Montag, 11. Juni 2018 Der Tag bei n-tv

Heute mit Friederike Zörner und Uladzimir Zhyhachou

22:41 Uhr
Das war Montag, der 11. Juni 2018

Video
Liebe Leser, in wenigen Stunden ist es soweit: In Singapur kommen Nordkoreas Machthaber Kim und US-Präsident Trump zu einem historischen Gipfel zusammen.

Was bringt das Treffen? Kann es einen echten Durchbruch geben? Der Politikwissenschaftler Christian Hacke ist sehr skeptisch. Trump dagegen denkt, dass es "gut laufen wird".

Der Beginn des ersten Treffens ist für 9.00 Uhr (Ortszeit, 3.00 Uhr MESZ) angesetzt. Bereits ab 2.00 Uhr können Sie die Ereignisse in unserem Liveticker verfolgen.

Was war heute wichtig? Hier eine kurze Übersicht:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!


22:32 Uhr
Rund 73.000 Fipronil-Eier an sechs Bundesländer geliefert

Seit dem Fipronil-Skandal des vergangenen Jahres werden Eier regelmäßig auf das Insektizid Fipronil getestet.

Seit dem Fipronil-Skandal des vergangenen Jahres werden Eier regelmäßig auf das Insektizid Fipronil getestet.

(Foto: imago/Paulo Amorim)
Mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden sind in sechs Bundesländer ausgeliefert worden. Rund 73.000 Eier seien in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in den Einzelhandel gelangt, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

  • Vom 17. Mai bis zum 4. Juni seien insgesamt 97.200 Eier aus den Niederlanden an eine Packstelle im niedersächsischen Landkreis Vechta geliefert worden. Ein Teil der Eier gelangte bereits in den Handel.
  • Die Rücknahme der Eier wurde vom Lebensmittelunternehmer veranlasst.
  • Die Überwachungsbehörden kontrollieren die Rücknahme, erklärte eine Ministeriumssprecherin.


22:08 Uhr
Mann saß 26 Jahr lang unschuldig im Gefängnis

Johny Tallbeat ist wieder frei und glücklich.

Johny Tallbeat ist wieder frei und glücklich.

(Foto: dpa)
Mehr als ein Vierteljahrhundert lang hat der US-Amerikaner Johnny Tallbear unschuldig im Gefängnis gesessen - nun ist er in Oklahoma aus der Haft entlassen worden. Er war 1992 wegen Mordes verurteilt worden.

  • Als entscheidend war damals die Aussage eines Augenzeugen gewertet worden, der Tallbear und einen anderen Mann im Oktober 1991 in einen tödlichen Kampf mit einem Obdachlosen verwickelt gesehen haben wollte. Später bekam er Zweifel, ob es sich bei dem Mann wirklich um Tallbear handelte.
  • Die Wende brachten neue DNA-Beweise. Ein Gericht entschied, dass das Blut Tallbears nicht mit den Spuren an der Kleidung des damaligen Opfers übereinstimmte.
  • Tallbear zeigte sich beim Verlassen des Gerichtssaales in TV-Aufnahmen überglücklich: "Ich sage seit mehr als zwei Jahrzehnten, dass ich nichts mit diesem schrecklichen Verbrechen zu tun habe. Ich wusste immer, dass ich unschuldig bin, und nun hat es die DNA bewiesen."


21:41 Uhr
Viersen: Mutter bricht am Tatort zusammen

Ein aus der Türkei stammender 25-Jährige stellte sich am frühen Abend auf einer Polizeiwache. Er ist polizeilich bekannt.

Ein aus der Türkei stammender 25-Jährige stellte sich am frühen Abend auf einer Polizeiwache. Er ist polizeilich bekannt.

(Foto: picture alliance/dpa)
Die Eltern eines getöteten Mädchens in Viersen haben Gedenkkerzen an dem Ort in einem Park niedergelegt, an dem ihre 15-jährige Tochter wenige Stunden zuvor erstochen wurde.

  • Von Heulkrämpfen geschüttelt brach die Mutter auf der Wiese zusammen.
  • Ein Obdachloser hatte den Eltern zuvor die Stelle auf einer Wiese gezeigt, an der das Mädchen am Mittag schwer verletzt zusammengebrochen war. Der Mann hatte nach eigenen Angaben noch versucht, sie zu retten: "Ich habe die Wunden zugehalten", sagte er der dpa.


21:02 Uhr
Ali B.: Mutmaßliches anderes Opfer ist Deutsche

Ali B. hat die Tötung der 14-jährigen Susanna gestanden.

Ali B. hat die Tötung der 14-jährigen Susanna gestanden.

(Foto: imago/onemorepicture)
Bei den Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Mörder des Mädchens Susanna, Ali B., sind die Angaben zur Staatsangehörigkeit eines weiteren mutmaßlichen Opfers des Mannes korrigiert worden.

