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Weltkriegsgedenken in Paris "Europa hat sich fast umgebracht"

Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. In einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne nordöstlich von Paris unterzeichnete der Leiter der deutschen Delegation den Waffenstillstandsvertrag.

Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. In einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne nordöstlich von Paris unterzeichnete der Leiter der deutschen Delegation den Waffenstillstandsvertrag.
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Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. In einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne nordöstlich von Paris unterzeichnete der Leiter der deutschen Delegation den Waffenstillstandsvertrag.

100 Jahre nach dem Ende von "La Grande Guerre" lädt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Mächtigen der Welt zu Feierlichkeiten anlässlich des Jahrestags des Kriegsendes nach Paris.
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100 Jahre nach dem Ende von "La Grande Guerre" lädt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Mächtigen der Welt zu Feierlichkeiten anlässlich des Jahrestags des Kriegsendes nach Paris.

Über 60 Staats- und Regierungschefs versammeln sich bei Regenwetter unter dem Triumphbogen.
(Foto: imago/ITAR-TASS) 3 / 36

Über 60 Staats- und Regierungschefs versammeln sich bei Regenwetter unter dem Triumphbogen.

Unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump, ...
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Unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump, ...

... Kremlchef Wladimir Putin und ...
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... Kremlchef Wladimir Putin und ...

... Kanadas Premierminister Justin Trudeau.
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... Kanadas Premierminister Justin Trudeau.

Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist bei den Feierlichkeiten dabei.
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Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist bei den Feierlichkeiten dabei.

Rund 10.000 Sicherheitskräfte schützen die Großveranstaltung und ein anschließendes Friedensforum.
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Rund 10.000 Sicherheitskräfte schützen die Großveranstaltung und ein anschließendes Friedensforum.

Macron sitzt auf einer Tribüne neben Merkel, die wiederum neben Trump platziert ist.
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Macron sitzt auf einer Tribüne neben Merkel, die wiederum neben Trump platziert ist.

Als Letzter kommt Putin, der sich neben Brigitte Macron setzt.
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Als Letzter kommt Putin, der sich neben Brigitte Macron setzt.

Anlässlich des Jahrestages läuten um 11 Uhr in ganz Frankreich die Glocken.
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Anlässlich des Jahrestages läuten um 11 Uhr in ganz Frankreich die Glocken.

Macron blickt in seiner Rede auf den blutigen Konflikt von 1914 bis 1918 zurück. "In diesen vier Jahren hat sich Europa fast umgebracht", resümiert er.
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Macron blickt in seiner Rede auf den blutigen Konflikt von 1914 bis 1918 zurück. "In diesen vier Jahren hat sich Europa fast umgebracht", resümiert er.

"Manchmal scheint es, als würde die Geschichte wieder ihren tragischen Verlauf nehmen und den Frieden bedrohen", sagt Macron.
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"Manchmal scheint es, als würde die Geschichte wieder ihren tragischen Verlauf nehmen und den Frieden bedrohen", sagt Macron.

Der französische Präsident ruft in einem flammenden Appell eindringlich auf, für Frieden und eine bessere Welt zu kämpfen. Als konkrete Bedrohungen nennt er die Klimaerwärmung, Armut, Hunger oder die Ungleichheiten.
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Der französische Präsident ruft in einem flammenden Appell eindringlich auf, für Frieden und eine bessere Welt zu kämpfen. Als konkrete Bedrohungen nennt er die Klimaerwärmung, Armut, Hunger oder die Ungleichheiten.

"Es lebe der Frieden zwischen den Völkern und den Staaten", ruft Macron aus.
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"Es lebe der Frieden zwischen den Völkern und den Staaten", ruft Macron aus.

Am Triumphbogen entfacht Macron die Ewige Flamme.
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Am Triumphbogen entfacht Macron die Ewige Flamme.

Am 11. November 1920 war unter dem Triumphbogen der Leichnam eines anonymen Soldaten bestattet worden, der in der Schlacht um Verdun gefallen war.
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Am 11. November 1920 war unter dem Triumphbogen der Leichnam eines anonymen Soldaten bestattet worden, der in der Schlacht um Verdun gefallen war.

Zu größeren Zwischenfällen kommt es nicht.
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Zu größeren Zwischenfällen kommt es nicht.

Der Frauen-Aktivistengruppe Femen gelingt allerdings kurzzeitig eine Störaktion, bei der sie den Konvoi von Trump stoppen. Eine Frauenrechtlerin rennt auf die Autokolonne zu.
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Der Frauen-Aktivistengruppe Femen gelingt allerdings kurzzeitig eine Störaktion, bei der sie den Konvoi von Trump stoppen. Eine Frauenrechtlerin rennt auf die Autokolonne zu.

