Donnerstag, 11. Oktober 2018 Der Sport-Tag bei n-tv.de

Heute mit Anja Rau

20:45 Uhr
Tormaschine Alcacer will offenbar Borusse bleiben

Fühlt sich offenbar wohl beim BVB: Der neue Dortmunder Torjäger Paco Alcacer.

Fühlt sich offenbar wohl beim BVB: Der neue Dortmunder Torjäger Paco Alcacer.

(Foto: imago/Chai v.d. Laage)
Offiziell bestätigt ist der Deal noch nicht. Dennoch sieht es so aus, als könnten Fans von Borussia Dortmund in Kürze frohlocken: Der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich offenbar mit seinem neuen Torjäger Paco Alcacer auf einen neuen Vertrag bis 2023 geeinigt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat der Spanier den BVB-Verantwortlichen eine Zusage für den langfristigen Vertrag gegeben. Alcacer, der in drei Liga-Spielen sechs Tore für Dortmund erzielte, war im Sommer für ein Jahr vom spanischen Meister FC Barcelona ausgeliehen worden. Der BVB besitzt aber eine fixierte Kaufoption in Höhe von 23 Millionen Euro, die mit der Leihgebühr für den 25-Jährigen verrechnet werden soll.


20:03 Uhr
Rad-WM-Teilnehmerin wegen Flaschenwurf angezeigt

Das liest man auch nicht alle Tage: Eine WM-Teilnehmerin aus Kanada muss möglicherweise mit einer Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung während der Rad-Weltmeisterschaften in Innsbruck rechnen. Wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtete, war eine Zuschauerin beim Rennen der Damen am 29. September offensichtlich durch den Wurf einer Trinkflasche verletzt worden. Sie habe eine Schwellung am Kinn erlitten und Anzeige erstattet. Die Flaschenwerferin konnte nach dem Zeitungsbericht mithilfe von Videoaufnahmen identifiziert werden.

Die Polizei ermittele, aber die Trinkflasche habe bisher nicht sichergestellt werden können. Selbst wenn die Flasche leer gewesen sei, könne sie zum Geschoss werden, schließlich sind die Radfahrerinnen mit bis zu 60 Stundenkilometern unterwegs.


19:01 Uhr
Verletzter Frodeno gibt auf Hawaii den Eisverkäufer

*Datenschutz
Der zweimalige Ironman-Weltmeister Jan Frodeno macht aus seiner Verletzungsnot eine Tugend - und verkauft am Rande der WM auf Hawaii Eiscreme. "Wenn du das größte Preisgeld der Saison verpasst, musst du andere Wege für den Lebensunterhalt finden", schrieb der 37-Jährige in den Sozialen Medien unter ein launiges Video, das ihn in einem Eiswagen zeigt.

Frodeno, der in Kailua-Kona 2015 und 2016 triumphiert hatte, muss wegen einer Stressfraktur in der Hüfte auf einen Start verzichten. Der Triathlon-Olympiasieger von 2008 bezeichnete die Reise nach Hawaii im ZDF als "Frustbewältigung, um sich bewusst mit der Situation auseinanderzusetzen und den Kopf für die neue Saison freizubekommen".


17:52 Uhr
Mesut Özil geht unter die Spiele-Streamer

Mesut Özil geht unter die Streamer. Der Ex-Fußball-Nationalspieler hat nun einen Kanal bei Twitch, dem Livestreaming-Portal. Dort können ihm Fans künftig beim Zocken zuschauen. 31.600 Personen haben seinen - noch leeren - Kanal bereits gelikt.


17:04 Uhr
Videobeweis: Köster zur Korruption in Belgien

Video

Die belgische Polizei geht gegen offenbar großangelegte Korruption und Manipulation in der Liga des WM-Dritten vor. "11 Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster erläutert, dass der Fußball dort notorisch anfällig ist und was Deutschland besser im Griff hat.


16:43 Uhr
"Eichhörnchen" zu niedlich? - Fußballteam vor Namenswechsel

*Datenschutz
Nun gut, jetzt ist der Benin nicht unbedingt für seinen guten Fußball bekannt. Das afrikanische Land liegt in der Fifa-Weltrangliste auf Platz 88 - noch vor den Färöern und Georgien (Platz 92 und 93). Doch die Nationalmannschaft fällt durch ihren Spitznamen auf: Die Eichhörnchen - Les Écureuils, heißt sie. Das ist dem Verband offenbar zu niedlich, prahlen doch andere mit ihren "Teufeln" oder "Löwen". Jedenfalls haben die Verantwortlichen jetzt eine Umfrage gestartet: In 18 Fragen soll erörtert werden, ob "Eichhörnchen" der richtige Name für ein Fußballteam ist.

