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Militäreinsatz in Afghanistan IS-Anführer stirbt bei US-Drohnenangriff

Eine Drohne vom Typ MQ-1 Predator.

Eine Drohne vom Typ MQ-1 Predator.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die US-Armee geht verstärkt gegen die Terrormiliz IS in Afghanistan vor. Bei einem Einsatz erzielen sie einen Erfolg: Ein wichtiger Anführer des Islamischen Staates und sieben seiner Anhänger sterben bei einem Drohnenangriff.

Ein hochrangiges Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist in Afghanistan bei einem US-Drohnenangriff getötet worden. Ein Sprecher des Gouverneurs der Provinz Nangahar und das afghanische Verteidigungsministerium bestätigten den Tod von Mullah Bosorg und sieben weiteren IS-Kämpfern bei dem Angriff vom Freitagabend.

Es seien Waffen und Sprengstoff sichergestellt worden. Der IS hat die Berichte über Besorgs Tod bisher nicht bestätigt. Die Terrormiliz ist vor allem in vier Bezirken der Provinz im Osten des Landes aktiv, weitet ihre Aktivitäten aber aus.

Die US-Armee hat ihren Einsatz auf Geheiß der Regierung von Barack Obama seit Beginn des Jahres verstärkt. Die Vereinigten Staaten befürchten, dass der IS seine Aktivitäten in Afghanistan ausweiten und in der Provinz Nangahar eine Basis für Terrorkämpfer einrichten könnte.

Ein Sprecher des afghanischen Parlaments, Haji Zahir Qadir, warnte der örtlichen Nachrichtenagentur "Khaama Press" zufolge vor einer Eroberung des Höhlenkomplexes im Tora-Bora-Gebirge durch die Terrormiliz und der dortigen Errichtung eines Kalifats. In diesen Höhlen soll sich unter anderem auch Al-Qaida-Anführer Osama Bin Laden vor den US-Streitkräften versteckt haben.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa

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