Auf ihrem nackten Oberkörper steht "falscher Friedensstifter" (Fake Peacemaker).
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Auf ihrem nackten Oberkörper steht "falscher Friedensstifter" (Fake Peacemaker).

Sicherheitskräfte halten die Frau fest und drängen sie von der Straße.
(Foto: REUTERS) 21 / 36

Sicherheitskräfte halten die Frau fest und drängen sie von der Straße.

Mit der Aktion will Femen daran erinnern, dass unter den Teilnehmern auch mehrere Staats- und Regierungschefs sind, deren Politik nicht als friedensstiftend gilt.
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Mit der Aktion will Femen daran erinnern, dass unter den Teilnehmern auch mehrere Staats- und Regierungschefs sind, deren Politik nicht als friedensstiftend gilt.

Kremlchef Putin hat Russland beispielsweise in die Kriege in der Ostukraine und in Syrien verwickelt.
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Kremlchef Putin hat Russland beispielsweise in die Kriege in der Ostukraine und in Syrien verwickelt.

Und Trump steht unter anderem wegen seines Ausstiegs aus dem Atomabkommen mit dem Iran und Plänen zur einseitigen Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrags mit Russland in der Kritik.
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Und Trump steht unter anderem wegen seines Ausstiegs aus dem Atomabkommen mit dem Iran und Plänen zur einseitigen Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrags mit Russland in der Kritik.

Macron und seine Frau Brigitte empfangen zunächst viele hochrangige Gäste im Élyséepalast: den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, ...
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Macron und seine Frau Brigitte empfangen zunächst viele hochrangige Gäste im Élyséepalast: den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, ...

... den griechischen Premier Alexis Tsipras, ...
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... den griechischen Premier Alexis Tsipras, ...

... den israelischen Ministerpäsidenten Benjamin Netanjahu ...
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... den israelischen Ministerpäsidenten Benjamin Netanjahu ...

... sowie Jean-Claude Juncker, den Präsidenten der Europäischen Kommission.
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... sowie Jean-Claude Juncker, den Präsidenten der Europäischen Kommission.

Merkel nimmt zum zweiten Mal in ihrer Amtszeit an einer Gedenkzeremonie zum Ersten Weltkrieg in Frankreich teil.
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Merkel nimmt zum zweiten Mal in ihrer Amtszeit an einer Gedenkzeremonie zum Ersten Weltkrieg in Frankreich teil.

2009 hatte sie der damalige Präsident Nicolas Sarkozy eingeladen.
(Foto: picture-alliance/ dpa) 30 / 36

2009 hatte sie der damalige Präsident Nicolas Sarkozy eingeladen.

Vor Merkel ist kein deutscher Regierungschef jemals zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs nach Frankreich gereist. Der frühere französische Präsident Jacques Chirac - hier mit Königin Elisabeth II. - ...
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Vor Merkel ist kein deutscher Regierungschef jemals zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs nach Frankreich gereist. Der frühere französische Präsident Jacques Chirac - hier mit Königin Elisabeth II. - ...

... hatte 1998 zwar Bundeskanzler Helmut Kohl zu den Feiern eingeladen. Kohl wurde nach seiner Zusage aber abgewählt und sein Nachfolger Gerhard Schröder sagte unter Verweis auf Termingründe ab.
(Foto: picture alliance / dpa) 32 / 36

... hatte 1998 zwar Bundeskanzler Helmut Kohl zu den Feiern eingeladen. Kohl wurde nach seiner Zusage aber abgewählt und sein Nachfolger Gerhard Schröder sagte unter Verweis auf Termingründe ab.

Als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft räumt Macron der Kanzlerin am Wochenende eine ganz besondere Rolle bei den Feierlichkeiten ein:
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Als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft räumt Macron der Kanzlerin am Wochenende eine ganz besondere Rolle bei den Feierlichkeiten ein:

Am Samstag reist er mit ihr nach Compiègne, wo vor 100 Jahren der Waffenstillstand besiegelt wurde.
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Am Samstag reist er mit ihr nach Compiègne, wo vor 100 Jahren der Waffenstillstand besiegelt wurde.

Dort weihen beide eine Gedenkplakette ein, welche die "Bedeutung der deutsch-französischen Aussöhnung im Dienste Europas und des Friedens" würdigt.
(Foto: picture alliance/dpa) 35 / 36

Dort weihen beide eine Gedenkplakette ein, welche die "Bedeutung der deutsch-französischen Aussöhnung im Dienste Europas und des Friedens" würdigt.

Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass ein deutscher Regierungschef diesen Ort besucht. (uzh/dpa/AFP)
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Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass ein deutscher Regierungschef diesen Ort besucht. (uzh/dpa/AFP)