  • Eine Elfjährige, die nach eigenen Angaben im März von einem Mann aus B.s Unterkunft vergewaltigt worden war, sei Deutsche, sagte ein Sprecher der Wiesbadener Staatsanwaltschaft. Bislang war angenommen worden, das Mädchen sei ebenfalls ein Flüchtling.
  • Grundlage waren Äußerungen des Wiesbadener Polizeipräsidenten Stefan Müller vom vergangenen Donnerstag gewesen. Müller hatte gesagt, der Name Alis B.s sei auch im Zusammenhang mit der Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens aus der Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim gefallen.
  • Das Opfer habe angegeben, von einem Mann namens Ali aus der Unterkunft vergewaltigt worden zu sein. Die Hinweise hätten sich aber nicht erhärten lassen. Es habe keine Gründe für eine Inhaftierung gegeben. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, es gehe um einen nicht bewiesenen Vorwurf.

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20:31 Uhr
Mann entführte Model – mehr als 16 Jahre Haft

*Datenschutz
Ein Pole muss nach der Entführung eines Models in Italien für 16 Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Ein Gericht in Mailand sprach den 31-Jährigen schuldig, die Britin im vergangenen Jahr fast eine Woche festgehalten zu haben.

  • Die inzwischen 20-jährige Chloe Ayling gab an, der Mann habe sie unter dem Vorwand eines Foto-Shootings nach Mailand gelockt. Demnach setzte er sie unter Drogen und brachte sie im Kofferraum eines Autos in ein abgelegenes Bergdorf im Nordosten des Landes. Ihr sei dort gesagt worden, eine Gang habe sie entführt und wolle sie im Internet als Sexsklavin verkaufen.
  • Nach einigen Tagen fuhr der Pole Ayling den Angaben zufolge zurück nach Mailand und setzte sie nahe des britischen Konsulats aus. Sie sei wegen ihres kleinen Sohnes verschont worden, erzählte die junge Frau.
  • Die Verteidigung des Verurteilten hatte argumentiert, das Model habe die Entführung inszeniert, um ihre Karriere voranzutreiben.


20:15 Uhr
Die Videos des Tages

Versandmethode "Destroy"
Warum Amazon-Retouren in der Müllpresse landen

"Ich bin verantwortlich"
Merkel kommt aus der Deckung

Wiedersehen statt Knöllchen
Polizeikontrolle führt zu unglaublicher Entdeckung

Kaum zu glauben, aber wahr
Müllauto hinterlässt Spur der Verwüstung

Steffen Freund zur DFB-Stimmung
"Wir sind nicht mehr der Topfavorit bei der WM"


19:54 Uhr
Tiertransporter kippt um – 19 Schweine tot

19 Schweine mussten nach dem Unfall getötet werden.

19 Schweine mussten nach dem Unfall getötet werden.

(Foto: picture alliance/dpa)
Ein Tiertransporter mit Schweinen ist bei einem Unfall in Thüringen umgekippt - 19 Tiere mussten vor Ort getötet werden. Die anderen Schweine wurden umgeladen und zum Schlachthof nach Mühlhausen gebracht.

  • Der Anhänger mit 91 Tieren war beim Auffahren auf eine Landstraße im Unstrut-Hainich-Kreis auf die Seite gefallen.
  • Die 50 Tiere im vorderen Anhänger blieben unverletzt.
  • Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass der 38 Jahre alte Fahrer möglicherweise zu schnell unterwegs war. Der Schaden wird auf mindestens 45.000 Euro geschätzt.


19:18 Uhr
90-Jähriger kracht mit Auto in Bus voller Schüler

Ein 90 Jahre alter Autofahrer ist in Baden-Württemberg mit einem Doppeldecker-Bus voller britischer Schüler zusammengestoßen und schwer verletzt worden.

  • Der Mann wurde bei dem Unfall in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
  • Der 90-Jährige war aus zunächst ungeklärter Ursache zwischen Vöhrenbach und Furtwangen auf die linke Fahrspur gekommen und frontal mit dem Bus zusammengestoßen.
  • Der Busbeifahrer des ersten Erkenntnissen zufolge rechtslenkenden Busses wurde ebenfalls schwer verletzt.
  • 9 der 73 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren erlitten leichte Blessuren.


18:52 Uhr
USA verhängen neue Sanktionen gegen Russland

Die USA haben gegen russische Firmen und Personen bereits
Sanktionen wegen des Vorwurfs von Hacker-Angriffen im
Präsidentschaftswahlkampf 2016 verhängt.

Die USA haben gegen russische Firmen und Personen bereits Sanktionen wegen des Vorwurfs von Hacker-Angriffen im Präsidentschaftswahlkampf 2016 verhängt.

(Foto: picture alliance / Silas Stein/d)
Unter dem Vorwurf umfassender Cyberkriminalität haben die USA gegen fünf russische Firmen und drei Einzelpersonen neue Sanktionen erlassen.

  • Einige der betroffenen Einrichtungen haben nach US-Angaben den russischen Inlandsgeheimdienst FSB mit Material versorgt, eine wird vom FSB betrieben. Sie hätten die Sicherheit der USA und ihrer Alliierten bedroht, erklärte Finanzminister Steven Mnuchin.
  • Die neuen Sanktionen zielen den Angaben zufolge auch darauf, Russland von Unterseekabeln fernzuhalten, über die ein Großteil der weltweiten Datenströme läuft.
  • Bei den fünf sanktionierten Firmen handelt es sich um Digital Security, ERPScan, Embedi, Kvant Scientific Research Institute und Divetechnoservices.


