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Umbuchungen und Stornierungen Tui warnt vor Reisen ins Hurrikangebiet

Hurrikan "Irma" trifft auf die Karibik.

Hurrikan "Irma" trifft auf die Karibik.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Hurrikan "Irma" bedroht die Karibik. Reiseveranstalter Tui warnt deshalb Urlauber, die derzeit in Gebiete wie Kuba oder die Dominikanische Republik reisen wollen. Reisende können nun ihre Buchungen ändern.

Urlauber, die in den kommenden Stunden in die Karibik fliegen wollen, können beim Reiseveranstalter Tui gebührenfrei umbuchen. Der Tropensturm "Irma" bedroht die Urlaubsgebiete in der Dominikanischen Republik, Teile Kubas, Puerto Rico und die Kleinen Antillen. Auch für die kommenden Tage bis zum 8. September gibt es für Urlauber das Angebot, kostenlos ihr Reiseziel umzubuchen, um dem Tropensturm auszuweichen.

Urlauber müssten mit starkem Regen und Wind rechnen, in deren Folge es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen kann, teilte das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für mehrere Karibikstaaten hin.

Routenänderungen für Kreuzfahrtschiffe

Auch Kreuzfahrtreisende müssen damit rechnen, dass ihre Routen verändert werden, da wegen des Hurrikans bestimmte Zielhäfen wohl nicht angesteuert werden können. Wenn die Reederei bereits vor der Reise auf die Routenänderung hinweist, muss der Verbraucher erklären, dass er mitfährt und sich Mängelansprüche vorbehält. Tut er dies nicht, akzeptiert er den geänderten Fahrplan. "Wenn klar ist, dass reiseprägende Erlebnisse ausfallen, kann der Urlauber ohne Stornokosten vom Reisevertrag zurücktreten", erklärt Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Der Hurrikan der höchsten Stufe fünf könnte katastrophale Schäden anrichten, warnte das Nationale Hurrikanzentrum in den USA. Es wurden bislang Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde gemessen. Es sei mit über drei Meter hohen Wellen, starkem Regen und Erdrutschen zu rechnen. Das Zentrum von "Irma" hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern. Der Tropensturm bewegt sich langsam in Richtung Puerto Rico und Kuba. Der Norden von Saint-Martin gehört zu Frankreich, der Süden zu den Niederlanden.

Quelle: n-tv.de , sgu/dpa

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