Donnerstag, 08. November 2018 Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Friederike Zörner

22:49 Uhr
Das war Donnerstag, der 8. November 2018

Die Leipziger Straße in Berlin wird bald zur alte-Diesel-freien-Zone.

Die Leipziger Straße in Berlin wird bald zur alte-Diesel-freien-Zone.

(Foto: picture alliance / Paul Zinken/d)
Es sind unsichere Zeiten für Diesel-Fahrer. Nach Städten wie Stuttgart und Berlin werden Fahrverbote auch in Köln und Bonn auf die Agenda gesetzt. Aber immerhin gibt es einen Lichtblick für manche Betroffene: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer kann Volkswagen und Daimler eine finanzielle Beteiligung bei Hardware-Nachrüstungen für ältere Diesel abringen. Dagegen sträubt sich BMW weiter vehement.

Video
Trotzdessen blicken Autobesitzer in eine ungewisse Zukunft - anders als die Rentner. Der Bundestag verabschiedete das Rentenpaket der Großen Koalition. Das bedeutet für Menschen im Ruhestand, dass das Verhältnis der Rente zu den Löhnen bis 2025 nicht unter 48 Prozent sinkt. Der Beitragssatz soll bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als 20 Prozent des Einkommens übersteigen.

Diese Themen waren heute außerdem von Wichtigkeit:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.


22:24 Uhr
Schweinsteiger zählt zu den "Männern des Jahres"

Moderatorin Barbara Schöneberg durfte auf der Bühne auch Orlando Bloom, Irina Shayk, Patrick Dempsey und Henry Cavill begrüßen.

Moderatorin Barbara Schöneberg durfte auf der Bühne auch Orlando Bloom, Irina Shayk, Patrick Dempsey und Henry Cavill begrüßen.

(Foto: picture alliance/dpa)
Bastian Schweinsteiger ist in diesem Jahr nicht nur zum ersten Mal Vater geworden. Er darf sich seit heute Abend auch "Men of the Year" in der Kategorie "Sports Icon" nennen. Bei der alljährlichen Gala des Männermagazins "GQ" zählte der frühere Fußballweltmeister ebenso zu den Preisträgern wie der Musiker Herbert Grönemeyer. Letzterer hat sich demnach als "Legend" eine Auszeichnung verdient.

Superman-Darsteller Henry Cavill erhielt einen Preis in der Kategorie "Movie", Patrick Dempsey für "TV International" und Schauspieler Orlando Bloom für seinen "Style". Die Gala wurde von Barbara Schöneberger moderiert.


21:57 Uhr
Mann schläft am Bahnhof im Kofferschließfach

Wenn ich mir einen gemütlichen Ort zum Schlafen außer meinem Bett vorstellen müsste, würde mir wohl zuerst eine Hängematte einfallen. Oder eine Luftmatratze. Ein Bahnhofsschließfach ist so ziemlich das Letzte, woran ich selbst bei akuter Müdigkeit denken würde. Doch einem jungen Mann scheint das anders gegangen zu sein. Der 21-Jährige wurde nämlich am Hamburger Hauptbahnhof schlafend in einem Kofferschließfach eingezwängt aufgefunden.

Bundespolizisten entdeckten den polizeilich bekannten Mann nach einem Hinweis, wie ein Sprecher mitteilte. Sie weckten den Mann und begleiteten ihn aus dem Bahnhof. Da ein Hausverbot für den Hauptbahnhof bestand, mussten die Beamten demnach ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs gegen den 21-Jährigen einleiten.


21:35 Uhr
Brexit-Minister erntet Spott für Handel-Kommentar

Die Strecke Dover-Calais ist die wichtigste Fährverbindung zwischen Großbritannien und dem Festland. Jährlich werden 2,5 Millionen Lastwagen über die Meeresenge transportiert. Ohne ein Abkommen mit der EU läuft das Land nach dem Brexit Gefahr, Schwierigkeiten bei derartigen Handelswegen zu bekommen. Diese Tatsache war dem glühenden Brexit-Anhänger und -Minister Dominic Raab offenbar nicht so ganz bewusst.

Ihm sei das volle Ausmaß der Bedeutung des Ärmelkanals für den Handel nicht klar gewesen, sagte Raab am Mittwoch bei einer Technologiekonferenz in London. "Wenn man sich Großbritannien anschaut und sieht, wie wir mit Waren handeln, sind wir besonders abhängig von der Strecke Dover-Calais", so der Minister. Ein Video von dem Redeauszug Raabs machte in sozialen Netzwerken die Runde. Es sorgte nicht nur bei Oppositionspolitikern für ungläubiges Staunen und Spott. Bereits im Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum 2016 hatten Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Politiker immer wieder darauf hingewiesen, wie gefährlich ein EU-Austritt Großbritanniens für den Handel ist.

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21:05 Uhr
Polizei findet zwei Leichen in Studentenwohnheim

In dem Wohnheim wurden im Laufe des Tages Spuren gesichert.

In dem Wohnheim wurden im Laufe des Tages Spuren gesichert.

(Foto: picture alliance/dpa)
In einem Kasseler Studentenwohnheim sind die Leichen einer jungen Frau und eines Mannes entdeckt worden. Die Hintergründe des Todes sind völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher. Ein Gewaltverbrechen schließt die Polizei nicht aus. Bei der Toten handelt es sich um die Bewohnerin der Wohnung in dem neugebauten, vierstöckigen Wohnheim am Ostring, erklärte der Sprecher. Die Identität des Mannes sei noch nicht ermittelt.

Zu genaueren Umständen des Todes und dem Auffinden der Leichen wollte die Polizei unter Verweis auf laufende Ermittlungen keine Angaben machen. Die Leichen sollen am Freitag obduziert werden, so der Sprecher.


20:43 Uhr
"El Chapo" darf seine Frau nicht umarmen

Emma Coronel ist 29 Jahre alt und Ex-Schönheitskönigin.

Emma Coronel ist 29 Jahre alt und Ex-Schönheitskönigin.