Mit dabei: "Glauben Sie, dass sich der Name einer Fußballmannschaft auf die Leistung dieser Mannschaft auswirkt?" und "Welche Eigenschaften muss der Name einer Fußballmannschaft erfüllen?". Außerdem dürfen die Abstimmenden selbst Namensvorschläge machen. Auf der Facebook-Seite des Verbands sind jedenfalls zahlreiche Kommentare eingegangen: Von Zebra über Chamäleon bis Tiger - es bleibt vermutlich tierisch.


16:16 Uhr
Korruptionsskandal: Wohl Erstliga-Spiele betroffen

Bei dem Betrugsskandal im belgischen Fußball sind möglicherweise zwei Spiele der ersten Liga manipuliert worden. Weitere Hinweise darauf hätten sich im Laufe der Ermittlungen ergeben, teilte die Bundesstaatsanwaltschaft mit. Bei den infrage kommenden Partien soll es sich demnach um Spiele im Abstiegskampf der Saison 2017/2018 handeln.

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche, Korruption und Spielmanipulationen hatte die Polizei zuvor Dutzende Gebäude in Belgien und im Ausland durchsucht und mehrere Personen festgenommen. Von den Ermittlungen sind Topklubs wie der RSC Anderlecht oder der FC Brügge betroffen.


15:56 Uhr
Videobeweis: "Wir sind keine Gurkentruppe"

Video

In der Vorbereitung auf den nächsten Gegner in der Nations League übt sich der DFB in Berlin in neuer Nähe. Vor allem aber will man wieder den alten Ehrgeiz zurück. n-tv Reporter Nico Holter erlebt einen angriffslustigen Leader Toni Kroos, der motiviert vorangeht.


15:31 Uhr
Kroos kontert Ballacks Löw-Vorwurf

Kroos nimm Löw in Schutz

Kroos nimm Löw in Schutz

(Foto: imago/Nordphoto)
Das ließ nicht lange auf sich warten: Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat die Kritik des ehemaligen DFB-Kapitäns Michael Ballack gekontert und Bundestrainer Joachim Löw die richtigen Reaktionen nach dem WM-Debakel bescheinigt.

  • "Ich bin überzeugt, dass wir die Kurve mit Jogi Löw kriegen", sagte der Profi von Real Madrid.
  • "Es ist eine Wortmeldung mehr", sagte Kroos zu Ballacks Meinung, er hätte einen Neustart ohne Löw für richtig gehalten. Es könne sein, dass das Verhältnis von einem Trainer zu einer Mannschaft ein paar neue Reize brauche. "Aber die können manchmal auch vom selben Trainer kommen, wenn er sich hinterfragt. Das hat er getan", sagte Kroos.
  • Löw habe über viele Jahre bewiesen, dass er bereit ist, sich selbst zu entwickeln. "Ich habe es selbst gesehen, das ging bei ihm genauso stetig nach oben", bemerkte der 28 Jahre alte Kroos. Von seiner ganzen Ansprache, von der Qualität des Trainings sei Löw "jetzt auf einem ganz anderen Niveau als 2010". Und er habe es nach seinen großen Erfolgen in den vielen Jahren vor der WM in Russland "absolut verdient", die Mannschaft weiter zu führen und zu entwickeln.


15:05 Uhr
Hoeneß, Völler & Co. wettern gegen Länderspielpause

Unter anderem Uli Hoeneß hat keinen Bock auf die Pause.

Unter anderem Uli Hoeneß hat keinen Bock auf die Pause.

(Foto: imago/Ulmer)
Trainer und Verantwortliche der Fußball-Bundesligisten haben die erneute Unterbrechung des Ligabetriebs durch die Länderspielwoche samt Nations League stark kritisiert. "Wir haben drei Unterbrechungen in der Hinrunde, das ist Wahnsinn!", sagte Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß dem "Kicker".

