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Zehntausende Menschen evakuiert Schwere Buschfeuer bedrohen Los Angeles

Meterhoch schlagen die Flammen in die Luft, aufgepeitscht von den gefürchteten Santa-Ana-Winden.

Meterhoch schlagen die Flammen in die Luft, aufgepeitscht von den gefürchteten Santa-Ana-Winden.

(Foto: AP)

Dichter Rauch und lichterlohe Flammen im Süden Kaliforniens: Gleich mehrere Buschfeuer nähern sich von verschiedenen Seiten der Millionenmetropole Los Angeles. Trockene und heiße Winde aus dem Inland treiben die Feuer vor sich her.

Gleich an mehreren Stellen sind in dem US-Westküstenstaat Kalifornien Buschfeuer ausgebrochen, die von starken Winden angefacht werden. Eines der Feuer bedroht nun auch das Promi-Viertel Bel Air. In dem Gebiet im Westen von Los Angeles sind nach Angaben der Behörden am Mittwoch mindestens vier Häuser abgebrannt. Mehrere Straßenzüge wurden geräumt. Die Feuerwehr hat Anwohner alarmiert, notfalls für eine rasche Evakuierung bereit zu stehen.

Am Mittwoch näherte sich das sogenannte Skirball-Feuer auch dem berühmten Getty Museum im Westen der Millionen-Metropole. Die Einrichtung blieb geschlossen. Die nahe gelegene Autobahn 405, eine der am meisten befahrenen Straßen der USA, wurde zeitweise gesperrt. Videos in sozialen Netzwerken zeigten eine rote Feuerwand, die sich neben der von dichtem Morgenverkehr befahrenen Autobahn her walzte.

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Gefürchtete Santa-Ana-Winde

Unabhängig von diesem Brand war der Bezirk Ventura County nordwestlich von Los Angeles besonders betroffen. Zehntausende Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben, nach Angaben der Behörden brannte seit Montag eine Fläche von mehr als 260 Quadratkilometern ab. Am Mittwoch fraß sich das Feuer bis zur Pazifikküste durch. Auch im Norden und Osten von Los Angeles sind Tausende Häuser von Flammen bedroht. In den betroffenen Regionen gilt der Notstand. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Eric Garcetti, der Bürgermeister von Los Angeles, sprach von einem "Wunder", das bisher keine Todesopfer aus den Brandgebieten gemeldet wurden. Mit einem großen Aufgebot von Helfern würde man gegen die Flammen vorgehen. Bei abflauenden Winden machten die Einsatzteams am Mittwoch Fortschritte.

Wo das Feuer durchgezogen ist, bleibt fast nur noch verbrannte Erde. Wie durch ein Wunder wurde diese Villa in Bel Air von den Flammen verschont.

Wo das Feuer durchgezogen ist, bleibt fast nur noch verbrannte Erde. Wie durch ein Wunder wurde diese Villa in Bel Air von den Flammen verschont.

(Foto: AP)

Heftige Winde hatten die Flammen angefacht und rasch verbreitet. Die gefürchteten Santa-Ana-Winde, trockene und heiße Winde, wehen mit hoher Geschwindigkeit aus dem Inland Richtung Küste. Die Gefahr ist noch nicht gebannt. Nach der Vorhersage der Meteorologen muss bis mindestens Freitag mit starken Böen gerechnet werden.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa