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Nasa-Videos So riesig ist "Irma"

Der andere Blick: Die Nasa hat mehrere Videos veröffentlicht, die "Irma" von oben zeigen. Aus der Ferne ist das Ausmaß des zerstörerischen Hurrikans gut zu erkennen. "Irma" hat ungefähr die Größe von Frankreich.

"Irma" hat in der Karibik schon mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen. Mit Windgeschwindigkeiten im Innern des Sturms von bis zu 300 Kilometern pro Stunde nähert sich der extrem gefährliche Hurrikan dem amerikanischen Festland. Die Nasa veröffentlichte mehrere Videos, die den gewaltigen Hurrikan von der Internationalen Raumstation (ISS) zeigen.

Die spektakulären Aufnahmen wurden von einer der Außenkameras der Raumstation eingefangen - aus einer Höhe von rund 400 Kilometern. Die Kamera blickt dabei direkt in das Höllenauge des wohl gefährlichsten Sturms aller Zeiten.

Am Freitagabend könnte der Wirbelsturm in Kuba auf Land treffen und dürfte dann zur Südostküste der Vereinigten Staaten weiterziehen. An Kubas Nordküste wurden 10.000 ausländische Touristen vorsorglich in Sicherheit gebracht, die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus.

Bis zu eine Million Menschen erhielten in den Küstengebieten Floridas und des Nachbarstaates Georgia die Anordnung, ihre Häuser zu verlassen. Denen, die nicht evakuiert werden, rät die Regierung, Wasser und Lebensmittel für mindestens drei Tage auf Vorrat zu haben. Laut dem Bürgermeister der Region Miami-Dade, Carlos A. Gimenez, haben über 650.000 Menschen Florida vorübergehend verlassen müssen. Es ist die "größte Evakuierung der Geschichte", sagt der Bürgermeister.

Experten befürchten Schlimmstes. "Irma" werde Florida mit voller Wucht treffen, glaubt etwa Joel N. Myers von "AccuWeather". "Unglücklicherweise gibt es keinen Weg, die nächste Wetter-Katastrophe für die USA zu verhindern", so Myers. "Es wird massive Schäden in Florida geben und der schlimmste Hurricane seit Andrew 1992 sein."

Quelle: n-tv.de , dsi

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