  • Nach der Unterbrechung im September und der aktuellen Periode werden im November noch einmal Länderspiele ausgetragen.
  • "Es ist schon so, dass der Rhythmus durch die Länderspielpausen in der Hinrunde immer wieder unterbrochen wird", sagte Werder Bremens Cheftrainer Florian Kohfeldt: "Wenn eine davon auf die Zeit direkt vor Weihnachten oder in die Rückrunde gelegt würde, hätte ich nichts dagegen."
  • Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler sieht das Grundproblem im späten Start der Bundesligasaison. "Obwohl wir nur 18 Vereine haben, haben wir englische Wochen. Unter der Woche kommen weniger Zuschauer und es ist eine weitere Belastung", äußerte er. "Auch wenn wir die WM im Sommer hatten: Wir hätten einfach zwei Wochen früher anfangen müssen. Wahnsinn! Unfassbar!", meinte der Weltmeister von 1990.
  • Änderungen an dem bestehenden Rahmenterminkalender sollen laut Bayerns Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge bereits diskutiert worden sein. "Es gibt Bestrebungen, dass künftig anstatt der drei Abstellungsperioden im September, Oktober und November mit jeweils zwei Länderspielen nur noch zwei Perioden mit je drei Partien durchgeführt werden", sagte er.


14:49 Uhr
WM-Gold: Fallschirmspringer erreicht 517 Stundenkilometer

Fallschirmspringer Moritz Friess hat im australischen Gold Coast WM-Gold im Speed Skydiving gewonnen. Der 47-Jährige erreichte nach acht Durchgängen eine durchschnittliche Freifall-Geschwindigkeit von 499,08 Kilometern je Stunde und verwies den Australier Shane Turner (495,00) und den Briten Charles Hurd (491,82) auf die weiteren Medaillenplätze.

  • Der zweite deutsche Teilnehmer Marco Hepp (Günzburg) wurde mit 451,28 km/h Zehnter.
  • Nach drei frühen Streichergebnissen zeigte Europameister Friess eine Aufholjagd, im sechsten Durchgang gelang ihm mit 517,33 km/h der zweithöchste Wert im Wettbewerb.
  • "Es war der spannendste und dramatischste Wettkampf meiner Karriere", sagte Friess: "Ich bin volles Risiko gegangen und habe bewusst in Kauf genommen, dass dies durch zu viele Nullrunden auch das Aus hätte bedeuten können."


14:22 Uhr
Ballack über Löw: "Überrascht, dass er Job behalten hat"

Ein Bild aus früheren gemeinsamen Zeiten.

Ein Bild aus früheren gemeinsamen Zeiten.

(Foto: picture alliance / dpa)
Bundestrainer Joachim Löw hätte nach Meinung des früheren Nationalmannschaftskapitäns Michael Ballack als Konsequenz aus dem WM-Desaster in Russland seinen Hut nehmen müssen. "Ich war wie viele andere Leute auch überrascht, dass er seinen Job behalten hat. Er hat lange mit dem Team gearbeitet. Manchmal funktioniert es einfach nicht mehr, wenn jemand so lange mit einer Mannschaft zusammen ist wie er", sagte Ballack der Deutschen Welle.

Letztlich sei Löw für das Scheitern verantwortlich zu machen und sollte "professionell genug sein", um die richtigen Konsequenzen für seine Zukunft zu ziehen, ergänzte Ballack: "Es war ganz offensichtlich, dass einige Spieler nicht auf der Höhe waren. Und man konnte es schon vorher sehen, dass eine oder mehrere Positionen nicht optimal besetzt waren. Deshalb sollten die Verantwortlichen beurteilen, ob Löw immer noch der richtige Mann ist."


13:35 Uhr
Früheres Bayern-Talent feiert Comeback in 9. Liga

Dale Jennings spielte für den FC Bayern nur in der Regionalliga.

Dale Jennings spielte für den FC Bayern nur in der Regionalliga.

(Foto: imago sportfotodienst)
Lange, lange ist es her - erinnern Sie sich an Dale Jennings?: Er war 2011 als 18-Jähriger zum FC Bayern München gewechselt. Nach dem glücklosen Gastspiel beim Rekordmeister und schweren Schicksalsschlägen wagt der englische Stürmer nun ein Comeback in der 9. Liga seines Heimatlandes.

