"Mehr Willen": Nicht nur Kovač ärgert sich über BVB-Offensive
Borussia Dortmund lässt nach dem 2:2 gegen Werder Bremen auch bei Union Berlin Punkte liegen. Trainer Niko Kovač ist ebenso enttäuscht von der eigenen Offensive wie Verteidiger Waldemar Anton.

Nicht nur Kovač ärgert sich über BVB-Offensive
Rückkehr zum DFB-Team? Füllkrug kanzelt Medien scharf ab
Nach seinem erneuten Doppelpack in der Fußball-Bundesliga hat Stürmer Niclas Füllkrug von Werder Bremen genervt auf die wiederholte Frage nach einem Comeback in der deutschen Nationalmannschaft reagiert. "Ich würde es cool finden - ich glaube, ich bin immer sehr respektvoll mit den Medien - wenn die Medien auch anfangen, mich zu respektieren", sagte der 33-Jährige nach dem 2:2 (0:2) gegen den SC Paderborn in einem DAZN-Interview. "Und wenn ich jetzt 44-mal gesagt habe, dass ich da nicht drüber reden will, wäre es cool, wenn wir nicht mehr darüber reden."
Gegen Paderborn holten die Bremer zum dritten Mal nacheinander einen 0:2-Rückstand auf. Füllkrug schoss dabei seine Tore fünf und sechs in den vergangenen fünf Spielen (59./65./Handelfmeter).
"Fühlt sich gerade nicht gut": BVB bangt um Top-Talent
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund bangt vor den folgenden heißen Wochen um Konstantinos Karetsas. Der griechische Fußball-Nationalspieler verletzte sich nach seiner Einwechslung im Spiel bei Union Berlin in einem Zweikampf mit Rani Khedira am Sprunggelenk und droht auszufallen. "Er ist umgeknickt, als der Gegner ihm auf den Fuß tritt. Hoffen wir, dass es nicht ganz so schlimm ist. Er fühlt sich jetzt gerade nicht gut", sagte Sportdirektor Ole Book nach der Nullnummer an der Alten Försterei.
Gerade in der Offensive enttäuschte der nun seit drei Pflichtspielen sieglose BVB über weite Strecken, ein Ausfall von Kreativspieler Karetsas wäre äußerst schmerzhaft. "Wie schwer die Verletzung ist, werden wir weiter untersuchen müssen. Da können wir jetzt keine Diagnose geben", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken.
"Wir müssen jetzt schauen, inwieweit das etwas Ernsteres ist oder auch nicht. Ich hoffe natürlich nicht", sagte Trainer Niko Kovac: "Es ist schon ärgerlich. Im Moment tut es mir für den Jungen leid, der im Moment sicher nicht unbedingt vom Glück geküsst ist." Karetsas sei "nach innen umgeknickt. Ich hoffe, dass er nicht zu lange ausfällt", sagte auch Gegenspieler Khedira bei Sky.
Neuer kehrt gegen Leipzig nicht zurück
Toptalent Jonas Urbig steht erneut im Tor des FC Bayern. Der 23-Jährige vertritt im Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig wieder den angeschlagenen Manuel Neuer. Der 40-Jährige ist wegen einer Fußblessur derzeit nicht fit. Schon in der Champions League bei Viking Stavanger (3:3) hatte Urbig die Münchner Nummer eins vertreten. Für den Jung-Nationalspieler ist es der vierte Einsatz in dieser Saison.
Trainer Vincent Kompany änderte sein Team gegen Leipzig nach der Enttäuschung von Norwegen auf drei Positionen. Für Jonathan Tah, Tom Bischof und Lennart Karl stehen Dayot Umpamecano, Aleksandar Pavlovic und Ismael Saibari in der Münchner Startelf.
"Eines der schwierigsten Jahre meines Lebens": Deutscher Tennis-Star beendet Saison vorzeitig
Die deutsche Tennisspielerin Eva Lys hat ihre ernüchternde Saison vorzeitig beendet. "Dies war eines der schwierigsten Jahre meines Lebens, sowohl auf dem Platz als auch privat", schrieb die 24-Jährige in den Sozialen Medien. Sie nehme sich die Zeit, die sie brauche, um wieder gesund zu werden. Lys war als Weltranglisten-39. ins Jahr gestartet. Inzwischen ist sie auf Rang 136 abgerutscht und damit nur noch die viertbeste deutsche Spielerin auf der WTA-Tour.
