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Warum steht da ein Bett am Berg? Null-Sterne-Unterkunft unterm Nachthimmel

Das "Himmelbett" steht im Schweizer Safiental.

Das "Himmelbett" steht im Schweizer Safiental.

(Foto: Art Safiental / Altelier für Sonderaufgaben)

Warum soll man auf einer harten Isomatte unterm Sternenhimmel schlafen, wenn es auch ein lauschiges Bett gibt? In der Schweiz ist diese neue Fom der Open-Air-Übernachtung nun möglich. Künstler wollen an mehreren Orte echte "Himmelbetten" aufstellen.

Das Safiental im Kanton Graubünden hat eine Touristenattraktion mehr. Dabei handelt es sich eigentlich nur um ein freistehendes Doppelbett. Klingt nicht gerade aufregend - doch es steht zwischen Berghängen auf einer grünen Wiese in der Natur. Naturnahes Übernachten, aber ohne Rückenprobleme, wie man sie bei einer Isomatte hätte.

Klingt nach einem Werbegag, ist aber so eine Art lebendige Kunstaktion. Sie wird als "Null-Stern-Konzept" bezeichnet. Ein Doppelbett, die Berge, der Himmel, zwei Personen - so einfach kann es sein.

Null-Sterne-Unterkunft und doch mit Flair

Das Sankt Gallener Künstlerduo Frank und Patrik Riklin hat dieses Konzept entwickelt. Bei einem Open-Air-Doppelbett soll es allerdings nicht bleiben. Die beiden sollen noch weitere Täler im Blick haben, in denen sie die romantische Übernachtungsmöglichkeit bereitstellen wollen.

Doch ein oder auch zwei Haken gibt es dann doch. Dieses einzigartige Naturerlebnis kostet umgerechnet schlappe 230 Euro - und bei Regen wird es in diesem Bett wohl nicht so kuschelig werden. Wer allerdings an lauen Sommerabenden im Safiental nächtigt, der hat sogar einen Butlerservice dabei. Sonst könnte es auch mit der Champagner-Versorgung schwierig werden.

Es ist übrigens nicht die erste Null-Sterne-Unterkunft der beiden Künstler. Vor einigen Jahren hatten die Zwillinge bereits ein ganzes Hotel im einem Sankt Gallener Luftschutzbunker konzipiert. Dagegen ist das "Himmelbett" im Safiental ein echtes Idyll für Romantiker. Wenn auch ein teures.

Quelle: n-tv.de , sgu

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