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Seniorin niedergestochen Angeklagte schweigt zum Prozessauftakt

Vor dem Hamburger Landgericht muss sich eine 39-Jährige verantworten, die eine Seniorin überfallen und niedergestochen haben soll.

Vor dem Hamburger Landgericht muss sich eine 39-Jährige verantworten, die eine Seniorin überfallen und niedergestochen haben soll.

(Foto: picture alliance/dpa)

In dem Glauben, es handelt sich bei der 39-Jährigen um eine Pflegerin, öffnet eine Seniorin der Frau in einem Wohnheim die Tür. Mit insgesamt 32 Stichen attackiert die Frau die alte Dame, um am Ende 400 Euro zu erbeuten.

Eine 39-Jährige, die eine 93 Jahre alte Seniorin mit einem Messer attackiert und bestohlen haben soll, hat beim Prozessauftakt vor dem Landgericht Hamburg geschwiegen. Ihr Anwalt kündigte jedoch eine Aussage zu einem späteren Zeitpunkt an. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau aus Norderstedt versuchten Mord und schweren Raub vor.

Das Verbrechen geschah am 10. März morgens in einer Seniorenwohnanlage. Dort war die Angeklagte einst Auszubildende, hatte die Lehre aber 2016 abgebrochen. Nach Überzeugung der Anklage klingelte die 39-Jährige an der Wohnungstür der 93-Jährigen und gab sich als Pflegerin aus. Die Seniorin öffnete und ging mit ihrem Rollator in Richtung Wohnzimmer.

Laut Staatsanwaltschaft umklammerte die Angreiferin die Frau von hinten und stach zu. Das Opfer erlitt insgesamt 32 Stich- und Schnittverletzungen und schwebte in Lebensgefahr. Rund 400 Euro Bargeld wurden am Ende erbeutet.

Quelle: n-tv.de , nen/dpa

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