"Es war frustrierend, anstrengend und manchmal wirklich schwer zu akzeptieren, besonders wenn man so hart für etwas arbeitet und Körper und Geist einfach nicht mitspielen. Dieses Jahr verlief nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte, aber das ändert nichts daran, wozu ich fähig bin", schrieb Lys. Die Hamburgerin absolvierte 2026 lediglich 27 Spiele, 19 davon gingen verloren.
Schock nach wenigen Sekunden: BVB-Star sieht Rot - und dann ist alles doch ganz anders
Was für eine kuriose Szene: Erst wenige Sekunden sind im Bundesliga-Duell zwischen Union Berlin und Borussia Dortmund gespielt, da rauscht BVB-Profi Ethan Nwaneri seinem Gegenspieler Tom Rothe in die Beine. Schiedsrichter Daniel Schlager eilt zum Tatort - und zeigt Nwaneri zum Entsetzen der Schwarzgelben glatt Rot.
Doch während die Union-Fans noch die vermeintliche frühe Überzahl feiern, legt sich die Aufregung schnell: Denn Schlager korrigiert sich sofort - und zieht die Gelbe Karte hinterher. Wie Sky berichtet, sei dem erfahrenen Schiedsrichter die Rote Karte in die Seitentasche gerutscht. Dort sei sie eigentlich nie. Schon in der Situation hatte Schlager sich mit einem "Sorry" bei der entsetzten Dortmunder Bank entschuldigt.
Der ehemalige Schiedsrichter Patrick Ittrich kommentierte die Szene seines einstigen Kollegen bei Instagram direkt: "Ist mir auch schon passiert", schrieb der heutige Experte, der seine Karriere nach der abgelaufenen Saison beendet hatte - und ergänzt: "Allerdings hab ich da Grütze gepfiffen ... Du bist ganz gut unterwegs bis jetzt."
Deutsche Medaillen: Dang Qiu zerlegt Titelverteidiger, Kaufmann gewinnt deutsches Duell
Annett Kaufmann und Dang Qiu haben dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) bei der Europameisterschaft in Ljubljana die ersten beiden Medaillen im Einzel gesichert. Während Junioren-Weltmeisterin Kaufmann im rein deutschen Viertelfinale gegen die erfahrene Defensivspezialistin Han Ying überraschend deutlich mit 4:0 triumphierte, entthronte Ex-Europameister Qiu den französischen Titelverteidiger Alexis Lebrun mit 4:1. Beide haben damit mindestens Bronze sicher.
Für Kaufmann ist es der erste Halbfinaleinzug bei einer Europameisterschaft. Die 20-Jährige von der DJK Kolbermoor hatte zudem in zwei Duellen nicht gegen die 43 Jahre alte Han gewonnen, die in Ljubljana bis zum Viertelfinale keinen einzigen Satz abgegeben hatte. Doch Kaufmann durchbrach die makellose Serie ihrer Landsfrau gleich im ersten Durchgang und übernahm anschließend zunehmend die Kontrolle.
Im Halbfinale könnte es für Kaufmann zum nächsten deutschen Duell kommen: Dort wartet die Siegerin der Partie zwischen Nina Mittelham und Bernadette Szöcs aus Rumänien (17.55 Uhr).
Bitteres Aus: Zverev entgleitet Match komplett
Große Enttäuschung für Alexander Zverev: Der 29-Jährige muss seine Finalträume in Shanghai begraben. Gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina gibt der Deutsche das Spiel nach einer Satzführung noch aus der Hand.

Bitteres Aus: Zverev entgleitet Match komplett
Tochter von französischer Torwart-Legende röhrt verblüffende US-Hymne
Sie ist erst 16 Jahre alt und verzaubert die Fan-Herzen: Anna Rose Lloris, die Tochter von Frankreichs Torwart-Legende Hugo Lloris, singt vor dem MLS-Spiel Los Angeles FC gegen Austin die US-Hymne. Während sie den Stars-Bangled-Banner röhrt, ist Vater Hugo ganz ergriffen.

