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Gebühr am Schalter enorm hoch Wie Billigflieger beim Gepäck abkassieren

Die günstigen Fluggesellschaften langen bei den Gepäckgebühren ordentlich zu.

Die günstigen Fluggesellschaften langen bei den Gepäckgebühren ordentlich zu.

(Foto: imago/Frank Sorge)

Die Reise mit einer Billigfluggesellschaft ist dann besonders günstig, wenn man nur mit Handgepäck unterwegs ist. Doch beim Aufgabegepäck langen die Airlines kräftig zu. Da kann sich der Gesamtpreis schnell verdoppeln. Ein Überblick.

Reisende innerhalb Europas kommen durch das wachsende Angebot der Billigfluggesellschaften extrem günstig von A nach B - wenn sie nur ein kleines Handgepäckstück in die Flugzeugkabine mitnehmen. Denn die Low-Cost-Airlines finanzieren sich durch kostenpflichtige Extraleistungen. Beim Aufgabegepäck schlagen Billigflieger am stärksten zu, zeigt ein Test der Zeitschrift "Reise und Preise".

In der Regel gibt es Festpreise für 15, 20 und 23 Kilogramm. Bei Ryanair werden für 20 Kilo pro Strecke zwischen 15 bis 50 Euro fällig. Bei Norwegian sind es 9 bis 35 Euro. Easyjet liegt bei 16,90 Euro bis 39 Euro. Bei Eurowings zahlen Passagiere für 23 Kilo je nach Distanz zwischen 9 und 30 Euro.

Achtung bei Zusatzgepäckbuchung am Schalter

Wichtig: Diese Preise gelten nur, wenn das Gepäckstück vor der Reise online mitgebucht wird. Wer einen Koffer erst am Schalter aufgibt, zahlt manchmal doppelt so viel. Und wer die gebuchte Gewichtsgrenze überschreitet, zahlt für jedes Kilogramm drauf. Bei Ryanair sind es zum Beispiel 10 Euro pro Kilo.

Für eine Sitzplatzreservierung zahlen Passagiere auf Europa-Strecken zwischen 2 und 11 Euro. Positives gibt es in Sachen Zahlungsgebühren zu berichten: Die europäischen Fluggesellschaften im Test bieten alle eine gängige Bezahlmethode kostenlos an.

Quelle: n-tv.de , sgu/dpa

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