Dienstag, 18. September 2018 Der Tag bei n-tv

Heute mit Michael Bauer und Uladzimir Zhyhachou

22:37 Uhr
Das war Dienstag, der 18. September 2018

Video
Nach seinen viel kritisierten Äußerungen zur fremdenfeindlichen Randale in Chemnitz muss Verfassungsschutzpräsident Maaßen nun doch seinen Posten räumen. Dafür wird er aber zum Staatssekretär im Innenministerium befördert. Damit rutscht er auch gleich zwei Besoldungsgruppen nach oben. Die Opposition schäumt über den Kompromiss. "Ein Skandal, der die Demokratie gefährdet, ist das nicht", schreibt unser Politik-Experte Hubertus Volmer. Doch "problematisch ist es schon."

Was war heute sonst wichtig?

Ein wegen der Tötung eines Deutschen in Chemnitz festgenommener Asylbewerber kommt aus der U-Haft frei. Nach einem Haftprüfungstermin hob das Amtsgericht Chemnitz den Haftbefehl gegen den 22-Jährigen auf, weil nicht weiter von einem dringenden Tatverdacht ausgegangen werden könne.

Und hier sind noch ein paar Artikel, die Sie heute besonders interessant fanden:


21:47 Uhr
Deniz Yücel wirft Bundesregierung "Verrat" vor

Yücel erhielt den Medienpreis zum Abschluss der Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam.

Yücel erhielt den Medienpreis zum Abschluss der Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam.

(Foto: dpa)
Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel ist mit dem diesjährigen Medienpreis M100 Media Award geehrt worden. Der Preis geht an Persönlichkeiten, die sich für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen.

  • Beim Empfang des Preises hat der "Welt"-Journalist den bevorstehenden Deutschland-Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan kritisiert und der Bundesregierung "Verrat" vorgeworfen.
  • Es scheine, "als würde sich die Bundesregierung anschicken, ein weiteres Mal all jene Menschen in der Türkei zu verraten, die sich nach einer freiheitlichen, demokratischen und säkularen Gesellschaft sehnen", hieß es in einem vorab verbreiteten Redetext zur Ehrung Yücels mit dem Medienpreis M100 Media Award in Potsdam.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werde einen "Verbrecher zum Staatsbankett empfangen", der sich "des Menschenraubs schuldig gemacht habe".

Yücel war bis zu seiner Freilassung in diesem Februar ein Jahr lang in der Türkei wegen des Vorwurfs der Terrorpropaganda inhaftiert. Er reiste nach der Untersuchungshaft aus. Das Verfahren gegen ihn läuft in der Türkei weiter.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze.


21:18 Uhr
Trump kritisiert Deutschland wieder

Trump empfängt heute Polens Staatspräsidenten Duda. Und kritisiert erneut Deutschland.

Trump empfängt heute Polens Staatspräsidenten Duda. Und kritisiert erneut Deutschland.

(Foto: picture alliance/dpa)
US-Präsident Donald Trump hat erneut schwere Vorwürfe gegen Deutschland wegen der Zustimmung zum Bau der Pipeline Nordstream 2 erhoben.

  • "Es ist sehr unglücklich für das deutsche Volk, dass Deutschland Milliarden und Abermilliarden Dollar für seine Energie an Russland zahlt", sagte Trump vor einem Gespräch mit Polens Staatspräsident Andrzej Duda im Weißen Haus.
  • "Wir glauben nicht, dass das angemessen ist", sagte Trump. Es sei "eine schlechte Sache" für die Menschen in Deutschland.
  • Die USA versuchen derzeit verstärkt, ihr im Überfluss vorhandenes Gas in Europa zu verkaufen. Die von Trump unterstellte Abhängigkeit Deutschlands von russischen Energielieferungen entspricht nicht der Realität. Trump hatte stets behauptet, Deutschland beziehe bis zu 70 Prozent seiner Energie aus Russland. Tatsächlich sind es nach offiziellen deutschen Angaben 23 Prozent.


20:47 Uhr
Strafgerichtshof ermittelt gegen Myanmar

Video
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Vorermittlungen gegen Myanmar wegen der gewaltsamen Vertreibung der Rohingya-Minderheit eingeleitet.

  • Eine UN-Untersuchungsmission hatte Ende August in einem Bericht empfohlen, Myanmars Armee-Oberbefehlshaber und fünf Generäle wegen Völkermords an der muslimischen Minderheit vor ein internationales Gericht zu stellen.
  • Die Vorermittlungen sind der erste Schritt in einem Prozess, der zu offiziellen Ermittlungen und einer Anklage führen könnte.
  • Der UN-Bericht verurteilte das Vorgehen der Armee als "grob unverhältnismäßig". Bei dem Militäreinsatz seien rund 10.000 Menschen getötet worden, wobei dies eine "vorsichtige" Schätzung sei.


20:28 Uhr
Moorbrand: Bremer sollen Fenster und Türen schließen

Feuerwehrleute der Bundeswehr kämpfen seit rund zwei Wochen gegen einen Moorbrand.

Feuerwehrleute der Bundeswehr kämpfen seit rund zwei Wochen gegen einen Moorbrand.

(Foto: dpa)
Nach Raketentests auf einem Moorgebiet im niedersächsischen Meppen breitet sich der Flächenbrand weiter aus.

  • Rauch und Brandgeruch ziehen über Bremen-Nord und Oslebshausen. Aus diesem Grund rät die Feuerwehr, alle Türen und Fenster zu schließen. Außerdem sollen Lüftungs- und Klimaanlagen abgeschaltet werden.
  • Der Bevölkerung wird außerdem empfohlen, Haustiere und Nutzvieh in Gebäude oder Ställe zu bringen. "Stellen Sie deren Versorgung und Betreuung sicher. Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen", heißt es in der amtlichen Gefahrenmeldung weiter.
  • Das Feuer war bei einem Waffentest vor zwei Wochen entstanden: Von einem Hubschrauber aus hatten Soldaten Raketen abgefeuert. Eigentlich hätte die Bundeswehr-Feuerwehr mit einer Löschraupe das Feuer nach dem Test gleich löschen sollen - doch die Löschraupe fiel aus und ein weiteres Fahrzeug war gerade in der Werkstatt. So konnte sich der Schwelbrand ausbreiten, bis ein Löschhubschrauber einsatzbereit war.


19:54 Uhr
Rihanna schreibt Angela Merkel an

Pop-Weltstar Rihanna hat von der Bundesregierung einen größeren Einsatz zur Förderung der Schulbildung in armen Ländern gefordert. "Hellooo", schrieb sie auf Twitter an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Gerd Müller - und fragte, ob Berlin nicht mehr für Bildung in Entwicklungsländern tun könne.

  • "Ich bin begeistert, dass Deutschland Bildung zur Priorität macht", so die 30 Jahre alte Sängerin mit 87,5 Millionen Twitter-Followern.
  • Berlin könne aber noch mehr beitragen, schrieb sie - und fügte auf Deutsch hinzu: "danke!".
  • Die aus Barbados stammende Robyn Rihanna Fenty setzt sich als Botschafterin für die Organisation Globale Bildungspartnerschaft (GPE) ein. GPE ist ein von der Weltbank unterstütztes Bündnis zur Stärkung der Schulbildung in ärmeren Ländern, das Geberstaaten, Entwicklungsländer und Privatwirtschaft zusammenbringt.


19:39 Uhr
Ernie und Bert sind offiziell schwul

Haben sich "geoutet": Ernie und Bert.

Haben sich "geoutet": Ernie und Bert.

(Foto: picture alliance/dpa)
Nach jahrelangen Spekulationen um zwei der beliebtesten Figuren aus der "Sesamstraße" hat das Rätselraten wohl ein Ende: Ernie und Bert sind schwul.

Das sagte Autor Mark Saltzman, der den Tollpatsch Ernie und den schroffen Grummelbär Bert in die Fernsehsendung geschrieben hatte, jetzt dem Magazin "Queerty".

Er habe die Puppen immer als Paar empfunden und sie auch in keinem anderen Kontext gesehen, dabei aber keine "große Agenda" gehabt.

Mehr dazu hier.


19:06 Uhr
Mann findet drei Goldbarren und geht zum Fundbüro

Rund 83.500 Euro sind diese Goldbarren wert. Der Finder bekommt dafür nur 2500 Euro.

Rund 83.500 Euro sind diese Goldbarren wert. Der Finder bekommt dafür nur 2500 Euro.

(Foto: picture alliance/dpa)
Ein Bremer hat in einem alten Küchenschrank drei Goldbarren gefunden und sie zum Fundbüro gebracht.

  • Der Finder hatte den Schrank zuvor bei einer Möbelbörse erstanden. Die Barren - insgesamt 2,5 Kilogramm Gold - lagen vermutlich seit Jahrzehnten in einem Umschlag versteckt an der Rückwand einer Schublade.
  • Sie haben derzeit einen geschätzten Wert von rund 83.500 Euro - laut Senat beträgt der Finderlohn deshalb nun rund 2500 Euro.
  • Mithilfe der Polizei wurde inzwischen die Herkunft der Barren geklärt. Der Küchenschrank hatte einem Mann gehört, der im vergangenen März gestorben war. Der Haushalt war anschließend aufgelöst worden. Der verstorbene Bremer galt als vermögend und hatte sein Leben lang in dem Haus gewohnt.


18:27 Uhr
Österreichs Ex-Kanzler Kern verlässt die Politik

Christian Kern war seit Mai 2016 Chef der SPÖ.

Christian Kern war seit Mai 2016 Chef der SPÖ.

(Foto: picture alliance / Georg Hochmut)
Der Parteichef von Österreichs sozialdemokratischer SPÖ und Oppositionsführer, Christian Kern, will nach der EU-Wahl im Mai seinen Hut nehmen. Er werde für die SPÖ Spitzenkandidat bei den EU-Parlamentswahlen werden und spätestens danach den Parteivorsitz abgeben, sagte Kern.

Der 52-jährige ehemalige Bahnmanager Kern war vor über zwei Jahren als Quereinsteiger in die Politik gewechselt. Er löste im Mai 2016 Werner Faymann an der Spitze der Partei ab und übernahm damit auch den Posten des Bundeskanzlers. Bei der Parlamentswahl im vergangenen Jahr erlitt die SPÖ gegenüber der konservativen ÖVP und ihrem Parteichef Sebastian Kurz eine Niederlage.