(Foto: imago/Agencia EFE)
Auch Verbrecher haben offenbar Gefühle: Der frühere mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán steht derzeit in New York vor Gericht. Der auf Monate ausgelegte Prozess findet unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Und genau diese hindern den 61-Jährigen daran, mit seiner Frau in Kontakt zu treten. Richter Brian Cogan lehnte nun einen entsprechenden Antrag des Angeklagten ab, weil jeglicher Körperkontakt den strengen Vorgaben widerspreche. Guzmán wollte eigentlich vor Beginn der Eröffnungsplädoyers seine Frau Emma Coronel begrüßen und umarmen.

Richter Cogan lobte zwar das vorbildliche Verhalten des Angeklagten vor Gericht und in Haft, verwies aber auf die eigens für Guzmán festgelegten, besonders strengen Sicherheitsauflagen. Damit solle jeder Versuch unterbunden werden, dass Guzmán einen Ausbruch oder einen Angriff plane. Der Drogenboss war in Mexiko zwei Mal aus dem Gefängnis ausgebrochen, bevor er wieder gefasst und im Januar 2017 an die USA ausgeliefert wurde. Dort sitzt er in Einzelhaft und darf mit seiner Frau nicht kommunizieren. Die 29-jährige frühere Schönheitskönigin ist die Mutter von Guzmáns sieben Jahre alten Zwillingen.


20:17 Uhr
Google geht gegen sexuelle Übergriffe vor

"Wir räumen ein, dass wir in der Vergangenheit nicht alles richtig hinbekommen haben, und das tut uns aufrichtig leid." In einer E-Mail entschuldigt sich Google-Chef Sundar Pichai für den bisherigen Umgang seines Unternehmens mit Vorwürfen zu sexuellem Fehlverhalten. Rund 20.000 Mitarbeiter des Internetriesen hatten vor einer Woche in weltweit etwa 50 Städten mit vorübergehenden Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen gegen sexuelle Übergriffe protestiert. Die Organisatoren warfen der Konzernleitung vor, nicht energisch genug dagegen vorzugehen.

Nun umriss Pichai einen Plan für ein konsequenteres Vorgehen gegen sexuelle Belästigung. Dazu gehört, dass künftig in transparenterer Form mit derartigen Beschwerden umgegangen werden soll. Die Mitarbeiter sollen künftig selbst entscheiden, ob Fälle von sexueller Belästigung vor privaten Schiedsgerichten ausgetragen werden. Zudem erweitert Google etwa ein verpflichtendes Training und bietet "Live-Support" bei Beschwerden und Bedenken an.

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20:00 Uhr
Video des Tages

Trump in Streitlaune
Sessions muss gehen, CNN-Reporter verliert Akkreditierung

Bewaffneter Angriff auf College-Klub
Behörden identifizieren Todesschützen von Kalifornien

Prügel in Unterkunft bis zum Erbrechen
Wachleute misshandeln Flüchtlinge: 30 Angeklagte

Ticketbuchung auf Umwegen
So tricksen Kunden die Bahn aus

Guardiolas Sicht auf Witz-Entscheidung
"Sofort gesehen, dass es kein Elfer war", aber...


19:47 Uhr
Boateng bringt eigenes Magazin auf den Markt

Hat den Durchblick in Sachen Selbstvermarktung: Jérôme Boateng.

Hat den Durchblick in Sachen Selbstvermarktung: Jérôme Boateng.

(Foto: picture alliance/dpa)
Barbara Schöneberger hat "Barbara", Guido Maria Kretschmer "Guido" und Joko Winterscheidt "JWD". Jetzt darf auch Fußballprofi Jérôme Boateng ein Lifestyle-Magazin sein Eigen nennen. Es hört - wie könnte es anders sein - auf den Namen "Boa". Sechsmal im Jahr dürfen sich Fans des gedruckten Wortes gepaart mit Hochglanzfotos in die Welt des 30-Jährigen einlesen. Das Magazin sei für ihn eine Herzensangelegenheit, sagt der Bayern-Spieler.

In der ersten Ausgabe unterhält sich Boateng übrigens mit Herbert Grönemeyer über Deutschland. Außerdem beschreibt er eigene diskriminierende Erfahrungen aus seiner Zeit als Jugend- und Profifußballer.


19:18 Uhr
Polizei in Äthiopien findet Massengrab mit 200 Leichen

Die äthiopische Polizei hat im Osten des Landes ein Massengrab mit rund 200 Leichen entdeckt. Die Menschen sind offenbar vor einigen Monaten an der Grenze der Regionen Oromia und Somali vergraben worden, wie das staatliche äthiopische Fernsehen unter Berufung auf die Polizei berichtete. Die Leichen sollen in den kommenden zwei Wochen exhumiert werden. Die Herkunft der Leichen ist unklar. In der Region waren im August bei Kämpfen zwischen Angehörigen der somalischen Volksgruppe und anderer Stämme Dutzende Menschen getötet worden.


18:47 Uhr
AfD-Politiker trägt Nazi-Symbol bei Pogrom-Gedenken

Die AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus schafft es schon zum zweiten Mal in dieser Woche wegen ehemaliger Mitglieder in die Schlagzeilen. Gestern erst vermeldeten wir, dass Jessica Bießmann nicht länger die AfD im Parlament vertritt. Nun fällt ein bereits seit einigen Monaten fraktionsloser AfD-Politiker mit einer "widerlichen Provokation" auf, wie die Berliner Grünen es nennen. Was war geschehen? Anlässlich der Gedenkstunde im Abgeordnetenhaus zum 80. Jahrestag der Pogromnacht trug Andreas Wild eine blaue Kornblume am Revers seines Jacketts. Diese entfernte er auch nicht bei einem späteren Besuch des Holocaust-Mahnmals in der Hauptstadt.

