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Von Adenauer bis Merkel Das waren AKKs Vorgänger an der CDU-Spitze

Wenige Minuten vor 17 Uhr am Freitagabend steht es fest: Annegret Kramp-Karrenbauer ist die neue Vorsitzende der CDU - und sichtlich gerührt von ihrem Erfolg.

Wenige Minuten vor 17 Uhr am Freitagabend steht es fest: Annegret Kramp-Karrenbauer ist die neue Vorsitzende der CDU - und sichtlich gerührt von ihrem Erfolg.
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Wenige Minuten vor 17 Uhr am Freitagabend steht es fest: Annegret Kramp-Karrenbauer ist die neue Vorsitzende der CDU - und sichtlich gerührt von ihrem Erfolg.

In zwei Wahlgängen setzt sie sich knapp gegen ihre Mitbewerber Friedrich Merz und Jens Spahn durch ...
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In zwei Wahlgängen setzt sie sich knapp gegen ihre Mitbewerber Friedrich Merz und Jens Spahn durch ...

... und löst damit Angela Merkel nach 18 Jahren und acht Monaten an der Parteispitze ab. Es ist wohl die Wunschnachfolgerin der scheidenden CDU-Chefin.
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... und löst damit Angela Merkel nach 18 Jahren und acht Monaten an der Parteispitze ab. Es ist wohl die Wunschnachfolgerin der scheidenden CDU-Chefin.

In welche Richtung wird AKK die Partei lenken? Ihre Vorgänger ...
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In welche Richtung wird AKK die Partei lenken? Ihre Vorgänger ...

... haben die Partei mal mehr, mal weniger stark geprägt.
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... haben die Partei mal mehr, mal weniger stark geprägt.

Untrennbar mit der CDU verbunden ist Konrad Adenauer. Er wurde 1949 zum Bundeskanzler und 1950 zum ersten Parteivorsitzenden ernannt.
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Untrennbar mit der CDU verbunden ist Konrad Adenauer. Er wurde 1949 zum Bundeskanzler und 1950 zum ersten Parteivorsitzenden ernannt.

Er war Mitbegründer der CDU im Rheinland und prägte die Bundesrepublik der Nachkriegsjahre.
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Er war Mitbegründer der CDU im Rheinland und prägte die Bundesrepublik der Nachkriegsjahre.

Die Partei führte er mit harter Hand. Mit seinem autoritären Führungsstil machte er sich jedoch nicht nur Freunde.  1963 wurde er aus dem Kanzleramt gedrängt, 1965 gab er den Parteivorsitz ab, bevor er 1967 starb.
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Die Partei führte er mit harter Hand. Mit seinem autoritären Führungsstil machte er sich jedoch nicht nur Freunde. 1963 wurde er aus dem Kanzleramt gedrängt, 1965 gab er den Parteivorsitz ab, bevor er 1967 starb.

Ludwig Erhard war ihm bereits 1963 als Bundeskanzler gefolgt, im März 1966 übernahm er auch den Vorsitz der CDU.
(Foto: picture alliance / dpa) 9 / 21

Ludwig Erhard war ihm bereits 1963 als Bundeskanzler gefolgt, im März 1966 übernahm er auch den Vorsitz der CDU.

Allerdings hatte er die Position sehr viel kürzer inne als sein Vorgänger: Nachdem Ende 1966 bereits die von ihm geführte Koalition mit der FDP zerbrach, gab er im Mai 1967 auch das Amt des CDU-Chefs ab.
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Allerdings hatte er die Position sehr viel kürzer inne als sein Vorgänger: Nachdem Ende 1966 bereits die von ihm geführte Koalition mit der FDP zerbrach, gab er im Mai 1967 auch das Amt des CDU-Chefs ab.

In der Rolle des Bundeskanzlers wurde er bereits 1966 von Kurt-Georg Kiesinger (l.) abgelöst, der auch der erste Chef einer Großen Koalition wurde. Den Parteivorsitz übernahm Kiesinger 1967.
(Foto: picture-alliance/ dpa) 11 / 21

In der Rolle des Bundeskanzlers wurde er bereits 1966 von Kurt-Georg Kiesinger (l.) abgelöst, der auch der erste Chef einer Großen Koalition wurde. Den Parteivorsitz übernahm Kiesinger 1967.

