Reise

Pistenzauber geht auch ohne Stress Wintersportorte abseits des großen Rummels

Blick auf Alta Badia in den Dolomiten.

Blick auf Alta Badia in den Dolomiten.

(Foto: imago/Westend61)

In vielen bekannten Wintersportorten ist das Gedränge in der Hauptsaison groß, denn es hat sich herumgesprochen, wo in Europa die besten Pisten sind und wo beim Après Ski am meisten geboten wird. Aber es gibt auch Skiperlen abseits der Ballungszentren.

Sonnenschein, frischer Schnee und schier endlose Pisten ohne viel Verkehr vor der Nase - das ist der Traum eines jeden Skifahrers. Doch über all die Jahre hat sich in der Szene natürlich herumgesprochen, wo in Europa die besten Pisten sind und in welchen Destinationen beim Après Ski am meisten geboten ist. Die Konsequenz: Volle Pisten, lange Schlangen an den Liften und überteuerte Hotelpreise. Wirkliche Geheimtipps gibt es nicht mehr - und doch verspricht so manches Skigebiet mittlerweile mehr Spaß im Schnee als die "Ballungszentren" der Alpen.

Alta Badia

Im Herzen der Dolomiten liegt das Skigebiet Alta Badia, das vor allem wegen des alljährlichen FIS-Weltcups bekannt ist. Doch auch Ottonormal-Skifahrer können in Trentino-Südtirol tolle Pisten entdecken. Ob blutiger Anfänger oder erfahrener Ski-Veteran: Bei strahlendem Sonnenschein findet jeder Urlauber "seine" Strecke. Die Hälfte der Pisten ist nicht besonders anspruchsvoll, daher ist die Skiregion Alta Badia auch für Familien und Anfänger gut geeignet. Das Skigebiet liegt zwischen 1300 und 2778 Metern über dem Meeresspiegel und verfügt über 53 Skilifte sowie 130 Kilometer Skipisten.

Beim FIS-Weltcup in Alta Badia im Dezember 2016.

Beim FIS-Weltcup in Alta Badia im Dezember 2016.

(Foto: picture alliance / Andrea Solero)

Matrei

Atemberaubendes Panorama mit 60 (!) Dreitausendern. Viel mehr Argumente braucht das Großglockner Resort Kals-Matrei in Osttirol eigentlich gar nicht mehr. Gute Preise, viel Schnee und Sonne satt - und trotzdem ist hier deutlich weniger los als in anderen Skigebieten der Alpenrepublik. Qualitäts- statt Massentourismus ist hier garantiert.

Passo Tonale

Passo Tonale ist ein Skigebiet mit langer Tradition. (Aufnahme von 1935)

Passo Tonale ist ein Skigebiet mit langer Tradition. (Aufnahme von 1935)

(Foto: imago/Arkivi)

In der Lombardei lässt es sich hervorragend Skifahren - am Tonalepass im Adamello-Skigebiet ist das Vergnügen besonders groß. Eine lange Saison, Schneesicherheit und jede Menge Sonne sind Grund genug für einen Abstecher nach Norditalien. Vor allem Familien dürften sich aufgrund des umfangreichen Kinder-Programms wohl fühlen. Trotzdem ist hier in den Frühlingsmonaten angenehm wenig los.

Sillan

Im Osttiroler Oberland liegt eine dieser kleinen Ski-Perlen im Herzen Europas. Im Skizentrum Hochpustertal warten bis zu 45 Pistenkilometer darauf, von den Wintersportlern erkundet zu werden. Die Grenznähe zu Italien hat dabei nicht nur kulinarische Vorteile. Ein Blick auf die malerischen Dolomiten gehört auf Sillans Abfahrten zum Standardprogramm.

Mariborskoe Pohorje

Weit im Osten Sloweniens liegt das größte Skigebiet des Landes. Es verfügt über fünf Sessellifte, 16 Skilifte, eine Gondelbahn und mehr als 40 Kilometer Skipisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Eingerahmt von mächtigen Bergen und dichten Wäldern kommen nahe der Stadt Maribor nicht nur Ski- und Wandersportler voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ein umfangreiches touristisches Angebot laden zum Verweilen ein. Zudem schont ein Trip in den Osten Europas den Geldbeutel.

Quelle: n-tv.de , abe/spot

Mehr zum Thema