Freitag, 07. Dezember 2018 Der Sport-Tag bei n-tv

Heute mit Judith Günther

20:16 Uhr
Starttermin für Bundesliga-Saison 2019 steht

(Foto: dpa)
Die Fußball-Bundesliga startet im kommenden Jahr am 16. August in ihre 57. Spielzeit. Das geht aus dem Rahmenterminkalender für die Saison 2019/20 hervor, der vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes verabschiedet wurde. Das Saisonende ist am 16. Mai 2020 terminiert. Der DFB-Pokal beginnt am Wochenende vom 9. bis 12. August 2019, das Endspiel in Berlin steigt am 23. Mai 2020.

Die 2. Bundesliga beginnt wie gewohnt schon drei Wochen vor der Eliteliga am 26. Juli 2019 und endet am 17. Mai 2020. Ab dem 23. Dezember kommenden Jahres befinden sich die Profivereine in der Winterpause, die in der Bundesliga am 17. Januar 2020 und in der 2. Liga am 28. Januar 2020 endet.

Die 3. Liga nimmt ihren Spielbetrieb bereits am 19. Juli 2019 auf, Saisonschluss ist am 16. Mai 2020. Zwischen dem 20. und 27. Mai 2020 finden die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bundesliga und die 2. Liga statt.


19:30 Uhr
DFB-Elf startet in Wolfsburg ins Länderspieljahr

(Foto: imago/Sven Simon)
Zufall? Die Nationalmannschaft startet am Standort ihres neuen Sponsors in Wolfsburg ins Länderspieljahr 2019. Gespielt werden soll am 20. oder 21. März, der Gegner ist noch offen.

  • "Mit der Entscheidung für Wolfsburg geben wir nicht nur der 2019 beginnenden Partnerschaft mit VW einen angemessenen Rahmen. Wir beziehen damit bewusst auch wieder Stadien mit geringerer Zuschauerkapazität ein und wünschen uns natürlich für das erste Länderspiel im nächsten Jahr eine stimmungsvolle Kulisse", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel.
  • Der Autohersteller VW löst ab dem 1. Januar 2019 Mercedes-Benz als DFB-Mobilitätspartner ab. In Wolfsburg fand bislang lediglich ein Länderspiel der A-Nationalmannschaft (4:1 gegen Kanada im Jahr 2003) statt. Die Arena bietet bei internationalen Spielen Platz für 27.000 Zuschauer.
  • "Wir wollen den eingeschlagenen neuen Weg konsequent fortsetzen und die Mannschaft weiterentwickeln und uns gleich zu Beginn des Länderspieljahrs in Wolfsburg gut auf das anschließende schwere EM-Qualifikationsspiel in den Niederlanden vorbereiten und einstimmen", sagte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff.


18:35 Uhr
Arsenal-Stars feiern Lachgas-Party im Nachtclub

(Foto: imago/Action Plus)
Wieder Wirbel um Mesut Özil: Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler wurde offenbar zusammen mit einigen Mannschaftskollegen vom englischen Erstligisten FC Arsenal bei der Einnahme von Lachgas gefilmt. In einem Video, das die "Sun" veröffentlichte, ist der Weltmeister von 2014 dabei zu sehen, wie er eine Substanz aus einem Luftballon einatmet. Ob es sich dabei tatsächlich um Lachgas - im englischen umgangssprachlich "Hippie Crack" genannt - handelt, kann allerdings nicht abschließend geklärt werden. Die Bilder sollen vor Saisonbeginn der Premier League in einem Londoner Etablissement entstanden sein.

"Wir werden mit den Spielern darüber sprechen und werden sie an ihre Verantwortung als Vertreter des Klubs erinnern", hieß es in einer Stellungnahme des FC Arsenal. Neben Özil sind unter anderem der Ex-Schalker Sead Kolasinac und die früheren Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang und Henrich Mchitarjan in der mehr als zweiminütigen Sequenz zu sehen. Letzterer verschmähte im Video jedoch den Konsum.