Die Kornblume diente zwischen 1933 und 1938 in Österreich als Erkennungszeichen der damals verbotenen Nationalsozialisten. Im 19. Jahrhundert war sie ein Symbol deutschnationaler Gruppen in Österreich, nicht zuletzt der sogenannten Schönerer-Bewegung, die Historikern zufolge auch Antisemitismus pflegte. Die Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek sprach angesichts der Wild-Aktion von einem "Schlag ins Gesicht der jüdischen Gemeinde". Wild wies den Vorwurf indes zurück. "Dass das ein Nazi-Symbol sein soll, höre ich zum ersten Mal." Die Blume sei eine Idee des AfD-Bezirksverbandes Reinickendorf gewesen, "sie steht für Patriotismus und Vaterlandsliebe. Ich trage sie schon einige Zeit."


18:16 Uhr
69-Jähriger will sich legal um 20 Jahre verjüngen

Hat sich gut gehalten: Emile Ratelband.

Hat sich gut gehalten: Emile Ratelband.

(Foto: AP)
Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Diese Redensart ist für den Niederländer Emile Ratelband zu einer existenziellen Frage geworden. Um größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und in der Liebe zu haben, will sich der 69-Jährige offiziell um 20 Jahre verjüngen lassen. Vor einem Gericht beantragte er nun, sein Geburtsdatum vom 11. März 1949 auf den 11. März 1969 zu verlegen. Seine Begründung hat es in sich:

  • "Ich bin ein junger Gott, ich kann alle Mädels haben, die ich nur will - aber nicht, nachdem ich ihnen gesagt habe, dass ich 69 bin", so Ratelband. "Ich fühle mich jung, ich bin super in Form, und ich möchte, dass dies rechtlich anerkannt wird, weil ich mich durch mein Alter misshandelt, benachteiligt und diskriminiert fühle." Seine Ärzte schätzten sein biologisches Alter zwischen 40 und 45 ein.
  • "Heute können wir unsere Arbeit wechseln, unser Geschlecht, unsere politische und sexuelle Ausrichtung. Wir haben sogar das Recht, unseren Namen zu ändern", erklärte der Motivationstrainer bei einer Anhörung vor den reichlich verblüfften Richtern.
  • Diese müssen nun binnen vier Wochen entscheiden, ob der Antrag Ratelbands rechtmäßig ist. Tsjakkaa! Du schaffst es!

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17:55 Uhr
Kramp-Karrenbauer traut sich Kanzlerschaft zu

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Kramp-Karrenbauer kann Kanzlerin. Diesen schönen Satz schreibe ich nicht nur aus offensichtlich stilistischen Beweggründen und in Anlehnung an vergangene Fernsehformate, sondern auch, weil die Bewerberin für den CDU-Parteivorsitz sich eben genau das zutraut. In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte Annegret Kramp-Karrenbauer (kurz: AKK): "Wenn man sich um das Amt der Vorsitzenden der CDU bewirbt, also einer Partei, die immer in der Lage sein muss, einen Regierungschef oder -chefin zu stellen, dann ist für mich klar, dass damit diese Möglichkeit verbunden ist."

Ein diplomaterisches Statement dazu dürfte es wohl auch nicht geben. Allerdings machte AKK auch einen konkreten Vorschlag: Die Wahlperiode im Bund sollte ihrer Meinung nach auf fünf Jahre verlängert werden. Die derzeit geltenden vier Jahre seien zu kurz, so die CDU-Generalsekretärin. Die Zahl der Amtszeiten des Bundeskanzlers wolle sie derweil nicht im Grundgesetz begrenzen. Darüber sollten vielmehr die Parteien im Zuge der Aufstellung ihrer Kanzlerkandidaten entscheiden.


17:32 Uhr
Schimpanse Robby kann im Zirkus bleiben

Seit mehr als 40 Jahren unzertrennlich: Klaus Köhler und Robby.

Seit mehr als 40 Jahren unzertrennlich: Klaus Köhler und Robby.

(Foto: picture alliance/dpa)
"Ich freue mich, dass ich mein Kind behalten kann." Zirkusdirektor Klaus Köhler ist überglücklich über die Entscheidung des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts, wonach sein Schimpanse Robby weiter bei ihm leben darf. Seit mehr als 40 Jahren haust der Menschenaffe bei Köhler. Der Kreis Celle verfügte allerdings im Herbst 2015, dass Köhler das Tier abgeben und in eine auf Resozialisierung von Schimpansen spezialisierte Einrichtung abgeben soll. Dagegen wehrte sich der Mann erfolgreich.

Robby ist wohl bundesweit der letzte Menschenaffe in einem Zirkus. Nach Angaben seines Besitzers ist er 47 Jahre alt und damit bereits ein Greis. Auch in Gefangenschaft werden nur sehr wenige Schimpansen älter.

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17:06 Uhr
Mutter gibt Kindern Marihuana - Zehn Tage Haft

Eine 28-Jährige Frau aus dem US-Bundesstaat Virginia dealte nicht nur mit Marihuana - sie gab die Droge auch mehrmals an ihre drei Kinder im Alter von 7, 11 und 14 Jahren weiter. Wie die "New York Post" berichtet, muss die Frau für ihre Vergehen für zehn Tage in Gefängnis und eine vierjährige Bewährungsstrafe überstehen. Sie war zuvor durch Videos, Bilder und Textnachrichten überführt worden. Vor Gericht gestand sie alles.


17:00 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Ab April 2019
Fahrverbote bald auch in Köln und Bonn

BMW geht Sonderweg
VW und Daimler ringen sich Diesel-Lösung ab

Streit um Nachlass Helmut Kohls
Kohl-Witwe fühlt sich ungerecht behandelt

Einigung mit Flugbegleitern
Ryanair akzeptiert deutsches Arbeitsrecht

5000 SGE-Fans auf Zypern
Bundesligatrio setzt zu Europaligasprung an


16:34 Uhr
Älteste Richterin am Supreme Court liegt in Klinik

Ruth Bader Ginsburg ist 85 Jahre alt.

Ruth Bader Ginsburg ist 85 Jahre alt.

(Foto: AP)
Sie ist die älteste Richterin und eine von noch vier demokratischen Vertretern im Supreme Court: Ruth Bader Ginsburg. Nun hat sich die 85-Jährige bei einem Sturz in ihrem Büro drei Rippen gebrochen. Nach Angaben des Obersten Gerichts der USA befindet sie sich zur Beobachtung und Behandlung in einem Krankenhaus.

