Freitag, 14. September 2018 Der Tag bei n-tv

Heute mit Caroline Amme und Uladzimir Zhyhachou

22:41 Uhr
Das war Freitag, der 14. September 2018

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Auch wenn der heutige Tag ziemlich herbstlich war, scheint der Sommer nicht enden zu wollen: In den nächsten Tagen steigt das Thermometer wieder über die 30-Grad-Marke. Frühestens in einer Woche könnte das Wetter ein wenig launischer werden. Nächste Woche heißt es also wieder: Pack die Badehose ein!

Ich verabschiede mich in das Wochenende, aber nicht bevor ich Ihnen die meistgelesenen Artikel des Tages vorgestellt habe:


21:57 Uhr
Mutter und Kind sind erste "Florence"-Opfer

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In den USA sind die ersten Toten als Folge des Wirbelsturms "Florence" gemeldet worden. Der Polizei zufolge starben in Wilmington im Bundessstaat North Carolina eine Frau und ihr Kind, als ein Baum auf ihr Haus fiel. Der Vater wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

In Pender County sei außerdem eine Frau nach einem Herzinfarkt gestorben, weil die Sanitäter wegen der gesperrten Straßen sie nicht erreichen konnten.


21:45 Uhr
Supertaifun trifft im Norden der Philippinen auf Land

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Taifun "Mangkhut" ist im Norden der philippinischen Hauptinsel Luzon auf Land getroffen. Das Zentrum des Wirbelsturms erreichte den Ort Baggao in der Provinz Cagayan, wie die philippinische Wetterbehörde mitteilte. Der Taifun entfaltete Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 Kilometern pro Stunde.

 Die Behörden hatten etwa 800.000 Menschen aufgefordert, sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Mindestens 5,2 Millionen Menschen werden nach den jüngsten Schätzungen des Katastrophenschutzes von den Auswirkungen "Mangkhuts" betroffen sein. Das Rote Kreuz geht sogar von 10 Millionen Menschen aus.


21:25 Uhr
Justin Bieber hat geheiratet

Das ging schnell: Nur zwei Monate nach der Verlobung hat Popstar Justin Bieber das Model Hailey Baldwin laut einem US-Medienbericht geheiratet. Die Eheschließung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Donnerstag in einem Standesamt in New York statt, wie das US-Magazin "People" unter Berufung auf eine "religiöse Quelle" berichtet. Demnach soll bald eine kirchliche Trauung und eine Feier mit Familie und Freunden folgen.

Den Heiratsantrag hatte der 24-jährige Bieber seiner drei Jahre jüngeren Freundin vor zwei Monaten bei einem Abendessen in einem Restaurant auf den Bahamas gemacht.

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20:54 Uhr
Trump will China-Zölle trotz Gesprächen einführen

US-Präsident Donald Trump will offenbar trotz anstehender Handelsgespräche mit China die von ihm angekündigten neuen Zölle einführen.

  • Trump habe Mitarbeiter angewiesen, mit der Einleitung der Strafzölle auf den Import chinesischer Waren im Volumen von 200 Milliarden US-Dollar fortzufahren, sagten vier informierte Personen der Nachrichtenagentur Bloomberg.
  • Trump habe sich mit seinen Spitzen-Handelsberatern getroffen, um die Zölle zu besprechen, darunter Finanzminister Steven Mnuchin, sagten die Informanten.
  • Mnuchin hatte das chinesische Handelsministerium erst vor kurzem eingeladen, die Handelsgespräche wieder aufzunehmen.


20:36 Uhr
Kuh Elsa nach monatelanger Flucht wieder zu Hause

Nach acht Monaten Reisen ist Elsa wieder zu Hause.

Nach acht Monaten Reisen ist Elsa wieder zu Hause.

(Foto: Polizei Marburg)
Die Kuh Elsa aus Hessen ist nach monatelanger Wanderschaft wieder im heimischen Stall angekommen. Seitdem das Tier Mitte Februar beim Verladen in einen Tiertransporter ausgebüxt war, musste die Polizei 15 Mal ausrücken. Seitdem habe Elsa ungewöhnliche Freundschaften geschlossen und sich in eine andere Familie eingeschlichen, erzählen die Polizisten in Marburg.