18:33 Uhr
Daimler ruft Hunderttausende Autos zurück

Daimler muss deutschlandweit 238.000 Fahrzeuge wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung zurückrufen. Insgesamt seien in Europa 774.000 Fahrzeuge betroffen, teilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nach einem Gespräch mit Vorstandschef Dieter Zetsche in Berlin mit.

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18:11 Uhr
Junge Frau in Park erstochen – Täter auf der Flucht

In Viersen am Niederrhein wurde eine junge Frau in einem Park mit einem Messer verletzt. Sie starb später im Krankenhaus an ihren Verletzungen.

  • Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem mutmaßlichen Täter. Eine Mordkommission wurde gebildet. "Wir setzen alles daran, die Identität zu klären und ihn zu fassen", sagte eine Polizeisprecherin.
  • Auch die Identifizierung des Opfers laufe auf Hochtouren.
  • Die Polizei fahndet nach eigenen Angaben nach einem etwa 1,70 Meter großen Mann mit "nordafrikanischem Aussehen".

Update: Ein möglicher Tatverdächtiger hat sich auf einer Polizeiwache gestellt. Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Polizei um ein 15-jährige Jugendliche aus Viersen mit rumänischer Herkunft.

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17:44 Uhr
Kim macht Sightseeing und posiert für Selfie

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un scheint in Singapur viel Spaß zu haben. Wenige Stunden vor dem Gipfel mit US-Präsident Donald Trump hat er noch eine "Singapur bei Nacht"-Tour unternommen.

  • Erstes Ziel war die Anlage "Gardens by the Bay", ein moderner Botanischer Garten mit riesigen Gewächshäusern aus Glas. Daneben stehen 18 künstliche Mammutbäume aus Stahl.
  • Kim wurde unter anderem von Singapurs Außenminister Vivian Balakrishnan begleitet, der ein Foto der Rundfahrt auch auf Twitter veröffentlichte.
  • Nach Informationen der Tageszeitung "Straits Times" stand auch ein Abstecher zur Hafenpromenade auf dem Programm. Zuvor hatte der nordkoreanische Machthaber sein Hotel offenbar die ganze Zeit nicht verlassen. Der Gipfel soll am Dienstag um 09.00 Uhr Ortszeit (03.00 Uhr MESZ) beginnen.


17:13 Uhr
Polizei findet Säcke mit Leichenteilen in Hessen

Die Polizei hat in Hessen mehrere Säcke mit Leichenteilen in einer Wohnung gefunden. Die Ermittler gehen derzeit von einem Tötungsdelikt aus. Auf einer Polizeistation war zuvor ein Hinweis eingegangen. Die Beamten hatten sofort die Anschrift in Steinau an der Straße überprüft und mehrere Säcke gefunden.

Es handelt sich bei dem Inhalt um menschliche Leichenteile, die offenbar schon länger dort lagen. Die Ermittler haben einen ersten Verdacht. Es werde nach einer "potenziell beschuldigten Person gesucht", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau. Nähere Angaben dazu machte er nicht.


17:04 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Gipfel mit Trump in Singapur
"Kim hat doch schon gewonnen"

Streitpunkte mit Merkel
Seehofer verschiebt Masterplan Asylpolitik

Susanna nicht vergewaltigt?
Ermittler prüfen Ali B.s Aussagen

Kritik an Auto-Zöllen
Trumps EU-Bashing führt in die Irre

Hagel, Platzregen und Böen
Gefährliche Unwetterlage im Süden


16:35 Uhr
Zwei Menschen sterben bei Bergunfällen in Bayern

Ein 26-Jähriger stürzte am Tegelberg etwa 150 Meter in die Tiefe.

Ein 26-Jähriger stürzte am Tegelberg etwa 150 Meter in die Tiefe.

(Foto: imago/Kai Horstmann)
Bei Unfällen in Bayerns Bergen sind zwei Menschen tödlich verunglückt. Ein 51 Jahre alter Hüttenwirt wurde am Sonntag im Reintal von einem Eisgebilde begraben, das sich bei sommerlichen Temperaturen vom noch vorhandenen Lawinenkegel gelöst hatte.

Ebenfalls am Sonntag stürzte ein 26-Jähriger am Tegelberg in den Ammergauer Alpen etwa 150 Meter in die Tiefe, er starb noch an Ort und Stelle. Die Ursache für den Unfall an einem Klettersteig bei Schwangau ist zunächst nicht abschließend geklärt.


16:13 Uhr
Seehofers Asyl-Masterplan kommt noch nicht

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Die für diesen Dienstag geplante Vorstellung des sogenannten Asyl-Masterplans von Bundesinnenminister Horst Seehofer wird verschoben. Das erfuhr die dpa in Berlin am Montag aus CSU-Kreisen. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Hintergrund sind wohl Differenzen zwischen Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Frage, ob Asylbewerber an der deutschen Grenze zurückgewiesen werden sollen. Merkel hatte gestern Abend in der ARD-Talkshow "Anne Will" gesagt, sie möchte, dass EU-Recht Vorrang habe vor nationalem Recht.