  • Fast drei Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel stand Jennings beim 3:0 von Runcorn Town über Silsden erstmals wieder auf dem Platz. "Ich habe mich so lange herumgequält, aber als es endlich positive Nachrichten gab, wusste ich, dass ich ein Comeback geben muss", sagte der 25-Jährige der BBC.
  • Bei seiner Tochter Mila war 2017 Leukämie diagnostiziert worden, mittlerweile geht es ihr besser. "Zuletzt hat nur meine Tochter gezählt, nichts anderes. Mental leidet man da so schlimm", sagte Jennings.
  • Die Bayern hatten Jennings einst auch auf Vermittlung von Dietmar Hamann von den Tranmere Rovers verpflichtet und für den nahezu unbekannten Teenager bemerkenswerte 600.000 Euro gezahlt. Für die Münchner brachte es Jennings auch wegen einiger Verletzungen nur auf 36 Regionalliga-Spiele.
  • Nach der Rückkehr in seine Heimat setzte sich Jennings auch beim FC Barnsley und bei den Milton Keynes Dons nicht durch, Ende 2015 verabschiedete er sich mit 22 aus dem Profigeschäft.
  • "Ich habe in Deutschland sechs Monate lang versucht, die Sprache zu lernen. Und das hat mich mehr beschäftigt als der Fußball", sagte Jennings: "Es ist mir damals alles über den Kopf gewachsen, weil mir nicht bewusst war, wie groß der Wechsel von Tranmere zu den Bayern war."


13:06 Uhr
Kolumnist Redelings feiert sein neues Buch

Unser Kolumnist Ben Redelings feiert heute einen besonderen Tag: Sein neues Buch erscheint. "Fußball. Die Liebe meines Lebens" heißt es.

Mehr Infos gibt es hier.


12:39 Uhr
Unfallfahrer von "Kentucky Kid" Hayden verurteilt

Nick Hayden starb an den Folgen des Unfalls.

Nick Hayden starb an den Folgen des Unfalls.

(Foto: imago/Newspix)
Der italienische Autofahrer, der im Mai 2017 in den tödlichen Unfall des ehemaligen MotoGP-Weltmeisters Nicky Hayden verwickelt war, ist von einem Gericht in Italien zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

  • Hayden war mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen, als ihn der Fahrer eines Peugeots mit einer Geschwindigkeit von 70 Kilometer pro Stunde erfasste. Auf der Straße galt ein Tempolimit von 50 Stundenkilometer.
  • Gutachter kamen zu dem Schluss, dass Hayden noch am Leben wäre, wenn der Fahrer sich an die Begrenzung gehalten hätte.
  • Hayden soll seinerseits ein Stoppschild überfahren und Musik gehört haben, weshalb das Gericht für den Autofahrer mildernde Umstände geltend machte.
  • Hayden erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen und starb fünf Tage später im Krankenhaus. Das "Kentucky Kid" hatte 2006 mit Honda den WM-Titel in der MotoGP gewonnen.


12:24 Uhr
Medien: Mutko kehrt als Fußballchef Russlands zurück

(Foto: imago/Russian Look)
Alle Pessimisten - oder eher Realisten? - werden jetzt sagen: Das war doch klar. Der umstrittene stellvertretende russische Ministerpräsident Witali Mutko wird offenbar erneut Präsident des nationalen Fußballverbandes RFS. Noch heute soll Medienberichten zufolge seine Rückkehr an die Spitze des Verbandes bekannt gegeben werden.

  • Mutko, der als Schlüsselfigur im russischen Staatsdoping-Skandal gilt, war im vergangenen Dezember - mutmaßlich auf Druck des russischen Präsidenten Wladimir Putin - zunächst als Präsident des Verbandes und kurze Zeit später auch als Chef des Organisationskomitees der Fußball-WM 2018 zurückgetreten. Im Mai 2018 wurde er zum Vize-Ministerpräsident für Bauaufsicht und Regionen ernannt.
  • Wenige Wochen vor seinem Rücktritt im Dezember war Mutko vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) lebenslang für alle olympischen Funktionen gesperrt worden.
  • Das IOC sah es als erwiesen an, dass Mutko als Sportminister verantwortlich für das Betrugssystem war, das während der Winterspiele in Sotschi 2014 seinen Höhepunkt erreichte. Dort wurden offenbar mit Hilfe des Geheimdienstes FSB Dopingproben russischer Athleten und Medaillengewinner ausgetauscht und manipuliert.