Lachgas, chemischer Name Distickstoffmonoxid, findet vor allem in der Medizin als Narkosemittel, aber auch im Ingenieurswesen Verwendung. Wegen seiner dissoziativen Wirkung wird es aber auch häufiger als Rauschmittel verwendet und kann bei Konsumenten zu Ohnmacht führen. In England ist lediglich der Verkauf an Minderjährige verboten. Wegen der leichten Verfügbarkeit ist es besonders auf Partys angesagt.


17:45 Uhr
Bob-Olympiasiegerin Jamanka feiert ersten Weltcupsieg

(Foto: imago/Ed Gar)
Olympiasiegerin Mariama Jamanka hat beim Weltcup-Auftakt im lettischen Sigulda ihren ersten Weltcupsieg geholt. Im FES-Zweierbob mit Anschieberin Annika Drazek stellte die für den BRC Thüringen startende Jamanka nicht nur einen Bahnrekord in 51,28 Sekunden auf, sondern holte sich auch noch den Startrekord von 5,30 Sekunden. Nach zwei Läufen hatte sie 0,61 Sekunden Vorsprung vor der Russin Nadeschda Sergeewa mit Julia Belomestnich. Den zweiten Podiumsplatz ihrer Karriere schaffte die drittplatzierte Pilotin Anna Köhler, die von Lisa Sophie Gericke (MSC Magdeburg) angeschoben wurde.

"Die zweite Fahrt war brachial, da musste ich mich danach wieder etwas fokussieren. Ich freue mich über den Startrekord, das ist für mich ja nicht so üblich", sagte Jamanka. Ihre größte Konkurrentin, die Olympia-Zweite Elana Meyers-Taylor aus den USA, wurde wegen eines zu leichten Schlittens disqualifiziert.
Eine Schrecksekunde musste Stephanie Schneider überstehen. Bei hartem Eis kam die Oberbärenburgerin zu spät aus der Kurve 13 heraus und stürzte mit Anschieberin Maureen Zimmer. Die Weltcup-Debütantin trat im Finallauf wegen einer Gehirnerschütterung nicht mehr an. "Ihr geht es den Umständen entsprechend aber gut", sagte Cheftrainer René Spies.


17:04 Uhr
Spiele bei Handball-EM wegen Gelbwestenprotesten verlegt

Auch die Gastgeberinnen aus Frankreich sind von den Spielverlegungen bei der Handball-EM betroffen.

Auch die Gastgeberinnen aus Frankreich sind von den Spielverlegungen bei der Handball-EM betroffen.

(Foto: imago/PanoramiC)
Die anhaltenden politischen Proteste in Frankreich wirbeln den Spielplan bei der Handball-Europameisterschaft der Frauen durcheinander. Aus Sicherheitsgründen hat die Europäische Handball-Föderation in Abstimmung mit dem Organisationskomitee die am Samstag in Nantes geplanten Hauptrundenspiele zwischen Schweden und Gastgeber Frankreich (15.00 Uhr) sowie Serbien und Russland (18.00 Uhr) auf Sonntag verlegt. Die Anwurfzeiten gelten ebenso wie die bereits verkauften Tickets.

Nach Angaben der EHF seien am Samstag in der Nähe der XXL Halle in Nantes Demonstrationen der Protestbewegung der Gelbwesten geplant. Bei solchen Aktionen gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron war es zuletzt vor allem in der Hauptstadt Paris zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Die deutsche Mannschaft ist von den Spielverlegungen nicht betroffen.


16:21 Uhr
Bierhoff erklärt Leistungsexplosion von Sané

(Foto: dpa)
Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff sieht bei Leroy Sané in der Geburt von dessen Tochter einen wichtigen Grund für die starken Leistungen des Offensivspielers vom englischen Meister Manchester City. "Die Geburt hat ihm sicherlich noch einmal einen Schub gegeben, er hat jetzt einfach auch mehr Ernsthaftigkeit in seinem Spiel", sagte Bierhoff der "Bild".

Nach seiner Nicht-Nominierung für die WM in Russland präsentiert sich der 22-jährige Sané in der Fußball-Nationalmannschaft und im Verein in glänzender Verfassung. "Es freut mich riesig für ihn", sagte Bierhoff.