15:45 Uhr
Trump und Kim treffen sich zunächst unter vier Augen

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US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un werden bei ihrem Gipfeltreffen am Dienstag in Singapur zunächst unter vier Augen zusammenkommen. Neben den Staatsmännern dürften nur die Übersetzer in den Raum, teilte das Weiße Haus mit.

  • Anschließend soll es zu einem Arbeitstreffen im erweiterten Kreis kommen. Daran werde sich ein Arbeitsessen anschließen.
  • Zur US-Delegation gehören neben Trump unter anderem Außenminister Mike Pompeo und der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton.
  • Trump werde zum Ende des Gipfels die Presse über die Ergebnisse informieren. Für den Abend um 20.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MESZ) sei die Rückreise des Präsidenten nach Washington vorgesehen.


15:15 Uhr
Spanien nimmt Schiff mit 629 Flüchtlingen auf

Im Tauziehen um die Aufnahme von 629 Flüchtlingen von einem Schiff im Mittelmeer hat sich Spanien bereit erklärt, die Menschen aufzunehmen. Das kündigte Spaniens neuer, sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez an. Zuvor hatten sich Italien und Malta fast zwei Tage lang geweigert, die im Mittelmeer auf einem Flüchtlingsboot ausharrenden Menschen bei sich aufzunehmen.

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14:43 Uhr
Gefährliche Unwetterlage im Süden

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Über dem Süden Deutschlands braut sich eine gefährliche Unwetterlage zusammen. Am Abend ist südlich einer Linie Südschwarzwaldwald-Alb-Fränkische Alb, Oberpfalz mit Hagel bis zu 5 cm und schweren Sturmböen zu rechnen. Nördlich dieser Linie – also eher nördliches Baden-Württemberg, südliches Rheinland-Pfalz, Südhessen und nördliches Bayern - drohen über Stunden hinweg sintflutartige Platzregen mit großer Überflutungsgefahr.

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14:43 Uhr
Schichtwechsel

Meine Kollegin Friederike Zörner verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit den Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.



14:04 Uhr
Bundesregierung erleichtert über Abschiebung von Ali B.

Wenn auch Sie bei dem Wort "Abschiebung" zunächst irritiert sein sollten: Das Bundesinnenministerium hat heute verkündet, dass es Wert auf die Feststellung legt, dass Ali B. abgeschoben und nicht ausgeliefert worden sei. Und genau diesen Umstand - die Abschiebung des Tatverdächtigen im Fall Susanna aus dem autonomen kurdischen Nordirak - begrüßte die Bundesregierung heute.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, man sei erleichtert darüber, dass der Tatverdächtige nun in Deutschland den zuständigen Behörden vorgeführt werde. "Das Vorgehen diente dem Ziel, einen dringend Tatverdächtigen hierher zu holen - und zwar in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden."

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13:44 Uhr
Bulgarische Kuh "Penka" darf nun doch weiterleben

Die Kuh namens Penka darf nun wieder seelenruhig auf EU-Gebiet grasen.

Die Kuh namens Penka darf nun wieder seelenruhig auf EU-Gebiet grasen.

(Foto: picture alliance/dpa)
"Lang lebe Penka, die Kuh! Die Europäische Union zu verlassen und dann zurückzukommen, das ist okay." Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Margaritis Schinas das Schicksal der wohl berühmtesten Kuh Europas besiegelt. Nach einem Ausflug über die EU-Außengrenze nach Serbien darf das bulgarische Tier trotz anfänglicher tierärztlicher Bedenken am Leben bleiben.

  • Zuvor waren erste Untersuchungen des Rindviehs erfreulich ausgefallen, berichtete die bulgarische Agentur für Nahrungsmittelsicherheit in Sofia.
  • Penka hatte sich Mitte Mai von ihrer Herde entfernt und die Grenze zum Nicht-EU-Land Serbien überquert. Laut Rechtslage in der EU hätte das Tier getötet werden müssen.
  • Allerdings hatten sich Tierfreunde in aller Welt, Politiker und auch der britische Ex-Beatle Paul McCartney dafür eingesetzt, Penka am Leben zu lassen.


13:25 Uhr
920.000 Menschen durch Syrien-Konflikt vertrieben

6,2 Millionen Menschen in Syrien sind seit Beginn des Bürgerkriegs im März 2011 aus ihrer Heimat vertrieben worden. Mehr als 920.000 davon allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres.

  • Dies sei die höchste Zahl in einem vergleichbaren Zeitraum des Konflikts überhaupt, sagte der UN-Hilfskoordinator für Syrien, Panos Moumtzis.
  • Der UN zufolge gibt es zusätzlich 5,6 Millionen syrische Flüchtlinge im Ausland.
  • Moumtzis sagte, die meisten Menschen seien durch die Offensive der Regierungstruppen auf die Rebellenbastionen in Ost-Ghuta sowie durch die Kämpfe in der Provinz Idlib vertrieben worden.


