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Schiffe für Abenteuer und Luxus HL Cruises setzt auf Expeditionsgeist

Die Neubauten sollen 2019 in Dienst gestellt werden.

Die Neubauten sollen 2019 in Dienst gestellt werden.

(Foto: Hapag Lloyd)

Die Nachfrage nach Expeditionsreisen steigt - die Reederei Hapag-Lloyd Cruises baut deshalb zwei neue Schiffe mit höchster Eisklasse. Dabei hat die Reederei mit vielen Neuerungen die Luxus-und Abenteuerreisenden fest im Blick. 2019 sollen die Schiffe fertig sein.

Hapag-Lloyd Cruises baut seine Expeditionsschiff-Flotte in den kommenden Jahren weiter aus. Die Reederei wird mit der "Hanseatic nature" und "Hanseatic inspiration" im April und Oktober 2019 zwei baugleiche Typen in Dienst stellen. Gebaut werden die beiden Schiffe in der Werft Vard Holdings Limited in Norwegen und Rumänien. Der Markt und die Nachfrage nach Reisen in polare Gewässer boomt und soll dadurch weiter befriedigt werden. Die Schiffe werden in die Arktis, Antarktis und zum Amazonas reisen.

"Das Potenzial im Bereich Expeditionskreuzfahrten ist mehr als dreimal so hoch wie das Angebot. Durch den Komfort und Lifestyle unserer modernen Neuzugänge werden wir künftig noch mehr Kunden aus dem Luxussegment ansprechen", erklärt Karl Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises.

So werden die Kabinen der Neubauten unter anderem aussehen.

So werden die Kabinen der Neubauten unter anderem aussehen.

(Foto: Hapag-Lloyd)

Luxusreisende im Blick

Dass das Unternehmen besonders Luxusreisende im Fokus hat, spiegelt sich auch in der Ausstattung der beiden Neubauten wider. Beides sind 5-Sterne-Expeditionsschiffe. Dabei wird es ausfahrbare Balkone und große Wellness- und Fitnessbereiche geben. Außerdem können Passagiere einen Decks-Umlauf auf dem Vorderschiff nutzen. Im "Marina"-Bereich gibt es Platz für Wassersport-Aktivitäten.

Die beiden "Hanseatics" können maximal 230, in der Antarktis maximal 199 Passagiere befördern. Die Schiffe sind 138 Meter lang und 22 Meter breit. Sowohl die "nature" also auch die "inspiration" bieten die höchste Eisklasse (Einstufung der Eisfestigkeit) für Passagierschiffe (PC 6). 

Ebenso wie bei Kreuzfahrtschiffen versuchen auch die Hersteller der Expedionsschiffe, immer mehr umweltschonende Technologien in die Neubauten zu integrieren. In diesem Fall sorgen ein neuer Schiffsrumpf sowie ein Promas-Ruder dafür, dass weniger Treibstoff verbraucht wird und weniger Emissionen ausgestoßen werden.

Expeditionsreisen gehören zu den Reisen mit relativ hohen Kosten. Die Reedereien setzen dabei auf den "Once-in-a-Lifetime"-Aspekt. Viele gutbetuchte Reisende träumen von einem Trip in die Antarktis und nehmen dafür auch ein höheres Budget in Kauf.

Quelle: n-tv.de , sgu

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