Freitag, 17. Februar 2017 Der Tag bei n-tv

21:56 Uhr
Wolfsburg verzweifelt: Dejagah darf nicht spielen

Dejagah darf die Spiele nur von der Tribüne aus gucken: der Verband macht Ärger.

Dejagah darf die Spiele nur von der Tribüne aus gucken: der Verband macht Ärger.

(Foto: imago/Christian Schroedter)
Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg wartet weiter auf die Spielgenehmigung von Neuzugang Ashkan Dejagah. Damit steht der Mittelfeldspieler auch knapp drei Wochen nach seinem Wechsel weiter nicht für Trainer Valerien Ismael zur Verfügung.

  • Dejagah war am 30. Januar vom katarischen Erstligisten Al-Arabi Sports Club zu den Niedersachsen gewechselt, schon von 2007 bis 2012 war der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler für die Norddeutschen aufgelaufen und hatte 2009 den Gewinn der deutschen Meisterschaft gefeiert.
  • Die Freigabe für den Spieler steht noch aus, da Dokumente vom katarischen Verband fehlen. Die Wölfe hatten deswegen bereits den Weltverband Fifa eingeschaltet und um Hilfe bei der DFL gebeten.
  • Nach dem Ablauf einer 15-tägigen Wartefrist hätte die Spielgenehmigung eigentlich erteilt werden müssen. Doch Al-Arabi hat sich anscheinend nun doch bei der Fifa gemeldet, die jetzt entscheiden muss.


21:07 Uhr
Karim Bellarabi schreibt Tor-Geschichte

Ab sofort unsterblich: Karim Bellarabi, der Schütze des 50.000 Bundesligators.

Ab sofort unsterblich: Karim Bellarabi, der Schütze des 50.000 Bundesligators.

(Foto: dpa)
Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen hat das 50 000. Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga erzielt. Der 26 Jahre alte Offensivspieler traf zum Auftakt des 21. Spieltags nach einem Pass von Kai Havertz in der 23. Minute zum 1:0 beim FC Augsburg. Das erste Bundesligator hatte Timo Konietzka am 24. August 1963 beim 2:3 von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen erzielt.


20:15 Uhr
Französischer Fußball-Verband kassiert 400 Millionen

Mit dem WM-Titel hat es zwar nicht geklappt, die Kasse klingelt trotzdem.

Mit dem WM-Titel hat es zwar nicht geklappt, die Kasse klingelt trotzdem.

(Foto: imago/PanoramiC)
Durch einen neuen 400-Millionen-Euro-Deal erreicht Frankreichs Fußball-Verband FFF im Ausrüster-Bereich das weltmeisterliche Niveau des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Präsident Noel LeGraet bestätigte einen entsprechenden FFF-Vertrag mit dem US-Konzern Nike von 2018 über acht Jahre für 50,5 Millionen Euro per annum.

Demnach kassiert der FFF das Gros der Vertragssumme in Höhe von 37,5 Millionen Euro jährlich in bar. Im Gegenwert von 7,5 Millionen Euro erhalten die französischen Auswahlteams Ausrüstungsgegenstände. Im Vertragspaket sind außerdem erstmalig 5,0 Millionen Euro für den Amateurfußball in der Grande Nation vorgesehen.

Der DFB hatte im vergangenen Sommer bei der EM-Endrunde in Frankreich seinen Ausrüstervertrag mit seinem langjährigen Partner adidas bis 2022 verlängert. Den Angaben des Herzogenauracher Unternehmens zufolge beläuft sich die Vertragssumme ebenfalls auf 50 Millionen Euro.


19:17 Uhr
Boatang fehlt Bayern noch wochenlang

Boateng muss es nach seiner OP langsam angehen lassen.

Boateng muss es nach seiner OP langsam angehen lassen.

(Foto: imago/DeFodi)
Eigentlich sah zuletzt alles gut aus bei Jérôme Boateng. Nach seiner Operation am Brustmuskel hatte der Innenverteidiger wieder mit der Mannschaft trainiert. Ein Comeback spätestens zum Achtelfinal-Rückspiel in London schien im Bereich des Machbaren – doch nun wiegelt Trainer Carlo Ancelotti ab.

"Wir müssen sehen, wann er mit Kontakt spielen kann. Seine Verfassung in diesem Moment ist gut. Er hat sehr gut trainiert, seine physische Verfassung ist gut. Diese Woche kann er mit der Mannschaft trainieren. Er braucht aber noch drei Wochen", erklärte der Coach vor der Bundesliga-Partie am Samstag bei Hertha BSC.


18:40 Uhr
IOC-Blamage: Verliert Olympia 2024 weiteren Bewerber?

(Foto: imago/Xinhua)
In Ungarn kann man manchmal leicht den Eindruck gewinnen als würde niemand außer Regierungschef Viktor Orban die Olympischen Spiele 2024 ins Land holen wollen. Das scheint nun auch der Bürgermeister von Budapest verstanden zu haben.

"Wenn es sich herausstellt, dass sich genügend Einwohner der Stadt für ein Referendum ausgesprochen haben, werde ich ernsthaft in Betracht ziehen, ob wir die Bewerbung zurückziehen", sagt Bürgermeister Istvan Tarlos – und das ist überraschend. Zuvor hatte der Stadtrat trotz eines ausreichenden Referendums eine Bürgerbefragung abgelehnt.

Die Spiele werden am 13. September in Lima vergeben. Eine mögliche deutsche Bewerbung mit Hamburg war im November 2015 am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Auch Rom hatte eine Kandidatur aus finanziellen Gründen nicht weiterverfolgt. Es verbleiben Paris und Los Angeles als mögliche Austragungsorte.


17:55 Uhr
Dahlmeier erleidet erneuten Schwächeanfall

Nach ihren Gold-Triumphen verlassen Laura Dahlmeier bei der WM regelmäßig ihre Kräfte.

Nach ihren Gold-Triumphen verlassen Laura Dahlmeier bei der WM regelmäßig ihre Kräfte.

(Foto: imago/GEPA pictures)
Nach ihrem Lauf zum Staffel-Gold hat Laura Dahlmeier bei der Biathlon-WM erneut einen Schwächeanfall erlitten. Schon nach dem Zieleinlauf in Hochfilzen war die Schlussläuferin völlig entkräftet liegen geblieben, ehe ihre Teamkolleginnen Vanessa Hinz, Maren Hammerschmidt und Franziska Hildebrand sie auf die Schultern nahmen und ihren Staffel-Titel sowie Dahlmeiers viertes WM-Gold in Tirol feierten. "Es ist gigantisch, aber ich möchte herausheben, dass wir ein ganz tolles Team sind", sagte Dahlmeier kurz danach in der ARD.

Doch schon bei der Flower-Zeremonie kurz darauf sah Dahlmeier blass aus und lächelte angestrengt. Unmittelbar vor der anschließenden Pressekonferenz musste sie dann die Beine hoch legen, ehe sie vom Podium weggeführt wurde.


16:24 Uhr
Gladbach-Fans planen Aktion gegen RB Leipzig

Protestieren - ja, aber bitte friedlich.

Protestieren - ja, aber bitte friedlich.

(Foto: imago/Jan Huebner)
Mit einer pfiffigen Aktion wollen die aktiven Fans von Borussia Mönchengladbach beim Heimspiel gegen RB Leipzig (Sonntag 15:30 Uhr im n-tv.de Liveticker) gegen die Klubkultur ihres Gegners protestieren – friedlich. Diverse Fanklubs, darunter die Ultras, planen einen Stimmungsboykott: "Wir rufen alle Borussen dazu auf, 19:00 Minuten lang zu schweigen. Lasst uns ab Minute 19 gemeinsam demonstrieren, was unseren Verein und seine einzigartige Fankultur ausmacht", heißt es in einer Stellungnahme. Die Dauer des Boykotts wurde in Anlehnung an Borussias Gründungsjahr 1900 gewählt.


15:57 Uhr
Biathlon-Damen jubeln über Staffel-Gold

Einsame spitze: Laura Dahlmeier.

Einsame spitze: Laura Dahlmeier.

(Foto: dpa)
Was für ein triumphaler Auftritt der DSV-Athletinnen bei der Biathlon Weltmeisterschaft in Hochfilzen. Die Staffel um die überragende Schlussläuferin und WM-Königin Laura Dahlmeier holt nach 4x6 Kilometern Gold vor der Ukraine und Frankreich. Als erste Skijägerin überhaupt holt die 23-jährige Dahlmeier saisonübergreifend zehn WM-Medaillen in Serie. Außerdem überflügelt sie Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner als erfolgreichste Deutsche bei einer WM.

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15:33 Uhr
BVB ermittelt 61 Tatverdächtige vom Leipzig-Spiel

Die Plakate der BVB-Fans hatten für einen EKlat gesorgt.

Die Plakate der BVB-Fans hatten für einen EKlat gesorgt.

(Foto: Ina Fassbender/dpa)
Borussia Dortmund identifiziert nach den skandalösen Vorkommnissen beim Spiel gegen RB Leipzig 61 Tatverdächtigte. Die Personen konnten wohl mit Hilfe hochauflösender Stadionkamera-Bilder ermittelt werden. Damit habe der BVB die erste Phase seiner Ermittlungen abgeschlossen.

"Die durch das Videomaterial aufgedeckten Taten bzw. Tatbeiträge weisen unterschiedliche Schweregrade auf und werden nach einer Einzelfallprüfung, die bei jedem Verdächtigen eine Anhörung einschließen wird, konsequent verfolgt", hieß es in einer Erklärung des Vereins.

Indes wappnet sich die Polizei für den Einsatz am Samstag, wenn Borussia Dortmund gegen den VfL Wolfsburg spielt. Normalerweise gilt die Paarung nicht als Risikospiel, doch angesichts der aktuellen Lage will die Polizei offenbar nichts riskieren. So werden also mehr Polizeikräfte als üblich für das Bundesligaspiel abgezogen.


15:04 Uhr
Meuterei bei Arsenal: Schmeißt Wenger hin?

Oxlade-Chamberlain (2.v.l.) macht seinem Frust Luft.

Oxlade-Chamberlain (2.v.l.) macht seinem Frust Luft.

(Foto: imago/DeFodi)
Bei Arsenal London soll es hinter den Kulissen heftig brodeln. Nicht nur das Debakel von München offenbart tiefe Risse zwischen Trainer und Mannschaft.

  • Laut "Sportsmail" haben vor allem die älteren Spieler nach dem Abpfiff in der Gästekabine ordentlich auf den Tisch gehauen und sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe geschoben. Einer soll dabei eine ganz besondere Rolle gespielt haben: Alex Oxlade-Chamberlain.
  • Genau, der Spieler, der vor wenigen Wochen für einen Eklat gesorgt hatte, weil er einen "Wenger raus"-Post geliked hatte. Alles ein Versehen, selbsterklärend. Doch am Mittwoch fiel der englische Nationalspieler auf dem Platz vor allem dadurch auf, dass er seine Mitspieler mit ausladenden Gesten aufs heftigste kritisierte.
  • Wie der englische "Mirror" berichtet, wird es der Arsenal-Legende Wenger langsam selbst zu bunt. Angeblich will der Franzose im Sommer selbst hinschmeißen.


14:21 Uhr
Medien: Bayern München lockt 100-Millionen-Stürmer

Jubelt Belotti bald so euphorisch über Tore für die Bayern?

Jubelt Belotti bald so euphorisch über Tore für die Bayern?

