Dienstag, 14. November 2017 Der Tag bei n-tv

Heute mit Diana Sierpinski und Heidi Ulrich

22:30 Uhr
Das war Dienstag, der 14. November 2017

Liebe Leser,

Eine Sternschnuppe zu sehen über Ungarn - über Süddeutschland gab es heute ein außergewöhnliches Himmelspektakel (siehe Eintrag von 21:20 Uhr).

Eine Sternschnuppe zu sehen über Ungarn - über Süddeutschland gab es heute ein außergewöhnliches Himmelspektakel (siehe Eintrag von 21:20 Uhr).

(Foto: picture alliance / dpa)
dunkel und kalt ist es draußen. Auch wenn es nicht verlockend ist, vor die Tür zu gehen, mache ich jetzt Feierabend und verabschiede mich für heute von Ihnen. Vorher wie immer noch der Blick auf die Meldungen, die heute besonders viele interessiert haben:

Eine gute Nacht!


22:17 Uhr
Diamant bringt Millionen ein

Frankreichs König Ludwig XIV. hatte diesen rosa farbenen Diamanten im Jahr 1661 als Geschenk erhalten. "Le Grand Mazarin" wurde jetzt für umgerechnet 12,3 Millionen Euro in Genf versteigert. Das ist mehr als das Doppelte seines Mindestschätzpreises. Wer der Käufer ist, verrät das Auktionshaus Christie's nicht. Benannt ist der Edelstein nach dem französischen Staatsmann Kardinal Mazarin, dem er einst gehörte.

Der Diamant hat 19,07 Karat.

Der Diamant hat 19,07 Karat.

(Foto: dpa)


21:50 Uhr
IS-Terroristen aus NRW bei Luftangriff getötet

Sie sollen an Terrorplanungen in Europa beteiligt gewesen sein: Zwei IS-Terroristen aus Nordrhein-Westfalen seien im Nordirak getötet worden, schreibt die "Welt" und beruft sich auf deutsche Sicherheitskreise. Das US-Militär habe die Brüder bei einem Luftangriff getötet.

Sie sollen zuletzt ranghohe IS-Mitglieder gewesen sein. Die Ermittler vermuten, dass einer der Brüder Mitglied der IS-Abteilung für externe Operationen gewesen ist, die auch Anschläge in Europa geplant haben soll. Der andere hingegen soll vor allem Propaganda für die Terroristen gemacht haben.


21:20 Uhr
Menschen sehen "Feuerball" über Süddeutschland

Ein helles, sich schnell bewegendes Licht am Himmel hat viele Menschen im Süden Deutschlands zum Staunen gebracht. "Super hell und leicht grünlich" beschrieb es ein Twitter-Nutzer. Andere sprachen von einem "Feuerball" oder einem Meteoriten. Solche Sichtungen gab es unter anderem im Saarland, Südhessen und Baden-Württemberg. Berichte über Schäden gibt es soweit nicht.

Bei der Polizei in Frankfurt hieß es, möglicherweise seien Himmelskörper in der Atmosphäre verglüht und hätten so den Nachthimmel zum Leuchten gebracht. Vielleicht gebe es auch einen Zusammenhang zu den Leoniden: Mitte November geraten regelmäßig Meteoriten, Bruchstücke von Himmelskörpern des Sonnensystems, in die Erdatmosphäre und treten dann gehäuft als Sternschnuppen in Erscheinung.

 

 


20:49 Uhr
Kindergeld soll wohl um 25 Euro steigen

Eltern sollen pro Monat 25 Euro mehr Kindergeld bekommen – das ist jedenfalls aus Verhandlungskreisen bei den Jamaika-Sondierungen zu hören. Auch sollten der Kinderfreibetrag und der an Geringverdiener gezahlte Kinderzuschlag erhöht werden, heißt es. Die Einigung der Fachpolitiker müsse aber noch von der großen Runde abgesegnet werden, sagt ein Unterhändler.


20:23 Uhr
Videos des Tages

Dramatische Szenen aus Norwegen
Vollbremsung von Lkw-Fahrer rettet Kind das Leben

n-tv Netzreporterin
Kreativer Spott ergießt sich über #Italien

n-tv Ratgeber
Was nach einem Wildunfall zu tun ist

Das war der Morgen bei n-tv
Lagerfeld empört mit Aussage zu Flüchtlingen

Absatzmarkt im Blick
Barbie trägt jetzt Hidschab


20:02 Uhr
Schüsse an US-Grundschule - mindestens fünf Tote

Im Norden Kaliforniens sind Schüsse gefallen, mindestens fünf Menschen wurden getötet. Darunter der Schütze, er sei von der Polizei erschossen worden, sagte ein Polizeisprecher örtlichen Medien. Der Mann habe an verschiedenen Orten in einer ländlichen Region Schüsse abgefeuert, unter anderem an einer Grundschule im Bezirk Rancho Tehama.

Eine Mitarbeiterin des Schulbezirks sagte dem "San Francisco Chronicle", an der Schule habe es Verletzte gegeben, aber keine Toten. Mehrere Schüler seien ins Krankenhaus gebracht worden. Über das Motiv des Schützen ist noch nichts bekannt.

Alles weitere dazu finden Sie hier.

