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Faszinierendes Spektakel Das passiert bei einer Sonnenfinsternis

Seit jeher ist eine Sonnenfinsternis ...

Seit jeher ist eine Sonnenfinsternis ...
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Seit jeher ist eine Sonnenfinsternis ...

... ein beeindruckendes Erlebnis für die Menschheit, überall auf der Welt, sei es in Bangladesch ...
(Foto: picture-alliance/ dpa) 2 / 34

... ein beeindruckendes Erlebnis für die Menschheit, überall auf der Welt, sei es in Bangladesch ...

... oder in Berlin. Auch ...
(Foto: imago/Bernd Friedel) 3 / 34

... oder in Berlin. Auch ...

... königliche Hoheiten schauen dann gern in den Himmel, wie hier Willem-Alexander und Maxima im März 2015 in Hamburg - natürlich mit Spezialbrillen.
(Foto: imago/Lars Berg) 4 / 34

... königliche Hoheiten schauen dann gern in den Himmel, wie hier Willem-Alexander und Maxima im März 2015 in Hamburg - natürlich mit Spezialbrillen.

Aber wie kommt die "schwarze Sonne" überhaupt zustande?
(Foto: dpa) 5 / 34

Aber wie kommt die "schwarze Sonne" überhaupt zustande?

Die Sonne ist rund 400 Mal größer als ...
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Die Sonne ist rund 400 Mal größer als ...

... der Mond. Aber ...
(Foto: imago/ZUMA Press) 7 / 34

... der Mond. Aber ...

... sie ist auch 400 Mal weiter als dieser von der Erde entfernt.
(Foto: Nasa) 8 / 34

... sie ist auch 400 Mal weiter als dieser von der Erde entfernt.

Von der Erde aus betrachtet, sind Sonne und Mond daher ungefähr gleich groß. Das ist die Voraussetzung für eine Sonnenfinsternis. Denn so ist es möglich, ...
(Foto: imago/UPI Photo) 9 / 34

Von der Erde aus betrachtet, sind Sonne und Mond daher ungefähr gleich groß. Das ist die Voraussetzung für eine Sonnenfinsternis. Denn so ist es möglich, ...

... dass die Mondscheibe die Sonnenscheibe völlig verdeckt.
(Foto: Reuters) 10 / 34

... dass die Mondscheibe die Sonnenscheibe völlig verdeckt.

Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne ...
(Foto: wikipedia) 11 / 34

Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne ...

... und wirft damit auf Teile des blauen Planeten einen Schatten. Der ist vom Weltraum aus gut erkennbar, hier zum Beispiel von der Raumstation ISS.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb) 12 / 34

... und wirft damit auf Teile des blauen Planeten einen Schatten. Der ist vom Weltraum aus gut erkennbar, hier zum Beispiel von der Raumstation ISS.

Auch Satelliten fangen den Schatten bildlich ein. Über der Sahara ist hier die totale Sonnenfinsternis vom 29. März 2006 zu sehen, ...
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Auch Satelliten fangen den Schatten bildlich ein. Über der Sahara ist hier die totale Sonnenfinsternis vom 29. März 2006 zu sehen, ...

... hier eine Sonnenfinsternis vom 1. August 2008.
(Foto: imago stock&people) 14 / 34

... hier eine Sonnenfinsternis vom 1. August 2008.

Auf der Erde ist eine totale Sonnenfinsternis immer nur von einem schmalen Streifen aus zu beobachten. Bleibt man stets am selben Ort, zeigt sie sich daher äußerst selten - im Schnitt alle 360 Jahre. In Süddeutschland ist es 2081 erst wieder so weit.
(Foto: imago/Stefan Zeitz) 15 / 34

Auf der Erde ist eine totale Sonnenfinsternis immer nur von einem schmalen Streifen aus zu beobachten. Bleibt man stets am selben Ort, zeigt sie sich daher äußerst selten - im Schnitt alle 360 Jahre. In Süddeutschland ist es 2081 erst wieder so weit.

