Panorama

Geschäftsmann abgefangen Koffer mit drei Millionen Euro gestohlen

Auf diesem Parkplatz schlugen die Täter zu.

Auf diesem Parkplatz schlugen die Täter zu.

(Foto: imago/Kyodo News)

In der japanischen Stadt Fukuoka schleppt ein Mann einen schweren Koffer mit sich herum. Umgerechnet mehr als drei Millionen Euro an Bargeld befinden sich darin. Es dauert nicht lange, bis er überfallen wird.

Bargeld in Millionenhöhe erbeuteten drei maskierte Männer in Japan von einem Geschäftsmann, der es gerade von einer Bank abgehoben hatte. Wie örtliche Medien und die Polizei berichteten, schleppte das Opfer seinen Koffer mit Scheinen im Wert von 380 Millionen Yen (3,2 Millionen Euro) gerade über einen Parkplatz der Stadt Fukuoka, als die Täter zuschlugen.

Den Angaben zufolge setzten sie den 29-Jährigen mit Tränengas außer Gefecht, stiegen mit ihrer Beute in einen Wagen ein und flüchteten unerkannt. Japan ist als Land der Barzahler bekannt, doch dass jemand mit derart vielen Geldscheinen herumläuft, ist selbst für japanische Verhältnisse ungewöhnlich: Der Kofferinhalt dürfte mindestens 38 Kilogramm gewogen haben.

Das ostasiatische Land gilt als sicher, Überfälle sind selten. Allerdings gibt es mit der Yakuza eine weit verzweigte organisierte Kriminalität. In Fukuoka hatten als Polizisten verkleidete Gangster im vergangenen Jahr Gold im Wert von umgerechnet 4,6 Millionen Euro gestohlen. Die Medien spekulierten damals über eine Verwicklung mit dem organisierten Verbrechen.

Quelle: n-tv.de , hul/AFP

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