  • Seit ihrem Verschwinden tauchte Elsa immer wieder "im Hinterland" auf, wurde mal auf einer Bundesstraße oder in der Innenstadt von Biedenkopf gesichtet. Eine Aufnahme einer Wildkamera dokumentierte sogar ein nächtliches Treffen mit einem Reh.
  • Zwischenzeitlich schlich sich die Kuh bei einem Landwirt ein. Dort fiel Elsa erst auf, als eine veterinärmedizinische Untersuchung der Herde anstand und bei der Zählung ein überzähliges Tier auf der Weide stand.
  • "Telefonate mit den umliegenden Landwirten sowie die Ohrmarke rissen Elsa letztendlich aus der Anonymität und setzten dem unsteten Treiben ein Ende", schrieb die Polizei. Seit Dienstag stehe Elsa nun wieder in ihrem Heimatstall im Landkreis Fulda.


20:08 Uhr
SpaceX findet ersten Touristen für Reise zum Mond

Die US-Raketenfirma SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk will am Montag den Namen ihres ersten kommerziellen Weltraumpassagiers für einen Rundflug um den Mond bekanntgeben. Das kündigte das Unternehmen auf Twitter an.

  • Der Flug mit dem Raumschiff "Big Falcon Rocket" sei ein "wichtiger Schritt, um normalen Menschen, die von einer Reise ins Weltall träumen, den Zugang zu ermöglichen".
  • SpaceX hatte bereits 2017 angekündigt, zwei Menschen auf einen Reise um den Mond schicken zu wollen.
  • Musk hatte "Big Falcon Rocket" im vergangenen Jahr mit dem Ziel vorgestellt, den Mars zu bevölkern. Das Unternehmen wolle 2022 zwei Frachtschiffe auf den Roten Planeten schicken. Zwei Jahre später könnten dort aus Sicht Musks erstmals Menschen landen.


19:27 Uhr
WM-Flitzer wacht nach angeblicher Vergiftung wieder auf

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Das wegen Vergiftungserscheinungen behandelte Mitglied der russischen Polit-Punk-Band Pussy Riot ist nach Angaben aus seinem Umfeld wieder bei Bewusstsein.

  • Pjotr Wersilow liege in Moskau nicht mehr auf der Intensivstation, sagte seine Freundin Veronika Nikulschina dem russischen Portal rtvi.com.
  • Wersilow und drei andere Pussy-Riot-Mitglieder hatten beim WM-Finale Mitte Juli in Moskau Aufsehen erregt, als sie auf das Spielfeld stürmten. Als Polizisten verkleidet, protestierten sie gegen Polizeigewalt in Russland. Sie wurden zu Arreststrafen verurteilt.
  • Der Regierungsgegner war am Dienstag mit Seh-, Sprech- und Bewusstseinsstörungen ins Krankenhaus gebracht worden. Seine Mitstreiter vermuteten eine gezielte Vergiftung. Nach Medienberichten fanden Ärzte in seinem Blut starke Psychopharmaka.


18:56 Uhr
Lawrow schlägt in Berlin versöhnliche Töne an

Russlands Außenminister Lawrow wirbt für Besserung der Beziehungen zwischen Russland und der EU.

Russlands Außenminister Lawrow wirbt für Besserung der Beziehungen zwischen Russland und der EU.

(Foto: imago/Reiner Zensen)
Vier Jahre nach Beginn der Ukraine-Krise hat der russische Außenminister Sergej Lawrow eindringlich für eine Neuausrichtung der Beziehungen zwischen Russland und der EU geworben. "Wir sollten eine Renovierung des gemeinsamen europäischen Hauses anpacken", sagte er in einer Grundsatzrede in Berlin.

Er forderte Deutschland auf, in dem Annäherungsprozess eine führende Rolle einzunehmen. "Von der deutschen Position hängt vieles ab. Wir würden es begrüßen, wenn Berlin Initiative ergreifen würde - ohne irgendwelche Vorbedingungen."

Auch Außenminister Heiko Maas schlug versöhnliche Töne an. "Differenzen schließen intensive Beziehungen nicht aus", sagte er. "Wir werden nur im Dialog mit Russland zu Ergebnissen kommen." Der offene und aufrichtige Dialog mit Russland sei selten so wichtig gewesen wie heute.

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18:26 Uhr
Zwei Palästinenser an Gaza-Grenze getötet

Bei Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten an der Gaza-Grenze sind nach palästinensischen Angaben zwei Menschen erschossen worden. Ein 14-Jähriger sei in den Kopf getroffen worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Mindestens 30 weitere Palästinenser hätten Schussverletzungen erlitten.

Nach Angaben der israelischen Armee hätten sich Tausende Palästinenser an verschiedenen Punkten am Grenzzaun versammelt. Sie hätten Reifen verbrannt und Steine sowie Brandbomben auf israelische Soldaten geworfen. Die Soldaten hätten reagiert.


17:56 Uhr
Trumps Ex-Wahlkampfchef will zu Russland-Affäre aussagen

Paul Manafort, der frühere Wahlkampfleiter von US-Präsident Donald Trump, hat sich bereit erklärt, mit den Ermittlungen zur Russland-Affäre zu kooperieren. Bei einer Anhörung vor Gericht in Washington bekannte sich Manafort zugleich einer Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten schuldig. Sein Schuldplädoyer gab er im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft ab.

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17:35 Uhr
Japans Antrag auf kommerziellen Walfang gescheitert

Japan jagt unter dem Schlupfloch des zugelassenen wissenschaftlichen Walfangs jährlich rund 600 Wale.

Japan jagt unter dem Schlupfloch des zugelassenen wissenschaftlichen Walfangs jährlich rund 600 Wale.

(Foto: picture alliance/dpa)
Die von Japan angestrebte Einführung der kommerziellen Waljagd ist gescheitert. Die Internationale Walfangkommission hat bei ihrer Tagung im brasilianischen Florianópolis mit 41 gegen 27 Stimmen den japanischen Antrag zur Aufhebung des Walfang-Moratoriums abgewiesen.

Japan befürwortete die Wiedereinführung des kommerziellen Walfangs mit der Begründung, das Aussterben der größten Meeressäugetiere sei nicht mehr ein aktuelles Risiko. Ein "nachhaltiger" Walfang sei deshalb nach 32 Jahren Fangmoratorium wieder möglich.

Die IWC hat jedoch auf ihrer Tagung eine Neuorientierung beschlossen, nach der sie von der Jagdkontrolle zu einem ständigen Schutz der weltweiten Walbestände übergehen möchte.


17:02 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Bundeswehreinsatz in Syrien
Die Idlib-Debatte ist verlogen

Mit Strompreis verspekuliert
Wetter drückt reichen Norweger in die Pleite

Lösung im Fall Maaßen
Merkel sieht Koalition nicht in Gefahr

Eindeutige Ergebnisse
Neuer Wirkstoff hilft beim Abnehmen

Abrechnung mit "Mephisto"
Bushido lässt die Hosen runter


16:59 Uhr
Unbekannte verprügeln Tunesier in Chemnitz

Die Polizei ermittelt wegen einer mutmaßlich ausländerfeindlichen Attacke auf einen Tunesier in Chemnitz.

  • Zeugen zufolge sollen vier Männer am Mittwochabend auf den am Boden liegenden 41-Jährigen eingeschlagen und ihn verletzt haben. Zudem sollen sie fremdenfeindliche Äußerungen von sich gegeben haben.
  • Anschließend seien die mutmaßlichen Täter, von denen zunächst nur vage Personenbeschreibungen vorlagen, rasch vom Tatort verschwunden. Das Staatsschutzdezernat der Kriminalpolizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auf.
  • Zudem prüfen die Ermittler mögliche Zusammenhänge mit einer gefährlichen Körperverletzung vom 1. September, bei der ein 20-jähriger Afghane von vier Vermummten geschlagen und verletzt wurde.


16:20 Uhr
Zehn Kinder bei Schulbus-Unfall verletzt

Bei einem Schulbusunfall in Schleswig-Holstein sind zehn Kinder leicht verletzt worden. Mehrere der Kinder sind zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden. Laut Polizei fuhr die 40 Jahre alte Busfahrerin aus noch ungeklärter Ursache auf einen stehenden Transporter auf. Die verletzten Kinder sind zwischen zehn und 14 Jahre alt. Die Fahrerin blieb unverletzt.


15:50 Uhr
Salvini will Italiener nicht mit "Sklaven" aus Afrika ersetzen

Luxemburgs Außenminister Asselborn blieb dem Gruppenfoto fern; Salvini postierte sich in die Mitte.

Luxemburgs Außenminister Asselborn blieb dem Gruppenfoto fern; Salvini postierte sich in die Mitte.

(Foto: AP)
Der stellvertretende italienische Ministerpräsident Matteo Salvini provoziert gern mit ausländerfeindlichen Rhetorik. Jetzt setzt er einen drauf. Bei einer Konferenz in Wien hat er afrikanische Immigranten mit Sklaven verglichen.

