Wirtschaft

Nahrungsmittel bleiben teuer Deutsche Inflation ebbt leicht ab

Für Lebensmittel müssen Verbraucher aktuell tiefer in die Tasche greifen.

Für Lebensmittel müssen Verbraucher aktuell tiefer in die Tasche greifen.

(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Die Schätzung des Statistischen Bundesamts bestätigt sich: Die Inflationsrate in Deutschland sinkt im Oktober vor allem aufgrund schwächelnder Energiepreise. Lebensmittel verteuern sich dagegen weiter - der Butterpreis explodiert.

Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Oktober abgeschwächt. Die Teuerungsrate lag um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung. Im Sommer war die Inflation bis auf 1,8 Prozent im August und September gestiegen.

Verantwortlich für den Rückgang sind vor allem die Energiepreise. Sie erhöhten sich um 1,2 Prozent und damit deutlich geringer als im Vorjahr. Im September waren es noch 2,7 Prozent gewesen. Preistreiber hingegen waren erneut Nahrungsmittel: Für sie mussten Verbraucher 4,3 Prozent mehr bezahlen als im Oktober 2016 - das ist der kräftigste Anstieg seit acht Monaten. Dies spüren Konsumenten vor allem bei Butter, die sich um 54 Prozent verteuerte.

Trotz der guten Konjunktur ist der Preisdruck damit vergleichsweise niedrig und liegt unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese strebt für den Währungsraum Raten von knapp zwei Prozent an, die sie für die Konjunktur als ideal ansieht.

Quelle: n-tv.de , chr/rts/dpa

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