Dazu noch Lesetipps: 7 1/2 Jobs, die Multi-Mutko nicht mehr hat und So geht's nach der WM in Russland weiter sowie - ganz frisch von heute: "Hat uns die WM denn gar nichts gelehrt?"


11:58 Uhr
Neuer Ronaldo-Anwalt bestreitet erneut Vergewaltigung

Cristiano Ronaldo hat den Vergewaltigungsvorwurf gegen ihn über einen neuen Rechtsbeistand aus Las Vegas erneut vehement zurückweisen lassen. Der Anwalt Peter Christiansen schrieb in einer Stellungnahme im Namen des portugiesischen Fußball-Stars, was 2009 in Las Vegas während des Treffens mit der Amerikanerin Kathryn Mayorga passiert sei, sei einvernehmlich geschehen.

  • Zugleich räumte Christiansen ein, dass es im Jahr 2010 eine Übereinkunft zwischen beiden Parteien gegeben habe. Diese sei allerdings nicht als Schuldeingeständnis von Ronaldo zu werten. Dem inzwischen bei Juventus Turin spielenden 33-Jährigen sei damals geraten worden, die Anschuldigungen gegen ihn privat beizulegen, um Versuche zu unterbinden, seinen Ruf zu zerstören.
  • Die 34 Jahre alte Mayorga hatte in einem Bericht des "Spiegel" angegeben, sie sei dem ehemaligen Profi von Manchester United und Real Madrid am 12. Juni 2009 in einem Nachtclub in Las Vegas begegnet. In dem Bericht erhebt sie auch den Vorwurf der Vergewaltigung. Ihr Anwalt Leslie Stovall hat bei einem Gericht in Las Vegas eine Zivilklage eingereicht.
  • Christiansen erklärte, in dem Bericht zitierte Dokumente mit Aussagen Ronaldos seien von einem Hacker gestohlen worden. Wesentliche Teile seien verändert oder sogar komplett gefälscht worden.


11:24 Uhr
Chelsea will rassistische Fans zum Auschwitz-Trip schicken

Roman Abramowitsch steht hinter dem neuen Chelsea-Plan.

Roman Abramowitsch steht hinter dem neuen Chelsea-Plan.

(Foto: picture alliance / Anthony Anex/)
Das ist mal eine interessante Idee: Der FC Chelsea möchte rassistische Fans offenbar nicht mehr sofort von seinen Spielen ausschließen. Stattdessen sollen sie bei einem Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz lernen, welche Schrecken Rassismus und Antisemitismus verbreiten.

  • Einem Bericht des "Guardian" zufolge soll der Klub so Antisemitismus bekämpfen wollen. Klubeigner Roman Abramowitsch ist selbst Jude.
  • "Wenn man Leute nur verbannt, wird man niemals ihr Verhalten ändern", sagt der Klubvorsitzende Bruce Buck, der "Sun". "Diese Regel gibt ihnen die Chance zu verstehen, was sie getan haben und sich anschließend besser zu verhalten."
  • Früher hätte man die rassistischen Fans für bis zu drei Jahre aus der Gruppe verbannt. "Heute sagen wir: 'Du hast etwas Falsches getan. Du hast die Wahl. Wir können dich suspendieren oder du verbringst Zeit mit unseren Gleichberechtigungsbeauftragten und verstehst, dass du etwas Falsches getan hast", erklärt Buck weiter.
  • Anlass für das Konzept war das Spiel gegen Tottenham Hotspur im September 2017. Damals wurde der Klub für eine Gruppe von 50 bis 100 Fans kritisiert, die den Rivalen mit antisemitischen Ausfällen bedachten.


10:55 Uhr
Medien: Handball-Nationalspieler wechselt zum Spitzenklub Skopje

(Foto: imago/pmk)
Der frühere Handball-Europameister Christian Dissinger wechselt nach seiner Vertragsauflösung bei Rekordmeister THW Kiel wohl zum mazedonischen Spitzenklub Vardar Skopje. Laut der "Kieler Nachrichten" unterschreibt der Rückraumspieler beim Champions-League-Sieger von 2017 einen Zweijahresvertrag. Für Skopje wäre Dissinger ab Ende Oktober einsatzberechtigt.