  • "Ich habe jemanden sagen hören, wir brauchen Einwanderung, weil die Bevölkerung altert. Ich sehe die Dinge ganz anders", sagte der Chef der rechten Lega-Partei. Es könne nicht darum gehen, die Besten aus der afrikanischen Jugend herzuholen, um Europäer zu ersetzen, die keine Kinder bekämen.
  • "In Italien gibt es die Notwendigkeit, unseren Kindern zu helfen, Kinder zu bekommen - und nicht, neue Sklaven zu haben, um die Kinder zu ersetzen, die wir nicht haben." Vielleicht gebe es diesen Bedarf in Luxemburg, nicht aber in Italien.
  • Der bei der Veranstaltung anwesende luxemburgische Außenminister Jean Asselborn reagierte verärgert auf die Äußerungen Salvinis. In seinem Land habe es viele italienische Einwanderer gegeben, "weil ihr nicht für eure Kinder sorgen konntet in Italien", sagte Asselborn.

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15:32 Uhr
Merkel: GroKo wird am Maaßen-Streit nicht zerbrechen

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Die Große Koalition wird nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht wegen des Streits über Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen zerbrechen.

"Eines kann ich heute schon sagen: So wichtig wie die Position des Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes auch ist, so klar ist auch, dass die Koalition an der Frage des Präsidenten einer nachgeordneten Behörde nicht zerbrechen wird", sagte die Kanzlerin am Rande eines Besuchs in Vilnius. Die Gespräche würden am Dienstag fortgesetzt.

Die SPD besteht auf dem Rücktritt Maaßens, Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer stellt sich dagegen wie etliche CDU-Politiker hinter den Verfassungsschutzpräsidenten. Merkel, Seehofer und SPD-Chefin Andrea Nahles wollen am Dienstag erneut über das Schicksal Maaßens beraten.


15:01 Uhr
Rentnerin geht mit D-Mark einkaufen

Mit D-Mark kann man heutzutage nur noch Monopoly spielen.

Mit D-Mark kann man heutzutage nur noch Monopoly spielen.

(Foto: picture alliance / Bernd Wüstnec)
Eine Rentnerin im Allgäu geht einkaufen, doch die Kassiererin weigert sich, ihr Geld anzunehmen. Warum? Weil die Dame ihren Einkauf mit einem Fünf-Mark-Schein bezahlen will. Und das ist in Deutschland seit Jahren nicht mehr möglich.

  • Unzufriedene Kundin ging daraufhin zur Polizei, weil ihr wohl Falschgeld untergejubelt worden war.
  • Wie sich herausstellte, hatte die Rentnerin daheim noch einen Geldbeutel mit Banknoten der im Jahr 2002 abgelösten Währung. Als sie zum Supermarkt ging, hatte die Frau schlicht die falsche Börse mitgenommen.
  • "Die vermutlich sehr junge Kassiererin kannte diesen Schein wahrscheinlich gar nicht mehr", kommentierte ein Polizeisprecher den Vorfall.


14:15 Uhr
Ärzte holen lebenden Bandwurm aus Gehirn

Immer wieder hatte ein 26-Jähriger in China epileptische Anfälle. Dann stellte sich heraus: Der Mann hatte einen ein zehn Zentimeter langen Bandwurm im Gehirn. Ärzten in der südostchinesischen Stadt Nanchang ist es jetzt gelungen, den Wurm zu entfernen - lebendig. Das berichtet die Zeitung "South China Morning Post".

  • Bandwürmer werden laut dem Bericht bei Menschen gefunden, die halbgares Fleisch oder viele Meeresfrüchte essen oder verunreinigtes Wasser trinken.
  • Wenn der Wurm oder sein Ei durch Kochen nicht getötet werden, kann er ins Gehirn und Organe wandern.
  • Vergangenes Jahr hatten Ärzte einem zwölfjährigen Mädchen einen 25 Zentimeter langen Wurm aus dem Gehirn geholt. Und im Mai wurde ein 55-Jähriger von einem 30 Zentimeter langen Wurm in seinem Kopf befreit.

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13:52 Uhr
Erdogan kommt Ende September nach Köln

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Der türkische Präsident Erdogan kommt bei seinem Deutschland-Besuch übernächste Woche auch nach Köln. Am 29. September wird er die Domstadt besuchen, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Möglich ist, dass Erdogan die neue Ditib-Moschee besucht oder sie offiziell eröffnet.

