(Foto: Projectmidas/NASA/dpa) 1 / 27

Berge auf dem Meer Wenn Eis-Giganten abreißen

Der riesige Eisberg, der sich jetzt, im Juli 2017, vom antarktischen Larsen-C-Schelfeis gelöst hat, ist ein ...

Der riesige Eisberg, der sich jetzt, im Juli 2017, vom antarktischen Larsen-C-Schelfeis gelöst hat, ist ein ...
(Foto: Projectmidas/NASA/dpa) 1 / 27

Der riesige Eisberg, der sich jetzt, im Juli 2017, vom antarktischen Larsen-C-Schelfeis gelöst hat, ist ein ...

... Tafeleisberg, wie er in kleinerem Format auch hier zu sehen ist. Tafeleisberge sind ...
(Foto: imago stock&people) 2 / 27

... Tafeleisberg, wie er in kleinerem Format auch hier zu sehen ist. Tafeleisberge sind ...

... typisch für die Antarktis. Sie entstehen aus ...
(Foto: imago stock&people) 3 / 27

... typisch für die Antarktis. Sie entstehen aus ...

... Schelfeis, aus Eisplatten also, die auf dem Meer schwimmen und von Gletschern gespeist werden. Bricht ein ...
(Foto: Hannes Grobe_AWI/Wikipedia/CC BY-SA 2.5) 4 / 27

... Schelfeis, aus Eisplatten also, die auf dem Meer schwimmen und von Gletschern gespeist werden. Bricht ein ...

... Eisberg ab, spricht man vom Kalben. Tafeleisberge sind nicht nur besonders eben und gleichmäßig, sondern auch besonders groß. Der jüngst entstandene ist ...
(Foto: imago stock&people) 5 / 27

... Eisberg ab, spricht man vom Kalben. Tafeleisberge sind nicht nur besonders eben und gleichmäßig, sondern auch besonders groß. Der jüngst entstandene ist ...

... mit seinen 5800 Quadratkilometern etwa siebenmal so groß wie Berlin. Damit gehört er zu den riesigsten Eisbergen überhaupt. Dabei war ...
(Foto: Alfred-Wegener-Institut / Martin Kuensting CC-BY 4.0) 6 / 27

... mit seinen 5800 Quadratkilometern etwa siebenmal so groß wie Berlin. Damit gehört er zu den riesigsten Eisbergen überhaupt. Dabei war ...

... der Eiskoloss, der im Jahr 2000 vom antarktischen Ross-Schelfeis abbrach, sogar doppelt so groß. Er wurde B-15 genannt und brachte es anfangs auf 11.600 Quadratkilometer. Allerdings ...
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb) 7 / 27

... der Eiskoloss, der im Jahr 2000 vom antarktischen Ross-Schelfeis abbrach, sogar doppelt so groß. Er wurde B-15 genannt und brachte es anfangs auf 11.600 Quadratkilometer. Allerdings ...

... zerbrach B-15 zwei Jahre später in mehrere Stücke. Das umfangreichste, B-15A, war mit 3100 Quadratkilometern damals das größte natürliche, freischwimmende Objekt in den Weltmeeren. Es dauerte Jahre, bis ...
(Foto: picture-alliance/ dpa) 8 / 27

... zerbrach B-15 zwei Jahre später in mehrere Stücke. Das umfangreichste, B-15A, war mit 3100 Quadratkilometern damals das größte natürliche, freischwimmende Objekt in den Weltmeeren. Es dauerte Jahre, bis ...

... alle Einzelteile von B-15 geschmolzen waren. Auch 2009 waren einige Stücke noch unterwegs. Bis zu 30 Jahre können besonders große Eisberge überdauern. In der ...
(Foto: NOAA National/Naval Ice Center - http://ice-kml.natice.noaa.gov/Wikipedia/gemeinfrei) 9 / 27

... alle Einzelteile von B-15 geschmolzen waren. Auch 2009 waren einige Stücke noch unterwegs. Bis zu 30 Jahre können besonders große Eisberge überdauern. In der ...

... Arktis, wo die weißen Riesen meist von den Gletschern Grönlands stammen, sehen sie übrigens anders aus. Dort sind die Eisberge ...
(Foto: Michael Haferkamp/Wikipedia/CC BY-SA 3.0) 10 / 27

... Arktis, wo die weißen Riesen meist von den Gletschern Grönlands stammen, sehen sie übrigens anders aus. Dort sind die Eisberge ...

... unregelmäßig und zerklüftet und oft auch ...
(Foto: imago stock&people) 11 / 27

... unregelmäßig und zerklüftet und oft auch ...

... brüchig, sodass sich mehrere kleinere bilden. Doch hier wie dort ...
(Foto: imago stock&people) 12 / 27

... brüchig, sodass sich mehrere kleinere bilden. Doch hier wie dort ...

... ist - wie in dieser Fotomontage - nur etwa ein Siebtel eines Eisbergs über der Wasseroberfläche sichtbar. Eine Tatsache, die ...
(Foto: Uwe Kils, Wiska Bodo/Wikipedia/CC BY-SA 3.0) 13 / 27

... ist - wie in dieser Fotomontage - nur etwa ein Siebtel eines Eisbergs über der Wasseroberfläche sichtbar. Eine Tatsache, die ...