Das Glanzlicht einer totalen Sonnenfinsternis ist die dann deutlich erkennbare Korona. Sie wird sonst vom hellen Licht der Sonne überstrahlt.
(Foto: imago/UIG) 16 / 34

Das Glanzlicht einer totalen Sonnenfinsternis ist die dann deutlich erkennbare Korona. Sie wird sonst vom hellen Licht der Sonne überstrahlt.

Die komplette Verfinsterung der Sonne ist immer nur von kurzer Dauer. Im Bereich des Äquators währt sie am längsten, doch auch dort nur höchstens einige Minuten.
(Foto: imago/Leemage) 17 / 34

Die komplette Verfinsterung der Sonne ist immer nur von kurzer Dauer. Im Bereich des Äquators währt sie am längsten, doch auch dort nur höchstens einige Minuten.

Die bis zum Jahr 3000 längste totale Sonnenfinsternis wird am 16. Juli 2186 stattfinden. Sie misst, das weiß man schon jetzt, sieben Minuten und 29 Sekunden.
(Foto: Reuters) 18 / 34

Die bis zum Jahr 3000 längste totale Sonnenfinsternis wird am 16. Juli 2186 stattfinden. Sie misst, das weiß man schon jetzt, sieben Minuten und 29 Sekunden.

Die "Great American Eclipse" in den USA am 21. August 2017 ist je nach Region maximal zwei Minuten und 40 Sekunden zu sehen.
(Foto: imago/UPI Photo) 19 / 34

Die "Great American Eclipse" in den USA am 21. August 2017 ist je nach Region maximal zwei Minuten und 40 Sekunden zu sehen.

Sie wird in 14 US-Bundesstaaten zu sehen sein - von Oregon im Westen bis nach South Carolina an der Ostküste. In Teilen Europas, Afrikas und Südamerikas ist sie als partielle Finsternis zu erleben.
(Foto: REUTERS) 20 / 34

Sie wird in 14 US-Bundesstaaten zu sehen sein - von Oregon im Westen bis nach South Carolina an der Ostküste. In Teilen Europas, Afrikas und Südamerikas ist sie als partielle Finsternis zu erleben.

Von Deutschland aus sind in den kommenden Jahrzehnten nur partielle Sonnenfinsternisse zu sehen.
(Foto: Reuters) 21 / 34

Von Deutschland aus sind in den kommenden Jahrzehnten nur partielle Sonnenfinsternisse zu sehen.

Der Mond bedeckt dann für den Beobachter nur einen Teil der Sonne. An den Lichtverhältnissen auf der Erde ändert das wenig.
(Foto: picture alliance / dpa) 22 / 34

Der Mond bedeckt dann für den Beobachter nur einen Teil der Sonne. An den Lichtverhältnissen auf der Erde ändert das wenig.

Deutlich dunkler wird es erst, wenn mehr als die Hälfte der Sonne hinter dem Mond verschwindet.
(Foto: picture alliance / dpa) 23 / 34

Deutlich dunkler wird es erst, wenn mehr als die Hälfte der Sonne hinter dem Mond verschwindet.

Eine partielle Sonnenfinsternis kann bis zu drei Stunden andauern.
(Foto: picture alliance / dpa) 24 / 34

Eine partielle Sonnenfinsternis kann bis zu drei Stunden andauern.

Bleibt nur der äußere Rand der Sonne sichtbar, während der Mond zwischen ihr und der Erde steht, spricht man von einer ringförmigen oder einer Feuerkranz-Sonnenfinsternis. Sie bleibt etwas länger bestehen als die totale Finsternis. Zwölfeinhalb Minuten sind möglich.
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Bleibt nur der äußere Rand der Sonne sichtbar, während der Mond zwischen ihr und der Erde steht, spricht man von einer ringförmigen oder einer Feuerkranz-Sonnenfinsternis. Sie bleibt etwas länger bestehen als die totale Finsternis. Zwölfeinhalb Minuten sind möglich.

