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"Greuther Fürth. Aber ..." Jauch verhilft Kindergärtnerin zum Gewinn

Roxanne von der Weiden aus Mannheim ist unter anderem dank der Hilfe von Günther Jauch um einige Euro reicher.

Roxanne von der Weiden aus Mannheim ist unter anderem dank der Hilfe von Günther Jauch um einige Euro reicher.

(Foto: RTL)

Günther Jauch ist am Rosenmontag in Geberlaune. Statt Kamelle gibt es für die Kindergärtnerin einen guten Rat zur Ewigen Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga. Beim Polizisten läuft es erst quer und dann erleidet er Schiffbruch mit Tiger.

Roxanne von der Weiden ist Kindergärtnerin und wurde von ihren Eltern nach dem gleichnamigen Hit von The Police benannt. Dass Sting darin eine Prostituierte besingt - gut, lassen wir das. Die Überhangskandidatin kehrte in der Rosenmontagsausgabe von "Wer wird Millionär?" zurück. Dort traf sie auf einen erstaunlich freizügigen Günther Jauch. Der hatte gerade erst angemerkt, dass die anfangs "mäusige" Kandidatin plötzlich aufgedreht hatte, nur um dann zum Steigbügelhalter zu werden. Für 64.000 Euro sollte von der Weiden wissen: Welcher Verein übernahm kürzlich von Alemannia Aachen die Tabellenführung in der Ewigen Tabelle der 2. Bundesliga? A) Erzgebirge Aue, B) Greuther Fürth, C) FC St. Pauli, D) MSV Duisburg.

Jauch fragte lieber erst einmal nach, ob die Mannheimerin denn wusste, was mit der Ewigen Tabelle gemeint war. "Ich denk es mir, denk ich", gab die sich recht zuversichtlich. Von der Weiden wollte gern einen Telefonjoker anrufen. Die Kindergärtnerin hatte sich für die drei-Joker-Variante entschieden, verfügte damit also über keinen Zusatzjoker. Jauch gab zu bedenken: Wenn der Telefonjoker die Frage nicht beantworten kann, hilft ihnen dann wirklich der 50/50 Joker weiter? Von der Weiden beharrte doch erst auf dem Telefonjoker, Jauch hakte erneut nach, die Kandidatin schwenkte um. Nach dem 50/50-Joker blieben nur Erzgebirge Aue und Greuther Fürth stehen.

Kennt sich jetzt besser mit Algen aus als zuvor: Kandidat Phillip Laatsch.

Kennt sich jetzt besser mit Algen aus als zuvor: Kandidat Phillip Laatsch.

(Foto: RTL)

Wenn das letzte Wort "Aber" lautet

Dann war Telefonjoker Carsten Zillmann an der Reihe, der sich nach eigener Einschätzung "ganz gut" mit Fußball auskennt. "Puh, muss ich überlegen", meinte er nach Verlesen der Frage. In den letzten Sekunden vor Kappen der Leitung legte sich Zillmann dann aber fest. Oder doch nicht? "Greuther Fürth. Ich bin sehr sicher. Greuther Fürth. Aber ..." Das kostümierte Publikum applaudierte ob dieses Telefonjoker-Klassikers. Von der Weiden schloss sich nach kurzem Zögern trotzdem der Meinung ihres Telefonjokers an und lag damit richtig. 64.000 Euro war denn auch das Schlussergebnis für die Kindergärtnerin. Die will den Gewinn in eine Geschäftsidee stecken, die sie aus Angst vor Nachahmern lieber nicht im Fernsehen verkünden wollte.

Polizist Phillip Laatsch lernte anschließend bei der 4000-Euro-Frage, dass der neue Duden-Eintrag "queer" nichts mit Querverbindungen zu tun hat. Der Duden definiert den Begriff als "in der Geschlechtsidentität von einer gesellschaftlich verbreiteten heterosexuellen Norm abweichend". Kurz darauf half das Publikum dem Oldtimer-Fan aus Haltern am See bei der Erkenntnis, dass Paris zwischen Camembert und Brie (und nicht etwa zwischen Coq au Vin und Bouillabaisse) liegt.

Die Studiozuschauer waren trotz Rosenmontags nüchtern bei der Sache. Bei der letzten Frage aber lag eine Zuschauerin daneben. Laatsch sollte für 32.000 Euro wissen, welches Element 1811 in Algen aus der Nordsee entdeckt wurde. Sein Telefonjoker tippte auf das korrekte Jod, die Dame aus dem Publikum hingegen auf Neon - schließlich hätten die Algen im Film "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" doch so schön geleuchtet. Laatsch stieg vorsichtshalber mit 16.000 Euro aus und spendiert seinem 1966er Ford-Mustang-Cabrio jetzt eine Garage.

Quelle: n-tv.de

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