Panorama

Tödlicher Unfall bei Rennen Polizei fasst zwei weitere Raser

An der Unfallstelle sind noch die Markierungen der Spurensicherung zu sehen.

An der Unfallstelle sind noch die Markierungen der Spurensicherung zu sehen.

(Foto: picture alliance / Federico Gamb)

Drei Raser liefern sich in Mönchengladbach ein illegales Rennen. Dabei wird ein Fußgänger erfasst und stirbt. Die Polizei kann einen der Beteiligten sofort fassen, inzwischen werden noch zwei weitere festgenommen.

Nach dem illegalen Autorennen mit einem Toten in Mönchengladbach hat die Polizei drei mutmaßliche Raser festgenommen. "Der Fall ist geklärt", sagte eine Polizeisprecherin bereits am Morgen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um den 28-jährigen Unfallfahrer sowie zwei Fahrer im Alter von 22 und 25 Jahren, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Die Tat vom späten Freitagabend bewerten die Ermittler demnach als Mord.

Die drei Fahrer hatten sich in der Nacht zum Samstag ein illegales Autorennen geliefert, bei dem einer der beteiligten Wagen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dabei war ein 38 Jahre alter Fußgänger vom Auto des 28-Jährigen erfasst und tödlich verletzt worden. Der Fußgänger starb noch an der Unfallstelle. Dort gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h.

Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen, kam aber nach wenigen Stunden wieder auf freien Fuß. Inzwischen wurde er erneut festgenommen. Die anderen Fahrer rasten davon. Die Polizei fahndete das ganze Wochenende intensiv nach einem silbernen Seat und forderte mögliche Zeugen auf, sich zu melden. Außerdem wurden die Bilder einer Dash-Cam ausgewertet.

In der Vergangenheit hat es in Deutschland immer wieder schwere Unfälle bei illegalen Autorennen gegeben. An diesem Montag beginnt in Saarlouis im Saarland der Prozess um ein mutmaßliches illegales Rennen, bei dem eine 14-Jährige ums Leben gekommen war.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa

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