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El Niño schlägt zu Lima kämpft gegen den Schlamm

Dieser Mann bringt per rettungsseil in Sicherheit.

Dieser Mann bringt per rettungsseil in Sicherheit.

(Foto: AP)

Schwere Unwetter suchen Perus Hauptstadt Lima heim. Teile der Millionenstadt versinken im Schlamm. Die wichtigste Autobahn Perus kann teilweise nicht genutzt werden. Landesweit kommen Dutzende Menschen ums Leben.

Das Wetterphänomen El Niño hat in der peruanischen Hauptstadt Lima für Chaos gesorgt. Heftiger Regen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Millionenmetropole. Tausende Menschen waren wegen überfluteter Straßen von der Außenwelt abgeschnitten. Die wichtigste Autobahn, die ins Landesinnere führt, war wegen Schlammlawinen teilweise unpassierbar.

Beim Wetterphänomen El Niño sammeln sich warme Wassermassen im zentralen und östlichen Pazifik, die Folge sind weltweite Wetterextreme. Peru traf es in diesem Jahr besonders hart. Nach Angaben der Behörden kamen seit Anfang Januar mindestens 65 Menschen durch Unwetter ums Leben.

"Es ist ohne Zweifel eine schwierige Situation", sagte Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski angesichts der seit Wochen anhaltenden Regenfälle. Das südamerikanische Land habe aber die nötigen Mittel, um der Lage Herr zu werden. Die Regierung kündigte an, umgerechnet etwa 720 Millionen Euro Hilfsgelder zum Wiederaufbau bereitzustellen.

Quelle: n-tv.de , wne/AFP

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