 


19:45 Uhr
Streichung von 150 Stellen bei Tuifly vom Tisch

Beim Ferienflieger Tuifly ist der Abbau von 150 Stellen infolge der Air-Berlin-Insolvenz vom Tisch. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit habe einem Tarifvertrag zugestimmt, der die angedrohte Entlassung abwenden solle, berichtete das Portal "fvw Touristik & Business Travel". Tuifly bestätigte, nun die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi für die Kabinenmitarbeiter und das Bodenpersonal wieder aufzunehmen.

Air Berlin hatte bei Tuifly 14 Jets samt Besatzung gechartert, die mit der Pleite der Fluggesellschaft an die Airline des Reisekonzerns Tui zurückgegeben wurden. Dadurch entstand bei Tuifly ein Personalüberhang.


19:24 Uhr
Jamaika: Kompromisse und Sackgasse bei Sicherheit

Beim Thema Vorratsdatenspeicherung können sich die Jamaika-Sondierer nicht einigen. Aus Verhandlerkreisen heißt es, FDP und Grüne bestünden darauf, dass Daten nur aus einem Anlass gespeichert werden. Das heißt, die Parteichefs müssen wohl darüber in der letzten Sitzung übermorgen entscheiden. Bei anderen Punkten fanden die Parteien hingegen demnach Kompromisse:

  • So verzichten FDP und Grüne darauf, dem Staat zu verbieten, sich zur Kriminalitätsbekämpfung als Hacker zu betätigen oder Sicherheitslücken auf dem Schwarzmarkt anzukaufen und auszunutzen.
  • Eine bessere Kontrolle der Geheimdienste: Dazu soll Parlamentsgremium zur Kontrolle der Geheimdienste effektivere Kontrollrechte bekommen.

Außerdem haben die Verhandlungsführer die Gespräche über Zuwanderung verschoben, mehr dazu lesen Sie hier.


18:42 Uhr
Hundeartiger Roboter rennt durch den Garten

Dieses Video könnte der Beginn eines Films sein, in dem als niedliche Hunde getarnte Roboter die Welt übernehmen wollen. Anderseits wirkt das Getrippel nicht gerade bedrohlich. Gucken Sie am besten selbst. Das US-Robotik-Unternehmen Boston Dynamics hat ein Video von seiner neuesten Maschine "SpotMini" veröffentlicht. Was der Roboter noch so kann, hat die Firma noch nicht gesagt.

 


18:11 Uhr
Aurich passt Graffiti-Haus nicht ins Stadtbild

Oben wohnt Frau Lenk, unten hat sie ihr Optikergeschäft.

Oben wohnt Frau Lenk, unten hat sie ihr Optikergeschäft.

(Foto: dpa)
Die Altstadt von Aurich ist ein bisschen bunter geworden: Elke Lenks Haus war grau, dann hat sie die Fassade von einem Graffiti-Künstler bemalen lassen. Zu sehen ist eine grüne Wiese mit Kuh und Windmühle. Die Stadt findet aber, dass das Haus so nicht bleiben kann, weil es jetzt nicht mehr ins Ensemble der Altstadt passe. Ein vollflächiges Graffiti sei nicht mit dem Denkmalschutz vereinbar und lenke den Blick von dem historischen Bauwerk daneben ab, hieß es.

Vielleicht lässt sich ja ein Kompromiss finden. Die Hausbesitzerin und Vertreter der Stadt werden sich nächste Woche zusammensetzen. Der Streit interessiert auch Menschen über Aurich hinaus, hunderte unterstützen die Hausbesitzerin in einer Petition.


17:43 Uhr
Umweltbehörde schaltet sich in Jamaika-Streit ein

(Foto: dpa)
Bei den Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition streiten CSU, CDU, FDP und Grüne über die Reduktion des Kohlestroms. Das Umweltbundesamt hat nun einen eigenen Kompromissvorschlag vorgelegt. Unter anderem soll die Stromproduktion von Kohlekraftwerken, die älter als 20 Jahre sind, gedrosselt und der Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigt werden.

Die Grünen fordern, dass 20 Kraftwerksblöcke schnell abgeschaltet werden. Die Behörde schlägt stattdessen eine Größenordnung von 10 Blöcken vor. Es soll dabei "keine nennenswerten Auswirkungen auf die Zahl der dort Beschäftigten" geben, sagt das Umweltbundesamt, das bislang noch zum SPD-geführten Umweltministerium gehört. Damit lasse sich der Rückstand auf die deutschen Klimaziele bis 2020 größtenteils beheben und zwar ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.


17:20 Uhr
Jimmy Fallon würdigt verstorbene Mutter im TV

Mit bewegenden Worten hat sich US-Moderator Jimmy Fallon öffentlich von seiner kürzlich gestorbenen Mutter Gloria verabschiedet. "Sie war das beste Publikum, sie war diejenige, die ich immer zum Lachen bringen wollte", sagte Fallon in seiner Late-Night-Sendung "The Tonight Show". Und fügte mit Tränen in den Augen hinzu: "Mama, ich werde niemals damit aufhören, dich zum Lachen bringen zu wollen."

Der Moderator hatte nach dem Tod seiner Mutter alle Sendungen abgesagt, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen, wie er erklärte. "Sie war so ein großer Fan der Show und von allem, was ich gemacht habe", erklärte Fallon jetzt und bedankte sich bei allen Fans für die Unterstützung in dieser für ihn schwierigen Zeit.