Nachdem sich die ÖVP mit der rechtspopulistischen FPÖ auf eine Koalition einigte, musste sich die SPÖ nach vielen Jahren in der Regierung auf die Oppositionsbank zurückziehen.


18:00 Uhr
Maaßen muss Posten räumen

Verfassungsschutzchef Maaßen muss gehen.

Verfassungsschutzchef Maaßen muss gehen.

(Foto: dpa)
Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen muss seinen Posten räumen. Dies teilte die Bundesregierung mit. Der 55-Jährige wird Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Der neue Verfassungsschutzchef wird am Mittwoch vorgestellt.

Mehr dazu lesen Sie hier.


17:49 Uhr
Nach Brückeneinsturz an der A7: Ingenieure angeklagt

Gut zwei Jahre nach dem Teileinsturz einer Autobahnbrücke in Bayern mit einem Toten und 14 Verletzten hat die Staatsanwaltschaft Schweinfurt Anklage gegen drei Ingenieure erhoben.

  • Sie sollen durch mangelnde Sorgfalt bei den statischen Berechnungen den Einsturz eines Traggerüstes in einem Bauabschnitt der Brücke an der Autobahn 7 nahe Werneck verursacht haben, wie die Behörde mitteilte.
  • Dem für die Berechnungen der Statik zuständigen Techniker sowie zwei weiteren Ingenieuren, denen die Prüfung der Statik oblag, wird demnach fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung in 14 Fällen vorgeworfen.
  • Im Zuge der Erneuerung der Talbrücke Schraudenbach war am 15. Juni 2016 bei Betonierarbeiten das Traggerüst zusammengebrochen.


17:20 Uhr
Stormy Daniels spricht über Trumps bestes Stück

Pornodarstellerin Stormy Daniels erzählt in ihrem Buch, was es bei Donald Trump unter der Gürtellinie zu sehen geben soll.

Pornodarstellerin Stormy Daniels erzählt in ihrem Buch, was es bei Donald Trump unter der Gürtellinie zu sehen geben soll.

(Foto: imago)
Pornodarstellerin Stormy Daniels packt in ihrem Buch "Full Disclosure" (dt. Titel: "In aller Offenheit: Eine Frau gegen Trump") offenbar tatsächlich jede Menge Details aus.

  • Daniels, die behauptet, 2006 eine Affäre mit US-Präsident Trump gehabt zu haben, schildert darin sogar, wie "das beste Stück" des jetzigen US-Präsidenten aussehen soll: "wie der kleine Pilz in Mario Kart". Das berichtet der "Guardian" vorab aus dem Buch.
  • Trumps Penis sei "kleiner als der Durchschnitt", aber "nicht ungewöhnlich klein", soll Daniels, die eigentlich Stephanie Clifford heißt, ebenfalls behaupten.
  • Im Wahlkampf "garantierte" Trump noch: Sein bestes Stück ist nicht klein, "da gibt es kein Problem".

Mehr dazu lesen Sie hier.


17:05 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Anwalt erhebt schwere Vorwürfe
Festgenommener Iraker kommt frei

Vergeltung mit Ansage
China kündigt Strafzölle auf US-Waren an

Hausbesuch mit Kamera
Wie die AfD auf Satire reagiert

Kritik an Bossen des FC Bayern
Özils Berater greift Nationalspieler an

Alte iPhones wieder schneller
iOS 12 funktioniert tatsächlich!


16:42 Uhr
Deutsche tötet in römischem Gefängnis ihr Kind

Eine Frau aus Deutschland hat in der Haft in einem römischen Gefängnis eines ihrer Kinder vermutlich getötet und ein weiteres schwer verletzt.

  • Die Kinder seien noch sehr jung gewesen und vermutlich von einer Treppe im Gefängnis Rebibbia gestoßen worden, sagte Dario Pasquini, Sprecher des Beauftragten für die Rechte von Gefangenen. Die Frau habe wahrscheinlich psychische Probleme und einen "Anfall" gehabt. Das überlebende Kind werde im Krankenhaus in Rom behandelt.
  • Woher aus Deutschland die Frau kommt, ist noch unklar. Pasquini sagte, sie sei wegen Drogenhandels in Haft gewesen.
  • Italienische Medien berichteten, dass die Kinder mit der Mutter im Gefängnis untergebracht waren. In der Einrichtung seien gewöhnlich Kinder bis zu drei Jahren.


16:11 Uhr
China kündigt Strafzölle auf US-Waren an

China hat Strafzölle auf Importe aus den USA im Wert von 60 Milliarden Dollar (51,2 Milliarden Euro) angekündigt. Damit reagierte die Führung in Peking auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, neue Zölle auf chinesische Importe im Gesamtwert von rund 200 Milliarden Dollar ab kommender Woche einzuführen. "Wenn die USA darauf bestehen, die Zölle noch weiter zu erhöhen, wird China entsprechend antworten", erklärte das Finanzministerium in Peking.

Mehr dazu lesen Sie hier.


16:04 Uhr
Freigelassener Iraker bekommt keinen Polizeischutz

Der nach der tödlichen Messerattacke auf einen 35-jährigen Deutschen in Chemnitz aus der Untersuchungshaft entlassene Iraker bekommt wohl keinen Polizeischutz.