12:55 Uhr
Mann von Strömung mitgerissen und ertrunken

Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen: In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann betrunken in die Wupper gestiegen, um zu schwimmen. Der 50-Jährige wurde von der starken Strömung mitgerissen und an einem Wehr unter Wasser gezogen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche starb er, wie die Polizei Wuppertal mitteilte.


12:32 Uhr
Kylie Jenner löscht Baby-Fotos auf Instagram

Ihre Schwangerschaft hielt sie geheim, doch dann kannte ihr Mitteilungsbedürfnis keine Grenzen mehr: Die 20-jährige Kylie Jenner - bekannt als Social-Media-Phänomen und Mitglied des Kardashian-Clans - ist im Februar zum ersten Mal Mutter geworden und verzückte daraufhin ihre Fans mit süßen Schnappschüssen ihrer Tochter Stormi.

Doch damit ist nun Schluss. Jenner will ihr Kind nicht mehr zeigen und löschte entsprechende Bilder auf Instagram. Von nun an soll sie wieder im Mittelpunkt stehen und Stormi nur am Rande und nicht klar erkennbar in Erscheinung treten. Nur das erste Foto des Nachwuchses, davon konnte sich Jenner angesichts von knapp 18 Millionen "Likes" nicht trennen.

*Datenschutz
 


12:04 Uhr
Schildkröte frisst Unmengen Plastik und verendet

Langsam habe ich den Eindruck, solche Meldungen erreichen mich täglich: In Thailand ist schon wieder ein Meerestier an Unmengen Plastikmüll verendet. Eine Grüne Meeresschildkröte, die vergangene Woche entkräftet an einen Strand in der Ostprovinz Chanthaburi angeschwemmt wurde, starb zwei Tage später, wie Tierschützer nun mitteilten.

  • Die Veterinäre versuchten demnach vergeblich, das Leben der unter Schutz stehenden Schildkröte durch künstliche Ernährung zu retten. Das Tier konnte angesichts von Plastik aller Art, darunter Gummibänder und Ballonfetzen, nicht mehr selbst Nahrung aufnehmen.
  • Experten zufolge gehen vor Thailands Küste jährlich mindestens 300 Meerestiere, darunter Schildkröten, Wale und Delfine, an Plastik zugrunde, das sie fressen.


12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

Dieselskandal weitet sich aus
Staatsanwalt besucht Audi-Chef Stadler

In Singapur laufen Vorgespräche
Trump ist vor Gipfel mit Kim optimistisch

Wundenlecken bei der SPD
Nahles beklagt fehlendes Teamwork

Feueralarm in Frankfurt
Schlepper-Brand beschädigt Passagierjet

"Die werden Weltmeister"
Neymar verzaubert und erzürnt Österreich


11:41 Uhr
Wasserfontäne nach Rohrbruch erfrischt Mainzer

Das "seltene Naturphänomen" lockte zahlreiche Passanten an.

Das "seltene Naturphänomen" lockte zahlreiche Passanten an.

(Foto: Polizeipräsidium Mainz)
Bei der momentanen Hitze in vielen Teilen Deutschlands ist jede Form von Abkühlung willkommen. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass zahlreiche Mainzer zu einem Wasserrohrbruch in der Innenstadt pilgerten. Dort hatte eine gebrochene Wasserleitung eine Fontäne nach sich gezogen, die nach Angaben der Polizei bis in Höhe des vierten Stockwerks der umliegenden Häuser reichte.

Bis zu 40 Menschen hätten sich "zu Spitzenzeiten" an der Baustelle eingefunden, um "die kühle Erfrischung zu genießen". Eine naheliegende Eisdiele habe sogar ihre Öffnungszeiten verlängert. Die Stadtwerke hätten den "Geysir" durch Schließung eines Absperrventils zum Leidwesen der Passanten nach einiger Zeit aber wieder beendet.


11:30 Uhr
Wohnung von Audi-Chef Stadler durchsucht

Audi-Chef Rupert Stadler wird Betrug und "mittelbare Falschbeurkundung" zur Last gelegt. Deswegen wird er nun in der Abgas-Affäre des Automobilkonzerns offiziell als Beschuldigter geführt. Zur Sicherung von Beweismaterial sei seine Privatwohnung durchsucht worden, teilte die Staatsanwaltschaft München II mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.


11:14 Uhr
Imker stirbt durch Stiche von aggressiven Bienen

Ein 70-Jähriger wollte nur schnell einen Bienenstock kontrollieren. Er öffnete den Deckel. Die Bienen wirkten äußerst aggressiv, weshalb er seine Frau rief. Als er den Deckel wieder schließen wollte, wurde er mehrfach gestochen. Er trug keine Schutzkleidung.

Der Imker aus Bremen erlitt einen allergischen Schock, teilte die Polizei der Hansestadt mit. Eine Notärztin konnte nur noch seinen Tod feststellen.


10:49 Uhr
Priester auf den Philippinen am Altar erschossen

Sie feuerten vier Schüsse ab. Der Priester am Altar hatte keine Chance. Unbekannte töteten den 44-Jährigen kurz vor Beginn seiner Messe in einer Kirche in Zaragoza auf den Philippinen.