 


17:02 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Die Wahl nach der Wahl
Was passiert, wenn Jamaika scheitert

Marode Airline vor Zerschlagung
Lufthansa will Großteil von Alitalia haben

Goldener Stinkefinger
Spendenregen für Trump-Gegnerin

Private Nachricht veröffentlicht
Schweiger muss wegen Posting vor Gericht

Unerkannt oder unterschätzt
Die neuen Tücken von Diabetes


16:50 Uhr
Nur ein Viertel der Chefetage ist weiblich

Frauen sind in Führungspositionen deutscher Betriebe weiter unterrepräsentiert. Nur 26 Prozent der Chefposten in der Privatwirtschaft waren letztes Jahr mit Frauen besetzt, wie eine Befragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab. Das sind gerade mal zwei Prozentpunkte mehr als bei einer ersten Untersuchung von 2004. In der zweiten Führungsebene stieg der Frauenanteil von 33 auf 40 Prozent.

Am häufigsten sind Chefinnen in Dienstleistungsbereichen wie Gesundheit, Erziehung und Unterricht zu finden. Aber auch hier bleiben sie unterrepräsentiert. Außerdem liegt der Chefinnen-Anteil im Osten Deutschlands höher als im Westen. Die Studie sagt auch, dass kleine Betriebe öfter von Frauen geführt werden als große.


16:24 Uhr
Jugend schimmelt fern, trumpeten geht nicht fit

Groß rumtrumpeten?

Groß rumtrumpeten?

(Foto: imago/Kyodo News)
Was soll diese Überschrift? Sie bereitet Sie darauf vor, dass am Freitag das Jugendwort des Jahres gekürt wird. Hier sind ein paar Kandidaten:

  • "Fernschimmeln" - das bedeutet, dass man nicht an seinem gewohnten Platz chillt.
  • "Looten" für einkaufen, was auf Englisch plündern heißt.
  • "Geht fit" - geht klar, passt.
  • "Trumpeten" bedeutet, große Versprechen machen, ohne an die Folgen zu denken.

Mir persönlich gefällt von der Liste auch "Textmarkeraugenbrauen" für stark betonte, akkurate Balken im Gesicht und schatzlos für single. Zur kompletten Liste vom Langenscheidt-Verlag geht es hier.  Dort kann man heute und morgen noch über die Top 10 abstimmen. Daraus wählt eine Jury dann das Jugendwort des Jahres.


15:58 Uhr
En-Marche-Mitglieder treten aus Protest aus

Über 380.000 Mitglieder hat Macrons Partei nach eigenen Angaben. Ob ihm der Weggang von 100 Mitgliedern weh tun wird?

Über 380.000 Mitglieder hat Macrons Partei nach eigenen Angaben. Ob ihm der Weggang von 100 Mitgliedern weh tun wird?

(Foto: imago/PanoramiC)
Die Partei des französischen Präsidenten Macron sollte mit traditionellen Parteistrukturen brechen. Doch aus Sicht einiger Mitglieder von La République En Marche ist das nicht gelungen, sie beschweren sich über zu wenig interne Demokratie. Rund 100 Parteimitglieder wollen nun gleichzeitig La République En Marche verlassen, wie der Sender Franceinfo berichtet.

Die Gruppe nennt sich demnach "100 Demokraten". Ihr sollen überwiegend Basismitglieder, Kommunalpolitiker und lokale Parteiverantwortliche angehören. In einer Stellungnahme spricht die Gruppe über Parteistrukturen "wie im Ancien Régime der absolutistischen Könige". Die Austrittsdrohung kommt kurz vor einem Parteitag.

Mehr dazu lesen Sie hier.


15:27 Uhr
Höxter-Prozess: Wilfried W. gesteht Teilschuld

Der Angeklagte Wilfried W.

Der Angeklagte Wilfried W.

(Foto: dpa)
Überraschende Wendung im Mordprozess um das "Horrorhaus von Höxter": Der Angeklagte Wilfried W. hat laut einem Gutachter ein Teilgeständnis abgelegt.

  • Bei einem der beiden Todesfälle gebe Wilfried W. unterlassene Hilfeleistung zu, sagte der psychiatrische Gutachter Michael Osterheider im Landgericht Paderborn. Bislang hatte Wilfried W. alle Schuld von sich gewiesen. Außerdem werfe er sich vor, die Gewalt nicht unterbunden zu haben.
  • Der Gutachter beruft sich auf Gespräche mit Wilfried W., die er mit ihm im Gefängnis geführt hat.
  • Über Jahre hinweg sollen Wilfried W. und Angelika W. mehrere Frauen in ein Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Wilfried W. und Angelika W. sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt.

Mehr dazu hier.


15:05 Uhr
Jemand legt regelmäßig Hackfleisch an Bahnhof aus

Am Bahnhof von Berghausen in Baden-Württemberg geben Hackfleisch-Haufen seit Wochen Rätsel auf. An immer der gleichen Stelle liegt ab und zu ein Pfund Hack. Es sei hinter einem Zaun neben dem Gleisbett deponiert worden, schreibt die "Bruchsaler Rundschau". Auf bisher ebenso mysteriöse Weise verschwindet es auch wieder. Wenn wieder mal Hack aufgetaucht ist, rückt ein Reinigungstrupp der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft an. Doch meistens sei dann schon nicht mehr viel übrig gewesen, hieß es in dem Bericht weiter.

Einige Anwohner fürchteten, dass ein Tierquäler die Hackhaufen mit Gift versetzt haben könnten. Das glaubt die Polizei laut dem Bericht aber nicht, da das Hack an einer nicht besonders gut zugänglichen Stelle ausgelegt wurde und Giftköder sonst nicht aus so viel Fleisch bestünden. Aber wer dann macht so etwas und warum? Vielleicht legt sich ja jemand auf die Lauer und findet es heraus.


