Wirtschaft

Unter Druck von Rivalen Nike streicht 1400 Jobs weltweit

An der Wall Street verlor die Nike-Aktie nach den Ankündigungen rund drei Prozent.

An der Wall Street verlor die Nike-Aktie nach den Ankündigungen rund drei Prozent.

(Foto: AP)

Vor allem auf dem US-Heimatmarkt setzt die Konkurrenz dem Sportausrüster Nike immer stärker zu. Der Konzern will sich deshalb neu aufstellen - rund 1400 Arbeitsplätze müssen dafür weichen. Gleichzeitig plant Nike eine Strategie mit Fokus auf Metropolen.

Der US-Sportartikelhersteller Nike baut weltweit rund 1400 Jobs ab. Rund zwei Prozent seiner Stellen würden gestrichen, kündigte das Unternehmen an. Das geschieht im Rahmen einer Neustrukturierung des Konzerns. Nike hat vor allem auf dem Heimatmarkt mit einem intensiven Wettbewerb zu kämpfen, etwa durch Rivalen wie Adidas und Under Armour.

Gleichzeitig will der Sportausrüster die Zahl der Geschäftsfelder reduzieren. Mit dem Schritt seien auch Änderungen im Management verbunden. Um künftig schneller auf Verbrauchertrends zu reagieren, will das Unternehmen die Produktionszeiten deutlich senken. Darüber hinaus soll die Zahl der Schuhmodelle um 25 Prozent verringert werden. Der Fokus liege dann auf den Hauptmarken ZoomX, AirVaporMax und Nike React.

Mit seiner neuen Strategie will sich Nike nun vor allem direkt auf Kunden in zwölf Städten konzentrieren, darunter sind die Metropolen New York, London, Peking, Berlin und Barcelona. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, dass diese Städte bis 2020 für mehr als 80 Prozent des Wachstums der Firma stehen werden.

An der Wall Street verlor die Aktie nach den Ankündigungen von Nike rund drei Prozent an Wert. Das Unternehmen beschäftigte nach zuletzt verfügbaren Zahlen weltweit rund 70.700 Mitarbeiter. Zum Umsatzwachstum im lieferte Nike zuletzt nur einen verhaltenen Ausblick.

Quelle: n-tv.de , kst/rts/AFP

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