  • Nach Angaben der Katholischen Bischofskonferenz ist es bereits der dritte tödliche Angriff auf einen Priester binnen sechs Monaten. Einen Zusammenhang gebe es aber nicht, sagte der Polizeichef des Landes. Es handele sich um Einzelfälle.
  • Ende April starb ein 37 Jahre alter Priester und Bergbau-Gegner nach Schüssen am Ende einer Sonntagsmesse.
  • Im Dezember war ein 72-jähriger Geistlicher, der sich für die Haftentlassung zweier politischer Gefangener eingesetzt hatte, ebenfalls erschossen worden.


10:20 Uhr
Trump bekommt Geburtstagstorte drei Tage zu früh

Ist das wirklich Freude? Oder eher ein peinlich berührtes Lächeln? Wir werden es wohl nie erfahren. Ein Foto hat jedenfalls den Moment festgehalten, als Donald Trump eine Geburtstagstorte in Singapur serviert bekommt. Einziger Haken: Der US-Präsident wird erst in drei Tagen 72 Jahre alt. Aber was soll's, Schokotorte geht bekanntlich immer.

Die Gastgeber in Singapur wollen vermutlich keine Chance auslassen, den Staatschef vor dem historischen Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu beeindrucken. Bei dem Mittagessen mit Singapurs Regierungschef Lee Hsien Loong musste daher schon ein süßes Backwerk reich verziert mit Früchten und einer einzelnen Kerze her. Übrigens, das genaue Alter von Kim ist nicht bekannt. Meist wird der 8. Januar 1984 als sein Geburtstag genannt. Damit wäre er 34.


09:53 Uhr
Deutschlandfunk unterbricht kurzzeitig Sendebetrieb

Bereits das zweite Mal seit Ende Mai musste der Deutschlandfunk seinen Sendebetrieb zeitweise einstellen. In beiden Fällen stellte sich ein Feueralarm als falsch heraus. Auch heute Morgen musste das Funkhaus des Senders in Köln kurzzeitig geräumt werden.

Über die Frequenz lief vorübergehend der in Berlin sitzende Schwestersender Deutschlandfunk Kultur, wie ein Sprecher sagte. Nach kurzer Zeit kam dann die Entwarnung via Twitter. Im Kölner Funkhaus arbeiten tagsüber etwa 400 Menschen.


09:28 Uhr
Flugzeugschlepper gerät am Frankfurter Airport in Brand

Flugreisende sind angesichts der Unwetter der vergangenen Tage bereits Verzögerungen und Ausfälle am Frankfurter Flughafen gewöhnt. Dieses Mal mussten sie allerdings keine Auswirkungen befürchten. Ein brennender Flugzeugschlepper hat zwar für eine weithin sichtbare Rauchsäule gesorgt. Die Flughafenfeuerwehr habe den Brand aber schnell gelöscht. Menschen verletzten sich nicht, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport.

Update: Nach neuesten Erkenntnissen wurden sechs Menschen leicht verletzt. Außerdem verspätete sich ein Flug nach Philadelphia.

Mehr über den Brand erfahren Sie hier.

 


09:11 Uhr
Pompeo lobt Nordkorea-Vorgespräche als "substanziell"

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wird mit Spannung erwartet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren - und anscheinend "substanziell und ins Detail gehend". So sieht es jedenfalls US-Außenminister Mike Pompeo.

Ein Tag vor dem Showdown in Singapur hat sich der Nordkorea-Experte Sung Kim an der Spitze einer US-Delegation mit einer Delegation Nordkoreas getroffen, um letzte Festlegungen zu treffen. "Wir bekennen uns weiterhin zur völligen, überprüfbaren und unumkehrbaren Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel", schreibt Pompeo auf Twitter. Allerdings haben beide Seiten diesen Begriff bisher unterschiedlich definiert. Mal sehen, ob und auf was sich Trump und Kim morgen einigen.

 


09:00 Uhr
Schlagzeilen am Morgen

Vor Trump-Kim-Gipfel
Experte: keine völlige atomare Abrüstung

Schwerwiegende Abgas-Vorwürfe
Daimler-Chef soll Klarheit schaffen

Der Countdown läuft
Elf nützliche Tipps zur Fußball-WM

Rettungseinsatz vor Okinawa
US-Kampfjet stürzt ins Meer

Missbrauchsfall von Staufen
Das Opfer wird viel Hilfe brauchen


08:43 Uhr
Nahles sieht fehlende Führung als Fehler bei Wahl

Die SPD hat bei der Bundestagswahl im September 2017 mit 20,5 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit Gründung der Bundesrepublik eingefahren. Diese Misere arbeiten die Sozialdemokraten nun nach und nach auf. Parteichefin Andrea Nahles nennt im "Spiegel" nun erste Gründe für das schlechte Abschneiden.

  • Demnach waren unter anderem ein Mangel an klaren Führungsstrukturen und zu wenig Teamarbeit für den Wahlausgang verantwortlich.
  • Eine Untersuchung einer externen Arbeitsgruppe habe als ein konkretes Problem die Organisation der Parteizentrale benannt. Im Willy-Brandt-Haus habe oft die rechte Hand nicht gewusst, was die linke will.
  • Im Wahlkampf der SPD hätten auch die klaren Botschaften gefehlt, so Nahles. "Die Genossen an den Infoständen wussten nicht: Was sind die fünf Ziele, für die wir kämpfen?"