15:42 Uhr
Armstrong: Uber-Investition bewahrte Familie vor Ruin

Selbst für einen einst hervorragend verdienenden Sportstar wie Armstrong hätten die diversen Prozesse den finanziellen Ruin bedeuten können.

Selbst für einen einst hervorragend verdienenden Sportstar wie Armstrong hätten die diversen Prozesse den finanziellen Ruin bedeuten können.

(Foto: dpa)
Der ehemalige Radstar Lance Armstrong hat vor allem dank eines frühen Investments in den Fahrdienstvermittler Uber seine Familie vor der Pleite bewahrt. Er habe bereits im Jahr 2010 ein Risikokapital in Höhe von 100.000 Dollar in den aufstrebenden Taxi-Konkurrenten gesteckt, sagte der tief gefallene Amerikaner dem Fernsehsender CNBC und fügte an: "Das hat meine Familie gerettet." Der 47-Jährige hat fünf Kinder.

Wie viel Geld er mit der Investition genau verdiente, sagte Armstrong nicht. Der Erfolg sei aber "zu gut, um wahr zu sein" gewesen. Uber war 2009 gegründet worden, zum Zeitpunkt seiner Investition soll die Firma 3,7 Millionen Dollar wert gewesen sein. Heute wird sie auf bis zu 120 Milliarden Dollar taxiert. Auf die Frage, ob er "10, 20, 30, 40 oder 50 Millionen verdient" habe, antwortete er: "Eines davon." Dennoch sei er unter dem Strich "nicht ganz ungeschoren davongekommen", sagte Armstrong.

Armstrong hatte im April in einem Schadenersatzprozess einer Zahlung von fünf Millionen Dollar zugestimmt. Bei einer Niederlage hätte ihm im Streit mit der US-Regierung und seinem früheren Teamkollegen Floyd Landis eine Schadenssumme von etwa 96 Millionen Dollar gedroht. Dies hätte die finanzielle Existenz des lebenslang wegen Dopings gesperrten Texaners bedroht, nachdem er unter anderem auch der Versicherungsgesellschaft SCA Promotions zehn Millionen Dollar Schadenersatz hatte zahlen müssen. Armstrong hatte wegen seiner Vergehen alle sieben Tour-de-France-Titel zwischen 1999 und 2005 aberkannt bekommen.


14:51 Uhr
Fußballprofi ist in Todesangst - Fifa schaltet sich ein

In einer ungewöhnlichen Situation greift die Fifa zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Fußballprofi Al Oraibi fürchtet um sein Leben.

In einer ungewöhnlichen Situation greift die Fifa zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Fußballprofi Al Oraibi fürchtet um sein Leben.

(Foto: picture alliance / dpa)
Der Fußball-Weltverband Fifa hat sich für die sofortige Rückkehr eines bahrainischen Fußballprofis nach Australien eingesetzt - sonst droht dem ehemaligen Nationalspieler Hakeem Al Oraibi in seiner früheren Heimat Gefängnis. Der Mann sitzt seit Ende November in Thailand in Auslieferungshaft.

  • In Thailand wollte Al Oraibi mit seiner Frau eigentlich Urlaub machen. In Australien genießt er seit 2017 Flüchtlingsstatus. Bahrain hat in Thailand die Auslieferung beantragt, deshalb schaltete sich die Fifa ein: Al Oraibi solle "zum frühestmöglichen Zeitpunkt" nach Australien zurückkehren, wird der Weltverband zitiert. Der Haftbefehl durch Interpol verstoße gegen die gültigen Regeln zum Schutz von Flüchtlingen.
  • "Ich bin hierher mit meinem australischen Pass gereist, nicht mit dem aus Bahrain", sagte Al Oraibi der WDR-Sendung "Sport inside" in einem Telefongespräch aus seiner Gefängniszelle. "Ich habe Bahrain vor fast fünf Jahren verlassen, seitdem lebe ich in Australien. Ich habe ihnen hier gesagt, wenn sie mich nach Bahrain zurückschicken, werden sie mich dort töten."
  • Al Oraibi war 2014 in Bahrain in Abwesenheit zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er an der Verwüstung einer Polizeistation beteiligt gewesen sein soll. Dies bestreitet er. Er sei in Bahrain gefoltert worden; nach seiner Inhaftierung 2012 floh Al Oraibi 2014 nach Australien, das ihm im vorigen Jahr politisches Asyl gewährte.