Papa stolz wie Bolle: Lloris' Tochter schmettert US-Hymne
Deutscher Tischtennis-Star entthront Titelverteidiger - Medaille sicher
Dang Qiu hat bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana ein Ausrufezeichen gesetzt und dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) die erste Einzelmedaille gesichert. Der Europameister von 2022 entthronte im Viertelfinale den französischen Titelverteidiger Alexis Lebrun mit einer bärenstarken Vorstellung und zog durch ein souveränes 4:1 ins Halbfinale ein. Damit hat der 29-Jährige mindestens Bronze sicher.
Qiu präsentierte sich gegen den Weltranglistenachten von Beginn an hochkonzentriert und nahezu fehlerfrei. Mit seiner druckvollen Vorhand setzte der Düsseldorfer den Franzosen immer wieder unter Druck, Lebrun fand kaum Antworten und haderte zunehmend frustriert mit sich selbst. Erst im vierten Satz bäumte sich der 23-Jährige noch einmal auf, doch Deutschlands Weltranglistenelfter ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und machte im fünften Durchgang mit einem deutlichen 11:4 alles klar.
Zeitfahr-Gold für deutsche Bahnrad-Sprinterin
Sprinterin Pauline Grabosch hat bei der Bahnrad-WM in Shanghai die Goldmedaille im Zeitfahren gewonnen. Die 28-Jährige aus Magdeburg war am vorletzten Wettkampftag im Finale über die 1000 m in 1:04,572 Minuten nicht zu schlagen und bescherte dem deutschen Verband German Cycling in China den ersten Titel. Grabosch, die im Teamsprint bereits bei fünf Weltmeisterschaften sowie Olympia Bronze gewonnen hat, holte das erste WM-Einzelgold ihrer Karriere. Nach der klaren Bestzeit in der Qualifikation setzte sich Grabosch im Endlauf gegen Titelverteidigerin Hetty van de Wouw (1:05,223) und deren niederländische Landsfrau Sofie van Rooijen (1:05,398) durch.
Im Velodrome von Shanghai ist es Graboschs zweite Medaille. Mit Clara Schneider, die im nicht-olympischen Zeitfahren auf Rang 13 kam, und Lea Sophie Friedrich war sie im Teamsprint zu Bronze gefahren. Bei Weltmeisterschaft hatte Grabosch zuvor nur bei den Titelkämpfen 2018 in Apeldoorn mit Sprint-Bronze in einer Einzeldisziplin auf dem Podium gestanden. Nach Bronze im Teamsprint und im Frauen-Vierer sowie dem Silber-Coup von ihrem Partner Maximilian Dörnbach im Keirin fuhr Grabosch zur vierten deutschen Medaille. Die WM endet am Sonntag.
"Frankfurt war so tot": Stinkige Kölner vor historischem Negativrekord
An Lukas Podolski denken sie beim 1. FC Köln eigentlich immer gerne. Aber diesen Vereinsrekord, den der Effzeh mit dem damals 18-Jährigen in der Abstiegssaison 2003/04 aufgestellt hat, würden sich René Wagner und seine Profis gerne ersparen. Das verdiente 0:1 bei Eintracht Frankfurt war das 16. Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie ohne Sieg - der Rekord liegt bei 17 und kann schon am 1. November bei Union Berlin eingestellt werden.
Nationalspieler Saïd El Mala, vor einer Woche noch umjubelter Derbyheld beim 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach, fand deutliche Worte: "Frankfurt war so tot schon vor der Halbzeit, dass wir schon ein gutes Gefühl hatten." Doch nach der Pause spielte nur noch Frankfurt.

Köln-Star El Mala nach FC-Pleite in Frankfurt dünnhäutig
El Mala erlebte abgesehen von einem 50-Meter-Solo kurz vor der Halbzeit einen enttäuschenden Abend. "Wenn wir auswärts keine Punkte holen, wird es schwer. Irgendwann wird der Knoten platzen", prognostizierte El Mala bei Sky. In dieser Saison verloren die Kölner vor dem 0:1 in Frankfurt auch beim Hamburger SV (1:2) und beim VfB Stuttgart (1:4). Kapitän und Torhüter Marvin Schwäbe übte deutliche Kritik an seinen Vorderleuten. "Das Gegentor war mehr Begleitschutz, als dass wir in den Zweikampf gekommen sind", sagte Schwäbe über den Treffer von Frankfurts Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib, der in der 77. Minute die Partie entschied.
