Politik

US-Präsident beim Medizin-Check Leibarzt lobt Trumps Gesundheit

Nicht erst seit Veröffentlichung des Buchs "Fire and Fury" gibt es eine Debatte um die geistige und körperliche Fitness von Donald Trump. Zumindest letztere hat dessen Leibarzt nun untersucht. Vorläufiges Ergebnis: Der US-Präsident ist in "ausgezeichneter" Verfassung.

US-Präsident Donald Trump hat sich erstmals in seiner Amtszeit einer offiziellen medizinischen Untersuchung unterzogen. Für den Check-up verbrachte er mehrere Stunden im Militärkrankenhaus Walter Reed Military Medical Center in Bethesda bei Washington. Nach der Untersuchung verließ er das Krankenhaus gemeinsam mit dem Leibarzt des Weißen Hauses, Ronny Jackson.

Die Untersuchung sei "außerordentlich gut" verlaufen, zitierte das Weiße Haus Jackson. "Der Präsident ist bei ausgezeichneter Gesundheit", erklärte Jackson, der auch Leibarzt von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama war. Das Weiße Haus kündigte an, Jackson werde am kommenden Dienstag ausführlich Stellung zu den Untersuchungsergebnissen nehmen. Am Freitag wurden zunächst keine Details bekannt.

Der 71-jährige Trump hatte sich am Vorabend der Untersuchung zuversichtlich gezeigt. "Ich denke, es wird sehr gut verlaufen", sagte er. "Es sollte auch gut verlaufen, sonst wird die Börse nicht glücklich sein", fügte er hinzu.

Kein Check des geistigen Zustands

Das Weiße Haus hatte im Vorfeld wenige Einblicke erlaubt, worauf sich die Untersuchung beziehen sollte. Es hieß nur, der geistige Zustand des Präsidenten sei nicht Gegenstand des Check-ups. Medienberichten zufolge sollten Blutwerte, Verdauungstrakt, Bewegungsapparat und Haut des US-Staatsoberhauptes überprüft werden.

Bei bisherigen Routineuntersuchungen von US-Präsidenten wurden Größe, Gewicht, Body-Mass-Index, Herzfrequenz, Blutdruck und der Sauerstoffgehalt im Blut ermittelt. Genauer untersucht wurden auch Herz, Lunge, Sehvermögen, Cholesterinwerte und Blutzucker.

Das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" des Journalisten Michael Wolff hatte zuletzt die Debatte über Trumps Gesundheitszustand angefacht. Wolff beschreibt den Präsidenten als mental instabil. Trump bezeichnete sich daraufhin selbst als "sehr stabiles Genie".

Quelle: n-tv.de , cri/dpa/AFP

Mehr zum Thema