Erdogan kommt am 27. September in Deutschland an, er landet in Berlin-Tegel. Einen Tag später trifft er sich mit Bundespräsident Steinmeier und Kanzlerin Merkel. Merkel trifft er am 29. September ein zweites Mal. In Berlin sind etliche Demonstrationen gegen seinen Besuch angemeldet.


13:26 Uhr
Lehrer für brutale Wespenstich-Behandlung verurteilt

Wer von einer Wespe gestochen wird, sollte eigentlich eine aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich pressen. Zwei Lehrer aus Hessen haben rabiatere Methoden auf Lager. Auf einer Klassenfahrt in Rheinland-Pfalz hatte ein Lehrer dem damals 14-jährigen Schüler den heißen Griff einer Gabel auf den Wespenstich gedrückt. Eine Kollegin schnitt dann die Brandblase auf und trug eine Creme auf. Wegen der Verbrennung musste der Jugendliche lange Zeit einen Schutzhandschuh tragen. Der Lehrer wurde jetzt vom Amtsgericht Cochem wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, er muss eine Strafe von 2700 Euro zahlen, die Lehrerin wegen Beihilfe 2500 Euro.


13:02 Uhr
Zoll entdeckt MDMA-Päckchen in Fußmassagegerät

Der Rauschgiftschnelltest hatte bei diesem Gerät für die Fußmassage angeschlagen.

Der Rauschgiftschnelltest hatte bei diesem Gerät für die Fußmassage angeschlagen.

(Foto: Hauptzollamt Frankfurt/Main)
Diese Schmuggler waren nicht so clever: Sie wollten 400 Gramm der Partydroge MDMA schmuggeln und hatten sie in einem elektronischen Fußmassagegerät versteckt. Der Zoll am Frankfurter Flughafen kam ihnen aber bei der Kontrolle von Paketen vor rund einem Monat auf die Schliche. Vier Päckchen MDMA entdeckten sie in dem Gerät. Die Drogen waren in einem Plastikbeutel, umwickelt mit Alufolie und Blaupapier.

Im vergangenen Jahr hatte das Hauptzollamt Frankfurt über 7000 Kilo Rauschgift sichergestellt.


12:23 Uhr
Deutscher in Türkei wegen Terrorpropaganda verurteilt

Vor einem Monat war der Hamburger Ilhami A. bei seinem Besuch in seiner Heimat verhaftet worden - jetzt ist er in der Türkei verurteilt worden.

  • Ein Gericht verurteilte ihn wegen Terrorpropaganda zu einer Haftstrafe von drei Jahren und anderthalb Monaten, sagte sein Anwalt, der Berufung einlegte.
  • Bis zur Entscheidung über die Berufung darf Ilhami A. seine Haftstrafe nicht antreten, ihm ist aber nicht erlaubt, die Türkei zu verlassen.
  • Das Gericht glaube, dass Ilhami A. über Facebook Propaganda für Terrororganisationen verbreitet habe, berichten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung".


12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

"Miserables" Erscheinungsbild
Huber eröffnet Debatte über Seehofer

Zehn Jahre nach der Finanzkrise
Scholz: Bankenrettung kostete 30 Milliarden

34-Jähriger vielfach vorbestraft
Hitlergruß bringt Chemnitzer ins Gefängnis

Titelkampf in der Premier League
Guardiola stockt, Klopp spaziert mit Watford

Günstiger, aber kaum schwächer
Das XR wird der neue iPhone-Star


11:42 Uhr
Scheuer kündigt neues Diesel-Konzept an

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will die Abgase von älteren Dieselautos sauberer machen. In einer Videobotschaft hat er ein neues Konzept dazu angekündigt. Dies solle in den nächsten Tagen erarbeitet werden, sagte Scheuer. In dem Konzept gehe es auch darum, wie ein Umstieg in ein neues Fahrzeug möglich sei. "Dazu brauchen wir aber auch die Automobilhersteller", so Scheuer, denn ohne ihre Bereitschaft, für die Zukunft des Diesels zu sorgen, werde es nicht möglich sein.


11:11 Uhr
Chemnitz-Verdächtiger bestreitet Tat

Einer der beiden Verdächtigen, die wegen dem Chemnitz-Mord in Untersuchungshaft sitzen, hat nach einem Medienbericht ausgesagt, dass er nicht an der Tat beteiligt war. Der NDR berichtet, Yousif A. habe gesagt, er sei nicht an der Auseinandersetzung um den Tod des 35-Jährigen beteiligt gewesen. Er habe mehrere Meter abseits gestanden. Auch ein Zeuge habe das bestätigt.