Ende des Kartons: Erstes Land führt virtuelle Gelbe und Rote Karte ein
Der zum Standard-Repertoire deutscher Politiker verkommene Satz "Wir brauchen mehr Digitalisierung" ist womöglich bis nach Uruguay rübergeschwappt. Dort hat der nationale Fußball-Verband AUF nun jedenfalls die Gelbe und Rote Karte digitalisiert und den Nostalgikern des Spiels einen schweren Schlag versetzt. Beim Pokalspiel zwischen Nacional und Rentistas (3:0) zog Schiedsrichter Eduardo Varela nicht mehr den klassischen Karton aus der Trikottasche, sondern ein kleines Tablet, das wahlweise Gelb oder Rot leuchtet und Verwarnungen respektive Platzverweise anzeigt. Juan Pablo Plada von Rentistas sah nach zwölf Minuten die erste virtuelle Gelbe.
Die AUF setzt das System zunächst aber nur testweise und noch nicht flächendeckend ein. Bei Auswechslungen sind digitale Tafeln seit Jahrzehnten Usus, sie lösten die analogen Schilder mit den Nummern ab. In Uruguay steckt aber noch mehr hinter dem Bemühen nach Digitalisierung. Das Karten-Tablet ist mit einem System der AUF verbunden, wodurch der Schiri unmittelbar Verwarnungen, Platzverweise, Auswechslungen, Strafstöße und weitere Spielereignisse erfassen kann. Die Daten werden automatisch übertragen, sodass der Unparteiische sie nicht mehr zunächst auf Papier notieren und später in den Spielbericht übertragen muss. Perspektivisch sollen die Daten auch an Medien weitergegeben werden.
Kritiker monierten, der virtuelle Karton sei bei dem Abendspiel besonders aus größerer Entfernung schlecht erkennbar gewesen.
Nach Fußball-Rückzug: Ex-Wolfsburg Star Eriksen postet Vater-Glück mit Herz
Glückliche Nachrichten von Christian Eriksen: Der Ex-Profi des VfL Wolfsburg ist wieder Vater geworden. Auf seinem Instagram-Account postete der 34-jährige Däne ein Foto seiner Frau und seiner nun drei Kinder. Zu dem Bild schrieb er "Family of 5" (Eine Familie von fünf) - und setzte ein rotes Herz dahinter.
Eriksen hatte im Juni 2021 einen der dramatischsten Momente im Fußball überlebt. Während des EM-Gruppenspiels Dänemarks gegen Finnland in Kopenhagen brach er in der 43. Spielminute leblos auf dem Rasen zusammen und musste noch im Stadion wiederbelebt werden. Nach diesem Vorfall wurde ihm ein Defibrillator eingesetzt.
Im Juni dieses Jahres kam es während eines Testspiels gegen die Ukraine in Odense zu einem erneuten Zusammenbruch. In der Folge entschied sich Eriksen, seinen Vertrag mit dem Bundesliga-Absteiger aus Wolfsburg aufzulösen und sich ins Privatleben zurückzuziehen.
Eriksen wurde in seiner Heimat in der Jugend von Odense BK ausgebildet. Es folgten Stationen bei Ajax Amsterdam, den Tottenham Hotspur, Inter Mailand, beim FC Brentford, Manchester United und schließlich beim VfL Wolfsburg. Für das dänische Nationalteam bestritt er als Rekordspieler 151 Einsätze, in denen er 46 Treffer erzielte. Im Trikot der "Wölfe" kam er auf 34 Pflichtspiel-Einsätze.
Nächster Box-Hammer mit Tyson Fury im Anstich?
Im Juni 2026 löste Oleksandr Usyk ein Beben in der Box-Welt aus, als der ungeschlagene Ukrainer verkündete, seine Titel niederzulegen. In der Folge schien sich ein Fight zwischen dem 40-Jährigen und Deontay Wilder im März abzuzeichnen. Nun stehen allerdings zwei andere mögliche Mega-Kämpfe des Superstars im Raum. Unter anderem ein erneutes Duell mit Tyson Fury. Laut Box-Insider Mike Coppinger vom US-Magazin "The Ring" könnte Usyk einen dritten Kampf gegen Tyson Fury und/oder ein Duell mit dem US-Amerikaner David Benavidez anstreben.
