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Nach "Irma" ändern sich Pläne Was Karibik-Reisende nun wissen müssen

Der Hurrikan wütete schwer und zerstörte viele Gebiete.

Der Hurrikan wütete schwer und zerstörte viele Gebiete.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Der verheerende Hurrikan "Irma" ist vorbeigezogen, doch die Urlaubsregionen in der Karibik müssen nun die großen Schäden aufräumen. Viele Touristenorte sind verwüstet. Die deutschen Veranstalter raten deshalb zu Umbuchungen und sagen viele Reisen ab.

Wer in den kommenden Tagen und Wochen einen Karibik-Urlaub geplant hat, sollte sich schnellstens über die aktuellen Hinweise der Reiseveranstalter auf dem Laufenden halten. Aufgrund der Schäden, die Hurrikan "Irma" in den Urlaubsparadiesen der Karibik angerichtet hat, können viele Reisen nicht wie geplant stattfinden. Die großen Veranstalter ändern kurzfristig ihre Abläufe, sagen Reisen ab und bieten Umbuchungen an:

Thomas Cook:

Alle Reisen auf die Florida Keys werden bis zum 30. September 2017 abgesagt, in andere Regionen Floridas bis einschließlich 18. September. Anreisen nach Havanna und Varadero werden bis einschließlich 25. September 2017 abgesagt. Außerdem werden alle gebuchten Kuba-Rundreisen mit Anreisedatum bis einschließlich 30. September 2017 ebenfalls gecancelt.

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Nach Angaben des Reiseveranstalters wurde beispielsweise die Infrastruktur auf den der Nordküste Kubas vorgelagerten Inseln Cayo Coco, Cayo Guillermo und Cayo Santa Maria "nachhaltig beschädigt".

Zur Dominikanischen Republik heißt es: "In der Dominikanischen Republik sind kaum Sturmschäden zu verzeichnen. Ein regulärer Hotelbetrieb ist gewährleistet. Ab sofort finden alle Anreisen wie geplant statt."

Tui:

Der Reisekonzern Tui sagt alle Kuba-Reisen bis zum 18. September ab. Außerdem heißt es in einer schriftlichen Mitteilung: "Tui rät deshalb weiterhin allen deutschen Urlaubern, die in den nächsten Tagen nach Florida reisen wollen, dringend ihre Reiseabsichten zu überdenken und bietet kostenfreie Umbuchungen und Stornierungen für alle Anreisen bis 14. September."

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NCL ändert Kreuzfahrt-Route

Auch die Reedereien müssen reagieren: Die Norwegian Cruise Line (NCL) ändert vorübergehend ihr Kreuzfahrtangebot in der Karibik. Bis voraussichtlich November läuft die "Norwegian Escape" ausschließlich Ziele in der westlichen Karibik an, teilt NCL mit.

Der Hurrikan hat unter anderem Infrastruktur auf den britischen und auf den U.S. Virgin Islands zerstört - Zielen, die die "Norwegian Escape" ansteuern sollte. Mit anderen NCL-Schiffen waren nach Angaben einer Sprecherin bis November keine Reisen in die östliche Karibik geplant. Von anderen Kreuzfahrtreedereien sind bislang noch keine langfristigen Routenänderungen aufgrund der Hurrikanfolgen bekannt.

Quelle: n-tv.de , sgu/dpa

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