Doch bald holte ihn seine eigene Vergangenheit ein: Seine einstige Mitgliedschaft in der NSDAP führte dazu, dass er 1969 als Bundeskanzler abgewählt wurde, 1971 gab er auch den Parteivorsitz ab.
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Doch bald holte ihn seine eigene Vergangenheit ein: Seine einstige Mitgliedschaft in der NSDAP führte dazu, dass er 1969 als Bundeskanzler abgewählt wurde, 1971 gab er auch den Parteivorsitz ab.

Diesen übernahm Rainer Barzel: Unter ihm wurde die CDU zu einer schlagkräftigen Oppositionstruppe. Doch ...
(Foto: picture-alliance/ dpa) 13 / 21

Diesen übernahm Rainer Barzel: Unter ihm wurde die CDU zu einer schlagkräftigen Oppositionstruppe. Doch ...

... nach einem gescheiterten Misstrauensvotum gegen den damaligen SPD-Bundeskanzler Willy Brandt im April 1972 begann sein Stern zu sinken. Er gab den Parteivorsitz 1973 ab.
(Foto: picture-alliance/ dpa) 14 / 21

... nach einem gescheiterten Misstrauensvotum gegen den damaligen SPD-Bundeskanzler Willy Brandt im April 1972 begann sein Stern zu sinken. Er gab den Parteivorsitz 1973 ab.

Damit begann im Juni 1973 die Ära Kohl: Er lenkte die CDU als Parteivorsitzender ab 1973 für mehr als 25 Jahre. Kanzler war er dann von 1982 bis 1998.
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Damit begann im Juni 1973 die Ära Kohl: Er lenkte die CDU als Parteivorsitzender ab 1973 für mehr als 25 Jahre. Kanzler war er dann von 1982 bis 1998.

Kohl legte einen patriarchalischen Führungsstil an den Tag, der ihm vor allem nach der verlorenen Bundestagswahl 1998 zum Verhängnis wurde. Unter seiner Führung wurden auch die Schwarzgeldkonten angelegt, ...
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Kohl legte einen patriarchalischen Führungsstil an den Tag, der ihm vor allem nach der verlorenen Bundestagswahl 1998 zum Verhängnis wurde. Unter seiner Führung wurden auch die Schwarzgeldkonten angelegt, ...

... die vor allem für seinen Nachfolger zum Problemfall wurden: Der damalige Fraktionschef Wolfgang Schäuble wurde 1998 an die Spitze der Partei gewählt. Der Wunschkandidat Kohls ...
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... die vor allem für seinen Nachfolger zum Problemfall wurden: Der damalige Fraktionschef Wolfgang Schäuble wurde 1998 an die Spitze der Partei gewählt. Der Wunschkandidat Kohls ...

... geriet jedoch bald selbst in den Strudel der Spendenaffäre. Auf großen Druck hin erklärte er im Februar 2000, den Parteivorsitz abzugeben. Er ...
(Foto: picture-alliance / dpa) 18 / 21

... geriet jedoch bald selbst in den Strudel der Spendenaffäre. Auf großen Druck hin erklärte er im Februar 2000, den Parteivorsitz abzugeben. Er ...

... machte so die Bühne frei für die erste Frau an der Spitze der CDU. Die damalige Generalsekretärin Angela Merkel wird im April 2000 zur neuen Parteivorsitzenden der Christdemokraten.
(Foto: picture alliance/dpa) 19 / 21

... machte so die Bühne frei für die erste Frau an der Spitze der CDU. Die damalige Generalsekretärin Angela Merkel wird im April 2000 zur neuen Parteivorsitzenden der Christdemokraten.

Sie wird die Partei mehr als 18 Jahre lang leiten und im November 2005 mit ihrer Wahl zur Kanzlerin auch zurück an die Regierung führen.
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Sie wird die Partei mehr als 18 Jahre lang leiten und im November 2005 mit ihrer Wahl zur Kanzlerin auch zurück an die Regierung führen.

Auch wenn Merkel den CDU-Vorsitz nun an Kramp-Karrenbauer abgibt - Kanzlerin möchte sie bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben.
(Foto: AP) 21 / 21

Auch wenn Merkel den CDU-Vorsitz nun an Kramp-Karrenbauer abgibt - Kanzlerin möchte sie bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben.