Politik

Weiterer Schlag gegen den Terror IS aus Hochburg in Homs verdrängt

Vom US-Militär unterstützte syrische Truppen treiben den IS immer weiter zurück.

Vom US-Militär unterstützte syrische Truppen treiben den IS immer weiter zurück.

(Foto: AP)

Die syrische Armee drängt den Islamischen Staat immer mehr zurück. Nun gelingt es den Truppen, die Terrormiliz aus einer weiteren Stadt zu vertreiben. Doch andernorts gibt es einen empfindlichen Rückschlag.

Nach Angaben der syrischen Regierung haben staatliche Truppen die letzte größere Stadt in der Provinz Homs zurückerobert, die sich unter Kontrolle des Islamischen Staats (IS) befand. Alle IS-Anhänger in der Stadt Al-Suchna wurden vertrieben oder getötet, sowie ihre Waffen zerstört.

Die Stadt liegt rund 50 Kilometer von Palmyra entfernt. Damit rücken die syrischen Truppen und deren Verbündete weiter Richtung der Deir al-Sor Provinz vor, die Hauptregion des IS.

Im Fokus der von den USA unterstützten Kurden-Einheiten steht derzeit die Eroberung der IS-Hochburg Rakka im Norden des Landes. Seit Beginn der Großoffensive Anfang Juni soll früheren Angaben zufolge fast die Hälfte der Stadt erobert worden sein, die die Miliz faktisch als ihre Hauptstadt in Syrien auserkoren hatte.

Sieben Weißhelme hingerichtet

Unterdessen wurden im Nordwesten Syriens, in der Provinz Idlib, sieben Mitarbeiter der Hilfsorganisation Weißhelme getötet. Die Freiwilligen wurden alle mit Kopfschüssen hingerichtet. Ihre Kleinbusse, Funkgeräte und die als Erkennungszeichen dienenden weißen Helme seien gestohlen worden. In dem Gebiet sind überwiegend islamistische und dschihadistische Gruppen aktiv. Es ist aber noch nicht klar, ob es sich um einen Raubüberfall oder eine politisch motivierte Tat handelte.

Laut einem UN-Bericht hat sich die Dschihadistenmiliz trotz militärischer Rückschläge wichtige Aktionsmöglichkeiten bewahrt. Ungeachtet des von der Anti-IS-Koalition ausgeübten Drucks sei die Miliz weiterhin in der Lage, ihren Kämpfern außerhalb der Konfliktzone in Syrien und im Irak Gelder zukommen zu lassen.

Quelle: n-tv.de , mba/rts/AFP

Mehr zum Thema