Panorama

Horror-Unfall mit Happy End Kleinflugzeug stürzt auf US-Highway

Sowohl die Autofahrerin als auch der Pilot konnten sich rechtszeitig retten.

Sowohl die Autofahrerin als auch der Pilot konnten sich rechtszeitig retten.

(Foto: AP)

Kurz nach dem Start verliert der Pilot einer Propellermaschine die Kontrolle - und muss auf der Bundesstraße 126 in Utah notlanden. Vor dem Aufprall demoliert er noch den Wagen einer 42-Jährigen, dann gerät der Flieger in Brand. Doch es hätte schlimmer kommen können.

Im US-Bundesstaat Utah ist ein Kleinflugzeug kurz nach dem Start in Schwierigkeiten geraten und auf einem Highway notgelandet. Dabei erfasste es zunächst den Wagen einer 42 Jahre alten Frau und ging schließlich in Flammen auf. Wie die Polizei der 38.000-Einwohner-Stadt Roy dem US-Magazin "Time" bestätigte, seien weder der 63-jährige Pilot des Flugzeugs, noch die Fahrerin des Wagens ernsthaft verletzt worden. Sie hätten eigenständig den Unfallort verlassen können und mit den Rettungskräften gesprochen. Dennoch seien sie vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Die einmotorige Maschine war am Dienstagnachmittag (Ortzeit) vom Ogden-Hinckley Airport nördlich von Roy gestartet, berichteten Medien weiter. Kurz nach dem Start kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu Problemen, sodass sich der 63-Jährige offensichtlich dazu entschied, auf der fünfspurigen Bundesstraße 126 notzulanden. Der Highway ist eine der Hauptverkehrsadern in der Region.

Von dem Kleinflugzeug ist nach dem Absturz nicht mehr viel übrig.

Von dem Kleinflugzeug ist nach dem Absturz nicht mehr viel übrig.

(Foto: AP)

Helfer löschten nach dem Absturz die Flammen, die in kürzester Zeit die Flügel und den Propeller der Maschine erfasst hatten. Brennendes Benzin lief auf die Straße - nur wenige Meter vom Wagen der 42-jährigen Frau entfernt. Auf Bildern war zu sehen, dass die schwarze Limousine an Stoßstange und Dach schwer beschädigt wurde. Die Luftfahrtbehörde FAA untersucht nun, wie genau es zu dem Unglück kommen konnte. Ein FAA-Sprecher wollte zunächst keine weiteren Angaben zu den Ermittlungen machen.

Flugzeug wurde lange nicht geflogen

Erst im Juli war es wenige hundert Meter entfernt zu einem weiteren Unglück gekommen. Ein Kleinflugzeug, das ebenfalls vom Ogden-Hinckley Airport gestartet war, stürzte über einer vielbefahrenen Straße ab und verfehlte mehrere Autos nur knapp. Die vier Insassen des Flugzeugs kamen bei dem Unglück ums Leben. Berichten zufolge handelte es sich um zwei Pärchen, die in der Region Urlaub gemacht hatten. Flughafenchef Jon Greiner sagte "Time", es sei "reiner Zufall", dass sich beide Unfälle innerhalb weniger Wochen ereignet hätten.

Der Ogden-Hinckley Airport ist besonders bei Privatleuten und Hobbypiloten beliebt. Laut Greiner gibt es sowohl auf den Landebahnen als auch in deren Umfeld genug Platz für Starts und Landungen. Über die mögliche Ursache des jüngsten Unglücks könne er zwar keine Angaben machen, allerdings sei das Flugzeug - eine Beech A24 Sierra - nur unregelmäßig geflogen worden. Zuletzt sei es mehrere Jahre am Boden geblieben.

Quelle: n-tv.de , jug

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