14:15 Uhr
Illegale Sauerstoffversorgung - Luitz droht Sieg zu verlieren

Luitz hatte nach dem Verletzungsdrama im deutschen Team für einen Lichtblick gesorgt.

Luitz hatte nach dem Verletzungsdrama im deutschen Team für einen Lichtblick gesorgt.

(Foto: imago/GEPA pictures)
Dem Deutschen Skiverband (DSV) und Skirennläufer Stefan Luitz droht nach den erfolgreichen Rennen von Beaver Creek ein böses Erwachen. Im schlimmsten Fall könnte dem 25 Jahre alten Allgäuer sogar sein erster Weltcupsieg aberkannt werden. Die DSV-Athleten um Luitz waren vor dem Riesenslalom am Sonntag mit Sauerstoff versorgt worden.

  • Alpin-Chef Wolfgang Maier räumte bereits "einen Fehler ein. Dazu stehen wir auch. Wir wussten nicht, dass die Fis ihre Regularien nicht dem Wada-Code angepasst hat", sagte Maier, fügte aber deutlich an: "Wir haben kein Doping betrieben. Dagegen wehren wir uns mit Händen und Füßen."
  • Der DSV wurde vom Internationalen Skiverband (FIS) bereits "um eine Stellungnahme zu dem Vorfall gebeten. Wir sind dem Wunsch natürlich nachgekommen. Die Stellungnahme liegt der FIS vor. Die Untersuchung läuft. Wir warten nun auf eine Entscheidung", sagte DSV-Sprecher Ralph Eder.
  • Der DSV hatte seinen Läufern vor dem Rennen auf über 3000 Metern Sauerstoff verabreicht. Dies gilt laut Code der Welt-Doping-Agentur WADA seit 1. Januar 2018 nicht als Doping, widerspricht aber offenbar der Wettkampfordnung der FIS. Bei der FIS ist nach dem Rennen laut skionline.ch angeblich ein anonymer Protest gegen das DSV-Team eingegangen.


13:29 Uhr
Kovac verhängt totalen Rotationsstopp

Kovac erzählt, wo's langgeht - nämlich für einige auf die Ersatzbank.

Kovac erzählt, wo's langgeht - nämlich für einige auf die Ersatzbank.

(Foto: imago/Lackovic)
Trainer Niko Kovac hat für den Jahresendspurt des FC Bayern einen totalen Rotationsstopp bei seiner Mannschaft verkündet. "Ich habe gesagt, okay, die Rotation wird stattfinden, aber nur dann, wenn einer verletzt ist beziehungsweise wenn wirklich jemand total am Boden ist", sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten. Die Spieler, die aktuell "hinten dran sind", müssten mit der neuen Situation klarkommen: "Das ist sicherlich nicht angenehm, aber das ist das Geschäft."

Im Heimspiel am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg will Kovac das Team auflaufen lassen, das zuletzt 2:1 beim SV Werder Bremen gewinnen konnte: "Der Kader ist bekannt - und die ersten Elf im Moment auch." So viel zum Überraschungsmoment.


12:47 Uhr
Spielabsage bringt Tuchel in Terminnot

Tuchel kann wie der Rest der französischen Liga am Wochenende wegen Sicherheitsbedenken nicht spielen.

Tuchel kann wie der Rest der französischen Liga am Wochenende wegen Sicherheitsbedenken nicht spielen.

(Foto: imago/PanoramiC)
Die Absage des Ligue-1-Spiels zwischen Paris St. Germain und HSC Montpellier am Samstag wegen Sicherheitsbedenken bringt den französischen Double-Gewinner um seinen deutschen Trainer Thomas Tuchel in die Bredouille.

