Panorama

Tierisches Intermezzo Kater crasht TV-Interview mit Historiker

Wenn das Herrchen mal keine Zeit hat, holt sich Kater Lisio seine Streicheleinheiten einfach selbst ab. (Archivbild)

Wenn das Herrchen mal keine Zeit hat, holt sich Kater Lisio seine Streicheleinheiten einfach selbst ab. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / Julian Strate)

Lisio ist anscheinend alles andere als schüchtern: Vor laufender Kamera springt der Kater seinem Herrchen auf die Schulter, während dieser ein politisches Interview gibt. Doch der polnische Historiker spricht einfach lässig weiter und wird zum Internethit.

Dass bei Fernsehinterviews nicht immer alles nach Plan verläuft, bewies spätestens das legendäre BBC-Interview mit Robert Kelly, dessen Kinder das Zimmer stürmten. Sie stahlen dem Nordkorea-Experten komplett die Show. Ein ähnlich missglücktes, aber äußerst charmantes Video liefert nun die niederländische Nachrichtensendung "Nieuwsuur".

Eigentlich wollte Reporter Rudy Bouma mit dem polnischen Historiker Jerzy Targalski über das umstrittene Holocaust-Gesetz sprechen. Doch gerade als das Interview beginnt, fordert Targalskis Kater Lisio seine Streicheleinheiten ein -  er springt seinem Herrchen kurzerhand auf die Schulter.

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Der Professor lässt sich davon nicht beirren und spricht in aller Ruhe weiter von Geheimdiensten und Co. Nur den Schwanz muss er sich immer wieder aus dem Gesicht halten, während Lisio liebevoll das Ohr seines Herrchens abschleckt.

Für Targalski ist das Verhalten seines Katers offenbar nichts Neues, denn er erklärt später: "Er klettert fünf Mal am Tag auf meine Schultern. Es ist seine Art 'Guten Morgen' oder 'Ich liebe dich' zu sagen."

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In den fertigen Beitrag hat es das Interview am Ende nicht geschafft, aber Bouma postete die tierische Szene auf Twitter. Dort ging das Video prompt viral. Mittlerweile haben über 1,72 Millionen Menschen das Interview gesehen. Das aber womöglich eher wegen des Katers als wegen des politischen Statements.

Quelle: n-tv.de , hny/spot