Panorama

Hagel, Platzregen und Böen Gefährliche Unwetterlage im Süden

(Foto: imago/Ralph Peters)

Die Unwetterlage spitzt sich immer weiter zu: Im Süden müssen sich die Menschen auf schwere Gewitter und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern pro Stunde einstellen. Auch Hagel ist möglich.

Über dem Süden Deutschlands braut sich derzeit eine gefährliche Unwetterlage zusammen. Denn während in der Nordhälfte bereits kühlere Luft angekommen ist, liegt weiter südlich nach wie vor der schwül-warme und unwetterträchtige Mix aus feuchter Mittelmeerluft und heißer Saharaluft. Außerdem sorgt ein Tief, das von Frankreich her über den Bodensee nach Bayern weiterzieht, später für eine weitere Intensivierung der Gewittersituation.

Allerdings sind auch im Vorfeld des Tiefdruckgebietes punktuell bereits erste, teilweise heftige Gewitter unterwegs. Diese Lage wird sich weiter verschärfen und großflächiger werden.

Laut Björn Alexander wird es im Süden richtig ungemütlich.

Laut Björn Alexander wird es im Süden richtig ungemütlich.

Mit dem Tief entstehen nämlich weitere kräftige Unwetter mit Hagel, Platzregen und schweren Sturmböen mit Böen bis an die 100km/h. Knapp nördlich des Tiefs werden diese Gewitterzellen dann "eingefangen" und ausgewrungen - dabei sind leider auch größer flächig extreme Regenmengen und Überflutungen nicht auszuschließen.

Der Unwetterschwerpunkt liegt - neben den ersten lokalen Gewittern - nachmittags und abends zunächst einmal südlich einer Linie Südschwarzwaldwald-Alb-Fränkische Alb, Oberpfalz. Die Gewitter haben im Vergleich zu den Vortagen eine relativ große Zuggeschwindigkeit und daher sollte das größte Problem hier weniger die großen Regenmengen sein, als vielmehr der Hagel bis zu 5 Zentimeter und die schweren Sturmböen.

Nördlich dieser Linie - also eher nördliches Baden-Württemberg, südliches Rheinland-Pfalz, Südhessen und nördliches Bayern - drohen über Stunden hinweg sintflutartige Platzregen mit großer Überflutungsgefahr.

Quelle: n-tv.de

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