  • "Personenschutz für mutmaßliche Straftäter ist aus meiner Sicht nicht vorgesehen", sagte Sachsens Innenminister Roland Wöller in Dresden.
  • Der 22-Jährige war gut drei Wochen nach der Messerattacke nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gekommen.
  • Landespolizeipräsident Jürgen Georgie hatte auf Anfrage gesagt, die Kollegen in Chemnitz seien auf mögliche Reaktionen vorbereitet. Es gebe aber bisher keine Anhaltspunkte für Zusammenrottungen.


15:26 Uhr
Begleiter von Maria H. wird im Herbst ausgeliefert

Marias Zimmer stand fünf Jahre leer.

Marias Zimmer stand fünf Jahre leer.

(Foto: picture alliance/dpa)
Im Mai 2013 war die damals 13 Jahre alte Maria H. aus Freiburg mit einem rund 40 Jahre älteren Begleiter untergetaucht. Ende August war das Mädchen freiwillig zurückgekehrt und der Mann wenig später in Sizilien festgenommen worden.

  • Die Justiz rechnet nun mit der Auslieferung des Mannes in den nächsten Wochen. Deutschland habe einen Auslieferungsantrag gestellt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Freiburg.
  • Der in Italien in Haft sitzende Mann werde voraussichtlich im Herbst nach Deutschland gebracht und dann befragt. Danach könne Anklage erhoben werden. Einen genaueren Zeitplan gebe es noch nicht.
  • In Italien habe sich der aus Blomberg in Nordrhein-Westfalen stammende Mann, der im Dezember 58 Jahre alt wird, seit seiner Festnahme nicht geäußert.
  • Er war jahrelang wegen Kindesentzugs und sexuellen Missbrauchs international gesucht worden.


14:58 Uhr
Nach Abschuss einer Il-20: Israel weist Vorwürfe zurück

Die israelische Armee sieht die Verantwortung für den Abschuss eines russischen Militärflugzeuges über dem Mittelmeer bei der syrischen Regierung. Die Armee wies damit russische Vorwürfe zurück, der Abschuss sei Israels Schuld. "Israel hält zudem Iran und die Hisbollah-Terrororganisation für diesen unglücklichen Vorfall für verantwortlich", hieß es in einer Stellungnahme. Israel drückte zugleich Trauer über den Tod der Mannschaft des russischen Flugzeugs aus.

Das russische Aufklärungsflugzeug mit 15 Soldaten war in der Nacht über dem Mittelmeer abgeschossen worden. Es fiel einem Fehltreffer der syrischen Luftabwehr zum Opfer. Moskau machte aber Israel dafür verantwortlich: Dessen Kampfjets F-16 hätten sich bei einem Angriff auf Ziele in Syrien hinter dem russischen Flugzeug versteckt, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau.

Update 17:12 Uhr: Mittlerweile hat sich auch Russlands Präsident Putin zu dem Zwischenfall geäußert. Er wertet den Abschuss des Flugzeuges als Verkettung unglücklicher Umstände und entschärft damit einen sich anbahnenden Konflikt mit Israel.


14:42 Uhr
Bus- und Bahnfahren wird stetig teurer

Bahnfahrer beklagen schon lange die ansteigenden Preise bei Zugtickets.

Bahnfahrer beklagen schon lange die ansteigenden Preise bei Zugtickets.

(Foto: imago/Future Image)
Um fast 79 Prozent verteuerten sich ÖPNV-Tickets seit dem Jahr 2000, wie das Statistische Bundesamt anlässlich der "Europäischen Mobilitätswoche" mitteilte. Für Bahntickets muss aktuell knapp 57 Prozent mehr gezahlt werden als vor 18 Jahren.

Kauf und Unterhalt von Kraftfahrzeugen verteuerten sich um gut 36 Prozent - maßgeblich getrieben von den Spritpreisen, die um fast 50 Prozent anzogen. Zum Vergleich: Allgemein erhöhten sich die Verbraucherpreise in Deutschland in dem Zeitraum um rund 30 Prozent. Am günstigsten sind nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde Fußgänger unterwegs: Schuhe sind seit dem Jahr 2000 nur um gut 14 Prozent teurer geworden.


14:40 Uhr
Tatverdächtiger von Chemnitz kommt frei

Ein wegen der Tötung eines Deutschen in Chemnitz vor gut drei Wochen festgenommener 22-jähriger Asylbewerber kommt aus der Untersuchungshaft frei. Dies teilte sein Rechtsanwalt Ulrich Dost-Roxin mit. Die Aufhebung des Haftbefehls sei überfällig gewesen. Sein Mandant Yousif A. habe "ohne jeden Tatverdacht" mehr als drei Wochen in Untersuchungshaft verbringen müssen.

  • A. soll aus dem Irak stammen. Allerdings hat das Bundesinnenministerium Zweifel an der Identität geäußert.
  • Daneben befindet sich auch ein zweiter Asylbewerber in Untersuchungshaft, der aus Syrien stammen soll. Nach einem dritten Tatverdächtigen, einem Iraker, wird gefahndet.
  • Nach der Tötung des Deutschen am 26. August war es in der Chemnitz zu Demonstrationen und Aufmärschen rechter Gruppen gekommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.


13:54 Uhr
Internetseite zu Baukindergeld zusammengebrochen

Der Start des Baukindergelds ist auf so starkes Interesse gestoßen, dass die Internetseite der KfW-Bank für Förderanträge zwischenzeitlich zusammengebrochen ist.