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08:21 Uhr
Trump wettert gegen deutsche Verteidigungsausgaben

Ob irgendwann mal ein Buch herauskommt, das die kontroversesten Tweets von Donald Trump enthält? Vermutlich nicht, es wären einfach zu viele Seiten. In einer erneuten Tirade hat der US-Präsident nun mit den geringen Verteidigungsausgaben Deutschlands im Nato-Bündnis abgerechnet. "Deutschland zahlt ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes (langsam) in Richtung Nato, während wir vier Prozent von einer weit größeren Wirtschaftsleitung zahlen", schrieb Trump von Singapur aus. "Glaubt irgendjemand, dass das Sinn hat?"

Die USA trügen einen Großteil der Nato-Kosten zum Schutz von Ländern, die im Gegenzug auf Kosten der Vereinigten Staaten Handel trieben. "Sie zahlen nur einen Bruchteil der Kosten und lachen uns aus", schrieb Trump. "Wir beschützen Europa zu großen finanziellen Kosten und dann werden wir beim Handel auf unfaire Weise geschröpft", fuhr Trump fort. "Veränderung kommt!".

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08:00 Uhr
Bayern-Präsident Hoeneß: Lewandowski bleibt

Uli Hoeneß hat fertig.

Uli Hoeneß hat fertig.

(Foto: picture alliance / Matthias Balk)
Die Spekulationen über einen Wechsel von Bayern-Star Robert Lewandowski kursieren schon seit Wochen. Die Verantwortlichen bei dem Verein hatten dieses Szenario mehrfach ausgeschlossen, schließlich läuft der Vertrag des abwanderungswilligen Torjägers noch bis 2021. Zuletzt war allerdings berichtet worden, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister bei einer Ablöse in Höhe von rund 200 Millionen Euro schwach werden könnte.

Nun sprach Vereinspräsident Uli Hoeneß beim Sender Sky ein Machtwort. "Das 200-Millionen-Preisschild ist Quatsch. Robert wird nicht verkauft und spielt nächste Saison bei uns. Dazu ist alles gesagt worden." Basta!


07:40 Uhr
Echse schreckt mit ungewöhnlicher Zunge Angreifer ab

In Australien gibt es nicht nur besonders giftige, sondern auch eigenwillige Tiere. Zum Beispiel den Blauzungenskink.

In Australien gibt es nicht nur besonders giftige, sondern auch eigenwillige Tiere. Zum Beispiel den Blauzungenskink.

(Foto: Peter Street/Springer Nature/dpa)
Zwischenmenschlich gilt es als unhöflich, in der Tierwelt ist es eine hervorragende Methode zur Gefahrenabwehr: das Herausstrecken der Zunge. Eine australische Echse schafft es auf diese Weise tatsächlich, Angreifer in ihre Schranken zu weisen.

  • Der sogenannte Blauzungenskink zeigt seinem Feind dabei möglichst die Rückseite seiner blauen Zunge.
  • Wissenschaftler der Macquarie Universität in Sydney fanden heraus, dass dies geschieht, weil die Zunge hinten stärker leuchtet als vorn. Zudem reflektiert sie auch ultraviolettes Licht.
  • Menschen sehen das UV-Licht nicht, manche Tiere aber schon.

Hier mehr dazu.


07:21 Uhr
US-Kampfjet stürzt vor japanischer Küste ab

Der verunglückte F15-Kampfjet soll zur US-Luftwaffenbasis Kadena in Japan gehören.

Der verunglückte F15-Kampfjet soll zur US-Luftwaffenbasis Kadena in Japan gehören.

(Foto: picture alliance / John Linzmeie)
Er ist mit einem gebrochenen Bein davongekommen: Ein US-amerikanischer Pilot hat sich retten können, nachdem sein Kampfjet Medienberichten zufolge vor der Südküste Japans abgestürzt war. Er sei von japanischen Einheiten in Sicherheit gebracht worden, berichteten örtliche Medien.

  • Der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge gehörte der F15-Kampfjet zur US-Luftwaffenbasis Kadena in Japan. Der Absturz ereignete sich demnach rund 80 Kilometer südlich von Naha, der Regionalhauptstadt der Südinsel Okinawa.
  • Zuletzt gab es in Japan immer wieder Unfälle mit US-Militärflugzeugen oder -Hubschraubern.

Mehr zu dem Absturz erfahren Sie hier.


07:06 Uhr
Söder fordert, Flüchtlinge an der Grenze zurückzuweisen

"Wenn bei jemandem von vornherein klar ist, dass er überhaupt keine Chance hat, hierbleiben zu dürfen, dann würde ich ihn an der Grenze zurückweisen." Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine klare Vorstellung davon, was mit Asylbewerbern geschehen soll, denen ein Aufenthaltsrecht wahrscheinlich nicht gestattet wird.

