-Rekordmeister im Sommer lediglich einen Neuzugang präsentiert, zwei Wunschspieler des neuen Trainers sollen die Verantwortlichen des Vereins entschieden abgelehnt haben. Das berichtet die "Sport Bild".

Nach Angaben der Zeitung soll Kovac vor der Saison angeregt haben, Ante Rebic von Eintracht Frankfurt und den Hoffenheimer Kevin Vogt zu verpflichten. Die Klub-Bosse hätten jedoch abgelehnt und die beiden Spieler als nicht Bayern-tauglich bezeichnet.

Ante Rebic (l.) und Kevin Vogt hätten auch gemeinsam für Bayern auflaufen können, wenn es nach Trainer Niko Kovac gegangen wäre.

Ante Rebic (l.) und Kevin Vogt hätten auch gemeinsam für Bayern auflaufen können, wenn es nach Trainer Niko Kovac gegangen wäre.

(Foto: imago/Thomas Frey)

Durch langfristige Verletzungen von Kingsley Coman, Corentin Tolisso, David Alaba und Rafinha fehlen dem amtierenden Deutschen Meister vier etablierte Profis. Mit Arturo Vidal, Sebastian Rudy und Juan Bernat verließ im Sommer zudem ein Trio die Säbener Straße. Sportlich sind die Bayern nach drei sieglosen Spielen in der Liga - darunter zwei Niederlagen gegen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach - auf Rang sechs abgerutscht, dazu spielte das Kovac-Team in der Champions League zu Hause nur 1:1 gegen Ajax Amsterdam.

Die Verantwortlichen des Vereins hatten Kovac jüngst volle Rückendeckung zugesichert. "Ich werde Niko Kovac verteidigen bis aufs Blut", erklärte Präsident Uli Hoeneß. Auch Bundestrainer Joachim Löw glaubt, dass sein Trainerkollege den kriselnden Rekordmeister wieder zu Erfolgen führen wird. "Niko Kovac ist ein Trainer, der Erfahrung hat auch im internationalen Bereich. Der weiß schon auch, wo er den Hebel jetzt ansetzen muss", sagte Löw in Berlin beim Treffpunkt der Nationalmannschaft. Die Formkrise der Münchner, die sieben Nationalspieler stellen, beunruhigt Löw aber nicht. "Am Anfang ist alles bei den Bayern gehypt worden. Jetzt haben sie mal drei oder vier Spiele nicht gewonnen. Ich weiß schon, welche Qualitäten diese Spieler haben."

Quelle: n-tv.de , mba

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