  • "Das Zuschussportal war für einen Zeitraum von 20 Minuten nicht erreichbar", sagte ein Sprecher. Familien in Deutschland können ab sofort Anträge bei der KfW-Bankengruppe stellen, um den Zuschuss des Staates für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie zu bekommen. Er beträgt 1200 Euro je Kind und Jahr und wird über zehn Jahre ausgezahlt, insgesamt also 12.000 Euro.
  • Damit soll wegen der anziehenden Preise der Erwerb von Wohneigentum stärker gefördert werden, das Projekt ähnelt der früheren Eigenheimzulage. Über den gesamten Förderzeitraum werden Kosten von bis zu zehn Milliarden Euro erwartet - von FDP bis Grünen wird die Maßnahme als teure Subvention auf dem Rücken der Steuerzahler kritisiert, die die Kaufkosten weiter anheizen werde.


13:31 Uhr
Braunbär verursacht tödliche Auto-Karambolage

Eine ausgewachsene Bärin ist in der Slowakei auf die Straße gelaufen und hat einen tödlichen Unfall verursacht, in den drei Fahrzeuge verwickelt waren. Ein Autoinsasse kam ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Die Bärin selbst verendete bei dem Unfall nahe der slowakischen Stadt Ruzomberok.

Nach Darstellung des Nachrichtenportals war die Braunbärin wohl auf die Straße gelaufen und nach der Kollision mit einem Lieferwagen auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Dort fuhr ein Personenwagen in das rund 200 Kilogramm schwere Tier. Das Auto geriet daraufhin ins Schleudern und krachte zuerst gegen einen Laster und schließlich gegen einen Baum.


12:59 Uhr
Über 200.000 Asylbewerber mit Geburtstag am 1. Januar

Das Datum 1. Januar wird erfasst, wenn Asylsuchende keine Pass- und sonstige Identitätspapiere vorweisen können und lediglich ihr Geburtsjahr, jedoch nicht den genauen Tag oder Monat kennen. So legt es die Asylbehörde fest.

Der starke Zuzug von Asylbewerbern hat dazu geführt, dass in Deutschland auffällig viele Menschen mit dem offiziellen Geburtsdatum 1. Januar leben. Zum Stichtag 31. Juli waren 207.347 Schutzsuchende, die seit 2014 eingereist waren, mit diesem Geburtsdatum registriert, wie das Bundesinnenministerium auf eine schriftliche Anfrage eines AfD-Abgeordneten mitteilte.


12:41 Uhr
Rapper Drake feiert neuen Chart-Rekord

Der kanadische Rapper Drake hat erneut einen Rekord in den US-Charts gebrochen. Der Sänger stand in den vergangenen zwölf Monaten mit seinen Hits insgesamt 29 Wochen lang an der Spitze der Hitparade. Das berichtete das Musikmagazin "Billboard".

  • Aktuell belegt Drake die Top-Position mit seinem Song "In My Feelings". R&B-Musiker Usher hielt diesen Rekord zuletzt, als er 2004 28 Wochen an der Chart-Spitze stand.
  • Mit seinem neuen Album "Scorpion" hatte Drake zuvor schon verschiedene Rekorde gebrochen. Zwischenzeitlich standen sieben der Titel zeitgleich in den Top Ten - damit knackte der Musiker aus Toronto die Bestmarke der Beatles.

 


12:14 Uhr
Hunderttausende Potenzpillen bei Razzia sichergestellt

(Foto: imago/Belga)
Im niedersächsischen Heede haben Polizisten rund 440.000 Tabletten eines illegalen Potenzmittels beschlagnahmt.

  • Hintergrund der Razzia seien Ermittlungen gegen eine niederländische Familie gewesen, die gewerbsmäßig eine Art Onlineapotheke für den Handel mit den verbotenen Medikamenten betrieben hätten, teilten die Beamten mit. Durchsucht wurden zwei Wohnhäuser direkt hinter der deutsch-niederländischen Grenze.
  • Dabei beschlagnahmten die Ermittler auch 170.000 Euro Bargeld und weitere Wertgegenstände. Ein 54-jähriger Mann, seine Ehefrau und zwei seiner Söhne sollen durch den illegalen Handel insgesamt mehr als vier Millionen Euro eingenommen haben.
  • Auch niederländische Polizisten waren in den Einsatz eingebunden, der in der vorigen Woche stattfand. Sie ermitteln ebenfalls gegen den 54-Jährigen.


12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

Person der Woche: Sebastian Kurz
Europas Grenzschutz-Architekt

Android unterm Armaturenbrett
Renault holt Google ins Auto

20.45 Uhr ist Geschichte
Achtung: Neue CL-Anstoßzeiten

Die Wohnoffensive der GroKo
So kommen Familien ans Baukindergeld

"Shadow of the Tomb Raider"
Lara Croft ist so düster wie noch nie


11:32 Uhr
Spahn will Honorare für Therapeuten anheben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einem Medienbericht zufolge ein Konzept mit acht Eckpunkten für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung für Therapeuten erarbeitet.