14:34 Uhr
Davor hat die "Generation Mitte" Angst

Zur "Generation Mitte" gehören Sie, wenn Sie zwischen 30 und 59 Jahren alt sind - zumindest in einer Umfrage des Allensbach-Instituts. Und diese "Generation Mitte" ist demnach ziemlich zufrieden mit ihrem Leben: Vier von fünf Personen beschreiben ihre Lebensqualität als gut oder sehr gut - das sind mehr als im vergangenen Jahr. Aber die Menschen im mittleren Alter plagen auch Ängste:

  • Jeder zweite Befragte fürchtet, zu wenig Geld im Alter zu haben.
  • Jeder Dritte hat Angst, dass sein Einkommen schon in den nächsten Jahren nicht mehr reichen könnte.
  • Mehr als Dreiviertel macht außerdem die Verteilung von Einkommen und Vermögen hier in Deutschland Sorgen.

Eine ausführliche Meldung gibt es hier.


14:25 Uhr
Schichtwechsel

Na, das ist doch was! Der Rentenbeitrag soll um 0,1 Prozentpunkte sinken und Italien ist nicht bei der Fußball-Weltmeisterschaft dabei. Von dem gesparten Geld kaufe ich mir dann ein paar Süßigkeiten und freue mich, wenn das DFB-Team im Halbfinale gegen einen Neuling wie Island gewinnt! Ich bin Heidi Ulrich und werde jetzt wieder ernsthaft. Bei Fragen oder Kritik erreichen Sie mich über heidi.ulrich@nama.de. Einen schönen Nachmittag wünsche ich!

 



14:12 Uhr
Til Schweiger muss vor Gericht

Sein Wutanfall auf Facebook bringt Til Schweiger nun juristischen Ärger ein: Der Schauspieler muss sich am kommenden Freitag vor Gericht rechtfertigen.

  • Die Frau aus dem saarländischen Sulzbach wirft ihm vor, eine persönliche Nachricht von ihr samt seiner Antwort darauf auf seiner Facebookseite veröffentlicht zu haben. Sie sieht ihr Persönlichkeitsrecht verletzt und verlangt Unterlassung.
  • Die Saarländerin hatte Schweiger nach der Bundestagswahl gefragt, ob er nun Deutschland verlassen werde - denn er habe ja vor der Wahl angekündigt, dies bei einem Einzug der AfD in den Bundestag tun zu wollen.
  • Der Schauspieler habe ihr geantwortet: "hey schnuffi...! date!? nur wir beide!?" und die Konversation öffentlich gemacht.

Mehr dazu hier.

 


13:46 Uhr
Stinkefinger für Trump - Frau mit Spenden überschüttet

Ein gegen US-Präsident Donald Trump erhobener Mittelfinger hat eine US-Bürgerin den Job gekostet - und ihr dann zehntausende Dollar eingebracht.

  • Juli Briskman verlor zwar ihre Arbeit, nachdem sie das Bild eines Fotografen von ihrer Geste im Internet geteilt hatte, sie gewann aber im Internet mehr als 3000 Sympathisanten, die insgesamt mehr als 71.000 Dollar spendeten.
  • Die Spendensammelaktion GoFundMe ging am 6. November online. Mehr als 3000 Spender gaben Beträge zwischen fünf und 250 Dollar für Briskman.
  • "Danke Juli Briskman", schrieb der Organisator Rob Mello. Sie sei eine "Inspiration für uns alle". Das Geld gehe direkt an sie.


13:20 Uhr
Wildunfall in Tirol: Hirsch landet auf Beifahrersitz

Das Tier verendete im Wageninneren.

Das Tier verendete im Wageninneren.

(Foto: dpa)

Ein Hirsch springt einem Mann in Tirol plötzlich vor das Auto, durchschlägt die Windschutzscheibe und landet auf dem Fahrersitz. Im Wagen befinden sich ein 47-jähriger Mann aus Bayern mit seinem Sohn. Sie waren auf dem Weg zu einer Skipiste, als das Unglück bei Kössen nahe der deutsch-österreichischen Grenze passierte. "Es gibt auf der Strecke in Kössen viele Wildunfälle, aber so etwas haben wir noch nie gesehen", sagt ein Polizeisprecher. Vater und Sohn haben großes Glück, die beiden werden lediglich verletzt. Das Tier überlebt den Crash nicht.


13:08 Uhr
Hunderttausende sind hierzulande wohnungslos

Nach einer neuen Schätzung können sich weniger Menschen als früher in Deutschland eine Wohnung leisten.

  • Rund 420.000 Menschen waren in Deutschland im vergangenen Jahr ohne Wohnung.
  • Wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG) mitteilt, kommen noch rund 440.000 wohnungslose Flüchtlinge hinzu, so dass insgesamt von einer Zahl von 860.000 Menschen ohne Wohnung auszugehen sei.
  • Dies entspreche einem Anstieg um rund 150 Prozent seit 2014. Die Zahl der Wohnungslosen ist auch ohne Berücksichtigung der Flüchtlinge in den vergangenen beiden Jahren um etwa 25 Prozent von 335.000 auf 420.000 gestiegen.