Anders als bei der totalen Sonnenfinsternis bleibt es bei der Feuerkranzfinsternis zu hell, als dass man Sterne und Korona am Taghimmel ausmachen könnte. Ein gespenstisches Dämmerlicht kann es - je nach Witterung - dennoch geben. Nur noch rund zehn Prozent des ursprünglichen Sonnenlichtes erreichen den Betrachter.
(Foto: imago stock&people) 26 / 34

Anders als bei der totalen Sonnenfinsternis bleibt es bei der Feuerkranzfinsternis zu hell, als dass man Sterne und Korona am Taghimmel ausmachen könnte. Ein gespenstisches Dämmerlicht kann es - je nach Witterung - dennoch geben. Nur noch rund zehn Prozent des ursprünglichen Sonnenlichtes erreichen den Betrachter.

Wenig ist das nicht. Das derart reduzierte Sonnenlicht ist immer noch 45000 Mal heller als der Vollmond.
(Foto: AP) 27 / 34

Wenig ist das nicht. Das derart reduzierte Sonnenlicht ist immer noch 45000 Mal heller als der Vollmond.

Eine Spezialbrille ist für die Beobachtung des Feuerkranzes daher unerlässlich. Sonnenbrillen schützen nicht, sie lassen die gefährliche Strahlung durch. Ein Blick durch ungeschützte optische Instrumente gar, durch ein normales Fernglas zum Beispiel, führt innerhalb von Sekundenbruchteilen zur Erblindung.
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Eine Spezialbrille ist für die Beobachtung des Feuerkranzes daher unerlässlich. Sonnenbrillen schützen nicht, sie lassen die gefährliche Strahlung durch. Ein Blick durch ungeschützte optische Instrumente gar, durch ein normales Fernglas zum Beispiel, führt innerhalb von Sekundenbruchteilen zur Erblindung.

Beim Übergang von der partiellen zur ringförmigen Sonnenfinsternis (und umgekehrt) kommt es zum "Perlschnureffekt". Den kennt man auch von der totalen Finsternis.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb) 29 / 34

Beim Übergang von der partiellen zur ringförmigen Sonnenfinsternis (und umgekehrt) kommt es zum "Perlschnureffekt". Den kennt man auch von der totalen Finsternis.

Das Phänomen entsteht durch die unregelmäßige Gestalt des Mondes. Während die hohen Mondberge die Sonne bereits (oder noch) verdecken, tritt das Licht durch die tiefen Täler am Mondrand.
(Foto: picture alliance / dpa) 30 / 34

Das Phänomen entsteht durch die unregelmäßige Gestalt des Mondes. Während die hohen Mondberge die Sonne bereits (oder noch) verdecken, tritt das Licht durch die tiefen Täler am Mondrand.

Dadurch zerteilt sich der Sonnenrand in kleine Stücke. Es sieht aus, als wäre das Licht auf einer Perlenkette aufgezogen.
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Dadurch zerteilt sich der Sonnenrand in kleine Stücke. Es sieht aus, als wäre das Licht auf einer Perlenkette aufgezogen.

Blitzt schließlich nur noch eine Stelle der Sonnensichel durch ein Mondtal hindurch, stellt sich der Diamantring-Effekt ein. Ein wunderbarer Anblick, der jedoch nur ein bis zwei Sekunden währt. Verlöscht dieser letzte Sonnenstrahl, beginnt die "Totalität".
(Foto: AP) 32 / 34

Blitzt schließlich nur noch eine Stelle der Sonnensichel durch ein Mondtal hindurch, stellt sich der Diamantring-Effekt ein. Ein wunderbarer Anblick, der jedoch nur ein bis zwei Sekunden währt. Verlöscht dieser letzte Sonnenstrahl, beginnt die "Totalität".

Doch wie sie kommt, so geht sie auch: Funkelt der "Diamant" dann auf der anderen Seite, ist der Moment der totalen Finsternis verstrichen.
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Doch wie sie kommt, so geht sie auch: Funkelt der "Diamant" dann auf der anderen Seite, ist der Moment der totalen Finsternis verstrichen.

Kurze Zeit später scheint sie wieder - die Sonne.
(Foto: picture alliance / dpa) 34 / 34

Kurze Zeit später scheint sie wieder - die Sonne.