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Starke Zuwanderung Jeder zehnte Schüler ist Ausländer

32,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben einen Migrationshintergrund.

32,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben einen Migrationshintergrund.

(Foto: picture alliance / Daniel Bockwo)

Im laufenden Schuljahr werden an deutschen Schulen und Berufsschulen rund elf Millionen Jungen und Mädchen unterrichtet - ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Schüler mit ausländischer Staatsangehörigkeit nimmt dagegen zu.

Elf Millionen Schüler werden derzeit in Deutschland unterrichtet - jeder zehnte ist Ausländer, jeder dritte hat einen Migrationshintergrund. Das geht aus vorläufigen Zahlen für das Schuljahr 2017/2018 hervor, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte.

Nach den vorläufigen Ergebnissen nahm die Zahl der Schüler und Schülerinnen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen minimal ab: um 0,4 Prozent auf 11,0 Millionen. 8,3 Millionen besuchen allgemeinbildende Schulen (minus 0,3 Prozent), 2,5 Millionen berufliche Schulen (minus 0,7 Prozent). Die Schülerzahlen an Schulen des Gesundheitswesens nahmen um 1,6 Prozent auf 153.000 ab.

32,5 Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund

1,2 Millionen beziehungsweise 10,7 Prozent hatten laut Schülerstatistik keine deutsche Staatsangehörigkeit. "Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 5,4 Prozent", berichtete Destatis-Mitarbeiterin Andrea Malecki. Die Zunahme an allgemeinbildenden Schulen betrug 6,9 Prozent, an beruflichen Schulen stieg die Zahl der ausländischen Schüler gegenüber dem vorhergehenden Schuljahr um 2,8 Prozent.

"Der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ist wesentlich höher", sagte Malecki. Die Herkunft wird in der Schülerstatistik nicht erfasst. Laut Mikrozensus lag der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund im Jahr 2016 bei 32,5 Prozent.

Dass der Anteil der ausländischen Schüler steigt, lässt sich mit der durch Zuwanderung steigenden Einwohnerzahl in Deutschland erklären. Im Jahr 2016 sind 500.000 Menschen mehr nach Deutschland gezogen als das Land verlassen haben.

Quelle: n-tv.de , uzh/dpa/AFP

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