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Richter lehnt Antrag ab "El Chapo" darf seine Frau nicht umarmen

Emma Coronel im September 2018 vor dem Gerichtsgebäude in New York.

Emma Coronel im September 2018 vor dem Gerichtsgebäude in New York.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Am Dienstag beginnt der Prozess gegen den einst mächtigsten Drogenboss der Welt, "El Chapo". Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Und auch vorher bleibt ihm der Austausch von Zärtlichkeiten mit seiner Frau verwehrt.

Der ehemalige mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán darf seine Ehefrau auch während seines Prozesses in New York nicht umarmen. Eine entsprechende Bitte des 61-Jährigen wies Richter Brian Cogan zurück. Er habe Verständnis für die Bitte, so Cogan, aber die Sicherheitsvorschriften ließen dies nicht zu.

Der Prozess gegen den einst mächtigsten Drogenboss der Welt soll am Dienstag mit den Eröffnungsplädoyers starten. In dieser Woche war zunächst eine zwölfköpfige Jury ausgewählt worden, die aus Sicherheitsgründen anonym über das Schicksal von Guzmán entscheiden soll. Die US-Justiz wirft "El Chapo" unter anderem Drogenhandel, Geldwäsche und das Führen einer kriminellen Organisation vor. Mit dem mexikanischen Drogenkartell Sinaloa soll er tonnenweise Kokain und Heroin in die USA geschmuggelt und damit Milliarden verdient haben. Zudem soll der 61-Jährige für bis zu 3000 Morde verantwortlich sein.

Guzmán ist seit 2007 mit der früheren Schönheitskönigin Emma Coronel verheiratet. Die beiden haben Zwillinge im Alter von sieben Jahren. Seit seiner Auslieferung an die USA im Januar 2017 sitzt der ehemalige Drogenboss in einem Hochsicherheitsgefängnis in New York. Ihm droht lebenslange Haft. Die Todesstrafe ist nach einer Einigung zwischen Mexiko und den USA ausgeschlossen. Das Verfahren wird nach Einschätzung von Richter Cogan mehrere Monate dauern.

Quelle: n-tv.de , lou/dpa

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