  • Für den 26 Jahre alten Dissinger, der mit der deutschen Nationalmannschaft 2016 EM-Gold und Olympia-Bronze geholt hatte, ist es die zweite Auslandsstation, nachdem er von 2011 bis 2013 für Kadetten Schaffhausen in der Schweiz gespielt hatte.
  • 2013 hatte sich ein Wechsel zu Atletico Madrid nach erfolgter Unterschrift aufgrund der Insolvenz der Spanier zerschlagen.
  • Am Montag teilte der THW Kiel mit, dass der Klub und Dissinger ihre bis 2020 geplante Zusammenarbeit nach drei Jahren vorzeitig beenden. "Beide Seiten waren mit der momentanen Situation nicht zufrieden", sagte Kiels Sportlicher Leiter Viktor Szilagyi: "Christian braucht viel Spielpraxis. Diese konnten wir ihm bei uns nicht garantieren, deshalb ist die einvernehmliche Trennung für beide Seiten die beste Lösung."


10:19 Uhr
Kaum zurückgetreten, schon hat Ex-England-Star Terry einen Job

(Foto: picture alliance / Aaron Chown/P)
Nur wenige Tage nach seinem Rücktritt vom aktiven Profi-Fußball hat der ehemalige englische Auswahlkapitän John Terry einen neuen Job. Der 37-Jährige wird Assistenztrainer beim Zweitligisten Aston Villa, für den der einstige Abwehr-Hüne bis zum Sommer gespielt hatte. Wie der Klub aus Birmingham mitteilte, wird Dean Smith neuer Trainer, der Spanier Jesus Garcia Pitarch kommt als neuer Sportdirektor.

Terry spielte nach rund zwei Jahrzehnten für den FC Chelsea in der vorigen Saison für Aston Villa. Der 78-malige Nationalspieler war dabei auch Kapitän der Mannschaft aus Birmingham.


09:49 Uhr
Korruptionsskandal: Brügge-Trainer wird Richter vorgeführt

(Foto: imago/Belga)
Der im Zuge der Betrugsermittlungen im belgischen Fußball festgenommene Brügge-Trainer Ivan Leko soll heute einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Dies berichtete die Agentur Belga unter Berufung auf Lekos Anwalt.

  • Der Trainer von Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner FC Brügge war am Mittwoch im Rahmen einer Großrazzia festgenommen worden.
  • Wegen des Verdachts auf Geldwäsche, Korruption und Spielmanipulationen hatte die Polizei Dutzende Gebäude in Belgien und im Ausland durchsucht und mehrere Personen festgenommen.
  • Von den Ermittlungen sind Topclubs der ersten belgischen Liga wie der RSC Anderlecht, Standard Lüttich und der FC Brügge betroffen, aber auch Spieler-Berater, Schiedsrichter und Journalisten.


09:16 Uhr
Kroos-Werner-Antworten und Zverev-Marsch - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Nachdem Julian Draxler gestern für seinen Nationalmannschaftskollegen Leroy Sané "eine Lanze brechen" durfte, stellen sich heute Toni Kroos und Timo Werner den Fragen der versammelten Journalisten. Es geht - unter anderem - um das Nations-League-Spiel gegen die Niederlande am Samstag (20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Die Pressekonferenz können Sie ab 13.45 Uhr bei n-tv.de im Livestream verfolgen oder bei den TV-Kollegen von n-tv schauen. Zuvor bereits stehen Matthias Ginter, Jonas Hector und Mark Uth vor dem Training (10.30 Uhr) in der Mixed-Zone Rede und Antwort. Mal sehen, was die Drei so zu sagen haben.

(Foto: imago/Sammy Minkoff)
Erinnern Sie sich noch an den ehemaligen Radprofi Floyd Landis? Der US-Amerikaner war ein großer Betrüger. Nun kehrt er in seinen Sport zurück - mit einem eigenen Team. Das speist sich aus der Kohle, die er mit seiner Cannabis-Plantage scheffelt. Klingt kurios? Ist aber so! Die ganze Geschichte lesen Sie später auf n-tv.de.

Und wie sieht es eigentlich aus in Russland - jetzt, wo der WM-Tross abgezogen ist? Unsere Kolumnistin Katrin Scheib lebt weiterhin dort und lässt uns an ihren Erfahrungen teilhaben.