Die französische Liga hat PSG den 16. Januar als Ersatztermin für die Partie vorgeschlagen, die wegen der Demonstrationen der Gelbwesten abgesagt wurde. Diesen Termin verweigert der souveräne Tabellenführer allerdings kategorisch, weil der Verein sich zu diesem Zeitpunkt nach aktueller Planung im Kurztrainingslager in Katar - der Klub ist seit 2011 in katarischer Hand - befindet.

Als Alternative wird eine Austragung an einem Spieltag der Europa-League-Zwischenrunde im Februar diskutiert. Gegen diese Variante laufen die Dauerkarteninhaber von PSG aber Sturm, weil das Spiel bereits vor dem Anpfiff im kleineren Europapokal (18.55 Uhr; d. Red.) beendet sein müsste.


11:59 Uhr
München? Leipzig? Werner-Deal soll so gut wie stehen

Timo Werner soll aller Voraussicht nach weiter für RB Leipzig stürmen.

Timo Werner soll aller Voraussicht nach weiter für RB Leipzig stürmen.

(Foto: imago/Picture Point LE)
Timo Werner wechselt zum FC Bayern München - diese Meldung hätte basierend auf Erfahrungswerten der Vergangenheit kaum einen überrascht. Der Nationalstürmer passt perfekt ins Beuteschema des Rekordmeisters, der für den kommenden Sommer eine noch nie dagewesene Transferoffensive angekündigt hat: jung, schnell, torgefährlich, deutsch, auf dem Sprung zur Weltklasse. Und: Werners Vertrag läuft bereits 2020 aus.

Allerdings scheint auch RB Leipzig seine Hausaufgaben gemacht zu haben - und das offenbar sehr gut. Ralf Rangnick, Trainer und Sportdirektor in Personalunion, überraschte am Donnerstag mit einer sehr optimistischen Prognose über einen Verbleib des Torjägers in der Messestadt. Es sei "hoffentlich spätestens zur Winterpause so weit, dass Timo seinen Vertrag bei uns verlängert".

So weit hat sich Rangnick bislang noch nicht aus dem Fenster gelehnt, seit er vor gut einem Jahr die Verhandlungen mit Werner und dessen Beratern aufgenommen hatte. Die "Bild" spekuliert nun sogar über die wahrscheinlichen Rahmendaten: Laufzeit bis 2023, Gehaltsverdoppelung auf sechs Millionen Euro pro Jahr, eine mögliche Ausstiegsklausel in astronomischer Höhe.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht.


11:18 Uhr
Ex-BVB-Scout nennt Grund für Zoff mit Tuchel

Mislintat ist seit letztem Dezember Chefscout beim FC Arsenal.

Mislintat ist seit letztem Dezember Chefscout beim FC Arsenal.

(Foto: imago/GEPA pictures)
Kennen Sie noch Sven Mislintat? Schon paradox, dass die meisten den 46-Jährigen wegen seines Streits mit Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel kennen. Dabei war Mislintat mehr als zehn Jahre so etwas wie das Auge des Vereins, er holte als Scout und später als Direktor Profifußball Spieler wie Ousmane Dembélé oder Pierre-Emerick Aubameyang nach Dortmund. Der "Zeit" hat er nun erzählt, was zum Bruch mit Tuchel geführt hat.

  • Demnach hängt sich der Streit an der Personalie Oliver Torres auf. "Wir alle zusammen hatten beschlossen, diesen Spieler zu holen. Die ganze Arbeit war erledigt, Oliver kämpfte für seinen Wechsel. Dann aber wollte ihn unser Trainer nicht mehr. Für mich war der 'Point of no Return' erreicht", so Mislintat.
  • Besonders bitter: "Wenn ich mich mit einem Spieler verbinde", erklärt Mislintat, "muss er wissen, dass ich für ihn da bin. Es ging um Glaubwürdigkeit. Die Sache ist aber gar nicht mal eskaliert. Mir wurde nur irgendwann mitgeteilt, ich solle nicht mehr im Umfeld des Trainerteams und der Mannschaft auftauchen. Es gab nie eine richtige Auseinandersetzung."
  • Das sei für ihn der Anlass gewesen, über ein Engagement im Ausland nachzudenken und dann in die Tat umzusetzen, er ist inzwischen beim FC Arsenal tätig. "Es gab nur gute Gründe, eine andere Herausforderung anzunehmen, keinen einzigen schlechten Grund, Dortmund zu verlassen. Die Geschichte mit Thomas Tuchel war lediglich ausschlaggebend dafür, über alles nachzudenken. Ich hatte früher schon Angebote aus England und Deutschland. Fast paradox, dass ich erst dadurch einen größeren Bekanntheitsgrad bekam."