Über ihren Gesundheitszustand gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Spekulationen. Die Richterin auf Lebenszeit musste bereits mehrmals gegen den Krebs und andere Erkrankungen kämpfen. Dennoch hält sie an ihrem Posten fest - und die Demokraten sind ihr angesichts der Mehrheitsverhältnisse in dem Gericht mit insgesamt neun Richtern und der Aussicht auf weitere Kandidaten von US-Präsident Donald Trump dankbar.

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16:14 Uhr
BND wirbt mit Imagefilm um Nachwuchs

Was hat ein Schmetterling mit dem Bundesnachrichtendienst zu tun? Diese Frage kann ich nach aufmerksamen Studiums des neuen Image-Films des Geheimdienstes beantworten. Nur so viel sei verraten: Es geht um immerwährende Ereignisse und Nachrichten. Der BND versucht seit heute mit einem modernen Internetauftritt mit interaktiven Inhalten und Einblicken in die Geheimdienstarbeit am umkämpften Arbeitsmarkt attraktiver zu werden.

  • "Der BND ist einer der spannendsten Arbeitgeber Deutschlands. Mit der neuen Website können wir das noch deutlicher zeigen", so BND-Präsident Bruno Kahl.
  • Auf der Seite sind Einblicke in die eigentlich geheime BND-Arbeit zu finden sowie Links zu den gesetzlichen Grundlagen der Geheimdienstarbeit und den Kontrollorganen wie dem Parlamentsgremium zur Geheimdienstkontrolle.
  • Themen wie der internationale Terrorismus, Cybersicherheit oder die Organisierte Kriminalität werden genauso beschrieben wie das Führen von Informanten oder die Fernmeldeaufklärung.


15:47 Uhr
15-jährige Schulschwänzerin stirbt bei Sturz von Balkon

In den Morgenstunden klingeln Polizeibeamte an einer Wohnungstür in Halle an der Saale. Sie wollen eine Jugendliche mitnehmen. Die 15-Jährige soll wegen Schulschwänzens in den Jugendarrest. Nach Angaben der Polizei lagen dazu drei entsprechende Beschlüsse des Amtsgerichts vor

Als die Mutter der Jugendlichen die Tür öffnet, fragen die Beamten, ob ihre Tochter zu Hause ist. Offenbar bekommt die 15-Jährige das Gespräch mit. Sie flüchtet auf den an ihr Zimmer grenzenden Balkon. Dann stürzt sie aus bislang unbekannter Ursache mehrere Etagen in die Tiefe. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen kann ihr nicht mehr geholfen werden. Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eröffnet.


15:14 Uhr
Italienische Polizei spürt 270 Kilogramm Heroin auf

Es ist der größte Fund der vergangenen 20 Jahre: Italienische Drogenfahnder haben eine Ladung von 270 Kilogramm Heroin aus dem Iran sichergestellt - und ganz nebenbei die Machenschaften von Schmugglern aufgedeckt. Beamte hatten die Drogen bereits am 17. Oktober im Hafen von Genua in drei großen Containern zwischen dem Tonmineralgemisch Bentonit entdeckt. Mit dem Zugriff warteten sie aber noch, um den Weg des Rauschgiftes zu beobachten.

Die eigentliche Aktion fand dann Anfang November in einem Lagerhaus im niederländischen Roosendaal statt, wohin das Heroin per Lastwagen von Genua transportiert worden war. Zwei Türken wurden festgenommen, die mutmaßlich zu einem größeren Drogenring gehören.


14:47 Uhr
Grüne sehen Maghreb-Staaten nicht als sichere Länder

Luise Amtsberg hat eine eindeutige Haltung zu dem Gesetzesvorhaben der Regierung.

Luise Amtsberg hat eine eindeutige Haltung zu dem Gesetzesvorhaben der Regierung.

(Foto: picture alliance / Bernd von Jut)
Diese Absage ist eindeutig: "Warum schielen Sie eigentlich immer zu den Grünen und suchen unsere Unterstützung für solche Vorhaben? Ich kann es nicht verstehen, Sie werden sie auch nicht bekommen." Das sagte die Grünen-Abgeordnete Luise Amtsberg zu einem geplanten Gesetz der Bundesregierung, dass die Maghreb-Staaten Tunesien, Marokko und Algerien sowie Georgien als sichere Herkunftsländer einstuft.

Die Grünen lehnen dies ab, unter anderem weil es in den Maghreb-Staaten Menschenrechtsverletzungen wie Folter und Misshandlung in Polizeigewahrsam und die Verfolgung und Inhaftierung von Homosexuellen gebe. Damit wird es schwierig für die Große Koalition, das Gesetz durch den Bundesrat zu bringen. Zwar verfügen Union und SPD im Bundestag über eine Mehrheit, im Bundesrat sind sie aber auf mindestens zwei der neun von den Grünen mitregierten Ländern angewiesen.

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14:30 Uhr
Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Volker Petersen begibt sich in den Feierabend und nutzt dabei hoffentlich ein Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel. Für Diesel-Fahrer wird es ja nun bekanntlich in vielen Städten immer schwieriger ... Ab jetzt übernehme ich bei "Der Tag". Mein Name ist Friederike Zörner und ich bin tatsächlich zur Arbeit geradelt. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de



14:21 Uhr
Kanada entschuldigt sich bei jüdischen Flüchtlingen

Trudeau.

Trudeau.

(Foto: imago/ZUMA Press)
Im Jahr 1939 konnte man sich in Kanada vermutlich nicht vorstellen, dass die Nazis versuchen würden, die Juden in Europa zu ermorden. Doch war auch damals schon klar, dass sie im Dritten Reich verfolgt wurden. Dass um Einreise bittende jüdische Flüchtlinge dennoch nicht ins Land gelassen wurden, dafür entschuldigte sich nun Kanadas Premier Justin Trudeau.