Und sonst so?

  • Nations League, heute mit folgenden Spielen: Polen - Portugal, Russland - Schweden, Israel - Schottland, Litauen - Rumänien, Montenegro - Serbien, Färöer - Aserbaidschan, Kosovo - Malta (alle ab 20.45 Uhr).
  • Tennis: Nachdem Alexander Zverev grandios den Einzug ins Viertelfinale von Shanghai geschafft hat, könnte Peter Gojowczyk gegen den Australier Matthew Ebden nachziehen (11.30 Uhr). Die Frauen sind in Linz zu Gast und spielen ein deutsches Achtelfinale: Andrea Petkovic trifft auf Tatjana Maria.
  • Handball: In der Bundesliga gibt es am 9. Spieltag folgende Partien: Bergischer HC - DHfK Leipzig, Die Eulen Ludwigshafen - SC Magdeburg, THW Kiel - HSG Wetzlar, SG Flensburg-Handewitt - TVB Stuttgart (alle 19 Uhr).

Mein Name ist Anja Rau, lassen Sie uns gemeinsam in den Sport-Tag starten. Auf die Plätze, fertig, los!


08:52 Uhr
Zverev beeindruckt in Shanghai - und hofft auf Saisonfinale

Ganz stark: Alexander Zverev.

Ganz stark: Alexander Zverev.

(Foto: REUTERS)
Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev ist beim Masters in Shanghai mit einer beeindruckenden Leistung ins Viertelfinale marschiert. Der Weltranglistenfünfte gewann sein Duell mit Australiens 19 Jahre altem Toptalent Alex de Minaur in nur 71 Minuten 6:1, 6:4.

  • Bei einem weiteren Erfolg in China wäre Zverev endgültig für das ATP-Finale vom 11. bis 18. November in London qualifiziert. Bislang haben sich für die Abschlussveranstaltung der ATP-Tour bereits der Weltranglistenerste Rafael Nadal (Spanien), Wimbledon- und US-Open-Sieger Novak Djokovic (Serbien), US-Open-Finalist Juan Martin del Potro (Argentinien) und Grand-Slam-Rekordgewinner Roger Federer (Schweiz) qualifiziert.
  • Nächster Gegner des an Nummer vier gesetzten Zverev ist entweder der Chilene Nicolas Jarry oder Kyle Edmund (Großbritannien/Nr. 11).
  • In Chinas Wirtschaftsmetropole Shanghai ist aus deutscher Sicht neben Zverev zudem noch Peter Gojowczyk im Rennen. Der 29-Jährige bekommt es in der Runde der letzten 16 mit Matthew Ebden aus Australien zu tun.


08:23 Uhr
Volleyballerinnen beenden WM mit bitterer Niederlage

Gegen die Dominikanische Republik war kein Kraut gewachsen.

Gegen die Dominikanische Republik war kein Kraut gewachsen.

(Foto: AP)
Eine bittere Niederlage zum Abschluss: Die deutschen Volleyballerinnen verpassen aufgrund einer Pleite Platz neun. Gegen die Dominikanische Republik verlor die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski mit 0:3 (12:25, 19:25, 17:25). Das Turnier beendet das DVV-Team nun aufgrund von Konkurrenzspielen auf Platz elf und verpasst damit das Ziel Top Ten denkbar knapp.

  • "Ich bin sehr stolz auf mein Team, sie haben eine unglaubliche WM gespielt. Natürlich wollten wir heute mit einem Sieg nach Hause fahren", sagte Koslowski, der auf der Pressekonferenz gemeinsam mit seinem Team Spielführerin Maren Fromm verabschiedete. Die 32-Jährige trat wie zuvor bereits geplant aus der Nationalmannschaft zurück.
  • In der Gruppe E rutschte Deutschland nach der vierten Niederlage im Turnier auf den sechsten Platz ab.
  • Die Strapazen von neun Spielen in 13 Tagen waren der jungen und unerfahrenen Mannschaft von Koslowski deutlich anzumerken. Es fehlte die Energie, welche die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in den ersten Spielen ausgezeichnet hatte.
  • Die Qualifikation für die Top-Sechs-Runde hatte Deutschland nach dem 0:3 gegen Europameister Serbien schon am Montag verpasst.