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Ex-Weltmeister Fury trat bereits zweimal gegen Usyk an, musste sich im Mai und im Dezember 2024 aber jeweils geschlagen geben. Nach der zweiten Niederlage legte Fury eine eineinhalbjährige Pause ein, ehe er im April 2026 zurückkehrte. Am 11. Dezember 2026 steht für den "Gypsy King" das nächste Duell auf dem Plan. Dann wartet ein Megakampf gegen seinen britischen Landsmann Anthony Joshua, bei dem der WBA-Super-Schwergewichtstitel auf dem Spiel steht.
Fury wäre für Usyk bei einem Sieg über Joshua eine der wenigen verbliebenen Optionen. Die Verhandlungen mit Wilder scheinen sich erledigt haben, mit Joshua - den Usyk ebenfalls zweimal besiegt hat - ist Usyk mittlerweile befreundet.
Karl schwärmt von Bayern-Rivalen - und verrät Handy-Verbot bei Klopp
Bayerns Toptalent Lennart Karl sieht seinen Positions-Konkurrenten Michael Olise auch als Vorbild für sich selbst. "Das ist natürlich etwas sehr Besonderes für mich. Ich lerne von ihm sehr viel im Training. Ich schaue mir immer seine Sachen an", sagte der 18-Jährige im Interview mit DAZN: "Natürlich habe ich auch meine Fähigkeiten, was er zum Beispiel nicht so gut kann wie ich, aber er macht natürlich alles. Die meisten seiner Fähigkeiten sind schon echt überragend, wie er sich bewegt und sowas. Das ist schon echt weltklasse."
Sein größtes Vorbild bleibe aber Lionel Messi. "Ich würde noch sehr, sehr gerne weiter so machen, wie er es gemacht hat. Er ist einfach ein überragender Spieler. Ich schaue mir sehr viele Videos von ihm an", erzählte Karl: "Das größte Vorbild, was es gibt für mich im Fußball. Auf jeden Fall will ich das Dribbling haben und die Größe würde ich sagen, habe ich schon."
Karl verriet außerdem, dass Bundestrainer Jürgen Klopp im DFB-Team in Sachen Handys klare Pflöcke eingeschlagen hat. Beim Essen sei das Smarthone verboten. "Da sollen die Spieler sich einfach unterhalten zusammen und am Spieltag in der Kabine darf man auch kein Handy haben."
Kurioser Abbruch: Alarm legt Eintracht-PK mit Hütter nach Sieg lahm
Eintracht Frankfurt landet in der Bundesliga einen Befreiungsschlag, schlägt den 1. FC Köln zuhause mit 1:0. Trainer Adi Hütter will auf der PK in den Katakomben des Waldstadions gerade das Spiel erörtern - da piept's es auf einmal.

Alarm trotz Sieg: Eintracht-PK mit Hütter evakuiert
Kurz vor Saisonstart: Verletzungssorgen um deutschen NBA-Star
Sorgen um Franz Wagner: Der deutsche Basketballstar ist kurz vor dem Start der neuen NBA-Saison mit einer Verletzung an der rechten Schulter ausgewechselt worden. Im Vorbereitungsspiel der Orlando Magic gegen Miami Heat musste der Welt- und Europameister nach einem erfolglosen Dreierversuch kurz nach der Pause das Parkett verlassen. Laut Headcoach Sean Sweeney soll Wagner zeitnah untersucht werden. Zuvor hatte Wagner abermals seine Klasse bewiesen, nach über 19 Minuten Einsatzzeit lag der Nationalspieler mit elf Punkten, sechs Rebounds und sechs Assists auf Triple-Double-Kurs. Wagner hatte aufgrund einer langwierigen Knöchelverletzung bereits weite Teile der letzten Spielzeit verpasst. Sein deutscher Teamkollege Tristan da Silva unterstrich beim 136:115-Erfolg der Magic mit zwölf Punkten, vier Rebounds und zwei Assists seine starke Frühform.
Toptalent Hannes Steinbach machte im Test der Charlotte Hornets bei den Memphis Grizzlies auf sich aufmerksam. Der 20-jährige Würzburger musste mit Dennis Schröder und Christian Anderson Jr. zwar eine 98:116-Niederlage hinnehmen, der hochveranlagte Deutsche war als Center jedoch Topscorer seiner Mannschaft. Mit 19 Punkten und zehn Rebounds gelang Steinbach ein Double-Double.