  • "Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Deutschland. Das muss uns als Gesellschaft mehr wert sein als bisher", sagte Spahn dem "Münchner Merkur".
  • Der Zeitung zufolge sollen nach den Eckpunkten die Honorare der Therapeuten von der Grundlohnsumme abgekoppelt werden und so stärker steigen können. Die Preise für Heilmittelleistungen sollten bundesweit einheitlich sein. Dies bedeute, sie sollten angehoben werden auf den "höchsten von einer Krankenkasse in einer Region vereinbarten Preis", zitierte das Blatt aus dem Papier.


11:08 Uhr
Apple-Produkte bleiben von neuen US-Zöllen verschont

Technologieriese Apple darf vorerst aufatmen: Die in China gefertigten Smartwatches und kabellosen Kopfhörer wurden von den verhängten Zöllen von 10 Prozent auf chinesische Waren im Gesamtwert von rund 200 Milliarden US-Dollar ausgenommen. Doch dem Technologieriesen drohen Vergeltungsmaßnahmen durch China, die die iPhone-Produktion treffen könnten. Und Gegenzölle hat die chinesische Regierung bereits angekündigt.

Apples starke Abhängigkeit sowohl von den USA als auch China macht den Konzern besonders anfällig, wenn die größten Mächte der Welt ihre wirtschaftliche Fehde ausweiten. Dass Apple fast alle seine Geräte in China montieren lässt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, der Konzern könnte bei einer erneuten Ausweitung der Zölle betroffen sein - ein Risiko, vor dem Apple bereits Anfang September gewarnt hat.


10:45 Uhr
Unbekannte stehlen zentnerweise Birnen von Bäumen

Die Birne ist Lieferant vieler wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Zink. Die Diebe hat das wohl weniger interessiert.

Die Birne ist Lieferant vieler wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Zink. Die Diebe hat das wohl weniger interessiert.

(Foto: imago/Rech)
Diebe in Rheinland-Pfalz haben vor einigen Tage saftige Beute gemacht und zentnerweise Birnen von Bäumen gestohlen. Wie die Polizei in Montabaur mitteilte, wurden die Früchte von einem abgelegenen umzäunten Wiesengrundstück in der Ortschaft Schönborn entwendet. Die Beamten suchen nun Zeugen, die am Tatort möglicherweise einen Wagen beobachteten.


10:19 Uhr
Ärzte: Pussy-Riot-Mitglied wurde wahrscheinlich vergiftet

Pjotr Wersilow

Pjotr Wersilow

(Foto: imago/ITAR-TASS)
Der mutmaßlich vergiftete Pussy-Riot-Aktivist Pjotr Wersilow ist nach Angaben seiner Ärzte in Berlin außer Lebensgefahr. Wersilows Gesundheitszustand verbessere sich "von Tag zu Tag und er ist nicht mehr vital gefährdet", erklärte Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl. Eine Vergiftung sei wahrscheinlich. Dafür gebe es eine hohe Plausibilität, so die Ärzte.

Mehr dazu lesen Sie hier.


10:05 Uhr
EU prüft Kartellverdacht gegen deutsche Autobauer

Die EU-Kommission verschärft ihre Kartellermittlungen gegen die deutschen Autokonzerne BMW, Daimler und VW. Eine eingehende Untersuchung solle klären, ob die Unternehmen illegale Absprachen bei der Entwicklung und Einführung von Systemen zur Verringerung von Emissionen getroffen haben, teilte die Behörde mit.

Hier lesen Sie mehr dazu.


09:44 Uhr
Weiterer Minister verlässt Macrons Regierung

Innenminister Gérard Collomb will in die Kommunalpolitik wechseln.

Innenminister Gérard Collomb will in die Kommunalpolitik wechseln.

(Foto: imago/PanoramiC)
Nach Umweltminister Nicolas Hulot und Sportministerin Laura Flessel wird nun auch Innenminister Gérard Collomb die französische Mitte-Regierung von Premier Édouard Philippe vom kommenden Jahr an verlassen. Er wolle im übernächsten Jahr an den Kommunalwahlen in Lyon teilnehmen, wo er bereits lange Bürgermeister gewesen war, sagte Collomb der Zeitschrift "L'Express".

Der seit Mai 2017 amtierende Collomb war ein Unterstützer von Präsident Emmanuel Macron. Die Affäre um Macrons früheren Leibwächter und Sicherheitsmitarbeiter Alexandre Benalla im Sommer hatte Collomb nach dem Eindruck politischer Beobachter geschwächt. Collomb habe versucht, die Verantwortung auf andere Staatsvertreter zu schieben.


09:19 Uhr
Brexit-Minister Raab schließt zweites Referendum aus

Dominic Raab - Verfechter des Brexit

Dominic Raab - Verfechter des Brexit

(Foto: imago/ZUMA Press)
Seit Juli ist Dominic Raab der neue Brexit-Minister Großbritanniens. Dass die britische Bevölkerung erneut über den Deal mit der EU abstimmen könnte, schließt er kategorisch aus. "Ich kann Ihnen versichern, dass diese Regierung kein zweites Brexit-Referendum abhalten wird. Sollte eine ausgehandelte Vereinbarung mit der EU am britischen Parlament scheitern, wird es wohl eher gar keine Vereinbarung geben, weil dann keine Zeit mehr bliebe", sagte Raab dem "Spiegel".

Für den Fall eines harten Brexit rechnet Raab mit wirtschaftlichen Konsequenzen, die aber zu bewältigen wären. "Wenn wir keine Vereinbarung mit der EU hinbekommen, dürfte es kurzfristig zu Erschütterungen kommen. Aber manche Risiken ließen sich eindämmen, andere ganz verhindern, wenn auf beiden Seiten der Wille dazu da ist", so Raab.