(Foto: imago/Insidefoto)
Das wäre mal ein Paukenschlag, der Bayern-Stürmer Robert Lewandowski mächtig unter Druck setzen würde. Wie die italienische Zeitung "La Stampa" berichtet, soll Bayern München Kontakt mit dem FC Torino aufgenommen haben: denn dort stürmt Andrea Belotti – und das sehr erfolgreich.

17 Treffer hat der 23-Jährige in den 21 bisherigen Saisonspielen bereits erzielt, das hat seinem Marktwert definitiv nicht geschadet. Torino setzte laut Bericht von spox.com eine Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro im Vertrag fest.

Noch setzen die Bayern auf Lewandowski, der zuletzt jedoch mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wurde. Eine echt Alternative gibt es jedoch nicht, sodass eine Doppellösung durchaus vorstellbar ist. Vielleicht nicht unbedingt für 100 Millionen Euro – doch mit Luca Toni haben die Bayern schon einmal ein gutes Händchen für italienische Stürmer bewiesen.


14:06 Uhr
Diese Städte wollen EM-Spielort 2024 werden

Die WM-Stadien von 2006

Berlin, Dortmund, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart

Die Frist ist abgelaufen, nun geht das Zittern los. 18 Städte und Stadien bewerben sich beim DFB als Standort für eine mögliche Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Am 15. September will das DFB-Präsidium die Auswahl der zehn Spielorte für die Bewerbung treffen. Wegen der zu erwartenden hohen Besucherzahlen und den finanziellen Vorteilen schielt auch die Politik auf ein "Ja" des DFB.

  • Unter den Kandidaten für die zehn zu vergebenden Plätze sind alle zwölf WM-Stadien von 2006.
  • Dazu kommen Bremen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Karlsruhe und Mönchengladbach. Die Interessensbekundung Dresdens erfüllt jedoch mit 25.000 Sitzplätzen nicht die von der Uefa geforderte Mindestkapazität von 30.000.
  • Neben Deutschland hat bislang die Türkei eine Kandidatur angekündigt.


13:33 Uhr
Flugzeug-Unfall: Ski-WM entgeht knapp der Katastrophe

Die Schweizer Luftwaffe füllt die Pause mit einer Flugshow.

Die Schweizer Luftwaffe füllt die Pause mit einer Flugshow.

(Foto: dpa)
Der Start des 2. Durchgangs im Riesenslalom in St. Moritz  verschiebt sich um eine halbe Stunde, Grund ist eine Beinahe-Katastrophe. Während der Pause zwischen den beiden Läufen, an denen auch deutsche Athleten teilnehmen, stürzt eine Seilbahnkamera aus größer Höhe ab. Das kiloschwere Gerät landet im Zielraum, wo sich zu dem Zeitpunkt Tausende Zuschauer aufhalten. Offenbar ist der Schweizer Luftwaffe ein folgenschwerer Fehler unterlaufen.

Mehr dazu in Kürze auf n-tv.de


13:00 Uhr
US-Biathlet ätzt nach WM-Sieg gegen Trump

Irgendwie cool der Typ.

Irgendwie cool der Typ.

(Foto: imago/Hartenfelser)
Als frischgebackenem Sensations-Sieger bei der Biathlon-WM ist Lowell Bailey die Aufmerksamkeit garantiert. Und der US-Amerikaner weiß die große Bühne zu nutzen.

Kurz nach seinem Triumph im Einzel über 20 km redet der Athletensprecher, der bisher eher für seine geradlinigen Worte als Weltcup-Ergebnisse bekannt war, über seinen neuen US-Präsidenten. "Von ihm halte ich nicht viel", so Lowell, der keinen Glückwunsch vom Mann im Weißen Haus erwartet: "Wie von so vielen anderen Dingen hat er von Biathlon vermutlich auch keine Ahnung", so der 35-Jährige zum TV-Sender Sky.


12:30 Uhr
Deutscher Formel-1-Pilot darf bei Auftakt nicht starten

Seinen neuen Sauber fährt statt Wehrlein (r.) ein anderer.

Seinen neuen Sauber fährt statt Wehrlein (r.) ein anderer.

(Foto: imago/Crash Media Group)
Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein muss sein Debüt im neuen Sauber-Rennwagen verschieben. Der Neuzugang des Schweizer Teams bestätigt seine Zwangspause beim Testauftakt in Barcelona vom 27. Februar bis 2. März wegen einer Rückenverletzung.

"Es tut mir leid für das Team, aber wir kommen stärker zurück", schrieb der 22-Jährige bei Twitter. Wehrlein hatte sich die Blessur Mitte Januar beim Race of Champions in Miami zugezogen, als er sich mit seinem Gefährt überschlagen hatte. Die Ärzte rieten ihm nun von einem Einsatz bei den Formel-1-Tests ab. Als Ersatz für Wehrlein soll Medien zufolge Ferrari-Reservist Antonio Giovinazzi fahren. Hoffentlich wird Wehrlein bis zum ersten GP wieder fit.


12:00 Uhr
Ex-Kapitän übt heftige Kritik an RB Leipzig

Frahn hatte irgendwann genug.

Frahn hatte irgendwann genug.

(Foto: imago/Karina Hessland)
Wer nicht liefert, hat hier nix verloren: So könnte man die Philosophie von RB Leipzig zusammenfassen. Meint jedenfalls Ex-Kapitän und Rekordspieler Daniel Frahn, der zwischen 2010 und 2015 knapp 150 Spiele für die "Bullen" bestritt.

"Man durfte sich keine Fehler erlauben. Fünf Tage bist du der Held und am nächsten Tag musst du die Koffer packen", sagte der 29 Jahre alte Stürmer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Der extreme Leistungsdruck sei vor allem an Sportdirektor Rangnick festzumachen.

Frahn wurde das irgendwann zu viel: Der Ex-Kapitän wechselte 2015 zum Zweitligisten 1. FC Heidenheim, mittlerweile spielt er in der 3. Liga beim Chemnitzer FC.


11:31 Uhr
Verletzung bremst chancenlosen Neureuther aus

Keine Chance mehr aufs Podest: Felix Neureuther.

Keine Chance mehr aufs Podest: Felix Neureuther.

(Foto: imago/GEPA pictures)
Felix Neureuther und Stefan Luitz gehen beim WM-Riesenslalom von St. Moritz mit großem Rückstand ins Finale und haben kaum noch Chancen auf eine Medaille. Neureuther, mit Rückenschmerzen angeschlagen, war nach 50 Startern nur 21. und liegt schon 1,44 Sekunden hinter den Podestplätzen. Luitz fehlen 0,86 Sekunden auf den Dritten, Alexis Pinturault aus Frankreich. Stark war vor allem die Fahrt von Linus Straßer. Mit Startnummer 43 kam er auf Rang 15 nur einen Rang hinter Luitz. Marcel Hirscher aus Österreich liegt in Führung vor seinem Teamkollegen Philipp Schörghofer (+0,26 Sekunden).

Damit wird immer wahrscheinlicher, dass die DSV-Athleten keine einzige WM-Medaille mit nach Hause nehmen.


11:00 Uhr
Özil-Berater giftet gegen Kritiker

(Foto: imago/Lackovic)
Ob TV-Experten, Fans oder Medien: Nach der blamablen Vorstellung gegen die Bayern kassiert Arsenal-Zehner Özil heftige Kritik. Er habe sich versteckt und sei müde bis lustlos aufgetreten, so der Hauptvorwurf. Nun nimmt sein Berater Özil in Schutz.

  • "Bayern hatte 74 Prozent Ballbesitz. Wie soll ein Zehner Chancen kreieren, wenn sein Team nie an den Ball kommt", so Dr. Erkut Sogut gegenüber der BBC.
  • Er glaubt zudem zu wissen, warum sein Schützling nach Niederlagen in wichtigen Spielen immer der Buhmann ist. "Nach solchen Spielen picken sich die Leute immer Spieler heraus, die viel Geld gekostet haben und viel verdienen. Mesut ist ein solcher und er kann nicht jedes Mal als Sündenbock dienen, das ist einfach nicht fair."