  • "Wir entschuldigen uns für die Herzlosigkeit der kanadischen Antwort", sagte Trudeau am Mittwoch im Parlament in Ottawa. Kanada habe sich geweigert zu helfen, wo es habe helfen können, und damit zum "grausamen Schicksal" vieler Menschen beigetragen, die später in den NS-Vernichtungslagern ermordet wurden.
  • In seiner Rede bezog sich Trudeau auf das Flüchtlingsschiff "St. Louis". Das Schiff war im Mai 1939 mit mehr als 900 Juden an Bord auf der Flucht vor der NS-Verfolgung in Hamburg in See gestochen. Die Passagiere wurden aber weder in Kuba noch in den USA noch in Kanada an Land gelassen.
  • Die "St. Louis" musste deswegen nach Europa zurückkehren. 254 der abgewiesenen Juden wurden später in Auschwitz, Treblinka oder Belzec von den Nazis ermordet. Die Irrfahrt des Schiffes wurde später in dem Drama "Reise der Verdammten" verfilmt.


14:10 Uhr
Gericht ordnet Diesel-Fahrverbote in Köln und Bonn an

Nach Stuttgart, Hamburg, Frankfurt am Main, Berlin und anderen Städten sollen nun auch Köln und Bonn wegen zu hoher Luftverschmutzung Fahrverbote für ältere Dieselautos erlassen. Das entschied das Kölner Verwaltungsgericht nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe. Ab April 2019 sollen zunächst Diesel-Fahrzeuge der Abgasklasse Euro 4 oder schlechter nicht mehr in die Innenstadt und andere Stadtteile fahren dürfen. Ab September 2019 soll die Einschränkung in der Domstadt dann auch für Euro-5-Diesel gelten. In Bonn soll das Verbot nur für zwei Straßenabschnitte gelten. Eine Berufung gegen die Urteile wurde zugelassen.

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13:50 Uhr
Ostsee-Werft meldet Kurzarbeit wegen Saudi-Entscheid an

(Foto: dpa)
Wegen des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi hat die Bundesregierung beschlossen, vorerst keine Rüstungsgüter mehr nach Saudi-Arabien zu liefern. Das trifft einen kleinen Schiffbau-Betrieb an der Ostsee besonders - die Peene-Werft meldet nun Kurzarbeit an.

  • Die Werft im strukturschwachen Mecklenburg-Vorpommern baut seit 2016 Patrouillenboote für das Wüstenkönigreich. Es gehe darum, den Schaden zu minimieren, erklärte die Bremer Lürssen-Werft, zu der die Peene-Werft seit 2012 gehört.
  • Die Entscheidung sei ein schwerer Schlag, wegen der hohen und andauernden Unsicherheit mit Blick auf die Genehmigung des Exportes weiterer Boote und der damit nicht planbaren Auslastungssituation aber unausweichlich, hieß es.

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13:29 Uhr
Neues Verfahren soll Kükenschreddern beenden

(Foto: dpa)
Informierte Verbraucher wissen, dass der Genuss von Hühnchenfleisch mit dem Töten von Millionen Hähnen einhergeht - fürs Eierlegen sowieso, aber auch für die Fleischproduktion werden Hennen bevorzugt. 45 Millionen männliche Küken werden daher jedes Jahr in Deutschland geschreddert. Ein neues Verfahren könnte diese Massentötungen beenden. Landwirtschaftsministerin Klöckner hat es heute vorgestellt und dabei versprochen, es sei marktreif. Klöckner sprach von einem "großen Tag für das Tierwohl in Deutschland".

  • Das sogenannte Seleggt-Verfahren wurde von einer gleichnamigen Firma entwickelt, hinter der der Supermarktkonzern Rewe und ein Technologieunternehmen stehen. Per Laser wird über ein winziges Loch in der Eierschale eine Probe aus dem Ei entnommen und auf Anwesenheit bestimmter Hormone untersucht. Männliche Bruteier können dadurch bereits vor dem Ausbrüten aussortiert werden.
  • Rewe will ab November alle seine Rewe- und Pennymärkte in Berlin mit Freiland-Eiern von Legehennen aus Eiern beliefern, die das neue Verfahren durchlaufen haben. Im nächsten Jahr soll das dann in sämtlichen Rewe- und Pennymärkten in Deutschland der Fall sein.


13:04 Uhr
Kraftwerksparte macht Siemens zu schaffen

Video
 


12:49 Uhr
Noch zwei Verwechslungen in NRW-Gefängnissen

Im Klever Gefängnis war der Syrer ums Leben gekommen. Es soll sich um Selbstmord gehandelt haben.

Im Klever Gefängnis war der Syrer ums Leben gekommen. Es soll sich um Selbstmord gehandelt haben.

(Foto: dpa)
Die Justiz in NRW macht zurzeit eher peinliche Schlagzeilen. Nach dem Tod eines in Haft sitzenden Syrers bei einem Zellenbrand in Kleve, wurde festgestellt, dass dieser gar nicht der Mann war, für den man ihn hielt. Stattdessen war ein ihm überhaupt nicht ähnlich aussehender Mann aus Mali gesucht worden. Seitdem wird fleißig überprüft, ob es weitere solcher Fälle in dem Bundesland gibt. Ja, es gibt sie: Über zwei weitere Verwechslungen wurde nun die Öffentlichkeit informiert. Im März sei ein Pole inhaftiert worden, der zwar den gleichen Vor- und Nachnamen wie ein Gesuchter hatte, aber einen anderen zweiten Vornamen und auch ein anderes Alter. Zwei Monate habe der Mann in Haft verbracht. Der zweite Fall betrifft einen Marokkaner, der absichtlich eine Haftstrafe für seinen Bruder absitzen wollte. Das kam nun bei den Überprüfungen nach dem Kleve-Fall heraus.


12:35 Uhr
EVP nominiert Weber als Juncker-Nachfolger

Weber tritt nun für die europäischen Konservativen gegen die Kandidaten der anderen Parteienfamilien an.

Weber tritt nun für die europäischen Konservativen gegen die Kandidaten der anderen Parteienfamilien an.