09:08 Uhr
Schlagzeilen am Morgen

"Hart aber fair"
Wie konsequent sollten wir abschieben?

Schulz: "Er muss gehen"
Koalition sucht Ausweg aus Maaßen-Krise

Vor Syriens Küste abgeschossen?
Russland vermisst Militärflugzeug

"Funktioniert nicht"
Fedex kritisiert Trumps Zölle

"Bist du sauer?"
Lilly Beckers Nacktfoto gibt Rätsel auf


08:47 Uhr
Torontos Waschbären tricksen Stadtverwaltung aus

Toronto hat ein Waschbärenproblem. Im Jahr 2016 hat die kanadische Stadt 31 Millionen kanadische Dollar (rund 20 Millionen Euro) in neue Abfalltonnen investiert. Ein besonderer Verschluss soll die Kleinbären davon abhalten, sich daran zu bedienen. Die Hoffnung der Stadtverwaltung: eine große Zahl der Tiere werde verhungern.

Nach anfänglichen Erfolgen haben sich die possierlichen Tiere nun angepasst und einen Weg gefunden, die Abfalltonnen zu knacken. In den Medien wird sogar von "Über-Waschbären" gesprochen. Videoaufnahmen zeigen, wie geschickt die Raubtiere die Tonnen öffnen. Nun muss sich Toronto im "Racoon War" neu rüsten.


08:25 Uhr
Schauspieler Sean Penn kritisiert #MeToo-Bewegung

Oscar-Preisträger Sean Penn galt vor allem in den 80er-Jahren als das Enfant terrible Hollywoods. Mit seinen jüngsten Aussagen zur #MeToo-Bewegung macht er sich wohl ebenfalls wenig Freunde.

  • "In vielen Fällen kennen wir die Fakten nicht. Es ist obszön, etwas eine Bewegung zu nennen, was eigentlich eine Reihe von individuellen Anklägern, Opfern und Vorwürfen ist. Wovon einige unbegründet sind", erklärte Penn in der US-Show "Today".
  • Die MeToo-Debatte, bei der Frauen weltweit Sexismus-Vorwürfe publik machen, kam 2017 ins Rollen. Seitdem wurden viele Prominente sexueller Übergriffe beschuldigt.
  • "Mittlerweile besteht der Geist dieser #Metoo-Bewegung größtenteils darin, Männer und Frauen zu spalten", erklärte Penn weiter. Die Debatte werde ihm zu schwarz-weiß geführt.


07:59 Uhr
Elf Verletzte bei Gefängnisbrand in NRW

Bei einem Brand in einem Gefängnis im nordrhein-westfälischen Kleve sind elf Menschen verletzt worden. Das Feuer sei am Montagabend in der Zelle eines Häftlings ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Mann habe schwere Verbrennungen erlitten und sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden.

Während der Rettungs- und Löscharbeiten atmeten nach Angaben der Feuerwehr zehn weitere Menschen Rauchgase ein, darunter acht Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt. Die Brandursache blieb zunächst ungeklärt.


07:46 Uhr
Polizei durchsucht Wohnungen von G20-Randalierern

Die Sonderkommission "Schwarzer Block" der Hamburger Polizei leitete bereits mehr als 3.400 Ermittlungsverfahren ein.

Die Sonderkommission "Schwarzer Block" der Hamburger Polizei leitete bereits mehr als 3.400 Ermittlungsverfahren ein.

(Foto: imago/ZUMA Press)
Nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg vor mehr als einem Jahr geht die Polizei weiter gegen die Randalierer vor. Beamte durchsuchten Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen nach Hinweisen. Die Tatverdächtigen sollen während der "Welcome to Hell"-Demonstration in Hamburg Straftaten begangen haben.

Bei den Straftaten handelt es sich demnach unter anderen um schweren Landfriedensbruch, Widerstand gegen Polizeibeamte und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Nach Angaben der Polizei gab es eine Festnahme.

Mehr dazu lesen Sie hier.


07:20 Uhr
Audi-Chef Stadler muss wohl gehen

Wird wohl am kommenden Montag abgelöst - Rupert Stadler.

Wird wohl am kommenden Montag abgelöst - Rupert Stadler.

(Foto: imago/sepp spiegl)
Der inhaftierte Audi-Chef Rupert Stadler steht vor seiner Ablösung. Der Aufsichtsrat des Mutterkonzerns Volkswagen wolle sich kommende Woche mit der Personalie befassen, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats.

  • Auf einer Sondersitzung am Montag hätten die Kontrolleure den Fall lediglich beraten. Ein Insider bestätigte, dass Stadlers Zukunft ein Thema der regulären Aufsichtsratssitzung am 28. September sein werde. Volkswagen äußerte sich nicht.
  • Stadler sitzt seit drei Monaten in Untersuchungshaft, weil ihm die Staatsanwaltschaft München Behinderung der Dieselermittlungen vorwirft. Der Audi-Chef soll versucht haben, Zeugen zu beeinflussen. Stadler bestreitet das.


06:59 Uhr
Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Happy Cheesburger Day!

Happy Cheesburger Day!