... der Schifffahrt bekanntlich zum Verhängnis werden kann. Dies ist wohl der schwimmende Berg, mit dem 1912 die ...
(Foto: The chief steward of the liner Prinz Adalbert/Wikipedia/gemeinfrei) 14 / 27

... der Schifffahrt bekanntlich zum Verhängnis werden kann. Dies ist wohl der schwimmende Berg, mit dem 1912 die ...

... "Titanic" kollidierte. Ist es Eis ...
(Foto: F.G.O. Stuart/Wikipedia/gemeinfrei) 15 / 27

... "Titanic" kollidierte. Ist es Eis ...

... vom Festland, das über Gletscher ins Meer fließt und dort Eisberge bildet, tragen diese zum Anstieg des Meeresspiegels bei. In dieser Hinsicht bereiten ...
(Foto: Jens Bludau/Wikipedia/CC BY-SA 3.0) 16 / 27

... vom Festland, das über Gletscher ins Meer fließt und dort Eisberge bildet, tragen diese zum Anstieg des Meeresspiegels bei. In dieser Hinsicht bereiten ...

... in Zeiten des Klimawandels besonders die ...
(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb) 17 / 27

... in Zeiten des Klimawandels besonders die ...

... Eismassen der Antarktis den Forschern Sorge. 14 Millionen Quadratkilometer ist die Antarktis groß, 98 Prozent des Landes sind eisbedeckt.
(Foto: picture alliance / dpa) 18 / 27

... Eismassen der Antarktis den Forschern Sorge. 14 Millionen Quadratkilometer ist die Antarktis groß, 98 Prozent des Landes sind eisbedeckt.

Im Durchschnitt ist die Eisdecke dort 2100 Meter dick, ...
(Foto: REUTERS) 19 / 27

Im Durchschnitt ist die Eisdecke dort 2100 Meter dick, ...

... stellenweise geht sie mehr als 4000 Meter in die Tiefe. Sollte dieses Eis über Jahrtausende hinweg schmelzen, würde der Meeresspiegel um etwa 60 Meter steigen. Köln wäre dann eine Hafenstadt. Mit dem ...
(Foto: REUTERS) 20 / 27

... stellenweise geht sie mehr als 4000 Meter in die Tiefe. Sollte dieses Eis über Jahrtausende hinweg schmelzen, würde der Meeresspiegel um etwa 60 Meter steigen. Köln wäre dann eine Hafenstadt. Mit dem ...

... jetzt in der Antarktis entstandenen Eisberg, der wohl A68 heißen wird, verändert sich der Meeresspiegel nicht. Das Eis schwamm bereits auf dem Wasser, bevor es abriss. Allerdings verliert ...
(Foto: ESA/dpa) 21 / 27

... jetzt in der Antarktis entstandenen Eisberg, der wohl A68 heißen wird, verändert sich der Meeresspiegel nicht. Das Eis schwamm bereits auf dem Wasser, bevor es abriss. Allerdings verliert ...

... das Larsen-C-Schelfeis nun an Stabilität, sodass es womöglich komplett zerfällt. Dann könnte der Meeresspiegel geringfügig steigen. Dass die Entstehung von ...
(Foto: Illustration: A. Luckman/ MIDAS Project/ Swans) 22 / 27

... das Larsen-C-Schelfeis nun an Stabilität, sodass es womöglich komplett zerfällt. Dann könnte der Meeresspiegel geringfügig steigen. Dass die Entstehung von ...

... A68 mit dem Klimawandel zusammenhängt, können die Wissenschaftler nicht beweisen. Weithin akzeptiert aber ist, dass die Erderwärmung zum Zerfall von Schelfeis beiträgt. In den vergangenen 20 Jahren ...
(Foto: picture alliance / NASA/John Son) 23 / 27

... A68 mit dem Klimawandel zusammenhängt, können die Wissenschaftler nicht beweisen. Weithin akzeptiert aber ist, dass die Erderwärmung zum Zerfall von Schelfeis beiträgt. In den vergangenen 20 Jahren ...

... sind sieben Schelfeise an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder stark zurückgegangen. Bis ...
(Foto: picture-alliance/ dpa) 24 / 27

... sind sieben Schelfeise an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder stark zurückgegangen. Bis ...

... A68 - in diesem Satellitenbild noch nicht ganz abgerissen - geschmolzen ist, werden voraussichtlich zwei bis drei Jahre vergehen. Eine Gefahr für die ...
(Foto: Landsat/NASA/dpa) 25 / 27

... A68 - in diesem Satellitenbild noch nicht ganz abgerissen - geschmolzen ist, werden voraussichtlich zwei bis drei Jahre vergehen. Eine Gefahr für die ...

... Schifffahrt stellt er aber nicht dar. A68, ...
(Foto: picture alliance / dpa) 26 / 27

... Schifffahrt stellt er aber nicht dar. A68, ...

... hier im November 2016 noch mit dem Schelfeis verbunden, schwimmt derzeit in einem weit abgelegenen Teil der Erde und lässt sich noch dazu gut per Satellit verfolgen - weil er so groß ist. (asc)
(Foto: picture alliance / NASA/John Son) 27 / 27

... hier im November 2016 noch mit dem Schelfeis verbunden, schwimmt derzeit in einem weit abgelegenen Teil der Erde und lässt sich noch dazu gut per Satellit verfolgen - weil er so groß ist. (asc)