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Trotz Abstiegs in die 2. Liga 1. FC Köln feiert Umsatz- und Gewinnrekord

Der 1. FC Köln lud seine Mitglieder in die Lanxess-Arena ein, die über 18.000 Sitzplätze verfügt.

Der 1. FC Köln lud seine Mitglieder in die Lanxess-Arena ein, die über 18.000 Sitzplätze verfügt.

(Foto: dpa)

Der 1. FC Köln startet wirtschaftlich solide in die zweite Fußball-Bundesliga. Die Abstiegssaison hat den Kölnern dank der Europaliga und der Transfererlösen nochmals die Kasse gefüllt. Und so steht der Verein blendend da und präsentiert sich stoz seinen Mitgliedern.

Der Fußballkonzern 1. FC Köln hat zum vierten Mal nacheinander einen Rekordumsatz und -gewinn erzielt. Im Geschäftsjahr 2017/18 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42,6 Millionen Euro auf 171,8 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern nahm um 6,2 Millionen Euro auf 17,3 Millionen Euro zu. Auch das Jahresergebnis vor Steuern ist von 16,8 Millionen Euro auf 27,4 Millionen Euro gewachsen.

Das Eigenkapital stieg von 20,2 Millionen Euro auf 37,5 Millionen Euro. "Das alles sind Zahlen eines wirtschaftlich stabilen und gesunden Klubs", sagte Geschäftsführer Alexander Wehrle bei der Mitgliederversammlung. "Es sind Zahlen, auf die der 1. FC Köln stolz sein kann." Die Schulden belaufen sich derzeit auf 17 Millionen Euro.

Die wirtschaftliche Substanz sei Voraussetzung dafür gewesen, dass der Verein trotz des sechsten Abstiegs sofort wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen konnte, die das Ziel Wiederaufstieg erreichen könne. "Denn das oberste Ziel muss es sein, erstklassig zu spielen", ergänzte Wehrle vor 6321 anwesenden und 6128 stimmberechtigten Mitgliedern. Aktuell beträgt die Mitglieder-Gesamtzahl 105.752.

Zur Wirtschaftsbilanz des Zweitliga-Tabellenführers haben vor allem gestiegene Einnahmen aus dem Mediengeschäft, die Teilnahme an der Europaliga 2017/2018 und ein hoher Transferüberschuss beigetragen. Präsidiumswahlen standen nicht auf der Tagesordnung. Vereinschef Werner Spinner und die Vizepräsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach wurden vor zwei Jahren bis 2019 gewählt. Spinner betonte am Abend, der FC habe keine Pläne, Vereinsanteile an Investoren zu verkaufen.

Quelle: n-tv.de , vpe/dpa

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