Wirtschaft

Elon Musk nennt es "unglaublich" TU München beschleunigt Hyperloop

Die Münchner führten den Test in einer 1,25 Kilometer langen Röhre im kalifornischen Hawthorne durch.

Die Münchner führten den Test in einer 1,25 Kilometer langen Röhre im kalifornischen Hawthorne durch.

(Foto: dpa)

Bei einem Wettbewerb verbessern Studenten der TU München den Geschwindigkeitsrekord des Röhren-Transportsystems Hyperloop. Die Konkurrenz ist weniger als ein Drittel so schnell. Ideengeber Elon Musk zeigt sich begeistert.

Münchner Studenten haben einen Wettbewerb des Raumfahrtunternehmens SpaceX zum geplanten Hochgeschwindigkeits-Verkehrsmittel Hyperloop gewonnen - und den bisherigen Rekord geknackt. Auf 324 km/h beschleunigte ihre Transportkapsel in einer 1,25 Kilometer langen Teströhre, wie die Studentenorganisation "Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt" (Warr) mitteilte. Die Warr ist an der Technischen Universität München angesiedelt.

Der Hyperloop ist eine Vision von Tesla-Gründer und SpaceX-Chef Elon Musk, der auch den Wettbewerb initiiert hatte: In Kapseln sollen Menschen per Unterdruck mit Schallgeschwindigkeit durch Röhren von Stadt zu Stadt reisen. Musk nannte die Fahrt der Münchner Kapsel "unglaublich" und veröffentlichte ein Video der Fahrt durch die Röhre auf Twitter. In der Wüste bei Las Vegas hatte eine Kapsel Anfang August 310 km/h erreicht.

Die Warr setzte sich mit gewaltigem Abstand gegen 24 andere Studentengruppen durch - die Kapsel der zweitplatzierten Gruppe aus Kanada erreichte etwas über 100 km/h. Bereits beim letzten Wettbewerb im Januar war eine Kapsel von Warr am schnellsten gewesen. Damals kam sie noch auf 94 km/h. Schallgeschwindigkeit erreichten die Studenten mit ihrer Kapsel aber noch nicht - die liegt bei mehr als 1200 km/h.

Quelle: n-tv.de , rpe/dpa

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