12:43 Uhr
Mäuse und Schimmel: Gammel-Polizeiwachen in NRW

"Unhaltbar und gesundheitsgefährdend!", so nennt die Polizeigewerkschaft GdP die Arbeitsbedingungen in vielen Polizeigebäuden Nordrhein-Westfalens. Es herrschen offenbar ekelerregende Zustände. Eine Mängelliste der Gewerkschaft, die der "Rheinischen Post" vorliegt, zählt landesweit 18 Liegenschaften mit besonders drängenden Problemen auf. Dazu gehören die Polizeiwache in Mönchengladbach-Rheydt sowie vier Polizeigebäude in Duisburg. Beklagt werden demnach Schimmel und Schädlingsbefall, starke Geruchsbelästigungen sowie Mäuse. Stellenweise müssen sich der Liste zufolge 25 Polizisten eine mobile Dusche teilen.


12:15 Uhr
Herbststurm verwüstet griechische Touristeninsel

Ein starker Herbststurm mit schwerem Regen und Hagel hat auf der griechischen Touristeninsel Symi schwere Schäden angerichtet.

  • Das Ausmaß der Zerstörungen wurde erst am Tag nach dem Sturm richtig deutlich: "Wir haben gewaltige Schäden vor allem im Hafen", sagt der für die Inseln zuständige Staatssekretär, Nektarios Santorinios.
  • Gewaltige Wasser- und Schlammmassen hatten Dutzende Häuser und Geschäfte verwüstet und mehrere Straßen zerstört.
  • Zudem brachen Stromversorgung, Telefonnetz sowie das Internet zusammen. Mindestens 15 Autos wurden von den Wassermassen in den Hafen von Symi gespült.


12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

Person der Woche
Das Comeback der Ursula von der Leyen

Von Pionieren zu Industrie-Dinos
Siemens und GE droht Job-Kahlschlag

Redelings über Ernst Happel
König des "Lungenzugs" und der Lattendose

"Mit rund 100 km/h ausgerutscht"
Skiprofi Poisson stirbt bei Trainingsunfall

Frage & Antwort, Nr. 507
Heulen Wölfe wirklich den Mond an?


11:52 Uhr
Nächtliches Rendezvous endet auf Polizeiwache

Was gibt es romantischeres, als eine nächtliche Gondelfahrt durch die Wasserstraßen von Venedig? Ein französisches Liebespaar ist italienischen Medienberichten zufolge bei diesem Vorhaben allerdings kläglich gescheitert:

  • Die 29-Jährige und ihr 41 Jahre alter Begleiter kletterten auf eigene Faust in eine Gondel, setzten das Boot in Bewegung - und gerieten sofort in Schwierigkeiten, weil sie es nicht steuern konnten, so die Nachrichtenagentur Ansa.
  • Die Gondel prallte erst gegen eine Uferbefestigung und gegen andere Boote. Starker Regen, Wind und die Strömung taten ihr Übriges.
  • Ein Venezianer beobachtete das Paar und verständigte die Polizei. Die durchnässten und unterkühlten Touristen wurden gerettet - und kassierten eine Anzeige wegen schweren Diebstahls.


11:35 Uhr
Brite schlägt Hai in die Flucht

Mit einem Fausthieb schlägt ein Surfer vor der Küste Australiens einen Hai in die Flucht. "Ich habe den Kopf eines Hais aus dem Wasser kommen sehen, mit seinen Zähnen, und habe ihm genau ins Gesicht geschlagen", sagt Charlie Fry dem Fernsehsender Channel Nine.

  • Nach Polizeiangaben befand sich der 25 Jahre alte Brite mit drei anderen Surfern vor der Küste des östlichen Bundesstaates New South Wales im Wasser, als der Hai aus dem Wasser sprang und ihn an der rechten Schulter traf.
  • "Es war pures Adrenalin", sagt Fry. "Ich dachte wirklich, dass ich sterben werde, lebendig von einem Hai gefressen."
  • Nach dem Angriff schaffte er es mit leichten Bissverletzungen zurück an den Strand.


11:09 Uhr
Autofahrer rast mit selbst gebautem Blaulicht über A8

Er überholte rechts und raste von Pforzheim Richtung Germersheim: Mit einem selbst eingebauten Blaulicht ist ein Autofahrer über die A8 gerast und erwischt worden.

  • Er soll zunächst in Richtung Karlsruhe unterwegs gewesen sein und mehrere Autos rechts überholt haben, wie die Polizei mitteilt.
  • Zwischen den Abfahrten Pforzheim-Ost und Pforzheim-Nord habe er dann das Blaulicht eingeschaltet, das im Bereich des Kühlergrills eingebaut war. So habe er sich auf der Autobahn den Weg freigemacht.
  • Ein anderer Autofahrer hatte bereits zuvor die Polizei informiert und den Raser bis nach Rheinland-Pfalz verfolgt. Die Polizei Germersheim konnte ihn schließlich stellen.


10:55 Uhr
Lagerfeld empört mit Aussage zu Flüchtlingen

Video
 


10:49 Uhr
Drahtstücke im Rotkohl - Kaufland startet Rückruf

Vorsicht Draht im Kohl!

Vorsicht Draht im Kohl!

Ausgerechnet jetzt, da der Rotkohl immer häufiger auf den Tisch kommt, hat die Supermarktkette Kaufland Probleme mit der beliebten Gänsebraten-Beilage - betroffen ist ihre Hausmarke K-Classic. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Gläsern Drahtstücke befinden, an denen sich Konsumenten verletzten könnten, erklärt das Unternehmen. Es handelt sich um den K-Classic-Delikatess-Rotkohl mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2020. Wer das Produkt erworben hat, kann es in jeder Kaufland-Filiale zurückgeben, auch ohne Kassenbon, und bekommt sein Geld zurück.