(Foto: REUTERS)
Er hat es geschafft: Manfred Weber zieht als Spitzenkandidat der Europäischen Konservativen in den Europawahlkampf und damit in das Rennen um die Nachfolge von EU-Kommissionschef Juncker. Der 46-jährige CSU-Politiker wäre der erste Deutsche in diesem Amt seit Walter Hallstein (1958-1967).

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12:14 Uhr
Kohl-Richter findet Kritik an ihr respektlos

Kohl-Richter an der Seite ihres Mannes im Jahr 2011.

Kohl-Richter an der Seite ihres Mannes im Jahr 2011.

(Foto: picture alliance / Fredrik von E)
In der CDU ist sie bei manchen äußerst unbeliebt - Maike Kohl-Richter. Der letzten Ehefrau Helmut Kohls wird vorgeworfen, ihren Mann in dessen letzten Jahren auch vor langjährigen Wegbegleitern abgeschottet zu haben. Sie beschwert sich nun im Deutschlandfunk über die Debatte. "Gucken Sie sich mal die Debatte um die Witwe an, die auf den Akten sitzt", sagte Kohl-Richter. "Das ist respektlos, das ist unwürdig und das Schlimme ist: Es ist unwahr."

  • Nach dem Tod des Altkanzlers entbrannte eine Debatte um den Nachlass. Kohl hatte Akten und Unterlagen, die er 1998 dem Archiv der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung überlassen hatte, 2010 wieder abholen lassen. Kohl-Richter sagte, ihr gehe es darum, dass wenn man was zu Helmut Kohl mache, man dies "im Einvernehmen" mit ihr tue. "Es geht nicht darum, dass ich alleine herrsche."
  • Kohl-Richter bekräftigte in dem Interview, eine Helmut-Kohl-Stiftung ins Leben rufen zu wollen. Zuvor müsse sie aber den Rechtsstreit um das Buch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" des  Autors und früheren Kohl-Ghostwriters Heribert Schwan beenden. Wenn es Sinn mache, werde sie hier durch alle Instanzen gehen.
  • Das Kölner Oberlandesgericht hatte im Mai entschieden, dass Kohl-Richter keinen Anspruch auf die von ihrem Mann erstrittene Entschädigung in Höhe von einer Million Euro hat - der Anspruch auf Geldentschädigung sei nicht vererbbar. Zuvor hatte das Landgericht Köln dem Altkanzler kurz vor seinem Tod 2017 diese Entschädigung zugesprochen, weil in dem Buch unautorisierte Zitate von ihm veröffentlicht worden waren.

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12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

Mehr Geld für Mütter und Väter
Bundestag beschließt großes Rentenpaket

Reformpaket verabschiedet
Was auf die Rentner zukommt

Streit um globales Regelwerk
Darum geht es beim UN-Migrationspakt

Justizminister entlassen
US-Demokraten warnen vor Machtmissbrauch

Lässige Demut vor BVB-Spiel
Der FC Bayern beugt sich den Fakten


11:43 Uhr
Prinz Charles wird es als König anders machen

Schlagzeugspielen kann er auch, wie Charles 2002 bewies.

Schlagzeugspielen kann er auch, wie Charles 2002 bewies.

(Foto: dpa)
Prinz Charles wird kommende Woche 70 und daher hat die BBC dem Thronfolger eine neue Doku gewidmet. Die Journalisten fragten ihn darin, ob er sich als britischer König weiterhin so klar politisch äußern wollte. Denn in der Vergangenheit fiel er mit klaren Statements zu Klimawandel und ökologischer Landwirtschaft auf. Doch wenn er einmal Staatsoberhaupt ist, solle sich das ändern, sagte er. Er werde innerhalb der "verfassungsmäßigen Parameter" agieren müssen, sagte er. Und die sähen vor, dass er politisch nicht Partei ergreife. Die gegenteilige Annahme sei "Nonsense". Es sei ihm klar, dass es eine andere Übung sei, tatsächlich der Souverän zu sein als bloß der Thronfolger.


11:12 Uhr
Schlafende blockieren Frankfurter U-Bahn

(Foto: picture alliance/dpa)
Mitten im morgendlichen Berufsverkehr lösen vier schlafende Frauen und Männer eine vorübergehende Sperrung des S-Bahn-Tunnels unter der Frankfurter Innenstadt aus.

  • Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, bemerkte ein Lokführer am Donnerstagmorgen die vier Menschen, die sich im Tunnel zwischen den Stationen Taunusanlage und Hauptwache schlafen gelegt hatten.
  • Sie waren zwischen den Gleisen. Der Lokführer verständigte die Polizei, die daraufhin den Tunnel sperren ließ und die Vier herausbrachte. Durch die Sperrung kam es zu Verspätungen und Ausfällen.


10:50 Uhr
Bundestag beschließt umstrittenes Rentenpaket

Nahles verteidigte das Rentenpaket im Bundestag - es trägt klar die SPD-Handschrift.

Nahles verteidigte das Rentenpaket im Bundestag - es trägt klar die SPD-Handschrift.

(Foto: dpa)
Jetzt ist es durch: Der Bundestag hat das Rentenpaket der Großen Koalition verabschiedet. Für das Gesetzesvorhaben stimmten in namentlicher Abstimmung 362 Abgeordnete, 222 votierten mit Nein und 60 enthielten sich. Das Rentenpaket soll zum Jahreswechsel in Kraft treten. Es sieht vor, das Rentenniveau auf mindestens 48 Prozent festzuschreiben. Auch eine Deckelung des Beitragssatzes bei höchstens 20 Prozent bis 2025 ist nun beschlossen. Außerdem soll es Verbesserungen bei der Mütterrente und der Erwerbsminderungsrente sowie für Geringverdiener geben.

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10:22 Uhr
Mordanschlag auf Spaniens Regierungschef vereitelt

Der Sozialist Sánchez ist seit dem 2. Juni dieses Jahres spanischer Ministerpräsident.

Der Sozialist Sánchez ist seit dem 2. Juni dieses Jahres spanischer Ministerpräsident.