Die Anwälte der beiden Verdächtigen haben jetzt eine Haftprüfung beantragt. Die Termine dafür sollen kommende Woche sein, zuerst will die Staatsanwaltschaft die Anträge prüfen.

Nach dem Mord in Chemnitz hatte es vor rund zwei Wochen Demonstrationen rechtsgerichteter Gruppen gegeben. Weil er auf einer Demo den Hitlergruß gezeigt hat, muss ein 34-Jähriger nun fünf Monate ins Gefängnis, hat das Amtsgericht Chemnitz geurteilt. Der Mann hat etliche Vorstrafen.


10:48 Uhr
U-Boot-Mord-Prozess wegen Notfalls abgebrochen

Das Urteil in der Berufungsverhandlung zum U-Boot-Mord fällt heute nicht mehr. Der Prozess um den dänischen U-Boot-Bauer Peter Madsen wurde abgebrochen. Einer der Laienrichter ist kollabiert, sagt das Kopenhagener Gericht. Zwar ist der Mann inzwischen wieder bei Bewusstsein, die Verhandlung geht aber erstmal trotzdem nicht weiter. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Eigentlich wollte Madsen erreichen, dass er eine mildere Strafe bekommt. Er war im April für den Mord an der Journalistin Kim Wall zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.


10:28 Uhr
Hambacher-Forst-Aktivisten besetzen NRW-Vertretung

Die Polizei ist seit heute früh mit mehreren Polizei-Hundertschaften im Hambacher Forst und macht mit der Räumung der Baumhäuser von Aktivisten weiter. Aus Protest haben Braunkohlegegner am Vormittag die Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen in Berlin besetzt. Auf Videos bei Twitter ist zu sehen, wie Menschen in weißen Ganzkörperanzügen die Tür der Landesvertretung mit Sitzblockaden blockieren und mit Sprechchören und Transparenten den Abzug der Polizei aus dem Hambacher Forst fordern. Die Vertretung habe Polizisten angefordert, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei.

 


09:59 Uhr
Trump bietet Millionen für Abschiebung von Migranten

Es ist ein neuer Schritt, um die Einwanderung aus Mexiko zu stoppen: Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will offenbar Mexiko rund 20 Millionen Dollar (rund 17 Millionen Euro) zahlen, damit das Land Migranten aus Mittelamerika in ihre Heimatländer zurückschickt. Die "New York Times" berichtet, Mexiko soll mit dem Geld Flug- und Bustickets für 17.000 Migranten ohne Papiere zahlen. Jedes Jahr kommen nach UNO-Angaben mehr als eine halbe Million Migranten nach Mexiko, um von dort aus weiter in die USA zu reisen. Die meisten kommen aus mittelamerikanischen Ländern wie El Salvador, Guatemala oder Nicaragua, wo sie vor Armut und Kriminalität fliehen.

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09:34 Uhr
Autofahrer rast in Frankreich auf Menschenmenge zu

In Südfrankreich wollte ein Autofahrer in eine Menschenmenge fahren, ist aber noch rechtzeitig gestoppt worden. In Nîmes fuhr er letzte Nacht auf eine 50-köpfige Menschengruppe vor einer Bar zu. Vor der Bar waren aber wegen eines ab heute stattfindenden Stadtfestes Sicherheitsbarrieren aufgestellt. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Der Fahrer hatte wohl "Allahu Akbar" gerufen, wollte dann fliehen, Passanten hielten ihn aber auf. Die Polizei nahm ihn fest. Hinweise, dass der Mann radikal-islamistisch ist, gibt es wohl nicht. Da er verwirrt wirkte, kam er in eine Klinik.


09:14 Uhr
Nord- und Südkorea eröffnen gemeinsames Büro

Nord- und Südkorea sitzen jetzt Wand an Wand. Kurz vor dem gemeinsamen Gipfel haben sie in der Nähe der schwer bewachten Grenze - im nordkoreanischen Kaesong - ein gemeinsames Verbindungsbüro eröffnet. Darin hat jedes Land eigene Räume, es gibt aber auch einen Konferenzraum. Südkorea will das Haus auch dazu nutzen, um mit Nordkorea über den Abbau des Atomwaffenprogramms zu sprechen. Südkoreas Präsident Moon will sich nächsten Dienstag mit Nordkoreas Machthaber Kim treffen - allerdings in Pjöngjang.