10:28 Uhr
Italienischer Topklub buhlt um BVB-Star

Erkennen Sie ihn noch? Julian Weigl hat man in dieser Saison zumindest auf dem Platz noch nicht so häufig zu Gesicht bekommen.

Erkennen Sie ihn noch? Julian Weigl hat man in dieser Saison zumindest auf dem Platz noch nicht so häufig zu Gesicht bekommen.

(Foto: imago/DeFodi)
Der fünfmalige deutsche Fußball-Nationalspieler Julian Weigl könnte Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund in der Winterpause verlassen. Nach einem Bericht der "Bild" würde der italienische Erstligist AS Rom den 23 Jahre alten Mittelfeldspieler gerne für anderthalb Jahre ausleihen.

Weigls Vertrag beim BVB läuft noch bis Juni 2021. Unter Trainer Lucien Favre spielt er aber keine große Rolle. Vor dem Revierderby bei Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) kam Weigl in der Bundesliga erst in drei von 13 Spielen zum Einsatz.


09:50 Uhr
Lewandowski macht Kampfansage an BVB

Lewandowski bläst zur Attacke.

Lewandowski bläst zur Attacke.

(Foto: dpa)
Torjäger Robert Lewandowski hat die siebte deutsche Meisterschaft in Serie für Bayern München trotz eines Rückstands von neun Punkten auf Borussia Dortmund noch nicht abgehakt. "Es ist als Jäger einfacher, von hinten zu attackieren, als wenn du als Erster auf die Attacken von hinten schauen musst. Gerade wenn du die Erfahrung nicht hast", sagte Lewandowski vor dem bayerisch-fränkischen Derby morgen (15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg der "Bild".

Nach zuletzt zwei Siegen gegen Benfica Lissabon und bei Werder Bremen glaubt Lewandowski an den Aufschwung. Besonders vom intensiven Austausch zwischen den Führungsspielern und den Klub-Bossen "profitiert der ganze Verein". Jetzt würden wieder "alle zusammen in eine Richtung" gehen.

Und weiter: Trainer Niko Kovac habe "Kleinigkeiten" verändert. "Wenn er diese Einsicht zeigt, ist das kein Zeichen von Schwäche. Nur so kann er ein besserer Trainer werden", sagte Lewandowski, der sich zudem von der Entwicklung seines Ex-Klubs Dortmund begeistert zeigte.


09:33 Uhr
Grindel kritisiert Drittligisten für Protestaktionen

Grindel wirft den Drittligisten indirekt ihre mangelnde Bereitschaft zu Kompromissen vor.

Grindel wirft den Drittligisten indirekt ihre mangelnde Bereitschaft zu Kompromissen vor.

(Foto: imago/Hartenfelser)
DFB-Präsident Reinhard Grindel hat die Fußball-Drittligisten erneut für deren Proteste gegen die Regionalliga-Reform kritisiert. "Ich rate allen Beteiligten, sich um Sachlichkeit zu bemühen", sagte Grindel der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Überhaupt nicht einverstanden bin ich mit der Aktion der Drittligisten. Wir stehen erst am Anfang der Diskussionen, und es ist noch überhaupt nichts entschieden. Man kann nicht immer nur sagen, was alles nicht geht."

Unter dem Motto "Stillstehen gegen den Stillstand" hatten die Drittligisten am vergangenen Wochenende für eine Minute auf dem Platz gegen die Reformpläne protestiert. In der schwierigen Diskussion ist noch keine Lösung in Sicht. "Die Regionalligen fordern, dass der Meister aufsteigt, wollen aber an fünf Regionalligen festhalten. Das gilt insbesondere für den Norden und den Nordosten", sagte Grindel: "Die Drittligisten möchten am liebsten nur drei Absteiger. Das passt nicht zusammen. Um einen Kompromiss zu finden, müssen sich alle Seiten bewegen."