Ex-Weltmeister legt "gerne den Finger in die Wunde" des deutschen Turnens
Der frühere Barren-Weltmeister Lukas Dauser hat kurz vor der Turn-WM in Rotterdam die Entwicklung seiner Nachfolger-Generation kritisiert und dem Deutschen Turner-Bund (DTB) seine Unterstützung angeboten. Es "fehlen echte Spitzenleistungen auf Weltniveau", sagte der Silbermedaillengewinner von Tokio im Interview mit "Münchner Merkur/tz": "Ich lege da gerne den Finger in die Wunde und bin bereit, Rat zu geben, wenn das erwünscht ist."
Nach den Rücktritten von vielen erfahrenen Athleten jetzt schon von einem geschafften Umbruch zu sprechen, sei "auch nicht richtig", sagte Dauser, kritisierte aber neben einem "in den letzten Jahren nicht adäquat angepassten System" auch die Athleten der nächsten Generation: "Ich war einer, der verstanden hat, was für eine unglaubliche Chance ich im Sport bekomme und habe das Bestmögliche rausgeholt. Das fehlt mir aktuell. Unsere Turner schöpfen ihr Potenzial nicht aus." Dauser, der 2024 seine Karriere beendet hatte, würde seine Erfahrung gerne weitergeben. "Wenn man Leute, die gerade frisch raus sind, nicht einbindet, verliert man Expertise. Wir könnten Einiges bewegen", so der 33-Jährige. Er selbst habe seit 2016 mit Olympiasieger Fabian Hambüchen zusammen gearbeitet.
Deutschlands Opas werden "mit roter Birne" Fußball-Weltmeister
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mag bei der WM früh ausgeschieden sein und in der FIFA-Weltrangliste nur auf Rang 13 herumdümpeln. Im Senioren-Fußball sieht es dagegen viel besser aus. Denn die deutsche Ü80-Fußball-Nationalmannschaft hat den Titel der diesjährigen Weltmeisterschaft errungen. Im Finale setzte sich das aus fünf Berliner Mitspielern bespickte Team auf dem Kleinfeld im australischen Cleveland mit 2:0 gegen die USA durch. "Wir haben alle eine rote Birne und einen Sonnenbrand. Das ließ die Freude nicht schmälern", sagte Michael Rätsch von Hertha BSC.
Bei der Premiere für die Ü80-Teams - die Ü75 hatte im vergangenen Jahr den Titel geholt - mussten die Senioren zwei Spiele an einem Tag absolvieren, um von den Gruppenspielen ins Halbfinale und Endspiel zu gelangen. Gerade gegen Japan in der Vorrunde war der 2:1-Sieg erarbeitet. Dort gibt es eine eigene Liga für Senioren höheren Alters. "Das sind Fußballer, die regelmäßig Fußball spielen. Wir haben versucht mit taktischen Mitteln zum Erfolg zu kommen", sagte Rätsch, der den Siegtreffer für die deutsche Mannschaft erzielte.
Abseits des Turniers geht es für die Fußballer aber darum, mehr als nur ein Turnier zu spielen. "Wir müssen sehen, dass mehr Menschen im Alter Sport treiben", sagte Rätsch. Im kommenden Jahr sind eine Europameisterschaft sowie einige Länderspiele der Senioren angedacht.
Klub-Ikone sicher: Das "wahre Gesicht des FC Bayern" kommt wieder
Lothar Matthäus sieht beim FC Bayern Defizite in der Defensive und der Chancenverwertung, rechnet aber mit einer Steigerung der Münchner in den bevorstehenden großen Spielen. "Sie sind nicht so stabil wie im letzten Jahr. Es fehlt ein bisschen die Konzentration in der Defensive. Viele Torchancen werden liegengelassen. Das haben sie im letzten Jahr besser gemacht", sagte der Rekordnationalspieler bei RTL/Sky.
"Aber wenn man in die Vergangenheit zurück guckt, dann gab es für die Bayern immer Probleme, nach einer Weltmeisterschaft wieder so in die Saison zu finden, wie man es vielleicht von ihnen erwartet", ergänzte Matthäus und betonte: "Sie werden sich fangen." Gerade die "großen Spiele" jetzt gegen Leipzig, Arsenal, Dortmund oder Atlético Madrid - "da wird man wieder das wahre Gesicht des FC Bayern sehen", meinte Matthäus.