10:29 Uhr
Barbie bekommt einen Hidschab

Ibtihaj Muhammad mit der neuen Barbie-Puppe.

Ibtihaj Muhammad mit der neuen Barbie-Puppe.

(Foto: REUTERS)
"Mädchen können alles": Der US-Spielzeugriese Mattel bringt erstmals eine muslimisch verschleierte Barbie auf den Markt. Mit der Puppe würdigt Mattel die Fechterin Ibtihaj Muhammad, die im vergangenen Jahr als erste US-Sportlerin mit einem Hidschab-Schleier bei den Olympischen Spielen angetreten war. "Ibtihaj inspiriert Mädchen und Frauen allerorten dazu, sich über Grenzen hinwegzusetzen", erklärt Mattel. Die neue Barbie solle demonstrieren, "dass Mädchen alles können". Ibtihaj Muhammad zeigt sich begeistert von der neuen Puppe. "Ich bin stolz, zu wissen, dass kleine Mädchen überall jetzt mit einer Barbie spielen können, die einen Hidschab trägt." Damit sei für sie ein Kindheitstraum wahr geworden, erklärt Muhammad via Twitter.


10:11 Uhr
Teenager kann Kopf um 180 Grad drehen

Liebe Leser, bitte nicht nachmachen! Denn was der 14-Jahre alte Muhammad Sameer Khan aus der südpakistanischen Stadt Karachi beherrscht, sucht seinesgleichen. Der Teenager kann seinen Kopf mithilfe seiner Hände um 180 Grad drehen.

  • "Ich war sechs oder sieben Jahre alt", zitiert die Tageszeitung "Daily Pakistan" den Jungen, "als ich einen Schauspieler in einem Hollywood-Horrorfilm sah, der seinen Kopf so weit drehte, um hinter sich zu schauen."
  • Fasziniert davon fing er an zu trainieren. "Innerhalb weniger Monate war ich auch dazu in der Lage", so Khan.
  • Nun hofft er, irgendwann einmal auch in einem Hollywood-Gruselstreifen mitspielen zu dürfen.


10:00 Uhr
Jamaika will Ganztagsbetreuung für Grundschüler

Kritiker halten das Projekt für kaum machbar, dennoch möchte ich Ihnen die Meldung nicht vorenthalten: Sollte es zu einer Jamaika-Regierung kommen, wollen Union, FDP und Grüne Grundschülern einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gewähren.

  • Dieses Ziel hätten die Unterhändler grundsätzlich festgehalten, schreibt die "Rheinische Post".
  • "Wir wollen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler", heißt es demnach in einem Papier der Sondierungen zur Familienpolitik.
  • Uneinig seien sich die Unterhändler aber zunächst noch bei der Umsetzung.


09:55 Uhr
Dieses Kind hat einen sehr großen Schutzengel

Video
 


09:38 Uhr
Spaziergänger findet hunderte Briefe auf einem Feld

(Foto: dpa)
Bei dieser Meldung habe ich sofort wieder die Wutrede meines Kollegen Julian Vetten "Schlecht abgeliefert" im Kopf. Darin fragt er sich, wie es sein kann, dass ihn schon seit langem kein Paket mehr zu Hause erreicht hat. Stattdessen müsse er immer öfter Detektiv spielen.

Falls es Ihnen wie meinem Kollege geht, sie zudem in Niedersachen wohnhaft sind, dann kommt hier ein Tipp, wo ihre Post abgeblieben sein könnte. Nahe einer Bundesstraße bei Kalefeld hat ein Spaziergänger auf einem Feld hunderte Briefe und Paketsendungen gefunden. Dabei handelt es sich um Post für den Bereich Bad Grund. Die Sendungen stammen vermutlich alle aus dem vergangenen April. Der verantwortliche Zusteller wurde Polizeiangaben zufolge bereits ermittelt und muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis vor Gericht verantworten. Im schlimmsten Fall wandert er fünf Jahre hinter Gitter.


09:14 Uhr
Lese-Raumschiff lockt sogar Büchermuffel

(Foto: imago/VCG)
Hand aufs Herz - wann waren Sie das letzte Mal in einer Bibliothek? Zugegeben, die meisten Büchereien sind in Sachen Räumlichkeiten nicht unbedingt einladend. Ganz anders jedoch die neue Bibliothek in der ostchinesischen Hafenstadt Tianjin. 1,2 Millionen Bücher finden hier auf insgesamt 33.700 Quadratmetern Platz. Drei Jahre Bauzeit nahm das Lese-Raumschiff in Anspruch. Über die Kosten ist nichts bekannt. Entworfen wurde das Design vom niederländische Architekturbüro MVRDV - in Kooperation mit den Stadtplanern von Tianjin.

Hier gibt es noch mehr Bilder der architektonischen Meisterleistung.


09:00 Uhr
Schlagzeilen am Morgen

Wirtschaft unter Volldampf
Deutschland erhöht Wachstumstempo

Russlandaffäre in den USA
Wikileaks bat Trump Jr. um Material

WM in Russland ohne Italien
Das Wunder bleibt aus - keinen wundert's

Millionendeal für TV-Rechte
Amazon macht "Herr der Ringe" zur Serie

Mitarbeiter belohnen
Wann die Steuerfreigrenze von 44 Euro gilt


08:56 Uhr
Kauder: Keine Kompromisse beim Familiennachzug

Unionsfraktionschef Volker Kauder sieht in den Jamaika-Verhandlungen noch eine hohe Hürde zwischen den Partnern in der Frage des Familiennachzuges für Flüchtlinge mit vorübergehendem Bleiberecht.