(Foto: dpa)
Erst seit wenigen Monaten ist Pedro Sánchez spanischer Ministerpräsident, doch er hat sich schon deutlich von seinem Vorgänger Mariano Rajoy abgesetzt. Zum Beispiel kündigte er an, die im Mausoleum "Tal der Gefallenen" ruhende Leiche des Diktators Francisco Franco (1892-1975) umzubetten. Genau das scheint einen Mann aus Katalonien so wütend gemacht zu haben, dass er Sánchez umbringen wollte. Er kündigte in sozialen Netzwerken seine Mordpläne an, nun wurde er verhaftet. In seiner Wohnung fanden die Beamten 16 Schusswaffen, darunter ein Sturmgewehr. Der Mann hat einen Waffenschein, gilt als erfahrener Schütze und arbeitet für einen privaten Sicherheitsdienst.


10:11 Uhr
Einbrecher zerstören Imbissbuden-Wand

Mit vermutlich schwerem Gerät haben Einbrecher vergangene Nacht die Wand eines Imbissgebäudes in Florstadt im Wetteraukreis zerstört. Laut Polizeibericht verschafften die Unbekannten sich so Zutritt zum Büroraum des Schnellrestaurants, konnten jedoch den dort stehenden Tresor nicht öffnen. Dabei lösten sie den Alarm aus und flüchteten dann mutmaßlich ohne Beute. Durch die massive Gewalteinwirkung an Wand und Tresor entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von etwa 20.000 Euro.


09:41 Uhr
Hunderte Büffel ertrinken auf der Flucht vor Löwen

In der Wildnis von Botsuana hat sich ein Drama abgespielt: Löwen begannen, eine Büffelherde zu jagen, die Tiere ergriffen die Flucht. Doch in ihrer Panik landeten Hunderte Tiere in dem Fluss Chobe an der Grenze zu Namibia. Die "außergewöhnlich große Büffelherde" habe in Namibia gegrast, als sie von einem Löwenrudel angegriffen wurde, erklärte das zuständige Ministerium Botsuanas. In dem Fluss seien sie vom steilen Ufer gestürzt oder hätten sich gegenseitig totgetrampelt. Laut dem Ministerium passiert so etwas immer wieder mal.


09:19 Uhr
Mindestens 30 Schüsse in kalifornischer Bar

Es könnte ein Blutbad gewesen sein, was da gesterm Abend in einer Bar in Kalifornien passiert ist. Mindestens 30 Schüsse seien in dem Lokal "Borderline" gefallen, berichten Medien von vor Ort. Es könnte mehrere Todesopfer in der Stadt Thousand Okas gegeben haben. Die Lage sei noch nicht unter Kontrolle, berichtete der Sender ABC. Die Polizei suche nach mindestens einem Schützen. Auf Bildern des Senders waren Einsatzkräfte zu sehen, die einen Verletzten versorgten.

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08:53 Uhr
Schlagzeilen am Morgen

Wieso musste Sessions gehen?
Zukunft der Russland-Ermittlungen ungewiss

Manöverunfall vor Norwegen
Kriegsschiff stößt mit Öltanker zusammen

Pop-up für Weihnachtsgeschäft
Amazon eröffnet Laden am Kurfürstendamm

Nachfrage sinkt
Steht der Passat in Europa vor dem Aus?

Aus der Garage auf die NFL-Bühne
St. Browns Karriere folgt Papas Plan


08:39 Uhr
Räuber klagt über zu viel Beute

(Foto: picture alliance / dpa)
Gier führt ins Verderben, das weiß auch ein Räuber in Brandenburg. In der Stadt Werder bei Potsdam überfiel der Mann einen Getränkemarkt und verlangte Geld aus der Kasse. Der Kassierer gab dem Täter, was er hatte - der sich dann mit den Worten beschwerte, dass er so viel auch wieder nicht benötige. Anschließend flüchtete der 50- bis 55-jährige Mann. Um wie viel Geld es sich handelte ist - leider - unbekannt.


08:06 Uhr
Junge Familie verdurstet im Hinterland Australiens

Das australische Outback ist heiß und trocken.

Das australische Outback ist heiß und trocken.

(Foto: picture-alliance / dpa)
Im australischen Hinterland ist ein junges Paar mit seinem kleinen Sohn tot aufgefunden worden.

  • Vermutet wird, dass die Familie eine Autopanne hatte und dann der Hitze zum Opfer fiel. Die Leichen der beiden 19 Jahre alten Eltern und des Dreijährigen wurden nach Polizeiangaben auf einer einsamen Straße in der Nähe der Gemeinde Willowra entdeckt.
  • Ihr Auto, mit dem sie nicht mehr weiterkamen, stand etwa vier Kilometer entfernt. Die Siedlung liegt etwa 300 Kilometer nördlich von Alice Springs, der einzigen größeren Stadt im australischen Outback.

 


07:41 Uhr
Heino freut sich auf Karriereende

Heino nimmt Abschied von seinen Fans.

Heino nimmt Abschied von seinen Fans.

(Foto: picture alliance/dpa)
Mit seinem Comeback vor einigen Jahren machte Heino noch einmal richtig Schlagzeilen. Doch nun will der Schlagersänger seine Karriere dann doch beenden. "Ich freue mich darauf, mehr Zeit mit meinem Enkel verbringen zu können", sagte der Sänger im "Super Illu"-Interview.

  • "Der ist 21 und auch sehr musikalisch unterwegs: Er studiert Gesang und Gitarre." Mit dem Album "... und Tschüss" (erscheint am 23. November) sowie einer Tour ab März will sich die Volksmusik-Legende, die Mitte Dezember 80 wird, aus dem Musikgeschäft zurückziehen.
  • Erkannt von Fans werde er nach wie vor gerne: "Ich freue mich immer, wenn ich erkannt werde, und fände es traurig, wenn das nicht so wäre. Ich kann wirklich sagen: Ich wünsche mir kein anderes Leben!"


07:24 Uhr
Chinas Exporte steigen überraschend kräftig

(Foto: picture alliance / Ole Spata/dpa)
Die Strafzölle der USA scheinen die Chinesen nur bedingt zu beeindrucken. Im Oktober steigert das Land seine Exporte sogar.

