Ratgeber

Versichert ohne Extras So sparen Sie sich die Provision

Ja, das Geld für Versicherungsprovisionen kann man sich in Zukunft sparen.

Ja, das Geld für Versicherungsprovisionen kann man sich in Zukunft sparen.

(Foto: imago stock&people)

Spötter behaupten, Versicherungen kommen für alles auf - außer für die Schäden, die entstehen. Was wir nicht hoffen. Ungeachtet dessen will der Versicherungsschutz bezahlt werden. Doch es gibt eine Möglichkeit, viel Geld zu sparen - bei fast allen Policen.

Die Deutschen mögen nicht nur Helene Fischer, Fußball, Bier und Bratwurst. Nein, auch die Sicherheit steht hoch im Kurs. Und so werden, um etwaige finanzielle Schäden abzuwenden, fleißig Versicherungen abgeschlossen. Nach Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) hatten die deutschen Erstversicherungsunternehmen zum Jahresende 2016 gut 430 Millionen Versicherungsverträge im Bestand – zwei Millionen mehr als vor einem Jahr. Ingesamt werden fast 200 Milliarden Euro an Prämien eingesammelt - viel Geld. Dass Verbraucherschützer dabei die eine oder andere Police für entbehrlich halten, ist ein anderes Thema.

Richtig spannend wird das Versicherungsverhalten hierzulande erst, wenn man weiß, dass die Deutschen pro Jahr allein 14,5 Milliarden Euro an Provisionen zahlen. So berappt jeder Haushalt für durchschnittlich 10,5 Versicherungspolicen rund 350 Euro an Provisionen. Jahr für Jahr. Denn eine Provision wird nicht nur beim Abschluss einer Versicherung fällig, sondern muss unbemerkt jedes Jahr aufs Neue an den Versicherungsmakler gezahlt werden, bei dem die Police seinerzeit abgeschlossen wurde. Auch dann, wenn die meisten die Dienste solch eines Vermittlers über den Abschluss hinaus gar nicht mehr nutzen. Derlei Abgabe nennt sich Bestandsprovision. Egal, ob Haftpflicht- oder Wohngebäudeversicherung, rund ein Viertel des geleisteten Jahresbeitrags bleibt derart auf der Strecke. Nicht gewusst?

Fast 250 Euro sind drin - im Schnitt

Nun, Unkenntnis schützt vor Schaden nicht. Doch viel angebrachter als Häme ist die Frage, wie sich Verbraucher die teuren Provisionen für solche Bruttopolicen sparen können. Glücklicherweise ermöglicht ein beinahe freier Wettbewerb so manches. So auch, dass sich Versicherungsnehmer in Zukunft ihre Provisionen sparen können. Zumindest dann, wenn sie die Dienste des ersten deutschen Online-Vergleichsportals nutzen, das Kunden alle Versicherungsarten außer der Kfz-Versicherung ohne Provisionen anbietet. Damit erhalten diese die Möglichkeit, nur für den eigentlichen Versicherungsschutz zu zahlen.

Dabei bietet "gonetto.de" zwei Wege, um Kosten zu sparen: Kunden können entweder direkt eine provisionsfreie Nettoversicherung für Private Haftpflicht-, Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abschließen und zahlen dann nur noch ein Honorar direkt an das Portal. Oder sie können ihre aktuellen Versicherungsverträge in die gonetto-Betreuung übertragen und erhalten ihre Provisionen, unter Abzug der jährlichen Gebühr, dauerhaft zurückerstattet.

Bei letzterer Möglichkeit gibt der Kunde auf der Seite des Unternehmens den Namen des Versicherers und die Art der Versicherung sowie die aktuelle Beitragshöhe an. Das Portal errechnet dann die Höhe der im Beitrag enthaltenen Provisionen und zeigt die mögliche Ersparnis an. So können Kunden jederzeit sehen, wie viel eine Versicherung wirklich kostet. Beim oben genannten Durchschnittshaushalt ist so eine Ersparnis von gut 250 Euro pro Jahr drin. Denn das Honorar für das Provisionssparangebot beträgt in beiden Fällen einen Euro pro Monat je Vertrag.    

Quelle: n-tv.de , awi

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