  • Grundsätzlich glaube auch er, dass mit etwas gutem Willen aller Beteiligten eine Verständigung in den Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen gelingen könne, sagte Kauder in der ARD.
  • "Wir haben aber schon noch ein paar schwere Brocken", schränkte er ein. In der Frage des Familiennachzuges bleibe die Union bei ihrer Position.
  • Die Union wolle den Familiennachzug auf diejenigen beschränkt halten, die einen Rechtsanspruch darauf hätten.


08:33 Uhr
Kuh fliegt über Auto - und trottet weiter

(Foto: imago/CHROMORANGE)
Eine Kuh ist im unterfränkischen Werneck von einem Auto erfasst und auf die Motorhaube katapultiert worden. Dann rutschte sie über die Windschutzscheibe hoch auf das Autodach und fiel auf die Straße. Wie die Polizei berichtet, trottete das Tier danach offenbar unverletzt weiter. Wie eine Ortsbesichtigung mit dem Bauern ergab, hatten mehrere Kühe auf ungeklärte Art den Elektrozaun überwunden. Nun soll geklärt werden, ob die Sicherungsmaßnahmen ausreichend waren. Schaden am Auto: 5000 Euro.


08:22 Uhr
New Yorks U-Bahn-Ansagen sind jetzt geschlechtsneutral

New York macht es wie London: Der U-Bahnbetreiber kündigt an, Fahrgäste künftig geschlechtsneutral anzusprechen. "Ladies and gentleman" werden laut "New York Times" durch Begriffe wie "passenger", "riders" oder "everyone" ersetzt. Die gendergerechte Ansprache sei ein Versuch, niemanden zu diskriminieren. Londons U-Bahnbetreiber hatten die Ansage "ladies and gentlemen" bereits im Juli abgeschafft. Gäste werden seitdem mit "hello everyone" angesprochen.


08:04 Uhr
Deutsche Wirtschaft schaltet Gang hoch

Die deutsche Wirtschaft hat ihren Aufschwung im dritten Quartal überraschend beschleunigt. Steigende Exporte und höhere Investitionen ließen das Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September um 0,8 Prozent wachsen, teilt das Statistische Bundesamt in einer Schätzung mit. Impulse kamen in den Sommermonaten aus dem Ausland. "Die Exporte legten im dritten Quartal stärker zu als die Importe", betont das Statistikamt. Grund ist die verbesserte Weltkonjunktur und der Aufschwung in der Euro-Zone.

Mehr dazu? Hier entlang.


07:44 Uhr
"George H. W. Bush hat mich begrapscht"

Eine weitere Frau beschuldigt George Bush senior, sie als 16-Jährige unangemessen berührt zu haben. Wie Roslyn Corrigan dem Magazin "Time" berichtet, ereignete sich der Vorfall 2003 bei einer Versammlung von CIA-Beamten mit dem damals 79-jährigen Bush im CIA-Büro unweit von Houston im US-Bundesstaat Texas. Roslyn begleitete damals ihre Mutter und ihren Vater, der Geheimdienstanalyst war. Als sie miteinander fotografiert worden seien, habe der frühere Präsident ihr an den Hintern gefasst und sie begrapscht.

Dem "Time"-Magazin zufolge ist Corrigan bereits die sechste Frau, die derartige Vorwürfe gegen das ehemalige US-Staatsoberhaupt erhoben hat.

Hier lesen Sie die ausführliche Meldung.


07:21 Uhr
Studie zeigt: Wer nachahmt, macht sich beliebt

Ob abgeschriebene Doktorarbeiten, Kunstfälschungen oder penetrantes Nachäffen unter Kindern: Nachmachen steht in keinem guten Ruf. Doch es kann auch Positives bewirken, wie eine psychologische Studie zeigt.

  • Wer andere beim Kennenlernen nachahmt, macht sich beliebt - zumindest innerhalb des eigenen Geschlechts. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Freien Universität Berlin und der Uni Leipzig.
  • Demnach gibt es "soziale Chamäleons": Menschen, die andere besonders häufig nachahmen.
  • "In unserer Studie konnten wir zeigen, dass dieses Nachahmungsverhalten zu einer höheren Beliebtheit dieser sozialen Chamäleons führte", erklärt die Psychologin Helén Liebermann von der Universität Leipzig.

Doch es hat auch Kehrseiten, wie Wissenschaftler der Uni Leiden bereits 2009 in einem Versuch herausfanden: Menschen, die andere nachahmen, können demnach von anderen leichter getäuscht werden.


07:00 Uhr
Jugendliche stirbt nach Stromschlag von Handy-Ladekabel

Bei einem tragischen Unfall in Vietnam ist eine Jugendliche durch einen Stromschlag ihres Smartphone-Ladekabels ums Leben gekommen.

  • Beamte hätten die 14-Jährige mit einem verkohlten Kabel in der Hand tot in ihrer Wohnung in einem Dorf gefunden, berichtete die Zeitung "Thanh Nien" unter Berufung auf die Polizei.
  • Ein Mitglied des Gemeindevorstands erklärte, dass das Mädchen schlief, während sie den tödlichen Stromschlag erlitt.
  • Ihr Handy hatte sie zum Aufladen mit dem Stromnetz verbunden.
  • Ob es sich um ein Original-Markenladegerät oder eine Kopie handelte, ist nicht bekannt.