Die Chance auf Wiedergutmachung hat Özil am Montag: Dann treffen die Gunners im FA-Cup auf Sutton United.


10:30 Uhr
Wer schießt das 50.000 Bundesliga-Tor?

Timo Konietzka jubelt über den ersten Bundesliga-Treffer der Geschichte: Erzielt nach 50 Sekunden Spielzeit.

Timo Konietzka jubelt über den ersten Bundesliga-Treffer der Geschichte: Erzielt nach 50 Sekunden Spielzeit.

(Foto: dpa)
Etwas für die Statistik-Freaks: Am Wochenende – oder gar schon heute Abend im Spiel FC Augsburg gegen Bayer 04 Leverkusen – wird das 50.000 Tor der Bundesliga-Historie fallen. Derzeit steht die Marke nämlich bei 49.999 Treffern. Die beste Quote weist übrigens eine "kleine Erbse" auf: Leverkusens Javier Chicharito Hernandez liegt bei Sportwettenanbietern vor Kevin Volland und Stefan Kießling.

Da ist also jede Menge passiert, seit der Dortmunder Timo Konietzka am 24. August 1963 das erste Tor der Bundesligageschichte erzielte.

Ein kurzer Überblick über die Jubiläumstorschützen:

 


10:10 Uhr
Schalke-Fans liefern sich heftige Schlägerei in Thessaloniki

Partizan Belgrad hegt eine Fan-Freundschaft zu Thessaloniki.

Partizan Belgrad hegt eine Fan-Freundschaft zu Thessaloniki.

(Foto: imago/ANE Edition)
Fast kein Tag vergeht momentan ohne Meldungen über Gewalt zwischen Fußball-Fans: Immer wieder wird der Sport sowie unschuldige, friedliche Fans so in Misskredit gebracht.

  • Nach dem Europa-League-Spiel des FC Schalke 04 in Thessaloniki kommt es zu Schlägereien zwischen Fans des Fußball-Bundesligisten und Anhängern von Partizan Belgrad.
  • Die Serben pflegen eine Fanfreundschaft mit den Anhängern von PAOK Saloniki und zogen in der Nacht vor ein Hotel mit Schalker Fans. Dort kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen mindestens zwei Menschen verletzt wurden, wie griechische Medien berichteten.
  • Am Vortag hatten Schalker Anhänger entlang der Hafenpromenade randaliert.

Wie es um die Hooligan-Szene in Russland bestellt ist und was das für die kommende WM heißt, lesen Sie hier.


09:38 Uhr
Kurios: Ski-Star Neureuther muss bei WM Skipass kaufen

Felix Neureuther will sich den Traum von einer WM-Medaille in St.Moritz erfüllen.

Felix Neureuther will sich den Traum von einer WM-Medaille in St.Moritz erfüllen.

(Foto: imago/GEPA pictures)
Inkorrektheit kann man Schweizern definitiv nicht vorwerfen: Dem Ski-Ass und WM-Teilnehmer Felix Neureuther wurde gestern kurzerhand der Zugang zum Skilift verwehrt als er ein paar Trainingsrunden absolvieren wollte. Warum? Der Deutsche hatte seine Akkreditierung im Hotel vergessen. Wie die "Bild" berichtet, musste Neureuther schließlich 79 Franken für den Skipass hinblättern, damit er seine Fahrten absolvieren konnte. Naja, vielmehr musste sein Service-Mitarbeiter in die Tasche greifen, weil Neureuther sein Portemonnaie aus nachvollziehbaren Gründen nicht dabei hatte. Irgendwie tröstlich, dass selbst Sport-Stars auch nur ganz normale Menschen sind.

Übrigens: Die Trainingsrunden scheinen gut gelaufen zu sein, der Garmisch-Partenkirchner kann definitiv zum Riesenslalom antreten. Aufgrund seiner Verletzung hatte er das bislang offengelassen.