09:04 Uhr
So wird der FC Bayern Meister, Bremen muss gewinnen

Hallo und herzlich willkommen zum Sport-Tag am Freitag.

Lewandowski sieht den FC Bayern im Aufwärtstrend.

Lewandowski sieht den FC Bayern im Aufwärtstrend.

(Foto: imago/ULMER Pressebildagentur)
Schon klar, die meisten Augen dürften heute nach Hamburg gerichtet sein, was nicht etwa am dort ansässigen Sportverein liegt, sondern am CDU-Parteitag. Das allerdings ist kein Grund, sich nicht fürs sportliche Geschehen zu interessieren, im Gegenteil!

Die Kollegin Anja Rau widmet sich bereits der Vorschau auf den 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga (auch hier geht's nicht um den HSV). Starten wird der am Abend (20.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) mit dem Spiel von Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf. Kurz zur Ausgangslage: Fortuna kommt als Letzter und hat aus 13 - teilweise recht ordentlichen, teilweise aber auch ganz schwachen - Spielen bislang nur neun Punkte geholt. Werder ist Tabellen-Neunter und hat doppelt so viele Zähler. Die Bremen haben aber seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen. Das Saisonziel Europapokal-Teilnahme gerät damit in Gefahr. Die gesamte Vorschau – inklusive Revierderby - haben wir dann am Nachmittag für Sie.

Das Tageshighlight (meines jedenfalls) steigt allerdings in Frankreich. Da startet die junge deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen in die 2. Gruppenphase - für das Team von Henk Groener ein erster Erfolg. Der Erfolgscoach traut seiner Truppe allerdings weitere Überraschungen zu, vielleicht ja schon gegen Spanien? Angepfiffen wird der Kracher um 18 Uhr, sportdeutschland.tv überträgt live, in Farbe und kostenlos.

  • Ansonsten hat Robert Lewandowski der "Bild" erzählt, wie der FC Bayern doch noch Meister werden kann und warum es gar nicht mal so schlecht ist, zur Abwechslung der Jäger statt der Gejagte zu sein.
  • Der DFB berät derweil über die Reform der Regionalligen sowie über das Fanverhalten, sprich: Die massiven Proteste. Erste Beschlüsse werden für den Nachmittag erwartet.
  • Kommen wir endlich zum HSV: Der spielt heute Abend in der 2. Liga gegen den SC Paderborn 07, parallel empfängt Jahn Regensburg den 1. FC Köln (beide 18.30 Uhr).

Viel Vergnügen beim Mitlesen.


08:37 Uhr
Tedesco lobt: "Die Dortmunder machen das richtig gut"

(Foto: picture alliance/dpa)
Vor dem Revierderby (Samstag, 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) zollt FC-Schalke-04-Trainer Domenico Tedesco dem Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund Respekt. "Die Dortmunder machen das richtig gut. Man muss neidlos anerkennen, dass ihre Transfers top funktioniert haben. Sie haben einen tollen Saisonstart hingelegt, sind stark geblieben, finden in vielen Situationen die richtigen Lösungen", sagte Tedesco der Funke Mediengruppe.

  • Einen Favoriten sieht Tedesco trotz eines 19-Punkte-Rückstands auf den Erzrivalen nicht. "Im Derby ist immer alles möglich, und dafür müssen wir sorgen. Wir freuen uns auf das Derby."
  • Auch im Falle einer Niederlage mache er sich keine Gedanken, dass die Stimmung im Umfeld der Königsblauen kippen könne.
  • Der Thematik Abstiegskampf geht der 33 Jahre alte Übungsleiter des Bundesliga-Zwölften aus dem Weg. "Ich bin kein Freund solcher Begriffe. Im letzten Jahr habe ich auch nicht reagiert, wenn andere von uns als Bayern-Jäger sprachen. Unser Plan ist immer, das nächste Spiel gut zu gestalten. Aber es stimmt natürlich, dass unser schlechter Saisonstart eine Last ist, die wir tabellarisch spüren."