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Bis zu 240 Euro So viel kosten Haustiere im Monat

Zum Glück hat Pippi Langstrumpf einen Goldschatz, um angemessen für Pferd, Affe, Vogel und Katzen zu sorgen.

Zum Glück hat Pippi Langstrumpf einen Goldschatz, um angemessen für Pferd, Affe, Vogel und Katzen zu sorgen.

(Foto: imago/Milestone Media)

Ob Hund, Katze, Hamster oder Pferd - die Deutschen sind verliebt in ihre Haustiere. In 43 Prozent aller Haushalte werden diese gehalten. Wo Kinder leben, sind es 58 Prozent. Doch das kann ganz schön ins Geld gehen.

Mehr als 30 Millionen Katzen, Hunde, Vögel und andere Kleintiere werden in deutschen Wohnungen und Häusern gehalten. Tiere kosten aber auch Geld, denn nicht nur Futter und Unterbringung, sondern auch Steuern und Versicherungen kommen auf einige der Tierhalter zu.

Das Versicherungsportal Getsurance hat eine Aufstellung der wichtigsten Kosten der zehn beliebtesten Haustiere erstellt. Denn oftmals wird bei der Anschaffung nicht nur der Pflegeaufwand, sondern auch die finanzielle Belastung unterschätzt. Und so kostet denn auch ein Haustier gut und gerne 50 Euro im Monat. Je nach Größe und Exotik. Und selbstverständlich können - je nach Gesundheitszustand des Tieres - die Arztkosten die Ausgaben individuell in die Höhe treiben. 

Am teuersten wird es für Tierliebhaber, wenn sie auf die Idee kommen, sich ein Pferd zu halten - auch wenn dies klassischerweise nicht in den eigenen vier Wänden unterkommt. Eben diese externen Unterbringungskosten schlagen im Schnitt allein mit rund 150 Euro zu Buche. Dagegen erscheinen die Futterkosten mit 50 Euro geradezu preiswert. Mit einer Haftpflichtversicherung und möglichen Arztkosten beläuft sich die Gesamtbelastung so leicht auf 240 Euro im Monat. 

Weniger kostspielig sind da die beliebten Hunde. Hier sind Herrchen und Frauchen schon mit rund 100 Euro monatlich dabei. Größter Posten sind das Futter für die Vierbeiner (65 Euro). Den wichtigsten, die Haftpflichtversicherung, gibt es hingegen schon für circa 7 Euro. Denn die Halter sind für ihre Hunde verantwortlich. Vor allem dann, wenn diese zubeißen. Wer aber sein Tier als Waffe missbraucht und dieses auf einen Menschen hetzt, der dann gebissen wird, kann sich der gefährliche Körperverletzung schuldig machen. Die Versicherung dürfte sich in diesem Fall weigern, zu zahlen. In einigen Bundesländern ist die Police Pflicht.

Quelle: Getsurance

Quelle: Getsurance

Weniger Gefahren gehen gemeinhin von Katzen aus. Zur Belohnung ist deshalb eine Versicherung gegen Schäden, den diese Tiere anrichten, auch nicht zwingend erforderlich. Es sei denn es handelt sich um Großkatzen wie Tiger oder Löwen. Da die meisten Katzen aber klein sind und in Wohnungen gehalten werden, trifft ein etwaiges Fehlverhalten ohnehin meist die eigene Bleibe und dafür kommt in der Regel keine Versicherung auf. Insgesamt sollte aber dennoch mit monatlich 70 Euro gerechnet werden (siehe Tabelle).

Wer sein Herz hingegen an weniger Fell verloren hat und deshalb ein Reptil zum Mitbewohner macht, sollte sich auf hohe Lebend-Futterkosten einstellen. Denn für das Geld könnte auch ein Pferd satt werden.

Am günstigsten kommen Tierfreunde mit Hamstern und Mäusen weg. Gerade einmal 15 Euro kosten die Nager im Schnitt pro Monat. Außerdem können die Tiere aufgrund ihrer kurzen Lebenszeit in der Bilanz punkten, kumulieren sich die Gesamtkosten doch nur auf maximal 540 Euro.

Quelle: n-tv.de , awi

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