  • Sie legten binnen Jahresfrist um 15,6 Prozent zu, wie die Zollbehörde mitteilte. Experten zufolge dürften Lieferungen in die Vereinigten Staaten aus Furcht vor neuen US-Strafzöllen vorgezogen worden sein. Die Importe wuchsen um 21,4 Prozent und übertrafen damit ebenfalls die Analystenprognosen.
  • Daraus stieg der Handelsbilanzüberschuss auf 34,01 Milliarden Dollar nach 31,69 Milliarden Dollar im September. Der Überschuss im Warenaustausch mit den USA ging allerdings auf 31,78 Milliarden Dollar von dem Rekordhoch von 34,13 Milliarden Dollar im September zurück.

Die deutschen Ex- und Importe sind übrigens gesunken.


07:02 Uhr
Tanker und Fregatte kollidieren vor Norwegen

Hier ein Archivbild der Fregatte "Helge Ingstad".

Hier ein Archivbild der Fregatte "Helge Ingstad".

(Foto: AP)
Mehrere Menschen sind bei einer Havarie vor der norwegischen Küste verletzt worden: Ein Tanker und eine Fregatte der norwegischen Marine kollidierten. Wie das norwegische Internet-Portal VG berichtete, hatte diese an dem großen Nato-Manöver "Trident Juncture" teilgenommen und war auf der Rückfahrt in den Heimathafen Haakonsvern.

  • Der Unfall ereignete sich in der Nacht bei Hordaland in der Nähe von Bergen. Rettungsdienste seien unterwegs, um bei der Evakuierung der beiden Schiffe zu helfen. Sieben Menschen seien verletzt worden.
  • Über das Ausmaß der Schäden und eventuelle Gefahren für die Umwelt haben wir noch keine Informationen. Meldungen über austretendes Öl gebe es noch nicht, heißt es bei VG. Der Tanker sei intakt.

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06:35 Uhr
Riesiger Python in Florida gefangen

Tigerpython.

Tigerpython.

(Foto: picture alliance / Hendrik Schmi)
In Asien ist der Tigerpython vom Aussterben bedroht, in Florida dagegen leben die Schlangen wie im Paradies. Dort sind sie sogar zur Plage geworden, nachdem einstige Haustiere freigelassen worden waren. Sie wurden daher zur Jagd freigegeben, auch um andere Tiere zu schützen. Jäger haben nun ein besonders großes Exemplar gefangen - ein 5,4 Meter langes und 60 Kilo schweres Exemplar. Es soll nun eingeschläfert werden.

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06:26 Uhr
Das wird heute wichtig

CNN-Reporter Jim Acosta umarmt seinen NBC-Kollegen Peter Alexander, nachdem dieser ihn vor Präsident Trump als "gewissenhaften Reporter" verteidigt hatte.

CNN-Reporter Jim Acosta umarmt seinen NBC-Kollegen Peter Alexander, nachdem dieser ihn vor Präsident Trump als "gewissenhaften Reporter" verteidigt hatte.

(Foto: REUTERS)
Der Wahlabend scheint US-Präsident Trump so richtig in Stimmung gebracht zu haben - so entledigt er sich zweier ihm unangenehmer Zeitgenossen. Justizminister Sessions muss gehen und überdies entzieht er einem CNN-Reporter die Erlaubnis, aus dem Weißen Haus zu berichten. Es lebe die Demokratie! Damit beschäftigen wir uns heute:

  • In Helsinki könnte heute CSU-Mann Manfred Weber zum Kandidaten der europäischen Konservativen gewählt werden. Gegenkandidat für die Nachfolge Jean-Claude Junckers als Chef der EU-Kommission ist der Finne Alexander Stubb.
  • Im Bundestag wird der UN-Migrationspakt debattiert - ein Thema, das die AfD in Wallung bringt.
  • Bundesverkehrsminister Scheuer trifft sich mit Vertretern der Autoindustrie, um über Hardware-Nachrüstungen an Dieselfahrzeugen zu sprechen.
  • Die Umwelthilfe klagt gegen das Land NRW auf Diesel-Fahrverbote in Köln und Bonn. Es könnte heute schon ein Urteil geben.
  • Siemens legt Zahlen vor.
  • In der Fußball-Europa-League spielen am Abend Frankfurt (um 18:55 Uhr auswärts gegen Limassol) und Bayer Leverkusen (um 21 Uhr zu Hause gegen den FC Zürich).

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen! Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Auf geht's!



06:06 Uhr
Das Tief bringt nur wenig Regen

Auch wenn die Atlantiktiefs etwas weiter an uns heranrücken, viel Regen ist dadurch noch nicht zu erwarten. Denn die schlappe Kaltfront, die allmählich ostwärts vorankommt, bringt uns heute von Schleswig-Holstein bis runter nach Bayern und Baden-Württemberg zwar viele Wolken. Es fällt aber nur gelegentlich leichter Regen oder Nieselregen.

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Mehr freundliche Abschnitte bekommen Sie zuvor von der Ostsee bis herunter ans Erzgebirge sowie später im Westen und Nordwesten. Dabei macht sich weniger warme Luft bemerkbar und somit ist in Sachen Temperaturen heute am Alpenrand und im Erzgebirge bei 10 Grad Schluss. Die Nordlichter bekommen 11 bis 13 Grad. Im Westen werden es 12 bis 14 Grad. Am wärmsten wird der Osten bei bis zu 15 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen im Nordosten letzte Tropfen, sonst bleibt es trocken bei 9 bis 16 Grad. Das Wochenende verläuft im Westen und Norden wechselhaft mit Schauern. Im übrigen Land ist es schöner bei meistens 10 bis 17 Grad. Einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander


05:56 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

CNN-Mann verliert Akkreditierung
Trump liefert sich Wortgefecht mit Presse

Nach Streit mit Trump
CNN-Reporter verliert Akkreditierung

Neuer Druck auf Diesel-Gipfel
Schulze fordert "klares Ja zur Nachrüstung"

"Schlichtweg falsch"
Seehofer dementiert Rücktrittspläne

Nach Sessions Abgang
Marihuana-Aktien legen massiv zu