06:45 Uhr
Geheimchat zwischen Trump Jr. und Wikileaks

Die Nachricht ist heikel: Trumps ältester Sohn tauschte sich während des Wahlkampfs mit Wikileaks aus.

Die Nachricht ist heikel: Trumps ältester Sohn tauschte sich während des Wahlkampfs mit Wikileaks aus.

(Foto: imago/UPI Photo)
"Hey Don ...": Donald Trump Jr. veröffentlichte am Montagabend Nachrichten, die eine Kommunikation zwischen ihm und dem Twitterkonto von Wikileaks zeigen und sich unter anderem um Leaks der Plattform drehen. Der 39-Jährige war bemüht, die Bedeutung der Mitteilungen herunterzuspielen. Darunter befänden sich ganze drei "kolossale" Antworten von ihm selbst, schrieb er auf Twitter. Die Neuigkeiten sind dennoch pikant, weil Wikileaks während des Präsidentschaftswahlkampfs eine bedeutende Rolle innehatte.

Hier gibt es die ausführliche Meldung.


06:30 Uhr
Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

Italien ist raus! Nach Holland ist damit die zweite Top-Mannschaft gescheitert. Aber eine Fußball-Weltmeisterschaft ganz ohne Italien - geht das überhaupt? Ich muss gestehen, dass meine Schadenfreude sich in Grenzen hält. Und für viele Italiener wird dieser Morgen vielleicht sogar der traurigste Morgen seit 1958 sein (damals fand die bislang letzte WM ohne Italien statt). Die traurigste Figur des gestrigen Abends war ganz sicher Torhüter Gianluigi Buffon, der 20 Jahre und 15 Tage nach seinem Debüt seine Nationalmannschaftskarriere beendete. Buffon brach beim Interview in Tränen aus und sprach nach von einer "Katastrophe". Wie es jetzt in Italien weitergeht und alle anderen wichtigen Nachrichten aus der Welt des Sports, erfahren Sie im "Sport-Tag".

Diese Themen werden heute wichtig:

  • Den Sondierern in Berlin steht vermutlich erneut eine lange Nacht bevor. Einigungen scheinen in wichtigen und schwierigen Politikfeldern noch in weiter Ferne. So gibt es noch keine Übereinkunft beim Klimaschutz. Ähnlich schwierig dürfte es beim emotionsbeladenen Themenkomplex "Flucht, Asyl, Migration, Integration" werden. Dieses Feld wollen die Verhandlungspartner ab dem späten Abend beackern - als letztes von fünf Themenfeldern an diesem Tag.
  • Nach dem Erdbeben in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak hat die iranische Regierung den heutigen Tag zum staatlichen Trauertag erklärt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steigt.
  • Die erste offizielle Asienreise von US-Präsident Donald Trump geht zu Ende. Nach seinen Auftritten in Japan, Südkorea, China und Vietnam waren die Philippinen seine letzte Station. Heute macht sich Trump auf den Rückweg in die USA.
  • In Hannover trifft am Vormittag der neu gewählte Landtag zusammen.

Ich wünsche Ihnen eine angenehmen Tag!


06:16 Uhr
Erst frostig und glatt, später kommt die Sonne raus

Winterlandschaft in Oberhof: Im Thüringer Wald fielen bis zu zehn Zentimeter Schnee.

Winterlandschaft in Oberhof: Im Thüringer Wald fielen bis zu zehn Zentimeter Schnee.

(Foto: dpa)
Autofahrer, aufgepasst! Denn verbreitet gibt es Frost oder Bodenfrost mit entsprechender Glättegefahr. Zudem haben sich teilweise dichte Nebelfelder mit Sichtweiten von unter 50 Meter gebildet. Und auch am Vormittags wabern zunächst noch häufig Dunst, Nebel oder Hochnebel. Später wird es dann besonders im Süden schön mit viel Sonne, während sich von den Mittelgebirgen nordwärts dichte Wolken mit zeitweiligem Regen ausbreiten. Die Temperaturen erreichen meistens 2 bis 9 Grad. Nur im Nordwesten bei einem teils stürmischen Wind 10 bis 12 Grad.

Für Winter- und Statistikfreunde gibt's übrigens auch noch was durchaus Spannendes aus der Wetterküche: mit 225 Zentimetern wurde auf der Zugspitze gestern am Abend eine für Mitte November außergewöhnlich hohe Schneehöhe gemessen. Dieser Wert liegt an der Schwelle der 95 Prozent Quantile. Das heißt, dass es in nur 5 Prozent der bisherigen Werte für Mitte November eine höhere Schneedecke gab. Von der absoluten Rekordmarke von knapp 450 Zentimetern sind wir allerdings noch ein gutes Stück entfernt. Damit wünsche ich Ihnen einen hoffentlich rutschfreien Start in den Tag. Ihr Björn Alexander


06:03 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

Fußball-WM ohne Squadra Azzurra
Schweden stürzt Italien in die "Katastrophe"

Kauder sieht gute Chancen
Jamaika-Sondierer kommen mühsam voran

Folge der EZB-Niedrigzinspolitik
Jeder Sechste hat bis zu 1000 Euro zu Hause

Forsa-Umfrage
Mehrheit ist gegen Cannabis-Freigabe

Ausbeutung und Missbrauch
Minister wollen Flüchtlinge besser schützen