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Von Martin Morcinek

Neue Jets für die Langstrecke Lufthansa startet ins A350-Zeitalter

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Im trüben Münchner Winterwetter rollt die jüngste Neuanschaffung der Lufthansa in Startposition: ...
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... Der Passagierjet vom Typ A350-900 gilt als das derzeit modernste Langstreckenflugzeug der Welt.
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Die Lufthansa feiert den Neuzugang in ihrer Passagierjet-Flotte wie die Ankunft eines Popstars.
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Mit Sekt tauft Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly die neue Lufthansa-Maschine auf den Namen "Nürnberg".
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Die "Nürnberg" ist die erste von insgesamt zehn Maschinen vom Typ A350-900. Seit Februar sind die neuen Hightech-Jets im Auftrag und in der Lufthansa-Lackierung für die Kranich-Airline unterwegs.
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Die Lufthansa stationiert die neuen Prestigeflieger nicht an der Konzernzentrale in Frankfurt am Main, sondern am Münchner Flughafen "Franz-Josef-Strauss" (MUC).
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Viele Neuerungen in Konstruktion, Design und Ausstattung sollen den neuen Superflieger komfortabler, effizienter und umweltweltfreundlicher machen.
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Die A350 ist das neue Vorzeigemodell des europäischen Flugzeugbauers Airbus.
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FILE PHOTO - The logo of an Airbus A350-1000 is pictured on a scale model during its maiden flight event in Colomiers near Toulouse, Southwestern France, November 24, 2016. REUTERS/ Regis Duvignau/File Photo

Die Spannweite beträgt 64,75 Meter. In die Tanks passen bis zu 138.000 Liter Kerosin. Damit kommt eine A350-900 über eine Distanz von rund 14.350 Kilometer.
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Theoretisch reicht das für einen Nonstop-Flug von München bis nach Hawaii. Von den futuristischen Flügelspitzen, über neuartige, leisere Triebwerke bis zum großzügig bemessenen Innenraum in der Kabine: ...
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... Dank Leichtbaumaterialien und elektronischer Hightech-Finessen soll die rund 67 Meter lange und bis zu 280 Tonnen schwere A350 ein vollkommen neues Fluggefühl ermöglichen.
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Im Inneren erwartet Passagiere ein ganz neues Reiseerlebnis. Auf großformatigen Bildschirmen am Platz kann sich der Fluggast zum Beispiel wie in der A380 verschiedene Flugansichten aufrufen.
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Per "Lufthansa Companion App" können Reisende in allen Klassen zudem vorab ausgewählte Medieninhalte aus dem Bordprogramm aufrufen und die Playlist vom eigenen Smartphone ins Flugzeug überspielen.
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Dazu kommt eine weitere Weltneuheit, die Vielfliegern das Leben auf der Langstrecke leichter machen soll.
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"Die A350-900 ist unser Einstieg in die 2-Liter-Flotte, ein neuer Meilenstein unserer Flottenstrategie, denn mit ihrem Einsatz vollziehen wir den Generationswechsel auf der Langstrecke", erklärt Lufthansa-Chef Carsten Spohr in seiner Ansprache.
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Als weltweit erste Fluggesellschaft wird Lufthansa an Bord der A350-900 verschiedene Lichtstimmungen einsetzen, um den Tag- und Nachtrhythmus ihrer Fluggäste zu unterstützen.
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"Dass dieses jetzt auch mit einer innovativen Lichttechnik möglich ist, ist ein echter Meilenstein", erklärt Reinhold Huber, bei der Lufthansa verantwortlich für das Thema "Kundenerlebnis".
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Insgesamt wird die LED-Technik der A350-900 für rund 24 Lichtvarianten genutzt. Künftig will die Lufthansa auch ihre Boeing-Jumbos vom Typ 747-800 umrüsten, wie Spohr bei der Präsentation in München ankündigt. Sie sollen dann ebenfalls mit dem neuen Lichtkonzept fliegen.
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Den wichtigsten Vorteil bietet wohl der Rumpf: Dank Großraumbauweise (XWB, Extra Wide Body) kann die A350-900 in der Konfiguration der Lufthansa insgesamt 293 Passagiere mit auf die Reise nehmen.
(Foto: picture alliance / dpa) 19 / 37

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In der Business Class sind 48 Plätze vorgesehen. 21 Fluggäste können in der sogenannten "Premium Economy"-Klasse mitfliegen. In der Economy Class finden bei der Lufthansa 224 Passagiere Platz.
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Bei Bedarf kann die Lufthansa die Kabine auch umrüsten (hier ein Bild aus der A350-Fertigung bei Airbus). Die Anzahl der Sitze pro Klasse kann damit künftigen Erfordernissen angepasst werden.
(Foto: Gousse Herve - MasterFilms / Airbus S.A.S.) 21 / 37