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08:48 Uhr
Drogenrazzia in Frankfurter Bordellen

(Foto: picture alliance/dpa)
Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist die Polizei mit Hundertschaften gegen Drogen- und Organisierte Kriminalität vorgegangen - die bisher größte Razzia dort. 470 Beamte kontrollierten am Abend Kneipen, Lokale und Bordelle und sperrten dafür auch ganze Straßenzüge ab. Mit dabei waren auch Steuerfahnder und Lebensmittelkontrolleure. Sieben Menschen wurden festgenommen. Mit der Aktion wollte Polizeipräsident Bereswill Drogenhändlern und anderen Kriminellen zeigen, "dass es so nicht geht".


08:22 Uhr
Afrikanische Schweinepest hat Westeuropa erreicht

Bisher ist Deutschland von der Afrikanischen Schweinepest verschont geblieben. Jetzt kommt die hochansteckende Seuche aber näher. Sie ist erstmals in Westeuropa aufgetaucht.

  • Es hat Fälle in Belgien gegeben, nur 60 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze.
  • Die Seuche wurde bei zwei toten Wildschweinen im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und Belgien nachgewiesen.
  • Die Schweinepest ist bisher schon in acht Ländern in Osteuropa sowie in Russland aufgetreten. Besonders schlimm hat es Rumänien getroffen.
  • Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine, also Wild- und Hausschweine, betrifft und für sie tödlich sein kann.
  • Für den Menschen ist sie zwar ungefährlich, aber Landwirte fürchten bei einem Ausbruch in Deutschland Milliardenschäden.


08:05 Uhr
EU will Iran-Sanktionen umgehen

Die USA wollen im November Sanktionen gegen den Iran verhängen. Die EU will diese Sanktionen wie es aussieht umgehen, schreibt das "Handelsblatt". Die Idee sei, das Iran-Geschäft vom globalen Finanzsystem abzukoppeln. Das könne mithilfe einer Clearingstelle funktionieren. In der könnten Forderungen von iranischen und europäischen Unternehmen miteinander verrechnet werden. Ein solcher Tausch sei der einzige Weg, Handelskanäle in den Iran offenzuhalten, heißt es aus Brüssel.

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07:45 Uhr
"Florence" peitscht auf die US-Küste zu

Die Bewohner von North Carolina haben ihre Häuser mit Sandsäcken abgesichert.

Die Bewohner von North Carolina haben ihre Häuser mit Sandsäcken abgesichert.

(Foto: AP)
Der Hurrikan "Florence" rollt mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern pro Stunde auf die US-Ostküste zu. Dort werden der Sturm und der Regen immer intensiver, sagt n-tv Meteorologe Björn Alexander. "Florence" liegt derzeit etwa 130 Kilometer südöstlich von Wilmington in North Carolina und bewegt sich zwar nur noch langsam - mit etwa 7 km/h - vorwärts. Eine Wetterstation in dem nahe gelegenen Cherry Point in North Carolina hat aber schon Böen mit 141 km/h gemessen. Und das ist auch die Größenordnung, mit der die Küstenregionen jetzt immer häufiger rechnen müssen.

Weitaus größer sind aber wahrscheinlich die Probleme durch das Wasser. Einerseits die Sturmflut, die es in Kombination mit dem normalen Gezeitengang heute auf bis zu drei Meter über Normal bringen dürfte. Andererseits der Regen: Zum Teil sind Regenmengen von 600 bis 900 Liter pro Quadratmeter möglich.

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07:16 Uhr
"Sex and the City"-Star verliert Vorwahl gegen Cuomo

Sie kennen sie aus der Serie "Sex and the City" und hätten ihr vielleicht auch ein besseres Abschneiden gewünscht: Cynthia Nixon hat bei der demokratischen Vorwahl für das New Yorker Gouverneursamt gegen Amtsinhaber Andrew Cuomo verloren, berichten US-Medien. Cuomo kann jetzt für eine dritte Amtszeit antreten. Er wird bei der Wahl im November gegen den Republikaner Marc Molinaro kandidieren. Nixon will aber nicht aufgeben: Bei Twitter schreibt sie, das sei erst der Anfang gewesen.