(Foto: imago/onemorepicture)
Wir starten den zweiten Tag der Woche mit einem kleinen Fun-Fact am Morgen: In den USA ist heute nationaler Tag des Cheeseburgers und für das traditionell amerikanische Essen gibt es sogar ein eigenes Gesetz. "Cheeseburger Bill" ist ein vom Repräsentantenhaus entworfenes, aber nie in Kraft getretenes Gesetz zur persönlichen Verantwortung beim Nahrungsmittelkonsum. Fast-Food-Ketten sollten nicht mehr für die Fettleibigkeit der Bürger verantwortlich gemacht werden können. Das Gesetz wurde 2005 infolge vieler Klagen der US-amerikanischen, oft übergewichtigen Staatsbürger entworfen.

Aber das wird heute wirklich wichtig:

  • Die Koalitionsspitzen treffen zusammen, um den Fall um den Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen zu besprechen. Maaßens Entlassung steht im Raum.
  • Hans-Georg Maaßen

    Hans-Georg Maaßen

    (Foto: imago/Christian Mang)
    Drei Wochen nach der tödlichen Messerattacke auf einen 35-jährigen Deutschen in Chemnitz wollen die beiden inhaftierten Tatverdächtigen vor dem Amtsgericht ihre Freilassung erwirken.
  • In Berlin wird der neueste Stand zur Behandlung von Pjotr Wersilow, Mitglied der russischen Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot, verkündet. Wersilow wurde möglicherweise vergiftet.
  • Die EU-Minister kommen in Brüssel zusammen, um über den Stand der Brexit-Verhandlungen zu beraten.
  • Die Champions League beginnt heute. Borussia Dortmund gastiert beim FC Brügge und der FC Schalke 04 empfängt zu Hause den FC Porto (21 Uhr).

Alle weiteren wichtigen und unterhaltsamen Nachrichten werde ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Mein Name ist Michael Bauer und bei Fragen oder Anregungen können Sie mich unter michael.bauer[at]nama.de erreichen. Starten Sie gut in den Tag!


06:34 Uhr
Ex-Hurrikan "Helene" bringt sommerliche Temperaturen

Sonne satt heißt es am Dienstag in weiten Teilen Deutschlands.

Sonne satt heißt es am Dienstag in weiten Teilen Deutschlands.

(Foto: imago/blickwinkel)
Ein ehemaliger Tropensturm sorgt jetzt dafür, dass es nochmals sehr warm bis heiß wird. Ex-Hurrikan "Helene" liegt - abgeschwächt zu einem Sturmtief - über den Britischen Inseln und leitet Sommerluft aus dem Südwesten Europas zu uns. Und damit steigen die Temperaturen heute auf 25 Grad an der See und an den Alpen und auf 27 bis 32 Grad im übrigen Land. Am heißesten wird es am Rhein.

Die Sonne spielt dank Hoch "Rodegang" über Osteuropa ebenfalls mit. Das sorgt nämlich meistens für traumhafte Aussichten mit meistens 10 bis 12 Sonnenstunden. Einzig im Süden ist es nachmittags etwas weniger sonnig. Richtung Schwarzwald und Alpen sind außerdem einzelne Schauer und Gewitter drin. Zum Teil können die auch kräftig ausfallen. Im übrigen Land bleibt es unterdessen trocken und damit steigt die Waldbrandgefahr vorübergehend nochmals an: oft auf die Stufen 3 bis 5 von 5.

Die weiteren Aussichten: Morgen und übermorgen bleibt es nach wie vor mehrheitlich schön und sehr warm bei 21 bis 31 Grad. Ab Freitag wird es dann von Westen her wechselhaft, windig und deutlich kühler. Irgendwie passend, denn am Sonntag beginnt dann auch kalendarisch der Herbst. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag.

Ihr Björn Alexander


06:04 Uhr
"Game of Thrones" gewinnt wichtigste Emmy-Auszeichnung

Peter Dinklage erhielt für seine "GoT"-Rolle ebenfalls einen Emmy.

Peter Dinklage erhielt für seine "GoT"-Rolle ebenfalls einen Emmy.

(Foto: AP)
In den USA wurde mit dem Emmy in der Nacht der wichtigste Fernsehpreis verliehen. Dabei hat die Fantasy-Serie "Game of Thrones" erneut in der Kategorie beste Drama-Serie gewonnen und setzte sich damit gegen "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd" durch, die im vergangenen Jahr den Preis geholt hatte. "Game of Thrones" war mit 22 Nominierungen ins Rennen gegangen; in den vergangenen Jahren hatte die Serie bereits 45 Emmys gewonnen.

Die 50er-Jahre-Serie "The Marvelous Mrs. Maisel" erhielt den Preis für die Beste Comedy-Serie und staubte insgesamt fünf Emmy ab. Insgesamt konnte der Sender HBO zusammen mit Netflix die meisten Awards einstreichen. Beide erhielten jeweils 23 Auszeichnungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.


05:51 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

Neue Eskalationsstufe
Trump verhängt neue Zölle gegen China

Weniger Geflüchtete als geplant
USA setzen neue Obergrenze

Gipfeltreffen der beiden Koreas
Moon trifft in Pjöngjang ein

Für "sehr viel Geld"
Japaner wird erster Mond-Tourist

Kurz vor Strafmaßverkündung
Cosby greift zuständigen Richter an