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Kamingespräch mit 40 Gründern Angela Merkel trifft die Start-up-Szene

Unternehmerin Franziska von Hardenberg und Angela Merkel tauschen sich bei einem Kamingespräch mit deutschen Start-ups aus.

Unternehmerin Franziska von Hardenberg und Angela Merkel tauschen sich bei einem Kamingespräch mit deutschen Start-ups aus.

In Berlin-Mitte besucht Kanzlerin Angela Merkel junge Unternehmen aus der Digitalwirtschaft. Bei einem Kamingespräch schwärmt "Bloomy Days"-Gründerin Hardenberg von der visionären Sichtweise der CDU-Chefin.

Auf Einladung von Unternehmerin Franziska von Hardenberg hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin am vergangenen Abend zwei Jungunternehmen besucht und im Anschluss an einem Kamingespräch mit knapp 40 Start-up-Gründern teilgenommen. Das Treffen kam durch eine Initiative der Gründerin des Schnittblumenversands "Bloomy Days" und Tom Kirschbaum zustande. Kirschbaum ist der Geschäftsführer von "Door2Door", einem Berliner Start-up, das neue digitale Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr entwickelt.

Im Rahmen des "Salon Privé" nutzten die Gründerinnen und Gründer namhafter und innovationstreibender Unternehmen wie Delia Fischer (Westwing), Florian Heinemann (Project A), Hubertus Bessau (mymüsli), Anna Alex (Outfiterty), Philip Siefer (einhorn products) und Lea-Sophie Cramer (Amorelie) die Möglichkeit, sich im Gespräch mit Merkel und weiteren Vertretern der CDU über die Wichtigkeit, die Zukunft und die Rahmenbedingungen der wachsenden digitalen Wirtschaft auszutauschen.

Zukunft von selbstfahrenden Autos

Die Kanzlerin löse "als Person eine wahnsinnige Begeisterung unter Gründern aus", zitiert die Webseite "Gründerszene" Hardenberg. "Für viele in der Start-up-Szene ist sie eine beeindruckende Politikerin, weil sie wie wir Unternehmer diese visionäre Sichtweise hat. Ihr häufig zitierter Satz 'Wir schaffen das!' ist ja ein Satz, der sehr unternehmerisch und typisch für Gründer ist."

Bundeskanzlerin Merkel besuchte vor der Gesprächsrunde die beiden Unternehmen der Initiatoren, die auch im Vorstand des Start-up-Bundesvorstands tätig sind. Bei "Door2Door" kam Merkel mit Gründer Kirschbaum über selbstfahrende Fahrzeuge ins Gespräch. Die Kanzlerin hofft, auch im Alter durch autonom fahrende Autos mobil zu bleiben. "Ich freue mich, dass diese Entwicklung in eine Zeit fällt, in der ich auch älter werde", sagte die CDU-Chefin. Sie habe sich vorgenommen, jung genug zu bleiben, um das Wagnis des autonomen Fahrens noch einzugehen, wenn die Technik ausgereifter ist. "Gerade für Ältere könnte das eine sehr interessante Sache sein."

Bei "Bloomy Days" unterhielten sich die Kanzlerin und Gründerin Hardenberg unter anderem über die Wichtigkeit der digitalen Disruption großer Old-EconomyMärkte. "Der digitale Blumenhandel lag viel zu lange im Dornröschenschlaf – wir haben ihn wachgeküsst. Junge, innovative Gründungen sind essentiell für die Weiterentwicklung der gesamten Wirtschaft", so die Gründerin. Gleichfalls warb Hardenberg, selbst Mutter einer Tochter, dafür, gesetzliche Rahmenbedingungen stärker auf Gründerinnen zuzuschneiden und die Vereinbarkeit von Familie und Gründerdasein zu erleichtern.

Quelle: n-tv.de , jki

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