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06:55 Uhr
Die Bahn will durch Nacht-Baustellen pünktlicher werden

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber wenn möglich, vermeide ich es, Bahn zu fahren, um nicht zu spät zu Terminen zu kommen. Die Bahn will dieses Problem jetzt besser in den Griff bekommen und Bauarbeiten in die Randzeiten verlegen - das heißt, mehr nachts und an den Wochenenden bauen. Das sagte Infrastruktur-Vorstand Pofalla den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Problem ist nur: Die Mitarbeiter bekommen dann Schichtzulagen, darüber müsse die Bahn erst mal mit dem Bund sprechen. In der ersten Jahreshälfte waren laut Bahn nur 76 Prozent der Fernzüge pünktlich.


06:39 Uhr
Das wird heute wichtig

Der Hurrikan "Florence" schickt zerstörerische Vorboten. Es gab schon Sturmfluten, peitschenden Regen und Stromausfälle. Die Menschen an Ostküste der USA bereiten sich auf eine tagelange Unwetterkatastrophe vor. Der Wirbelsturm nähert sich langsam, aber sicher der Küstenregion.

Diese Termine sind heute außerdem noch wichtig:

  • Außenminister Heiko Maas trifft sich mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zum Thema Syrien. Maas will sich dafür einsetzen, dass eine Großoffensive auf die letzte syrische Rebellenhochburg Idlib verhindert wird.
  • Gestern hatte die Polizei mit etlichen Einsatzkräften bis zum Einbruch der Dunkelheit bereits erste Baumhäuser im Hambacher Forst geräumt, es kam zu Zusammenstößen, heute geht die umstrittene Aktion weiter. Die Braunkohlegegner haben dazu aufgerufen, sich ihrem Protest anzuschließen.
  • Nachher soll in Dänemark das Urteil fallen im Prozess gegen den dänischen U-Boot-Bauer Peter Madsen. Der 47-Jährige will erreichen, dass seine Strafe abgemildert wird. Er war im April für den Mord an der Journalistin Kim Wall zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.
  • Der Streit um die korrekte Ausgestaltung eines Katzengrabes auf einem Tierfriedhof beschäftigt heute Mittag das Amtsgericht in Mönchengladbach. Als Katze Minki starb, hatte ihr Besitzer ihr Grab liebevoll geschmückt und eingefasst. Viel zu groß, meinte die Friedhofsbetreiberin und kürzte das Grab ein.
  • Borussia Dortmund empfängt heute Abend zum Auftakt des 3. Spieltags in der Fußball-Bundesliga DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt. Mit einem Sieg könnte der BVB zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernehmen.

Ich bin Caroline Amme und wünsche Ihnen einen schönen Freitagmorgen. In der ersten Tageshälfte versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt.



06:19 Uhr
Erst neblig, dann angenehm und trocken

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Der Tag startet im Süden und Südosten grau und zum Teil auch ziemlich nass. Ansonsten geht es trocken, gebietsweise aber auch neblig los. Stellenweise mit Sichtweiten unter 100 Meter. Später lichtet sich der Nebel mehr und mehr. Und auch der Regen in der Südosthälfte klingt immer häufiger ab, so dass auch dort nur noch wenige Schauer unterwegs sein werden. Einzig an der Nordsee wird das Wetter am Nachmittag wieder schlechter. Denn es ziehen kompaktere Wolken mit etwas Regen auf. Die Temperaturen: Zu Beginn ist es besonders in Teilen Norddeutschlands sehr frisch mit einstelligen Frühwerten und ganz vereinzeltem Bodenfrost. In der Mitte und im Süden sowie an der Küste ist es milder mit 10 bis 17 Grad. Tagsüber erreichen die Höchstwerte dann 17 bis 23 Grad.

Die weiteren Aussichten: Morgen im Norden und in Richtung Alpen noch wechselhafter. Im großen Rest ist es hingegen trocken und zeitweise sonnig. Der Sonntag verläuft dann überall trocken und die Sonne setzt sich immer öfter durch. Die Temperaturen bringen es dabei am Samstag auf 16 bis 23 Grad. Am Sonntag sind 19 bis 26 Grad möglich. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander


06:00 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

Syrien-Gespräche mit Lawrow
Maas will "Katastrophe" in Idlib verhindern

Staatsgegner im Bundestag
Seehofer: AfD ist übermütig geworden

Auf dem Weg zu Chemielabor
Behörden stoppten russische Spione

Starkregen und Sturmfluten
Hurrikan "Florence" schmettert auf US-Küste

Sieg bei WM-Qualifikation
Deutsche Basketballer überzeugen in Estland