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Konzepte gibt es dafür bei Airbus verschiedene: von der Ausweitung der Economy-Class bis zum Umbau in ein Luxusflugzeug für Geschäftsreisende.
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Welche Möglichkeiten der Rumpf der A350 bietet, zeigt dieses Einrichtungskonzept in der Computergrafik: Nur die Reihe der Kabinenfenster verrät, dass sich der Betrachter an Bord eines Flugzeugs befindet.
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Die neue A350-900 ist nicht nur das neue Glanzstück der Lufthansa-Flotte, sondern auch ein wichtiger kommerzieller Hoffnungsträger für den Hersteller Airbus.
(Foto: picture alliance / Christoph Sch) 24 / 37

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Die zweistrahlige A350 ergänzt die Passagierjet-Familie des Flugzeugbauers. Auf der Langdistanz soll die A350 gegen den "Dreamliner" und die 777x von Boeing antreten.
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Der gemeinsame Vorführflug zeigt die Größenverhältnisse: Links oben eine A320neo neben einer A330, dann die neue A350 - hier noch in der Werkslackierung- und schließlich ganz rechts, in einiger Entfernung zum Betrachter, eine A380 mit ihrem Doppelstockrumpf und den vier Triebwerken.
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Mit diesen vier Modellreihen kann Airbus alle Bedürfnisse der Fluggesellschaften in aller Welt abdecken: kleine leichte Maschinen für die Kurz- oder Mittelstrecke und große bis extragroße Jets für die Langstrecke.
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Das Modell A350 gibt es bei Airbus auch in einer kürzeren Version (A350-800) sowie eine Version mit einem extra verlängerten Rumpf (A350-1000), die erst vergangenen November zum Jungfernflug abhob.
(Foto: imago/ITAR-TASS) 28 / 37

Jungfernflug des Airbus A350-1000 in Toulouse TOULOUSE, FRANCE - NOVEMBER 24, 2016: An Airbus A350-1000, Europe s largest twin-engined airliner, prepares to take off for its maiden flight. Marina Lystseva/TASS PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY TS038A59 Maiden flight the Airbus A350 1000 in Toulouse Toulouse France November 24 2016 to Airbus A350 1000 Europe S Largest Twin engineersperson engined Airliner Prepares to Take off for its Maiden Flight Marina Lystseva TASS PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY TS038A59

Bei der Produktion setzt Airbus in der A350-Reihe verstärkt auf die Leichtbauweise. Mehr als die Hälfte des Flugzeugs besteht aus Verbundmaterialien auf Kohlefaserbasis.
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ARCHIV - Blick auf einen im Bau befindlichen Airbus A350 XWB bei Airbus in Toulouse am 16.06.2014. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus streicht 1164 Stellen. EPA/CAROLINE BLUMBERG (zu dpa "Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus streicht über 1100 Jobs" vom 29.11.2016) Foto: Caroline Blumberg/epa/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein Großraumflieger vom Typ A350-900 (hier 2. v. l.) verbraucht, so heißt es, ein Viertel weniger Kerosin als andere Flugzeugtypen vergleichbarer Größe. Entsprechend niedriger fallen die Schadstoffemissionen aus.
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Und: Beim Start, verspricht Hersteller Airbus, ist die A350 wesentlich leiser als andere Langstreckenjets.
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Angetrieben werden die neuen Großraumflieger von Aggregaten des britischen Triebwerkbauers Rolls-Royce. Die beiden Trent XWB-84 sollen für einen "bis zu 50 Prozent kleineren Lärmteppich als vergleichbare Flugzeugtypen" sorgen.
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Die Lufthansa fliegt mit ihren zehn Maschinen vom Standort München aus Ziele wie Delhi in Indien oder Boston an der Nordostküste Nordamerikas an.
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25 weitere Maschinen sind fest bestellt. Die Lufthansa hat zudem eine Option auf weitere 30 A350er-Jets.
(Foto: Alexandre Doumenjou - Master Films / Airbus S.A.S.) 34 / 37

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Airbus hofft, dass der Einsatz bei der Lufthansa viele Bestellungen weiterer Großkunden nach sich - wie hier zum Beispiel von Singapore Airlines.
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The first of 67 new Airbus A350-900 planes delivered to Singapore Airlines is greeted with a water cannon salute on arrival at Singapore's Changi Airport March 3, 2016. REUTERS/Edgar Su TPX IMAGES OF THE DAY

Lufthansa-Flottenchef Martin Hoell klingt nach dem ersten Flug mit der A350-900 von München nach Frankfurt begeistert: "Die A350-900 ist durch die technische Ausstattung das Neueste, das man als Verkehrspilot fliegen kann".
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ARCHIV - Nach seiner Erstlandung auf dem Flughafen Frankfurt am Main (Hessen) rollt der neue Airbus A350 XWB am 25.07.2014 zu seiner Parkposition. Foto: Boris Roessler/dpa (zu dpa "Vom Start-up zum Luftfahrtriesen: Airbus liefert den 10 000. Jet aus" vom 13.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Auch für die Kabinencrew ist die A350 "ein Meilenstein, der uns ganz besonders stolz macht", wie Lufthansa-Purser Hermann Astl nach der Landung sagt.
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