Beim "Augsburger Allgemeine Forum - Live" sagte er außerdem: "Das wäre die beste Möglichkeit, um zu unterscheiden zwischen jemandem, der einen klaren Anspruch hat und jemandem, der aus anderen Gründen nach Deutschland will", sagte Söder. In solchen Fällen müsse "der Staat in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen". Und es wäre "ein Signal an Schlepper und Schleuser".


06:47 Uhr
De Niro flucht über Trump und wird im US-TV zensiert

Aus seiner Abneigung gegen den amtierenden US-Präsidenten hat Robert de Niro noch nie ein Geheimnis gemacht. Und eigentlich wollte er jetzt nur das wiederholen, was die meisten Leute schon über ihn wissen - doch er durfte nicht: Als der Schauspieler bei den Tony Awards Donald Trump übel beleidigte, übertrug der Fernsehsender CBS den Ausschnitt ohne Ton.

Seit Jahren werden Live-Sendungen im US-Fernsehen mit einigen Sekunden Zeitverzögerung gezeigt, damit Schimpfwörter und überraschende Bekleidungspannen (#nipplegate) rausgeschnitten werden können. Aber zum Glück gibt es ja Twitter. Mehrere Anwesende im Raum nutzten den Dienst, um die genauen Worten de Niros der Welt mitzuteilen. Auch ich will Sie Ihnen nicht länger vorenthalten: "Ich will nur eins sagen: Fuck Trump! Es kann nicht mehr heißen: Weg mit Trump! Es heißt Fuck Trump!"

Mehr über de Niros Auftritt erfahren Sie hier.


06:35 Uhr
Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser, steigt bei Ihnen auch schon die Vorfreude auf die Fußball-WM in Russland? Bei mir auf jeden Fall. Und ich muss zugeben, ich gehöre zu denjenigen, die an der Supermarkt-Kasse immer "Ja" zu diversen Gratis-Fanartikeln sagen. Nur leider musste ich bei den diesjährigen Sammel-Karten schon einige "Nieten" verkraften, sprich Karten von Spielern auspacken, die gar nicht im WM-Kader stehen. Naja, vielleicht kann ich die in vielen Jahren einmal teuer verkaufen - so wie die Briefmarken-Sammlung, die darauf schon seit 15 Jahren wartet.

Nun aber zu den Themen, die uns heute schon beschäftigen:

  • Die SPD übt sich heute in Erklärungsversuchen, warum sie bei der Bundestagswahl nur 20,5 Prozent der Stimmen ergattern konnte. Auf Basis von Dutzenden Interviews und Datenauswertungen hat ein Team die Gründe vermeintlich gefunden und stellt diese vor.
  • Erstmals seit 16 Monaten treffen sich die Außenminister von Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich wieder im sogenannten Normandie-Format. Im Mittelpunkt steht eine UN-Friedensmission in der Ostukraine.
  • Daimler-Chef Dieter Zetsche wird nach den Abgas-Vorwürfen erneut beim Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vorstellig. Dieser hatte dem Automobilkonzern vor zwei Wochen eine Frist gesetzt, um Klarheit über das Ausmaß möglicher Manipulationen zu erlangen.
  • Österreichs Bundeskanzler und in manchen Augen "Rockstar" Sebastian Kurz besucht derzeit Israel. Er wird dort aber nicht von jedem mit offenen Armen empfangen, denn Politiker seines Koalitionspartners, der rechtskonservativen FPÖ, haben des Öfteren schon mit antisemitischen Äußerungen für Empörung gesorgt.
  • Der Fall der ermordeten Susanna beschäftigt weiterhin die Menschen nicht nur in Mainz und Wiesbaden. Während der Verdächtige Ali B. nun in U-Haft sitzt, sind für heute wieder mehrere Demonstrationen mit verschiedenen Zielrichtungen geplant.

Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de. Starten Sie gut in den Tag und wenn Sie im Süden leben, vergessen Sie Ihren Regenschirm nicht.



06:17 Uhr
Starkregen und Hagel drohen im Süden

Südlich der Mittelgebirge sind heute durchaus noch Starkregen und Hagelschauer möglich.

Südlich der Mittelgebirge sind heute durchaus noch Starkregen und Hagelschauer möglich.

(Foto: picture alliance/dpa)
In der neuen Woche wird die Unwettergefahr von Nordwesten her schrittweise geringer. Somit bringt der Tag heute in der Nordhälfte schon zeitweise Sonnenschein und angenehme Temperaturen zwischen 18 und 26 Grad.

ntv-Wetterexperte Björn Alexander

ntv-Wetterexperte Björn Alexander

Von den Mittelgebirgen südwärts geht es zwar auch freundlich bis sonnig in den Tag. Später bilden sich dann aber neuerlich mächtigere Quellwolken und die Gefahr von teils kräftigen Schauern und Gewittern steigt an. Stellenweise drohen nochmals Unwetter durch Starkregen und Hagel sowie Sturmböen. Denn die Luft südlich der Mitte bleibt schwül-warm bei 25 bis 30 Grad.

In den kommenden Tagen setzt sich dann endlich überall stabilere Luft durch. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und in die neue Woche.

Ihr Björn Alexander


05:57 Uhr
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