09:03 Uhr
"Wie im Bordell": Ex-Bayern-Star unter Beschuss

Von 2006 - 2014 war der Belgier für Bayern München im Einsatz.

Von 2006 - 2014 war der Belgier für Bayern München im Einsatz.

(Foto: imago/photoarena/Eisenhuth)
Bei Ex-Bayern-Profi Daniel van Buyten und seinem nun ehemaligen Arbeitgeber Standard Lüttich hängt der Haussegen gewaltig schief. Als Berater ist der Belgier von Präsident Bruno Venanzi abgesetzt – und es rumort gewaltig.

  • Der ehemalige Jugendleiter des Vereins, Axel Lawaree, erhebt schwere Vorwürfe gegen van Buyten: "Es war wie im Bordell. Er ließ Spieler zu Tests kommen, ich sah Rechnungen von Flugzeugen, Hotels, Beraterkommissionen und ich bekam nie etwas zu sehen, das ich verantworten konnte."
  • Es gibt weitere Verantwortliche von Standard Lüttich, die dem ehemaligen Bayern-Profi und HSV-Kapitän schwere Verfehlungen in der Transfer- und Personalpolitik vorwerfen. Auch mit Sportdirektor Olivier Reinard soll es zum Bruch gekommen sein, nachdem ein offener Machtkampf im Verein ausgebrochen war.
  • Medienberichten zufolge soll van Buytens Manager Christophe Henrotay versucht haben, Spieler im Jugendbereich von Lüttich abzuwerben. Das gefiel Reinard offenbar nicht ganz so gut.


08:25 Uhr
Das wird im Sport heute wichtig

Hallo und herzlich Willkommen zum Sport-Tag!

Die Damen-Staffel kämpft in Hochfilzen um eine Biathlon-Medaille.

Die Damen-Staffel kämpft in Hochfilzen um eine Biathlon-Medaille.

(Foto: dpa)
Dieser Freitag steht ganz im Zeichen des Wintersports – und um die perfekte Fußball-Woche vollständig zu machen (jeden Tag Fußball, das sind doch die besten Wochen), geht es heute Abend weiter mit dem Auftakt zum 21. Bundesliga-Spieltag. Gespielt wird in Augsburg, zu Gast kommt die Werkself aus Leverkusen.

Bis dahin erwartet Sie:

  • Ab 9:45 die Weltmeisterschaft im Ski-Alpin, genauer gesagt der 1. Lauf im Riesenslalom der Herren. In St. Moritz verbleiben dem DSV-Team wenig Chancen auf eine Medaille: Die Hoffnungen ruhen von daher auf Felix Neureuther, der nach seiner Verletzung im Team-Event aber mindestens angeschlagen in seine Parade-Disziplin geht. Die Entscheidung sehen Sie dann ab 13 Uhr im 2. Durchgang.
  • Um 14:30 Uhr kämpfen die deutschen Biathlon-Damen in Hochfilzen um eine Medaille im Staffellauf über 4x6 km. Angeführt von einer überragenden Laura Dahlmeier ist Gold, Silber oder Bronze durchaus im Bereich des Möglichen.
  • Die Bob-WM am Königssee startet um 14:15 Uhr mit dem Zweierbob der Frauen.
  • Bis 12 Uhr haben deutsche Städte die Möglichkeit, ihre Bewerbung als EM-Spielort 2024 beim DFB einzureichen. Neben den gesetzten Stadien in München, Dortmund oder Hamburg rechnen sich auch kleinere Städte wie Leipzig oder Augsburg Chancen aus. Wir informieren Sie über den finalen Stand.
  • Abends steht dann die 1. und 2. Fußball-Bundesliga wie gewohnt auf dem Programm.

Mein Name ist Judith Günther und Sie lesen von mir bis in den späten Nachmittag. Viel Spaß mit dem Sport-Tag!